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Fußball 23.05.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: UH siegt zum Grand-Abschied

30. Spieltag: SC Eilbek II – UH-Adler II 0:2 (0:1)

 

Zum letzten Pflichtspiel des SC Eilbek II auf Grand an der Fichtestraße zeigte sich Petrus von seiner besten Seite. In seinem letzten Spiel für Eilbek durfte Angreifer Orhan Coban von Beginn auflaufen, der 20-jährige wird den SCE nach der Saison mit bisher unbekanntem Ziel verlassen. Neben ihm waren auch Schultz und Twardawa für Torgau, Rubin und Trommer neu in der ersten Elf zu finden.

 

Den besseren Beginn hatten die Gäste, eine scharfe Hereingabe von Lorenz katapultierte Osterheld aus drei Metern nur an den Fangzaun. UH hatte ein wenig mehr Ballbesitz in der Partie, in die Eilbek immer besser herein kam und sich folgerichtig auch Chancen erspielen konnte. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß von Helm kam Nils Kägeler aus 16 Metern zum Abschluss, sein Abschluss traf leider nur den linken Pfosten. Wenig später war es wieder Kägeler, der aus der Distanz maß nahm, Stefan Reinsch brachte seine Fingerspitzen noch an die Kugel und klärte zur Ecke.

 

Die Führung für UH nach 23 Minuten resultierte aus einem Freistoß, wo im Fünfmeterraum Eilbeker Uneinigkeit herrschte, so dass Patrick Sakschewski aus Nahdistanz das Leder über die Linie drücken konnte. In einer sommerlichen Partie sollte dies für den ersten Abschnitt auch schon das letzte Highlight sein.

 

Erst nach dem Seitenwechsel wurde es wieder interessanter, Osterheld donnerte eine Hereingabe aus zwei Metern an den Bunker! Glück für Eilbek! Offensiv brachte der SCE wenig zu Stande, ein Freistoß von Artur Lammert ging knapp am Tor vorbei, darüber hinaus stand die Abwehr der Uhlenhorster sehr sicher. Auf der Gegenseite produzierte Eilbek einen dicken Fehler im Spielaufbau, als Heinrichs Pass nicht bei Dahms ankam, Osterheld sprintete dazwischen und schoss aus 16 Metern ins lange Eck ein.

 

Es sollte die frühzeitige Entscheidung sein, Eilbek kam durch Sebastian Helm noch einmal frei vor das Tor, doch der Defensivspieler scheiterte im Eins gegen Eins an Reinsch. So blieb es am Ende beim nicht unverdienten Auswärtssieg von UH-Adler II, der SCE beendet die Saison auf dem 11. Tabellenplatz und wird sich in der Sommervorbereitung (Start 20. Juni) auf die kommende Saison präparieren.

 

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Nils Kägeler, Hannes Twardawa, Sören Sager, Sebastian Helm, Steffen Heinrich – Dennis Dahms, Fatih Yasar – Jörn Bengtsson,  Orhan Coban (63. Ben Bryde), Artur Lammert

 

Tore:

0:1 Patrick Sakschewski (23., Rechtsschuss)

0:2 Danilo Osterheld (57., Rechtsschuss, ohne Vorarbeit)

 

Gelbe Karten:

Keine

 

Schiedsrichter:

Yannic Matthias Mroch (Note 3) – Sehr kleinliche Linie in einer komplett fairen Partie, die er zumindest beibehielt.

Fußball 22.05.2017 von Monika Bohlin

1.Frauen: 98 zu 3 Tore - es hat leider für 100 nicht gereicht!

Mit dem festen Vorsatz die 100-Grenze zu knacken fuhren unsere Frauen zur 2.ten Mannschaft des SC Victoria auf den schönen Kunstrasen - aber leider auf das kleinere Spielfeld. Es dauerte 8 Minuten bis der Ball zum ersten Ball die Torlinie der heimischen Mannschaft überquerte - nach einem Monster-Einwurf von Michalski ging der Ball an fast allen mit einer kleinen Berührung von Neuzugang Melina vorbei ins Netz. Weiter ging´s, der nächste Einwurf wieder von Michalski - es hatte sich noch nicht herumgesprochen, dass diese Einwürfe egal von wo immer im gegnerischen Strafraum landen (!)-  nur 4 Minuten später, Jette ließ den Ball einmal aufprallen und mit Vollspann traf sie zum 0:2! 21. Spielminute Eckball und mit voller Wucht köpfte Michalski zum 0:3 Pausenstand ein. Viele weitere Chancen verpufften in ein klein wenig Hektik.
Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt, denn der eigene Druck, die 100 zu schaffen war wohl doch zu groß. Von der 61. bis zur 78. Spielminute fielen noch 3 Tore durch Michalski, Farina und Melina.
Welcher Schiedsrichter nun das Spiel gepfiffen hat, ob zunächst Björn Meyer angesetzt war, kurz vor Spielbeginn Paul Stammer und nun (gerade eben in fussball.de hineingeschaut) Horst Kiesewetter - der anwesende Schiedsrichter leitete sein 140. Spiel mit kleinen Fehlern bis zum Abpfiff relativ gut. Nur, dass er zur Halbzeit in Erwägung zog, das 1. Tor zurück nehmen zu wollen, weil der Ball nach dem Einwurf nicht mehr berührt wurde, führte zu leichten Irritationen auf unserer Seite.
Woran auf jeden Fall gearbeitet werden muss sind die Abschlüsse nach Spielzügen - die Tore fielen alle nach Standards.

