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Fußball 18.09.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Chaos pur in der Sternschanze

8. Spieltag: VfL Hammonia - SC Eilbek II 2:0 (1:0)

 

Chaos pur im Sternschanzenpark, bei Ankunft um 13:45 Uhr erfuhr man, dass das vorherige Landesliga-Spiel zwischen Sternschanze und Kummerfeld zunächst 20 Minuten verspätet angepfiffen werden konnte und dann nach vier Minuten aufgrund von Gewitter gestoppt wurde. Kurz vor 14 Uhr verlautete der Schiedsrichter den Spielabbruch – auf einmal war man wieder im Zeitplan. Doch Starkregen und Gewitter hörten nicht wirklich auf, dennoch machten sich beide Teams auf dem Platz warm. Dann die nächste Hiobsbotschaft: Es war kein Schiedsrichter angesetzt – noch am Freitag stand Joscha Tetzlaff vom FC Viktoria Harburg im DFBnet. Wenn man nicht erscheinen kann, sollte man sich zumindest um Ersatz bemühen oder die Teams informieren, Setzen, Sechs für Tetzlaff! Der anwesende Dennis Köhncke vom SC Sternschanze sprang dankenswerter ein, musste aber noch kurz nach Hause, um Ausrüstung zu holen. Mit 37 Minuten Verspätung konnte das Spiel dann beginnen.

 

Den ersten Aufreger gab es nach einer Viertelstunde, das Schiedsrichtergespann stand im Fokus. Der Chilene Gonzalez Przygodda schlug Prigann vor den Augen der Hammonia-Bank mit der Hand auf den Hinterkopf, eine klare Tätlichkeit. Schiedsrichter Köhncke hatte die Situation nicht gesehen, der erste Schiedsrichterassistent Pascal Popel, im wahren Leben zweiter Torwart beim VfL Hammonia, wollte nichts gesehen haben, obwohl er genau in die Richtung blickte. Mehr als nur Dusel für den Tabellenführer, der eigentlich nur noch mit zehn Mann auf dem Platz hätte stehen dürfen.

 

Fußball gespielt wurde aber auch noch und das sehr ansehnlich in einer taktischen geprägten Partie, in der die Defensivreihen ihre Aufgaben sorgfältig erledigten und nur wenig Chancen zuließen. Kurz vor dem Strafraum spielten Lammert und Singh einen Doppelpass, letzterer schloss kurz innerhalb des Strafraums volley ab, Keeper Kevin Bejarano kam bei dem platzierten Schuss noch mit den Fingerspitzen an die Kugel und lenkte das Leder um den Pfosten.

 

Dem Spitzenreiter fiel im Aufbau wenig ein und doch führten sie nach 34 Minuten wie aus dem Nichts. Der zentrale Mittelfeldspieler Borowsky erhielt 22 Meter vor dem Tor das Spielgerät, sein halbhoher und mittig geschossener Kullerball rutschte Keeper Marc Schultz durch die Finger, 1:0 für Hammonia. Kurz vor dem Seitenwechsel dann die erste echte Chance für die Hausherren, analog zur Singh-Szene auf der anderen Seite kam Nadolny zum Abschluss, dieses Mal reagierte Schultz stark und verhinderte so das 2:0. In einer komplett ausgeglichenen Partie lag Eilbek aufgrund eines individuellen Fehlers zurück.

 

Nach dem Seitenwechsel erwischte Hammonia den deutlich besseren Start und hatte drei große Chancen: Gonzalez Przygodda köpfte eine Flanke von der linken Seite freistehend aus fünf Metern daneben, Do Quental Gusmaos Schuss vorbei an Schultz konnte von Feuerbach auf der Linie geklärt werden, aber nach einer Stunde war Alan Nadolny aus Nahdistanz nach einem weiteren Ball vom linken Flügel zur Stelle und erzielte in der Drangphase das vorentscheidende 2:0.

