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Fußball 12.03.2018 von Klaus Torgau

LIGA2: Verpfiffen - Last-Minute-KO durch Martin

21. Spieltag: Bramfelder SV II - SC Eilbek II 2:1 (1:0)

 

Nach 92 Tagen Pflichtspielpause war es wieder soweit: nach keiner einzigen Trainingseinheit auf dem Ausweichplatz durfte der SC Eilbek II an der Bramfelder Ellernreihe antreten. Mit ein wenig Personalproblemen – die halbe Mannschaft befand sich im Skiurlaub oder war grippekrank – konnte Trainer Torgau dennoch eine absolut wettbewerbsfähige Elf aufstellen. In der Innenverteidigung musste der SCE improvisieren, Sven Prigann stellte sich an die Seite von Kapitän Sager.

 

Wie schon im Hinspiel (0:0) ging es sofort zur Sache, Schiedsrichter Rosinski war nach gerade einmal 60 Sekunden das erste Mal im Blickpunkt. Nach einem Zweikampf zwischen Gesla und Dehka trat der Bramfelder gegen den am Boden liegenden Dehka nach, doch statt dem berechtigten Platzverweis gab es nur eine Ermahnung. Schon im Hinspiel hatte der BSV nach fünf Minuten eine rote Karte wegen einer Tätlichkeit erhalten und auch hier hätte es soweit sein müssen.

 

Im fußballerischen Bereich hatte Bramfeld im ersten Abschnitt die Oberhand, Eilbek verteidigte arg tief und passiv und konnte sich nur selten befreien. Ein erster Distanzschuss von Tsoutsouras stellte Eilbeks Keeper Simon aber vor keine großen Probleme. Gefährlich wurden die Bramfelder vor allem über die Flügel, wo Oliver Martin und sein Gegenüber auf der linken Seite Michele Windisch einige Meter abrissen und im Dribbling immer wieder gefährlich waren.

 

Für einen kollektiven Herzinfarkt auf der Eilbeker Bank sorgte Sören Sager, der einen Rückpass unbedrängt am weit vor dem Tor stehenden Marco Simon vorbeispielte, zum Glück für den SCE aber auch am eigenen Tor. Nicht einmal ein halber Meter trennte Bramfeld hier von der Führung, die nach einer halben Stunde fallen sollte. Nach sehenswerter Kombination durchs Zentrum brachte Windisch von links eine scharfe Flanke in den Rücken der Eilbeker Verteidigung, am langen Pfosten hatte der eingelaufene Oliver Martin keine Mühe, um aus Nahdistanz das 1:0 für Bramfeld zu erzielen.

 

Eilbek wurde nach dem Rückstand etwas munterer und hatte nach Flanke von Bengtsson durch Bruchhäuser, Feldmeier und Lammert eine Dreifachchance, ein Ausgleich wäre zu diesem Zeitpunkt durchaus schmeichelhaft gewesen.

 

In der Halbzeit justierte der SCE seinen Spielaufbau und die offensiven Flügel und war auf einmal die bessere Mannschaft. Bruchhäuser verfehlte aus halbrechter Position den langen Pfosten nur knapp, wenig später war Stopper Schulzke aus sieben Metern gegen Krohn Sieger. Als Eilbek gerade anfing mit der Chancenverwertung zu hadern, fiel nach 57 Minuten der Ausgleich. Eine Hereingabe von Horn legte Krohn mit der Brust für Bruchhäuser ab, dessen Zuspiel fand Bengtsson, der sich fünf Meter vor dem Tor um seinen Gegenspieler drehte und ins kurze Eck zum 1:1 traf.

 

Eilbek hatte nun deutliches Oberwasser und diktierte das Geschehen, Sebastian Krohn wurde acht Meter vor dem Tor von Bramfelds Keeper Schulzke umgenagelt, doch Schiedsrichter Rosinski ließ weiterspielen. Die Eilbeker Bank war derweil außer sich und sollte es nicht zum letzten Mal sein.

 

Beide Teams wollten aus dieser ansehnlichen und stark umkämpften Kreisliga-Partie als Sieger vom Platz gehen und hatten ein offensives Visier aufgesetzt. Michele Windisch traf für Bramfeld aus spitzem Winkel nur den Pfosten, auf der Gegenseite wurde Bengtssons Schuss aus zehn Metern im letzten Moment geblockt.