Jetzt wird auf jeden Fall noch 4 x trainiert (31. Mai, 02. Juni) und am 07. und 09. Juni laden wir um 19:15 zum Probetraining auf die Fichtestraße ein. Danach ist Sommerpause bis Trainer Andy am Mittwoch, den 12. Juli 2017 zum Start in die Bezirksliga Saison bittet.

Fotos der Partie

Fußball 15.05.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Hochverdient - Bengtsson und Lammert zum Dreier

29. Spieltag: Weiss-Blau 63 - SC Eilbek II 1:2 (0:1)

 

Starke Leistung bei bestem Fußballwetter, so macht der SC Eilbek II Geschmack auf die nächste Saison. Nach einer überzeugenden Leistung am Weg beim Jäger festigt Eilbek Platz 11 und kann am letzten Spieltag noch den FC Winterhude von Rang 10 verdrängen. Bis auf Beyer und den am Knie verletzten Kapitän Turan trat WB63 im Bestbesetzung auf, Eilbek musste unter anderem auf Keeper Marc Schultz verzichten, der im Nachholspiel der ersten Mannschaft am Dienstag in Ohe das Tor hüten muss und somit auf seinen Einsatz am Sonntag für Eilbek II verzichten musste.

 

Von Beginn zeigte sich Eilbek klar feldüberlegen und hatte nach zehn Minuten die erste Chance durch Artur Lammert, der von Startelf-Debütant Trommer in Szene gesetzt wurde, doch Eilbeks Torjäger scheiterte an Gonzales im WB-Tor. Dennis Dahms hatte wenig später eine gute Kopfballchance nach einem Eckstoß, zielte knapp daneben. In dieser Szene monierte Eilbek ein Foul an Sebastian Helm und das nicht ganz zu unrecht. Helm wurde in der Luft mit beiden Händen gestoßen, es blieb der einzige Fehler des ansonsten guten Schiedsrichter Adnan Inoglu.

 

Die Führung für Eilbek lag in der Luft, Lammert scheiterte nach Flanke von Kägeler freistehend aus 11 Metern an Gonzales, der gerade noch seine Fingernägel an die Kugel bekam und zur Ecke lenken konnte. Der Ansturm auf das Tor wurde kurz vor der Pause dann aber doch noch belohnt, nach einer Ecke von Heinrich übersprang Sager Freund und Feind, die Kopfball-Vorlage verwertete Jörn Bengtsson aus halblinker Position mit einem sehenswerten Volleyschuss. Der leicht abgefälschte Schuss landete unhaltbar im Giebel! Wenig später hätte Bengtsson seinen Doppelpack schnüren können, nach Vorlage von Dahms setzte Bengtsson seinen wuchtigen Schuss aus nahezu identischer Position knapp rechts vorbei.

 

Im zweiten Abschnitt änderte sich das Spielgeschehen nicht, stattdessen hatte Weiss-Blau Glück nicht weiter in Rückstand zu geraten, ein Distanzknaller von Dennis Dahms aus 30 Metern klatschte nur gegen den Pfosten, Gonzales wäre trotz schöner Flugeinlage machtlos gewesen. Von WB63 war offensiv rein gar nichts zu sehen, stattdessen spielte nur Eilbek. Yasar zielte aus knapp 20 Metern etwas zu hoch und wenig später war wieder einmal Gonzales im Blickpunkt, der nach Pass von Bengtsson gerade noch die Fußspitze an den Schuss von Sebastian Helm aus Nahdistanz bekam – Glanzparade! Eben jener Helm stand nach zwei Lammert-Ecken zweimal mutterseelenallein im Strafraum, köpfte aber zweimal daneben.