 

Viel passierte in der Folge nicht mehr, Bejarano musste einen Lammert-Freistoß noch aus dem Giebel kratzen und der eingewechselte Omar Botarife versuchte auf beschämende Art und Weise einen Elfmeter per Schwalbe zu schinden, Hammonia feiert im achten Spiel seinen achten Erfolg und enteilt den Verfolgern so langsam aber sicher. Eilbek bleibt auch im vierten Spiel in Folge ohne Torerfolg und muss die Punkte in den kommenden Wochen dringend sammeln.

 

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Haakon Hansen, Stephan Horn, Sören Sager, Philipp Feuerbach – Sven Prigann, Marius Bruchhäuser (75. Sebastian Helm) – Artur Lammert, Marvin Schuster, Leon Düllberg (59. Kassem Tohme) – Amritpal Singh (75. Jens Bödeker)

 

Tore:

1:0 Marius Borowsky (34., Rechtsschuss)

2:0 Alan Nadolny (58., Rechtsschuss)

 

Gelbe Karten:

Gonzalez Przygodda - Hansen

 

Schiedsrichter: Michael Köhncke (Note 4,5) – Guter Leiter einer überwiegend faire Partie. Schiedsrichterassistent Lars Popel übersah die klare Tätlichkeit von Gonzalez Przygodda an Prigann nach einer Viertelstunde.

Fußball 16.09.2017 von Monika Bohlin

1.Frauen: 5:1 Sieg im ersten Spiel in der Bezirksliga Ost

Grandplatz der älteren Art - gewöhnungsbedürftig war die Spielfeldmarkierung: ein Strafraum war gekreidet, der andere nicht. Egal, unsere Eilbekerinnen legten gut los und setzten die Zweitvertretung von Altona 93 ordentlich unter Druck.
Als unsere Mücke in der 13. Spielminute das 0:1 erzielte hätte das eigentlich der Startschuß für weitere Tore sein können und sollen.. IRRTUM! Nun besann sich Altona 93 2. der kämpferischen Fähigkeiten und es kam neben mehreren "Rudelbildungen" durch viel Klein-Klein-Gespiele zu viel zu viel Mittelfeldgeplänkel ohne zählbaren Erfolg gegen oder für uns.
Altona unterbrach jeden Spielaufbau und versuchte Caro unter Druck zu setzen, aber es gelang ihnen kein Treffer.
Halbzeitpause und unser Trainer Andy muss wohl die richtigen Worte gefunden haben.
Kaum angepfiffen ging unsere Farina über links durch, ließ 2 bis 3 Altonaer Spielerinnen stehen und lupfte den Ball aus spitzem Winkel über die Torhüterin hinweg - ein coooooles Tor!
Dieses Tor gab unseren Eilbekerinnen nun ganz viel Sicherheit und in der Folge fielen die Tore 3 durch Jette (56.), Nummer 4 durch Mücke (58.) und nochmals Farina (70.) zum 0:5.
Die Frauen von Altona 93 kämpften tapfer weiter und setzten ihren Kampf nach dem Aufruf der Torhüterin "Altona, das war das letzte Tor!" weiter fort. Sie wurden mit einem sehenswerten Weitschußtor durch Mariasol auch belohnt!
Alles in allem ein gutes Bezirksligaspiel, allerdings wie auf einigen Fotos zu erkennen ist, mit vielen kleinen "Zusammenkünften", zu denen nur der Kaffee noch fehlte...
Es spielten heute: Caro, Steffi, Falida, Jenny, Mia, Farina, Janina, Cinja, Linda, Jette, Mücke, Kira, Miriam und Nina.

Mittwoch kommt nun die 2. Frauen vom Walddörfer SV auf unsere Fichtestraße- das wird ein anderes Kaliber als heute Altona 93.

Fußball 11.09.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Zweite Nullnummer in Folge

7. Spieltag: SC Eilbek II – SC Urania 0:0

 

Nach dem torlosen Remis gegen den Bramfelder SV II waren die Zuschauer an der Fichtestraße gierig auf Tore – sie müssen auf ein anderes Mal vertröstet werden. Gegen den Tabellendritten vom SC Urania erspielte sich Eilbek einen Punkt, es sollte ein 0:0 der ansehnlicheren Sorte sein.