 

Eilbek bekam in der Schlussphase immer mehr Räume angeboten, und hatte in der 85. Minute die große Chance zur Führung, nachdem der eingewechselte Tohme vom rechten Flügel Lammert bediente, Eilbeks Mittelstürmer wurde 18 Meter vor dem Tor jedoch von hinten in stumpfster Kostic-Manier über den Haufen gerannt. Und wieder blieb Rosinskis Pfeife nach dieser klaren Notbremse stumm. In der griechischen Liga wäre jetzt der Präsident mit der Waffe zum Schiedsrichter gerannt, nicht nur Eilbeks Trainer Torgau war fassungslos über diese Fehlentscheidung. Schiedsrichter-Assistent Yasar Aydin versuchte die Gemüter auf der SCE-Bank zu beruhigen, brauchte dafür all seine Erfahrung und ein wenig Zeit.

 

Zu allem Überfluss traf Bramfeld nach einem eigentlich ungefährlichen langen Ball in der Schlussminute zum Sieg. Oliver Martin setzte sich gegen Prigann und Horn, der sich noch über einen Ellenbogeneinsatz von Martin beklagte, durch und traf zum 2:1 ins lange Eck. Kollektiver Jubel beim BSV, blankes Entsetzen beim SCE. Eine bärenstarke zweite Halbzeit wurde nicht belohnt, eine Punkteteilung wäre nach diesem Klassefight mindestens berechtigt gewesen.

 

Gepunktet werden muss nun in der kommenden Woche beim SC Urania an der Habichtstraße, bei denen Torwart Frank Hertwig nach einem Platzverweis gegen den Walddörfer SV fehlen wird.

 

Aufstellung:

Marco Simon – Stephan Horn, Sven Prigann, Sören Sager, Steffen Heinrich – Pedram Dehka (70. Hannes Twardawa) – David Feldmeier (87. Marius Hensch), Marius Bruchhäuser (78. Kassem Tohme), Sebastian Krohn, Jörn Bengtsson – Artur Lammert

 

Tore:

1:0 Oliver Martin (32., Rechtsschuss, Windisch)

1:1 Jörn Bengtsson (57., Rechtsschuss, Bruchhäuser)

2:1 Oliver Martin (90., Rechtsschuss)

 

Gelbe Karten:

Gesla, Martin – Prigann, Bruchhäuser, Dehka, Horn, Feldmeier, Lammert

 

Schiedsrichter: Dennis Rosinski (Note 6) – Eigentlich mit einer guten Spielleitung in einer intensiven Partie, vor allem mit guter Vorteilsauslegung. Benachteiligte den SCE in drei Schlüsselszenen: vergab für die Tätlichkeit von Gesla in der zweiten Minute keinen Platzverweis, untersagte Eilbek einen Strafstoß nachdem Schulzke Krohn abräumte und sah auch die glasklare Notbremse an Lammert nicht (85.).

Fußball 01.03.2018 von Thorsten Hirschberg

Generalabsage des HFV

Für dieses Wochenende sind vom HFV alle Punkt- und Freundschaftsspiele abgesagt worden.

Der Ball ruht also bis nächste Woche.

Fußball 30.01.2018 von Monika Bohlin

Es ist mal wieder ENDRUNDEN - FINAL - ZEIT bei den SCE-Mädchen!!

Tolle Leistung, starke Gegner und: unsere B- und C-Mädchen stehen wieder im Finale um die Hamburger Futsal-Meisterschaft!!
Gratulation an unsere Mädchen und Erfolgstrainer Ali Jbara und Tony Mikkelsen!!
Im letzten Jahr als B-Mädchen kann Trainer Ali auf mittlerweile 8 Final-Teilnahmen schauen! Ein riesiger Erfolg für ihn und die Mädels!!
Von Anfang an dabei sind auch seine beiden Töchter Ranya und Yara.
Trainer Tony ist seit seinem Wirken im SCE auch jedes Jahr in der Finalrunde gewesen und hat diese Leistung mit 2 Hallenmeisterschaftstiteln noch getoppt! Auch hier ist seine Tochter Angelina von Beginn an dabei!!

Die Finalrunde beider Teams findet am Samstag, den 03. Februar 2018 in der
Johannes-Brahms-Halle
Fahltskamp 36
25421 Pinneberg

Unsere C-Mädchen starten um 10:00 Uhr und spielen gegen SC Victoria, HTB, SC Nienstedten, Komet Blankenese 2. und VfL Pinneberg.