 

Den ersten Torschuss von WB63 gab es rund eine Viertelstunde vor Abpfiff nach einem etwas kurz geratenen Rückpass von Rubin, doch Torgau blieb im Duell mit Torjäger Shabazi Sieger. In einer Phase als Eilbek dem 2:0 sehr nahe war, hatte Mittelstürmer Tjikotoke den Ausgleich auf dem Fuß, nach einer Hereingabe von der Grundlinie schoss der bullige Angreifer aus drei Metern über das Tor – Glück für den SCE, der quasi im Gegenzug das 2:0 machte. Wieder einmal behielt Eilbek im Mittelfeld die Oberhand, Nils Kägeler spielte mit einem genialen Steilpass Artur Lammert frei, der sich im Laufduell mit Yassine Ghanjaoui (mit Fellaini-Frisur) behaupten und das 0:2 erzielen konnte.

 

Ein wenig Stimmung kam in der Schlussminute noch einmal auf als Sager und Torgau sich nach einem langen Ball etwas uneinig waren und Tjikotoke den Lapsus ausnutzen konnte und zum 1:2-Anschluss traf. Doch Eilbek ließ nichts mehr anbrennen und feierte einen hochverdienten Sieg, der auch noch deutlich höher hätte ausfallen können.

 

 

Aufstellung:

Klaus Pablo Torgau – Nils Kägeler, Genia Rubin, Sören Sager, Sebastian Helm, Steffen Heinrich – Dennis Dahms, Fatih Yasar (83. Sebastian Stenzel) – Jörn Bengtsson (75. Orhan Coban), Daniel Trommer (64. Ben Bryde), Artur Lammert

 

Tore:

0:1 Jörn Bengtsson (39., Rechtsschuss, Sager)

0:2 Artur Lammert (80., Rechtsschuss, Kägeler)

1:2 Venomasa Tjikotoke (89., Kopfball)

 

Gelbe Karte:

Geier Federico

 

Schiedsrichter:

Adnan Inoglu (Note 2,5) – Verweigerte Sebastian Helm einen klaren Strafstoß in Halbzeit eins, darüber hinaus ohne Probleme in einer fairen Partie.

Fußball 08.05.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Torloses Remis trotz drückender Überlegenheit

28. Spieltag: SC Eilbek II – FC Winterhude 0:0

 

Nach der Schmach von Wandsetal war Wiedergutmachung für den SC Eilbek II angesagt. Mit einem komplett veränderten Mittelfeld und einer 523/343-Hybridformation sollte es gegen den FC Winterhude gehen, gegen den man in bisher fünf Duellen noch ungeschlagen blieb.

 

Von Minute eins an war Eilbek an der Fichtestraße die spielbestimmende Mannschaft, Eilbeks Schlussmann Marc Schultz verlebte einen ruhigen und sonnigen Nachmittag. Der FC Winterhude war nicht großartig gewillt nach vorne zu spielen, die Spitzen Ahmad und Otte hingen über 90 Minuten komplett in der Luft.

 

Der SCE lief im Angriff ein ums andere Mal in aussichtsreicher Position ins Abseits und raubte sich so selbst klarster Chancen. Chancen gab es wenige zu bestaunen, Helm köpfte einen Eckstoß über die Querlatte und nach einem brutal schlechten Einwurf von Winterhude riskierte Jörn Bengtsson per Direktabnahme alles, doch Marcel Remer im Tor des FCW war mit den Fingerspitzen noch an der Kugel und konnte zur Ecke klären. Ansonsten war es für Remer auch nicht besonders arbeitsreich, der Torwart strahlte bei diversen Hereingaben eine hohe Sicherheit in der Luft aus und hatte Glück, als er bei einem Pass nur Lammerts Kopf traf und der Ball von da aus neben das Tor sprang.

 

Die deutliche optische Überlegenheit konnte Eilbek nur zu selten in Torgefahr ummünzen, Bryde und Yasar waren mit ihren Distanzschüssen auch nicht erfolgreich. Zu Pause musste Tobias Marschler mit Oberschenkelproblemen in der Kabine bleiben, für ihn kam Sebastian Stenzel in die Partie, der seine Sache in seinem dritten Kreisliga-Spiel ziemlich abgewichst erledigte.

 

Auch nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern das gleiche Bild, Eilbek rannte ein ums andere Mal an, doch blieb ohne Glück. Ben Bryde traf nach Bengtsson-Hereingabe aus fünf Metern nur seinen Gegenspieler, Helm schädelte eine Ecke von Artur Lammert an den Pfosten und Stephan Horn wurde ebenso im Strafraum abgeblockt.

 

Die größte Chance bot sich dem SCE nach knapp siebzig Minuten, als der eingewechselte Daniel Trommer Jörn Bengtsson in Szene setzte, der Angreifer spitzelte die Kugel an Remer vorbei, doch Verteidiger Rößmann konnte auf der Linie vor dem einschussbereiten Artur Lammert klären. Mit Trommer und Coban wechselte Coach Torgau offensiv und Coban hatte kurz nach seiner Einwechslung gleich eine gute Gelegenheit, seine Volleyabnahme strich knapp über das Tor. So sollte es am Ende bei einem aus Sicht von Winterhude schmeichelhaften 0:0 bleiben.