 

Eilbek legte in der Anfangsviertelstunde ein höllisches Tempo vor und fand auf den traditionell anfälligen Außenpositionen von Uranias 3-5-2 diverse Lücken. Vor allem Linksaußen Daniele Tehrani war in der Anfangsphase sehr präsent, doch im finalen Pass stand Uranias Zentrum um Kapitän Navarro Fayos sehr sicher. SCU-Trainer Andre Menzel musste nach elf Minuten bereits das erste Mal wechseln, Pustal, in der Vorwoche noch Schützen des goldenen Tores beim 1:0 über den Walddörfer SV, musste mit Adduktorenproblemen raus, für ihn kam Edin Ljubijanac, der in der Vorsaison zweimal gegen Eilbek traf.

 

Die erste dicke Chance des Spiels gehörte nach rund einer Viertelstunde dem SCE, nach einem schnell vorgetragenen Angriff bediente Schuster Hansen, der aus zehn Metern knapp am rechten Pfosten vorbeischoss. Wenig später war es wieder ein Angriff über den rechten Flügel, der zu einem gefährlichen Abschluss führen sollte. Hansen narrte seinen Gegenspieler an der Eckfahne mit einem Beinschuss, seine Flanke nahm Mittelstürmer Schuster per Volley, doch Frank Hertwig konnte im Nachfassen parieren.

 

Viel lief in Richtung des Urania-Tores und Eilbek erspielte sich den nächsten Hochkaräter. Nach einer Kombination durchs Zentrum kam Amritpal Singh aus sieben Metern zum Abschluss, rechts daneben! Wie schon in der Vorwoche wollte das Leder einfach nicht über die Linie. Die Gäste von Urania agierten bis dato ungefährlich, einzig ein Distanzschuss von Happich sorgte für ein wenig Gefahr. Kurz vor dem Seitenwechsel war es wieder Happich, der am Flügel Marschler und Sager stehen ließ, vom linken Strafraumeck aber wuchtig auch zwei, drei Meter am Tor vorbeischoss.

 

Pausenfazit: Eilbek begann bärenstark, hatte viel Ballbesitz und kam immer wieder in die gefährlichen Räume, nach einer halben Stunde fand Urania eine deutlich bessere Ordnung in der Defensive und konnte das Spiel in der Folge ausgeglichen gestalten.

 

Auch in Halbzeit zwei hatte Eilbek die besseren Einschussgelegenheiten, doch Hertwig hielt Urania im Spiel. Amritpal Singh brachte das Leder vom rechten Flügel in den Strafraum, doch Artur Lammert war aus fünf Metern gegen Hertwig nur zweiter Sieger. Bei der darauffolgenden Ecke von Lammert war Hertwig dann doch geschlagen, Dennis Dahms kam aus sieben Metern völlig frei zum Kopfball, Eilbeks Bank machte sich schon zum Jubeln fertig, doch auf der Linie rettete ein Verteidiger für seinen bereits geschlagenen Torsteher.

 

Für Dahms war dies die letzte Aktion, der erst Ende der ersten Halbzeit für den angeschlagenen Marschler in die Partie gekommene Dahms hatte sich bei einer Balleroberung verletzt, für ihn kam nach rund einer Stunde Marius Bruchhäuser in die Partie.

 

Eilbek wollte sich nicht mit dem zweiten torlosen Remis zufrieden geben, Hansens Flanke von rechts bolzte Schuster über die Latte. Zehn Minuten vor dem Ende hatte Urania doch noch die Chance auf den Auswärtsdreier, Schultz parierte einen Freistoß des eingewechselten Lingners, den Abpraller köpfte ein Urania-Spieler aus acht Metern neben das Tor – Glück für den SCE.

 

In der Schlussphase blieben die großen Torchancen aus, Eilbek und Urania trennen sich schiedlich friedlich mit 0:0.