Unsere B-Mädchen dürfen ab 15:00 Uhr gegen SC Condor 1., SC Condor 2., Walddörfer SV, Komet Blankenese und HTB ran.

Platz 1 und 2 der jeweiligen Altersgruppe nehmen an der Norddeutschen Futsalmeisterschaft 2018 am 24.02.2018 (C-Mädchen) und 25.02.2018 (B-Mädchen) in Salzhausen teil.

Auch wenn es außerhalb Hamburgs statt findet freuen sich die Mädels über jegliche Unterstützung!!

Fußball 29.01.2018 von Klaus Torgau

LIGA2: 8:2-Sieg im Testspiel

Im ersten Testspiel des Jahres gewann der SC Eilbek II beim FTSV Lorbeer aus der Kreisliga-Parallelstaffel 4 mit 8:2 (1:1). Die Tore für ein glänzend aufgelegten SCE erzielten Artur Lammert (4), Sven Prigann, Kassem Tohme, David Feldmeier und Stephan Horn.

Fußball 19.12.2017 von Monika Bohlin

Das 2.Fußballhalbjahr 2017

hat uns viele Erlebnisse in unserem SCE gebracht. Siege, Niederlagen, Unentschieden, neue Spielerinnen, tränenreiche Abschiede und immer wieder die Erkenntnis, dass Fußball die schönste Nebensache der Welt ist!

Nach den Sommerferien starteten wir mit 2 Frauen-, 1 B-, 1 C-, 1 D-, 1 F- und 1 G-Team.
Die Trainingstage Montag, Mittwoch (hier trainiert die Alte Herren) und Freitag sind mit Mädchen- und Frauenteams "besetzt".
Leider sind auf Grund der Witterung und des mittlerweile sehr schlechten Grandplatzes viele Trainingszeiten ausgefallen - Alternativen gab es leider nicht. Das wird im neuen Jahr ca. im 2. Quartal besser, denn aktuell wird unser ehrwürdiger Grand in einen Kunststoffrasen umgebaut.
Bis dahin wird auf der Stephanstraße trainiert und dort (Frauen) und auf dem Sportplatz am Neumarkt (Mädchen) gespielt.

Unsere 1.Frauen überwintern in der Bezirksliga auf einem guten 3. Tabellenplatz und verabschiedete sich am Sonntag mit einer sehr knappen 2:3 Niederlage im ODDSET-Pokal gegen das Landesligateam von Union Tornesch. Das Siegtor fiel in der 89. Spielminute, nachdem unsere Eilbekerinnen ein 0:2 aufgeholt hatten.

Unsere 2.Frauen sind in ihrem 1.Jahr auf dem 11er Feld mit einem stotternden Motor gestartet, hatten ab und zu Unterstützung von der 1. Frauen und überwintern auf dem 7. Tabellenplatz in der Kreisliga 3.

Beide Teams nehmen am 5. HFV Futsal-Cup der Frauen teil. Hierbei haben unsere 2. Frauen am Sonntag gerade die Runde 2 erreicht! GLÜCKWUNSCH dazu!!

Unsere B-Mädchen (2002-2000) hatten auf Grund von Spielerinnenmangels nicht Verbandsliga, sondern für die stärkste 11er Feld Kreisliga gemeldet - diese Entscheidung ist nicht leichtgefallen, zeigt doch die aktuelle Tabelle mit der erreichten Staffelmeisterschaft (GLÜCKWUNSCH!!), dass dieses Team bei einer höheren Anzahl an Spielerinnen auch in der Verbandsliga hätte mitspielen können. Aber es gibt neben der Staffelmeisterschaft noch 2 sehr positive Meldungen: zum einen hat sich der Kader mittlerweile erhöht und das Erreichen des Halbfinals im ODDSET-Pokal wurde am Samstag schwer auf 7er Feld beim Niendorfer TSV mit einem 2:1 Sieg erkämpft! Auch hier unseren herzlichen Glückwunsch dazu!!
Im Winter spielt dieses Team auch in der Halle um die Futsal-Meisterschaft.