 

Dass man trotz zweier komplett überlegener Spiele am Ende nur zwei Punkte gegen Winterhude einsammelt, ist deutlich zu wenig. Bis zum Strafraum spielte Eilbek sehr gefällig, ein torloses Remis der besseren Sorte bringt Eilbek keinen weiteren Sprung in der Tabelle ein.

 

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Nils Kägeler, Stephan Horn, Sären Sager, Tobias Marschler (46. Sebastian Stenzel), Steffen Heinrich – Sebastian Helm, Fatih Yasar – Ben Bryde (63. Daniel Trommer), Jörn Bengtsson (78. Orhan Coban), Artur Lammert

 

Tore:

Fehlanzeige

 

Gelbe Karten:

Horn – Ahmad, Kaminski

 

Schiedsrichter:

Kazim Yavuz (Note 2,5) – Machte einen guten Eindruck, seine Assistenten lagen bei der ein oder anderen Abseitsentscheidung deutlich daneben.

Fußball 08.05.2017 von Monika Bohlin

F-Mädchen (2009-2010): Ihre 1. HFV-FeldTurnier-Teilnahme

in 2017 hatten unsere F-Mädchen (2008 bis 2009 geboren) gestern auf dem wunderschönen Kunstrasen bei GW Eimsbüttel. Gegen 4 andere Teams, die uns alle ihre Torhüterinnen -GANZ LIEBEN DANK DAFÜR an GW Eimsbüttel, Bramfelder SV, Rissener SV und Alstertal/Langenhorn!!!- ausgeliehen hatten gab es 2 Siege und 2 Unentschieden und in den Pausen ausgelassenes Toben von Arya, Maryam, Yael, Lynn und Nala mit den Trainerinnen Laura und Mara.
Wir können jederzeit Mädchen, die 2008 und 2009 geboren sind, aufnehmen. Training ist zu jeder Witterung (bei Regen in der Halle am Sportplatz)
Freitags von 17:00 - 18:00 Uhr.
Unsere nächste Spielrunde vom HFV steigt am kommenden Sonntag, 14. Mai 2017 von 12:30 - 15 Uhr auf unserer eigenen Anlage in der Fichtestraße!

Fußball 08.05.2017 von Monika Bohlin

G-Mädchen (2011-2012): 2. HFV-Turnier mit allen möglichen Ergebnissen

haben unsere jüngsten Eilbekerinnen gestern erreicht: 1 Sieg, 1 Niederlage und 1 Unentschieden.
Unsere 2010 und 2011 geborenen Mädchen hatten viel Spaß auf und neben dem Platz.
Marie-Sophie, Trilli, Leonie, Nala, Lynn, Laura, Darina und Lerke wurden von ihren Trainerinnen Laura und Mara aufgestellt und unterstützt.
Wer noch 2010 und 2011 kennt: wir trainieren immer zu jedem Wetter (bei Regen in der Halle am Sportplatz)
Freitags von 17:00 bis 18:00 Uhr auf unserem Sportplatz Fichtestraße.

Unsere nächste HFV-Runde steigt am kommenden Sonntag, 14. Mai 2017 von 13:00 - 14:00 Uhr auf unserer eigenen Anlage in der Fichtestraße.
 

Fußball 06.05.2017 von Monika Bohlin

1.Frauen: Olé Olé Meister!!!

Aufstieg in die Bezirksliga hat geklappt! Herzlichen Glückwunsch an Andy Schmidt, Mathe Behn und alle Spielerinnen!!!

1 Jahr Kreisliga sind in 2 Spieltagen zu Ende und im September geht es dann auf zu neuen Taten in der Bezirksliga.

Nach einem Freundschaftsspiel gegen 5 Spielerinnen von Hamm United -großes DANKESCHÖN für euer Engagement liebes Team von Trainer Dieter Martel und für die Blumen!- konnten Caro, Claudia, Susi, Fini, Farina, Michalski, Mia, Miriam, Sarah, Anja, Güli, Debo, Linda, Janina und Jette (ohne Maske) und unsere verletzte Jenni an der Bank die Meisterschaft feiern! Gefehlt haben heute noch Mücke, Nina, Martina, Sevda, Beyza, Jess und Nina und Svea.
Ihr ALLE habt es gemeinsam geschafft! Herzlichen Glückwunsch!!