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Haakon Hansen, Tobias Marschler (38. Dennis Dahms (62. Marius Bruchhäuser)), Sören Sager, Steffen Heinrich – Sven Prigann, Chrisovalandis Christoglou – Daniele Tehrani, Artur Lammert, Amritpal Singh (69. Leon Düllberg) – Marvin Schuster

 

Tore:

Keine

 

Gelbe Karten:

Happich, Malmgren

 

Torschüsse (von innerhalb des Strafraums):

14 (8) – 7 (4)

 

Schiedsrichter: Michel Saber Ben Nouri Ghazouani (Note 3) – In einer fairen Partie ohne richtungsweisende Fehler. Hatte Probleme in der Abstimmung mit seinen Assistenten.

Fußball 05.09.2017 von Markus Bauer

1.D-Junioren (2006/2007): 2:1 Sieg beim ersten Spiel der Saison

Das erste Spiel der Saison bringt einen 2:1 Heimsieg gegen Concordia.

Fußball 04.09.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Schulzke rettet Bramfeld einen Punkt

6. Spieltag: SC Eilbek II – Bramfelder SV II 0:0

 

Zum Ende der englischen Woche erwartete der SC Eilbek II mit dem Bramfelder SV II ein Top-Team der Liga. Aus dem abermals vollen 18er-Kader entschied sich Klaus Pablo Torgau überraschenderweise für die Nominierung des robusten und kopfballstarken Dennis Dahms auf der Linksverteidigerposition, zudem saß Marius Bruchhäuser erstmals seit Dezember auf der Bank. Ein unschönes Verhalten zeigten diverse mitgereiste Bramfelder Anhänger, die sich zunächst weigerten die 2 Euro Eintritt zu zahlen. Erst nach der dritten Einladung und dem deutlichen Hinweis des Verlassens des Sportplatzes fühlten sich die Gästeanhänger genötigt zu zahlen. Traurig!

 

Keine fünf Minuten war die Partie alt als Schiedsrichter Serkar Altun vom TuS Hamburg im Blickpunkt stand. Einen Bramfelder Angriff unterband der sehr gut auftretende Referee und zückte zur Verwunderung vieler den roten Karte für Bramfelds Kapitän Daniel Sousa. Im Spielbericht schreibt Schiedsrichter Altun später, dass Sousa versucht habe Twardawa mit der flachen Hand ins Gesicht zu schlagen. Eine Befragung der beiden ergab am Ende, dass sich Twardawa und Sousa beim Laufen wohl in die Quere kamen und Sousa daraufhin den Arm ausfuhr. Der vermeintliche Täter war sich dabei nicht sicher, ob er Twardawa getroffen hatte und führte glaubwürdig aus, diesen nicht schlagen zu wollen. Da sich die Szene abseits des Balles abspielte, verzichtet die SCE-Medienabteilung auf jegliche Wertung.

 

Fakt war, dass der SC Eilbek II 85 Minuten in Überzahl gegen den BSV spielen sollte, der übrigens in blauen Leibchen spielte, da Eilbek in weiß auftrat und den Schiedsrichtern die schwarze Trikotfarbe vorbehalten ist. Trotz Unterzahl hatte Bramfeld in der Anfangsviertelstunde die besseren Torchancen. Der BSV-interne Neuzugang Oliver Martin, in der Vorsaison mit satten 22 Toren für Bramfeld III unterwegs, hatte dabei das 0:1 auf dem Fuß. Einen langen Ball grätschte Innenverteidiger Marschler gegen die Laufrichtung seines Nebenmannes, Stürmer Martin hatte den Braten gerochen und hatte sich schon an Keeper Schultz vorbeigedribbelt, doch aus elf Metern halblinker Position verfehlte er das leere Tor mit seinem schwächeren linken Fuß um satte drei Meter.

 

Auch die nächste Chance gehörte dem BSV, als Marc Schultz sich nach einem Distanzschuss von Müller strecken musste und Sager den Nachschuss von Martin blocken hatte. Bis zur 90. Minute war es das dann auch mit BSV-Aktionen im Eilbeker Strafraum, bei einigen Kontersituationen fehlte am Ende die genaue Hereingabe vom Flügel. Vor dem Seitenwechsel tat sich Eilbek gegen eine defensiv gut arbeitende BSV-Mannschaft schwer, trotz Überzahl und deutlich mehr Ballbesitz war der SCE nur selten zwingend im Strafraum. Marvin Schuster hatte dann nach rund 35 Minuten doch die Führung auf dem Fuß, als Lammert von der Grundlinie auf Schuster zurücklegte – Schiedsrichter Altun hatte hier stark auf Vorteil entschieden – und dieser an Florian Schulzke scheiterte.