Unsere C-Mädchen (2005-2003) spielen im 2. Jahr in der Verbandsliga und konnten nach anfänglichen Problemen so allmählich zur alten Stärke zurück finden. Auf einem guten 7. Platz wird überwintert und gerade dieses Team und Trainer freuen sich so richtig auf den Kunstrasen!
Auch dieser Jahrgang hatte die Chance auf den Einzug ins Halbfinale im Pokal, musste sich aber auf hohem Niveau und in der Verlängerung dem Staffelkonkurrenten vom Farmsener TV knapp mit 2:3 geschlagen geben. Trotzdem eine tolle Leistung zu den 8 besten Pokal-Teams in Hamburg zu gehören!! Glückwunsch dazu!!
Im Winter spielt dieses Team auch in der Halle um die Futsal-Meisterschaft.

Unsere D-Mädchen (2006-2007) zählen in diesem Jahrgang zur jüngeren Generation, d.h., dass sie auch gegen Jahrgang 2005 spielen. In dieser Saison ist lernen angesagt und nichts anderes! Und genau aus diesem Grund wurde in die stärksten 7er Staffel gemeldet und ein toller 4. Platz erreicht!! Glückwunsch dazu!!
Im Pokal war beim Staffelkonkurrenten und -Meister vom HEBC kurz vor dem Viertelfinale Schluss - es wurde 0:2 verloren.
Die Hallenmeisterschaft ist in vollem Gange und nach 9 Spielen steht dieser Jahrgang auf einem tollen 8.Platz von 16 Teams!

Unsere F-Mädchen (2009-2010) steigern sich von Spiel zu Spiel, im Feld in Turnierform und in der Halle. Hier sind so einige Talente am Werke, die behutsam aufgebaut werden. Mittlerweile spielt dieses Team im 3.Jahr zusammen, ist eine Einheit und besonders beim Hinaustragen des Maskottchens "Jogi-Bär" aus dem eigenen Tor im Wettrennen.

Unsere G-Mädchen (2011-2012) sind im Aufbau und einige Spielerinnen haben bereits in der F-Mädchen mitgespielt. In der Herbstsaison haben wir hier als G gespielt und schöne Turniere gespielt. Leider gibt es in Hamburg aktuell zu wenig G-Teams, so dass keine Hallenrunde zustande kam.
Dafür versuchen wir einige Spielerinnen in der F und mit Freundschaftsturnieren (z.B. Oldesloe im Februar 2018)) zu beschäftigen.

Im Aufbau befinden wir uns bei einem E-Mädchenteam (2008): das erste Training wird am Freitag, den 12.01.2018 von 16-17 Uhr in der Sporthalle Schellingstraße statt finden.

Mein großer Dank gilt unseren Gönnern und Förderern des Frauen- und Mädchenfußballs im SCE! Durch Euch sind so manche Wünsche in Erfüllung gegangen!

Und natürlich bedanke ich mich aufs Herzlichste bei allen Trainerinnen und Trainer, sowie Betreuerinnen und Betreuern:
Andy, Mathe, Rüdiger, Conny, Ali, Rabea, Tony, Anna, Heidrun, Yara, Dürüye, Laura, Mara, Nicole und unserer Torwarttrainerin Kerstin!

Allen Eltern, Mädchen, Gönnern und die eben geschriebenen Mitstreiterinnen und Mitstreitern wünsche ich ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest! Für 2018 wünsche ich Euch ALLEN viel Gesundheit, tolle Erlebnisse und mögen alle Eure Wünsche/Pläne/Vorstellungen in Erfüllung gehen!!

Eure Moni

 


 

Fußball 14.12.2017 von N/a

1.D-Junioren (2006/2007): Die Baustelle hat begonnen

Die Bagger sind da und der Umbau zum Kunstrasen beginnt.

 

WIR FREUEN UND AUF DIE GRÜNE FICHTE !!!!

 

Fußball 11.12.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Letztes Spiel an der Fichte - SCE II unterliegt Schanze

15. Spieltag: SC Eilbek II – SC Sternschanze IV 0:2 (0:1)

 

Es war nun endlich so weit, der SC Eilbek erhält einen Kunstrasen und dem SCE II fiel die Ehre zuteil, das letzte Spiel auf dem altehrwürdigen Grandplatz an der Fichtestraße zu absolvieren. Platzwart Matthias Behn hatte mit seinem Kreidewagen ein großes „bye bye“ auf den Platz gekreidet, Präsident Christian Aschik gab in der Kabine vor Anpfiff noch ein paar emotionale Worte von sich. Mit Würde und einem Sieg wollte man sich vom Grand verabschieden, ehe am Montag der Umbau startet und ab Mittwoch die Bagger rollen.