Fußball 02.05.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Eilbek II ohne Chance

27. Spieltag: TSV Wandsetal II - SC Eilbek II 7:1 (3:1)

 

Auf dem Papier war es der Rückrunden-Tabelle nach ein ausgeglichenes Spiel, doch dies sollte sich als Trugschluss herausstellen. Auf tiefem Rasen war der TSV Wandsetal II dem SC Eilbek II im Sportpark Hinschenfelde über 90 Minuten lang klar überlegen. Nachdem mit Bryde, Bödeker und Bengtsson gleich drei Offensivspieler kurzfristig ausfielen, musste Eilbek-Trainer Torgau seinen Tannenbaum neu bestücken. Zumindest die Abwehrreihe war die gleiche wie noch beim 11:0-Erfolg gegen Schlusslicht Benfica, doch gegen die flinke linke Bahn von Wandsetal um Jan Schneekluth und Marcel Tran stand Eilbeks Verteidigung vor einer schier unlösbaren Aufgabe.

 

Immer wieder drangen die spielbestimmenden Wandsetaler in die Eilbeker Hälfte vor und sorgten vor allem über links für viel Gefahr. So war die Entstehung der Führung wenig verwunderlich, J. Schneekluth und Tran spielten sich über den Flügel durch, in der Mitte drückte Steffen Schwab das Leder über die Linie. Ähnlich das Muster vor dem zweiten Treffer, nur dieses Mal hieß der Torschütze Erol Siegert. Als nach einer halben Stunde der überragende Marcel Tran nach einem schönen Diagonalball per eingesprungenen Linksschuss das 3:0 erzielte, war der Drops schon fast gelutscht. Zwar hatte Seth Drobo-Ampen per Lattenschuss die zwischenzeitliche Chance auf den Ausgleich, verdient wäre dies jedoch zu keinem Zeitpunkt gewesen.

 

Zu diesem Zeitpunkt hatte Eilbek schon umgestellt, Kägeler ersetzte den überforderten Horn auf der rechten Seite und Eilbek stellte auf ein 442 um, damit die Flügel stabiler wurden. Und kurzzeitig schien es so, als sollte die Maßnahme fruchten, Dahms eroberte die Kugel von Stellmann und bediente Artur Lammert, der von der Strafraumgrenze nicht lange fackelte und links ins Eck zum Anschluss traf. Ein klein wenig Hoffnung mündete auf, zumal Eilbek jetzt auch etwas besser in die Partie kam und „nur“ mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Kabinen ging.

 

Auch in den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel stand Eilbek einigermaßen stabil, Angreifer Orhan Coban ersetzte zudem zur Pause Stephan Horn. Der SCE versuchte sich nun in einem hohen Verteidigen und hatte Schneekluth schon unter Bedrängnis, doch ein mangelhaftes Mitschieben der Abwehrreihe brachte eine Riesenlücke, an deren Ende Steffen Schwab nach einer sehenswerten Kombination das 4:1 erzielte. Zu viele Fehler leistete sich Eilbek gegen eine spielstarke Wandsetal-Truppe, die an diesem Tag richtig Bock hatte und absolut „on fire“ war.

 

Marcel Tran krönte seine Leistung mit einem zweiten Treffer, sein Freistoß über die Mauer schlug genau neben dem Pfosten ein. Aber auch hier war die Entstehung selbst verschuldet, Coban leistete sich 19 Meter vor dem Tor ein unnötiges Textilvergehen. Beim Tabellendritten dagegen passte fast alles, so traf Marco Schneekluth per Bogenlampe (per Schulter? Per Ohr?) nach einer Ecke zum 6:1, nur 60 Sekunden später veredelte Tobias Witt kurz nach seiner Einwechslung ein Zuspiel zum 7:1.

 

Einzig erwähnenswertes Highlight in der Schlussphase war noch ein Schuss des eingewechselten Sebastian Stenzel, den Keeper Steffen Falkenhagen noch aus dem Eck kratzen konnte. Am Ende stand auch ein in der Höhe völlig verdienter Sieg des TSV und eine erschreckend schwache Eilbeker Leistung.

 

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Stephan Horn (46. Orhan Coban), Tobias Marschler (60. Sebastian Helm), Sören Sager, Steffen Heinrich – Marius Bruchhäuser, Hannes Twardawa (73. Sebastian Stenzel), Dennis Dahms – Nils Kägeler, Seth Drobo-Ampen -  Artur Lammert

 

Tor:

1:0 Steffen Schwab (19., Rechtsschuss)

2:0 Erol Siegert (28., Rechtsschuss)

3:0 Marcel Tran (31., Linksschuss)

3:1 Artur Lammert (33., Rechtsschuss, Dahms)

4:1 Steffen Schwab (52., Rechtsschuss)

5:1 Marcel Tran (57., Linksschuss, direkter Freistoß)

6:1 Marco Schneekluth (67., Kopfball)

7:1 Tobias Witt (68., Rechtsschuss)

 

Gelbe Karten:

Bruders – Marschler

 

Schiedsrichter:

Paul Emil Jonathan Jonas (Note 2) – Mitunter sehr penibel und kleinlich, in Summe aber mit einer guten und klaren Spielleitung in einem fairen Spiel.