 

In einer 433-Grundformation erspielte sich Eilbek früh erste Gelegenheiten, Artur Lammert scheiterte aussichtsreich an Keeper Hannes Meier, nur wenig später verzog Haakon Hansen aus der zweiten Reihe. Die Gäste waren auf Konter ausgerichtet, hatten lange Zeit aber keine Torchance vorzuweisen. Stattdessen schoss Schuster mit links nach Vorlage von Lammert am leeren Tor vorbei. Eine Eilbeker Führung wäre früh verdient gewesen, doch auch Singhs Schuss aus 20 Metern traf nicht das Tor.

 

Als Mitte der ersten Hälfte erneut Lammert und Schuster gute Möglichkeiten vergaben hätte sich der Gast bis dahin nicht über einen Zwei-Tore-Rückstand beschweren dürfen. Doch im Fußball kommt vieles anders und mit dem ersten Schuss aufs Eilbeker Tor ging Sternschanze kurz vor dem Seitenwechsel. Nach einem Konter legte Holkenbrink den Ball zurück auf Fabian Hielscher, der auf halblinker Position mit einem sehenswerten Schlenzer mit dem linke Fuß ins lange Eck erfolgreich war. Torhüter Marco Simon in seinem zweiten Spiel für den SCE war völlig chancenlos.

 

Auch nach der Pause war Eilbek bei klirrender Kälte die Mannschaft mit den besseren Gelegenheiten, doch das Tor machten die Gäste. Nach einer Ecke sprang Kapitän Sebastian Helm unter dem Ball hindurch, Hansen ließ Shamo Haji ziehen und so konnte der 1,70 Meter große Shamo Haji aus fünf Metern zentraler Position völlig unbedrängt zum 0:2 einköpfen.

 

Die Eilbeker Moral war damit aber noch nicht gebrochen, Prigann setzte Singh in Szene, der im Eins-gegen-Eins gegen Meier den Kürzeren zog. Kurz darauf war wieder Meier mit seinen Fingerspitzen am Ball und konnte einen Freistoß von Artur Lammert an die Latte lenken. Sternschanzes Fänger mutierte in dieser Phase zum Matchwinner, auch gute Kopfballgelegenheiten von Schuster und Latz nach Flanken von Singh und Heinrich parierte der erst 18-jährige Schlussmann.

 

Der Ball wollte heute nicht über die Linie rollen, auch als nach einer Ecke ein Getümmel im Fünfmeterraum entstand, war wieder eine Sternschanze-Fußspitze schneller als die des SCE. In einer mäßigen Kreisliga-Partie muss sich der SCE den Vorwurf gefallen lassen seine Gelegenheiten nicht genutzt zu haben und muss sich nicht nur beim Gegentor zum 0:2 deutlich hinterfragen. Mit einer Niederlage verschiedet sich der SCE den Grandplatz und sich selbst in die Winterpause.

 

Aufstellung:

Marco Simon – Philipp Latz, Tobias Marschler, Sebastian Helm, Steffen Heinrich – Haakon Hansen, Dennis Dahms (69. Paul Großmann), David Feldmeier (61. Sven Prigann) – Artur Lammert, Marvin Schuster, Amritpal Singh

 

Tor:

0:1 Fabian Hielscher (42., Linksschuss)

0:2 Mahli Shamo Haji (66., Kopfball)

 

 

Gelbe Karten:

Feldmeier, Hansen – Holkenbrink, Azizi

 

Schiedsrichter: Thomas Sieg (Note 3) – Sicherer Leiter einer fairen Partie.

Fußball 07.12.2017 von Monika Bohlin

GESCHAFFT!!

Unsere C- und B-Mädchen sind ins Pokal-Viertelfinale eingezogen! Gratulation an Vertretungstrainer Mathe (Ali leidet leider unter einem Bandscheibenvorfall-GUTE UND BALDIGE GENESUNG von dieser Stelle!!) und Trainer Tony mit ihren Teams!

Nach einem 1:6 Sieg beim SV Eidelstedt müssen unsere B-Mädchen nun auf dem ungewohnten 7er Feld beim Niendorfer TSV um den Einzug ins Halbfinale im ODDSET-Pokal fighten.

Unsere Verbandsliga-C-Mädchen machten es spannender, trafen sie doch mit dem TSC Wellingsbüttel auf einen Ligakonkurrenten. In der Verlängerung fiel der knappe 1:0 Sieg für unsere Eilbekerinnen. Im Viertelfinale treffen sie nun auf den sehr starken Verbandsligisten vom Farmsener TV. Das 1. Aufeinandertreffen in der Verbandsliga ging torlos 0zu0 aus.