Fußball 10.04.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: 11:0 - Lammert neuer Rekordschütze

25. Spieltag: SC Eilbek II – Benfica 11:0 (6:0)

 

Bestes Fußballwetter an der Fichtestraße, die pralle Sonne verwandelte den noch-Hartplatz an der Fichtestraße in eine Wüstenlandschaft mitsamt Sturm. Zur neuen Saison soll das übrigens Geschichte sein, Baubeginn für den neuen Kunstrasenplatz ist im Juli, wie am Freitag auf der Jahreshauptversammlung des Vereins verkündet wurde. Stürmisch wollte auch der SC Eilbek II gegen das Tabellenschlusslicht Benfica beginnen, im 433 gegen den Ball und im 253 mit Ball sollte mehr Offensivpower als in den letzten Spielen entfacht werden.

 

Schon nach sechs Minuten war die Partie entschieden, Eilbek hatte zu diesem Zeitpunkt schon zwei Treffer erzielt und einen Elfmeter verschossen. Völlig chancenlos präsentierten sich die Portugiesen, die nach einem Freistoß beim Stand von 4:0 ihre einzige Halbchance durch Das Neves haben sollten. Wie ein D-Zug raste die Eilbeker Offensive ein ums andere Mal in Richtung des vom bemitleidenswerten Gevrekci gehüteten Tores. Schnell, direkt, torgeil – so lässt sich das Eilbeker Spiel am besten beschreiben.

 

Schon der Führungstreffer in Minute vier war das gesamte Eintrittsgeld wert, Innenverteidiger Marschler mit einem maßgenauen 50 Meter-Diagonalball in den Lauf von Artur Lammert, dessen Flanke vom linken Flügel Jens Bödeker aus fünf Metern über die Linie drückte. Nur eine Minute später ging schon wieder die Post ab, Dahms eroberte die Kugel in der gegnerischen Hälfte und setzte Bengtsson in Szene, mit einem Haken versetzte er seinen Gegenspieler und wurde von den Beinen geholt. Ein unstrittiger Elfmeterpfiff! Marius Bruchhäuser schritt zur Tat – gegen Hellbrook verwandelte der Mittelfeld-Motor souverän – dieses Mal kam nicht mehr als ein kümmerlicher Schuss bei rum, flach und mit 5 km/h in die Mitte, Gevrekci konnte zwar abwehren, war gegen den Nachschuss aber machtlos.

 

Ohne große Pause ging es weiter, Lammert schädelte eine Flanke von Jens Bödeker knapp daneben, Sager ebenso eine Freistoß-Flanke von Steffen Heinrich. Das in allen Belangen überlegene SCE-Team erzielte mit dem 3:0 einen Treffer der Marke „Tor des Jahres“. Einen miserabel und flach getretenen Eckball von Steffen Heinrich ließen Horn und Dahms durch die Beine rollen und so kam Hannes Twardawa aus dreizehn Metern zum Schuss und traf genau oben rechts in den Giebel! Das sah einstudiert aus, war es aber nicht! Kapitän Sager verriet beim anschließenden Mittagessen, dass er Twardawa an den richtigen Fleck gestellt hat, weil die Eckbälle so schlecht getreten wurden. Das mehr als beruhigende 3:0 nach einer Viertelstunde gab Eilbek weiteren Rückenwind.

 

Zunächst gab es aber einen kleinen Rückschlag, Mittelstürmer Jörn Bengtsson musste nach einem Foul früh verletzt vom Feld und machte Platz für Daniel Trommer, der sich als herausragender Joker herausstellen sollte. Bis zum Ende der Halbzeit sollte sich Trommer schon zweimal als Vorlagengeber und einmal als Torschütze entpuppt haben. Stephan Horn spielte den abseitsverdächtigen Trommer frei, der vor dem Tor den Blick für Artur Lammert hatte, der Spielmacher erzielte sein 32. Tor für Eilbek II und zog damit mit Rekordschütze Adem Dogan gleich!

Noch vor der Pause wurde es immer bitterer für die hochstehenden Portugiesen, nach einem Steilpass von Daniel Trommer lief Hannes Twardawa mit zwei Teamkollegen allein aufs Tor zu und besorgte das 5:0 ins kurze Eck. Eilbeks Torhunger war nicht gestillt, in der Schlussminute der ersten Halbzeit dribbelte sich Lammert über links durch die übrig gebliebene Benfica-Abwehr und legte zurück auf Trommer, der zielgerichtet ins lange Eck traf – 6:0 zur Pause, die höchste Pausenführung in der Geschichte von Eilbek II.

 

Ein bisschen schludrig begann der zweite Abschnitt, doch gefährdet war Eilbeks Defensive nie. Stattdessen schädelte Sören Sager eine (gut getrenene!) Ecke von Steffen Heinrich zum 7:0 ein, nach einer Stunde erhöhte Dennis Dahms aus Nahdistanz, nachdem ein Freistoß von Artur Lammert vor seinen Füßen landete. Am Ende waren es sieben Tore aus dem Spiel, zwei nach Ecken, eins nach Freistoß und eins nach einem Elfmeter, mehr Variation geht nicht. In der Zwischenzeit durften sich mit Nils Kägeler für Jens Bödeker und Eigengewächs Sebastian Stenzel (Debüt! Kiste!) für Steffen Heinrich zwei weitere Spieler am Spiel beteiligen. Der in ungewohnter Offensivrolle eingewechselte Kägeler machte nach seiner Einwechslung auf gleich auf sich aufmerksam, Gevrekci konnte seinen Schuss zwar abwehren, doch der Abpraller landete bei Marius Bruchhäuser, der noch Fandango mit zwei Verteidigern tanzte und dann trocken zum 9:0 traf!

 

Zweistellig machte es dann Daniel Trommer nur eine Minute nach dem 9:0, am Strafraumrand spielte er mit Lammert einen Doppelpass und traf anschließend in die Maschen. Vier Vorlagen hatte Lammert bis dahin, aber wollte er heute nicht den Rekord von Adem Dogan knacken? Das Beste zum Schluss heißt es so schön, so hatte sich Lammert sein Rekordtor für das Ende aufgehoben. Die Entstehung war durchaus ein Schmankerl, Marschler bediente Kägeler mit einem druckvollen Pass, Nils Kägeler ließ die Kugel in Edeltechniker-Manier nur über den Spann in den Lauf von Lammert rutschen, die fein dosierte Verlängerung drosch Lammert zu seinem historischen Treffer ins Tor. Der anschließende Eulen-Jubel war die Kür auf eine bärenstarke SCE-Leistung. Für Benfica war es die dritthöchste Niederlage der Saison, nur in Bramfeld (1:13) und am Kiez (0:19) erwischte es das Schlusslicht noch schlimmer.

 

Bis zum Derby gegen Wandsetal II hat Eilbek spielfrei und kann die zwei spielfreien Wochenenden genießen!

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Stephan Horn, Tobias Marschler, Sören Sager, Steffen Heinrich (60. Sebastian Stenzel) – Marius Bruchhäuser, Hannes Twardawa, Dennis Dahms – Jens Bödeker (60. Nils Kägeler),  Jörn Bengtsson (21. Daniel Trommer), Artur Lammert

 

Tor:

1:0 Jens Bödeker (4., Rechtsschuss, Lammert)

2:0 Marius Bruchhäuser (6., Rechtsschuss, Elfmeter-Nachschuss, Bengtsson)

3:0 Hannes Twardawa (16., Rechtsschuss, Heinrich)

4:0 Artur Lammert (29., Rechtsschuss, Trommer)

5:0 Hannes Twardawa (38., Rechtsschuss, Trommer)

6:0 Daniel Trommer (45., Rechtsschuss, Lammert)

7:0 Sören Sager (55., Kopfball, Heinrich)

8:0 Dennis Dahms (62., Linksschuss, Lammert)

9:0 Marius Bruchhäuser (79., Rechtsschuss, Kägeler)

10:0 Daniel Trommer (80., Rechtsschuss, Lammert)

11:0 Artur Lammert (82., Rechtsschuss, Kägeler)

 

Bes. Vorkommnis:

Murat Gevrekci hält Foulelfmeter von Marius Bruchhäuser (6.)

 

Gelbe Karten:

Bödeker – M. Almeida das Neves

 

Schiedsrichter:

Paul Emil Jonathan Jonas (Note 2) – Der sehr junge Schiedsrichter machte seine Sache in einem fairen Spiel sehr souverän, das 4:0 war nicht mehr als ein unbedeutender Schönheitsfehler.

Fußball 03.04.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Nur Yasar trifft bei EGB

24. Spieltag: TSV Eppendorf/GB - SC Eilbek II 3:1 (0:1)

 

Das Saisonfinish der Kreisliga 5 kann eingeläutet werden, während der FC St. Pauli V quasi schon als Aufsteiger feststeht, machen sich noch einige Klubs Hoffnung um den Platz dahinter. Dazu dürfte auch Eppendorf/GB gehören, die aktuell ihre Heimspiele beim ungeliebten Nachbarn von Weiss-Blau 63 austragen dürfen. Eilbek nahm gegenüber der Vorwoche gleich vier Änderungen vor und wollte die gute Leistung aus der Vorwoche bestätigen.