Unsere Mädchenteams werden in der Bauphase des Kunst(stoff)rasens die Heimspiele auf der Sportanlage AM NEUMARKT austragen.

Fußball 04.12.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Eilbek II ohne Chance bei UH II

19. Spieltag: UH-Adler II - SC Eilbek II 5:0 (1:0)

 

Nach zwei Spielen in Folge ohne Gegentor war der SC Eilbek II beim Gastspiel bei UH-Adler II bestrebt, weitere Punkte zu holen. Die Vorbereitung auf das Spiel lief überaus mäßig, erst 50 Minuten vor Anpfiff durfte man in die Kabinen, ein Warmmachen war lediglich auf dem schmalen Grünstreifen möglich. Nach dem Sieg in der Vorwoche gab es drei Änderungen in der Startelf, Marschler, Lammert und Großmann begannen für Christoglou, Schmidt und Heinrich.

 

Die erste Hiobsbotschaft gab es bereits nach drei Minuten für den SCE, Kapitän und Innenverteidiger Sören Sager musste nach einem Pressschlag vom Feld. Nach kurzer Behandlung versuchte es Sager noch einmal, signalisierte aber früh seinen Wechsel, so dass nach neun Minuten Hannes Twardawa seinen Posten in der Verteidigung einnahm.

 

Eilbek bekam zu keinem Zeitpunkt einen Zugriff auf das Spiel und die wenigen Lichtblicke wurden durch die indiskutable Schiedsrichterin Watzlaw unterbunden. So führte nach zwanzig Minuten ein UH-Verteidiger einen Freistoß am eigenen Strafraum miserabel aus, der Ball kullerte nur ein paar Zentimeter, Lammert wollte sich die Kugel schnappen und aufs Tor zulaufen, da spielte der Verteidiger den Ball beim Freistoß ein zweites Mal. Schiedsrichterin Watzlaw ließ das Spiel weiterlaufen… Überhaupt hatte die Unparteiische genauso wie der SCE einen miserablen Tag erwischt. Weiteres Beispiel gefällig: Bruchhäuser schubst an der Mittellinie einen UH-Spieler im Zweikampf, der daraufhin in den Rücken von Prigann fällt. Ergebnis: Freistoß für Eilbek… Noch einer? Freistoß für Eilbek aus 18 Metern, die Mauer wird auf die Fünfmeterlinie gestellt? Bei einem Abstand von 9,15 + 5,50 müsste der Ball ja noch deutlich im Strafraum liegen…

 

Eilbek präsentierte sich schläfrig und so war Lorenz‘ Führungstreffer nach 26 Minuten nicht überraschend. Von der linken Seite zog Lorenz ins Zentrum, wurde dort nicht attackiert und konnte mit Hilfe des Innenpfostens aus 18 Metern das 1:0 erzielen. In der Folge hatte Eilbek Glück, nicht größer in Rückstand zu geraten. Twardawa übersah einen UH-Angreifer völlig, der scheiterte am bärenstarken Marc Schultz, der das Leder an den Pfosten lenkte, den Abpraller konnte Marschler auf der Linie retten. Nach einer weiteren Einwurfsituation pennte Marschler, Hansen konnte den Ball gerade noch vor dem einschussbereiten Lorenz blocken.

 

Auch Tillacks Lattentreffer per Freistoß aus 19 Metern war kein Weckruf für den SCE, der sich völlig indisponiert zeigte. Mit einem schmeichelhaften 1:0 aus Eilbeker Sicht ging es in die Kabinen. Und nach dem Seitenwechsel wurde das harte Spiel noch ein wenig hitziger, viele gestreckte Füße, viele Meckereien und eine hilflose Schiedsrichterin waren zu sehen. Nach einem Handspiel von Torhüter Taye außerhalb des Strafraums gab es Freistoß aus aussichtsreicher Position für den SCE, doch Lammert verzog aus 18 Metern trotz Mauerentfernung von 13 Metern.

 

Das Spiel in der Phase auf Augenhöhe, doch UH machte noch einen Wechsel und brachte Patrick Sakschewski, der einen denkwürdigen Nachmittag erlebte und als Joker vier Mal zustechen sollte.