 

Die erste Halbzeit war dabei kein Leckerbissen, zwei Chancen gab es auf jeder Seite zu verzeichnen. Zunächst hatte Bruchhäuser nach Pass von Twardawa die Führung für Eilbek auf dem Kopf, völlig frei vor Witt entschied sich Bruchhäuser aber viel zu früh für den Abschluss und schoss dem EGB-Keeper aus dreizehn Metern in die Arme. Bisschen mehr Können musste Marc Schultz aufbringen, bei einem Freistoß von Sousa Matos war Schultz im Torwarteck zur Stelle und konnte abwehren. Viele Zweikämpfe prägten das Bild, wobei Eilbek in diesen oft das Nachsehen hatte, vielleicht auch bedingt durch die frühen Verwarnungen für Twardawa und Yasar.

 

Brenzlig wurde es als Marc Schultz nach einem langen Ball vor Andy Hatje am Ball sein wollte, der Angreifer umkurvte Schultz, scheiterte aber mit seinem Schuss aus 16 Metern an Sebastian Helm, der auf der Linie klären konnte. Besser machte es auf der anderen Seite Fatih Yasar, ein Einwurf von Kägeler landete vor den Füßen des Mittelfeldspielers, der im Strafraum Ruhe und Übersicht behielt und mit links zum 0:1 ins kurze Eck traf.

 

Zur Halbzeit hatte Eilbek die berechtigte Hoffnung Punkte zu entführen, obwohl die eigene Leistung nicht gut war. Eppendorf versuchte das Spiel zu machen, zu viele Ungenauigkeiten oder Verstolperer waren letzten Endes dafür verantwortlich, dass Eilbeks Strafraum in Hälfte eins kaum mal belagert wurde.

 

Zur Halbzeit kam Trommer für den gelb-rot gefährdeten Torschützen Yasar ins Spiel und feierte sein Eilbek II-Debüt. Viel zu Feiern gab es leider nicht, denn schon sechs Minuten nach Wiederanpfiff jagte Sebastian Helm die Kugel nach einem Freistoß per Kopf ins eigene Netz. Während EGB nun den Sieg unbedingt wollte, hatte Eilbek Angst, und das völlig grundlos. Es war wenig verwunderlich, dass EGB nun zu Chancen kam, Taner Köse köpfte eine Ecke über den Kasten, Dogu zielte nach Hatje-Flanke daneben.

 

Eine Einzelaktion brachte dann die Führung für EGB, als sich Damaeng gegen Twardawa und Sager durchsetzte und von Heinrich im Strafraum von den Beinen geholt wurde. Den unstrittigen Elfmeter schoss Kapitän Sousa Matos halbhoch in die Tormitte, Marc Schultz war ohne jede Chance. Auch in der Folge reichte EGB eine mäßige Leistung zum Erfolg, denn Eilbek half bei den Gegentoren mit. So resultierte das 3:1 aus einem miserablen Freistoß von Heinrich, Bödekers Nachschuss aus der zweiten Reihe wurde zum Boomerang, beim anschließenden Konter klärte Trommer nicht energisch genug gegen Hatje, der vor dem Tor querlegte und den heranrauschenden Damaeng bediente, EGBs Rechtsaußen traf zum 3:1.

 

Zwar hätte der SCE durch Bödeker auf Vorlage von Horn noch einmal ins Spiel zurück kommen können, doch Bödeker scheiterte aus aussichtsreicher Position an Kristof Witt. Wirklich verdient hatte es sich der SCE auch nicht!

 

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Nils Kägeler (81. Stephan Horn), Sebastian Helm, Sören Sager, Steffen Heinrich – Marius Bruchhäuser, Hannes Twardawa, Sebastian Krohn – Fatih Yasar (46. Daniel Trommer) – Jörn Bengtsson (68. Jens Bödeker), Artur Lammert

 

Tor:

0:1 Fatih Yasar (40., Linksschuss, Kägeler)

1:1 Sebastian Helm (51., Eigentor, Kopfball)

2:1 Daniel Sousa Matos (64., Foulelfmeter, Rechtsschuss)

3:1 Sophyan Damaeng (81., Rechtsschuss, Hatje)

 

Gelbe Karten:

Köse, Günyar – Twardawa, Yasar, Helm, Bruchhäuser

 

Schiedsrichter:

Rainer Sierk (Note 4) – Ohne spielentscheidende Fehler, aber auch mit keinerlei klarer Linie. Inflationäre Kartenvergabe in einem fairen Spiel.

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