20 Minuten vor dem Ende gelang UH das 2:0, die Art und Weise war aber durchaus befremdlich. Tillack spielte den Ball beim Freistoß erneut zweimal, wieder ließ Schiedsrichtern Watzlaw das Durchgehen, beim Steilpass stand Sakschewski meterweit im Abseits, doch Schiedsrichterassistent Jasinski hatte dies nicht erkannt, da er sich mit den Zuschauern unterhielt und abgelenkt war. Nach dem Spiel besaß Jasinski noch die Frechheit zuzugeben, dass es Abseits war. Vielleicht sollte man im Spiel auch mal die Eier haben… Sakschewski ließ sich von den Eilbeker Protesten jedoch nicht beirren, sondern schob eiskalt zum 2:0 ein.

 

Nur drei Minuten später war der Deckel drauf auf der Partie, eine Flanke vom linken Flügel wurde per Kopf abgelegt, Sakschewski musste am zweiten Pfosten mutterseelenallein nur noch einschieben. Und es ging Schlag auf Schlag, nach einem Ballverlust im Aufbau schaltete UH schnell, der technisch versierte Gibson brachte vom rechten Flügel eine scharfe Flanke in den Strafraum und wieder war Patrick Sakschewski an Ort und Stelle – 4:0. Eilbek hatte sich derweil schon aufgegeben, eine Fehlerkette über Prigann und Twardawa ermöglichte sogar noch das 5:0.

 

Eilbek zeigte sich von seiner ganz schlechten Seite und muss im Nachholspiel gegen Sternschanze am Sonntag dringend punkten. Für den SCE ist es das vorerst letzte Spiel auf der Fichte, während des Umbaus zum Kunstrasen (Start 11.12.) trägt Eilbek seine Heimspiele an der Stephanstraße aus.

 

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Haakon Hansen, Tobias Marschler (35. Sebastian Helm), Sören Sager (9. Hannes Twardawa), Dennis Dahms – Marius Bruchhäuser, Sven Prigann – Artur Lammert, David Feldmeier, Paul Großmann (60. Amritpal Singh) – Marvin Schuster

 

Tor:

1:0 Bastian Lorenz (26., Rechtsschuss)

2:0 Patrick Sakschewski (70., Rechtsschuss)

3:0 Patrick Sakschewski (73., Rechtsschuss)

4:0 Patrick Sakschewski (79., Rechtsschuss, Gibson)

5:0 Patrick Sakschewski (88., Rechtsschuss)

 

 

Gelbe Karten:

Diekmann, Taye, Sakschewski – Feldmeier, Helm

 

Schiedsrichter: Christine Watzlaw (Note 5,5) – Fehler im Gespann am laufenden Band auf beiden Seite. Unfassbar das Verhalten des Gespanns vor dem 2:0 – Watzlaw erkennt Tillacks doppelte Freistoßausführung nicht, Assistent Jasinski übersieht die deutliche Abseitsposition, weil er mit den Zuschauern quatscht…

Fußball 27.11.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Wichtiger Dreier im Abstiegskampf

18. Spieltag: SC Eilbek II – Weiss-Blau 63 1:0 (0:0)

 

Abstiegskampf war an der Fichtestraße vorprogrammiert, der Tabellen-13. (Eilbek II) traf auf den 14. (Weiss-Blau). In der Vorwoche konnten beide Teams punkten, Eilbek erspielte sich ein 0:0 bei BU III, während WB63 überraschenderweise den Walddörfer SV auf heimischem Geläuf mit 2:1 besiegen konnte. Trainer Torgau nahm vier Änderungen vor, Christoglou, Prigann, Schmidt und Heinrich begannen für Latz, Lammert und die verletzten Korko und Singh.

 

Im zuletzt gewohnten 4231 beherrschte Eilbek die Anfangsphase, fand jedoch in Strafraumnähe selten die finale Lösung. Mit zunehmender Spieldauer gewann das Spiel zudem immer mehr an Härte, das junge Schiedsrichtergespann (15, 16 und 16 Jahre) hätte spätestens nach 20 Minuten Pejica die gelbe Karte zeigen müssen, als dieser Eilbeks Rechtsaußen und Debütant Kenny Schmidt übel abräumte. Immer wieder war Weiss-Blau im Zweikampf oft einen halben Schritt zu spät, immer wieder war ein kleiner Tritt auf die Knöchel oder ein Schubser mit zu spüren. Neben Schmidt bekamen vor allem Prigann und Schuster immer wieder den Grand zu spüren.

 

Fußball gespielt wurde ab und an auch, Marvin Schuster verzog freistehend aus 20 Metern, Kenny Schmidt wurde im Strafraum einschussbereit von Verteidiger Lars Hettfleisch sauber abgegrätscht. Auf der Gegenseite hatte Geier Frederico nach einem Konter eine gute Gelegenheit, doch Keeper Schultz machte sich breit und so schoss der Gästestürmer am Tor vorbei. Mit einem gerechten 0:0 ging es in die Kabinen, wo Eilbek kleinere taktische Änderungen vornahm. So durfte Linksverteidiger Dahms eine offensivere Rolle einnehmen und nach dem Wechsel von Twardawa für Bruchhäuser nach rund einer Stunde wechselte Eilbek in ein 433.

 

Zunächst herrschte in Halbzeit zwei das gleiche Bild, Eilbek hatte mehr Ballbesitz, fand aber gegen die hart kämpfenden Gäste, die ihrerseits offensiv fast komplett abgemeldet waren, kaum eine Lücke. Stattdessen präsentierte sich Eilbek abermals schläfrig nach einer eigenen Ecke, Bruchhäuser und Schmidt waren sich an der Mittellinie nicht einig, so dass man in einen Konter geriet, wo nach einer Flanke der eingewechselte Alijevic freistehend aus acht Metern rechts vorbei schoss.

 

Diese Szene war wie ein Weckruf für den SCE, der sich in der Folge deutlich wacher und präsenter zeigte. Nach einer Kombination über die linke Seite legte Dahms den Ball am linken Strafraumeck für Schmidt auf, der mit einem kleinen Haken noch Verteidiger Mohammed Ahmed aussteigen ließ und wuchtig ins kurze Eck einschoss. Riesenjubel auf der SCE-Bank nach dem Treffer des 19-jährigen Debütanten, der im Sommer aus Bramfelds A-Jugend an die Fichte gewechselt war.

 

Nach dem Führungstreffer ließ Eilbek defensiv nichts mehr anbrennen und hatte mehrfach die Chance auf einen zweiten Treffer. Marvin Schuster ergatterte sich an der Torauslinie die Kugel von einem Verteidiger, scheiterte dann aber aus spitzem Winkel an Keeper Dobner. Kurze Zeit später hatte Heinrich einen Geistesblitz und spielte mit einer Packing-Rate von 8 Marvin Schuster frei, Eilbeks Mittelstürmer nahm die Kugel elegant mit, scheiterte aber aus 11 Metern freistehend abermals an Dobner. Und auch an der nächsten Großchance war Schuster beteiligt, der für den durchstartenden Feldmeier auflegte, dieser zögerte aber zu lange mit dem Abschluss, so dass ihm am Elfmeterpunkt der Ball vom Fuß stibitzt wurde.

 

In der Nachspielzeit verfehlte der eingewechselte Latz den zweiten Treffer, seine Volleyabnahme aus halbrechter Position geriet etwas zu hoch. Groß war der Jubel nach Abpfiff von Schiedsrichter Walsdorff, als unsportlicher Verlierer zeigte sich Verteidiger Mohammed Ahmed, der den Ball aus Frust auf das nächstgelegene Hallendach bolzen wollte, doch selbst das gelang ihm heute nicht.

 

Am Ende steht ein hochverdienter Sieg für den SCE in einer vom Abstiegskampf geprägten Partie, der sich nach zwei gegentorlosen Spielen ein wenig Luft im Abstiegskampf erspielen konnte und den Vorsprung auf Weiss-Blau auf vier Punkte ausbauen konnte. Vor der Winterpause stehen Eilbek II noch UH-Adler II und Sternschanze IV im Nachholspiel gegenüber, weiteres Punkten ist Pflicht.

 

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Haakon Hansen, Sören Sager, Chrisovalandis Christoglou, Dennis Dahms – Marius Bruchhäuser (64. Hannes Twardawa), Sven Prigann – Kenny Schmidt (88. Philipp Latz), David Feldmeier, Steffen Heinrich (84. Stephan Horn) – Marvin Schuster

 

Tor:

1:0 Kenny Schmidt (66., Rechtsschuss, Dahms)

 

Gelbe Karten:

Hansen - Siebers

 

Schiedsrichter: Matti Walsdorff (Note 3,5) – Ließ die Partie zu lange an der langen Leine und hätte früher persönliche Strafen aussprechen müssen.

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