 

Zur Pause nahm Eilbek einen Wechsel vor und brachte mit Paul Großmann für Nils Kägeler noch ein wenig mehr Offensivkraft. Der SCE hatte nach dem Seitenwechsel ein deutliches Übergewicht und konnte sich zahlreiche Torchancen erspielen. Zunächst scheiterte Artur Lammert nach schöner Einzelaktion an stark reagierenden Florian Schulzke, dann zielte der eingewechselte Großmann aus elf Metern nach Pass von Hansen völlig freistehend viel zu zentral, die hätte das 1:0 für den SCE sein müssen.

 

In einer intensiven und umkämpften, aber nie unsportlichen Partie, waren die Bramfelder Anhänger nicht mit jeder Entscheidung von Referee Altun zufrieden und zeigten sich immer wieder lautstark pöbelnd gegen den Unparteiischen, der aber nicht von seiner stoischen Ruhe abwich. Bis auf zwei Fehlentscheidungen (Abseitssituation Bramfeld, Eckstoß Eilbek) konnte man Altun einen fehlerfreien Arbeitsnachweis bescheinigen.

 

Mit zunehmender Spieldauer fand der SCE immer mehr Lücken in der Bramfelder Defensive, Sven Prigann zauberte einen Pass durch die Schnittstelle aus dem Fußgelenk, doch abermals blieb Schulzke im Duell mit Artur Lammert der Sieger. Den Linkschuss von Eilbeks Top-Vorbereiter wehrte Schulzke per Fußparade ab und sicherte seinem Team zumindest einen Punkt. Denn auch in der Folge wollte das Leder einfach nicht ins Netz, so köpfte der wiedergenesene Sören Sager unter den Augen seines angereisten Vaters eine Freistoßflanke von Lammert aus fünf Metern knapp über das Tor.

 

Für den SCE war in dieser Partie deutlich mehr drin, vor allem in Halbzeit zwei erspielte man sich zahlreiche Chancen zum Sieg. Trifft man das Tor aber nicht, dann ist ein 0:0 das bestmögliche Ergebnis. Die Leistung sollte Eilbek Auftrieb für die schweren Aufgaben in den kommenden Wochen geben, wenn erst der Dritte Urania zuhause empfangen wird und man anschließend zum verlustpunktfreien Tabellenführer Hammonia reisen muss, der nach sechs Spielen noch ohne Gegentor ist.

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Haakon Hansen, Tobias Marschler, Sören Sager, Dennis Dahms – Sven Prigann, Hannes Twardawa (66. Steffen Heinrich) – Amritpal Singh, Artur Lammert, Nils Kägeler (46. Paul Großmann) – Marvin Schuster (90. Marius Bruchhäuser)

 

Tore:

Keine

 

Gelbe Karten:

Marschler, Sager – Müller, Windisch, Deliu

 

Rote Karte:

Daniel Sousa (6., versuchte Tätlichkeit an Twardawa)

 

Torschüsse (von innerhalb des Strafraums):

13 (10) – 8 (3)

 

Schiedsrichter: Serkar Altun (Note 1,5) – Hatte einen arbeitsreichen Tag und musste oft eingreifen. Wohl korrekt der Platzverweis für Sousa, nur mit zwei kleineren Fehlern im gesamten Spiel.

Fußball 30.08.2017 von Markus Bauer

1.D-Junioren (2006/2007): Testspiel bei BU Hamburg im August 2017 bringt einen 3:1 Sieg

Das Testspiel bei BU Hamburg im August 2017 bringt einen 3:1 Sieg.

Hier ein paar Fotos ....

Fußball 28.08.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Eilbek II siegt im Allhorn - 3:1!

5. Spieltag: Walddörfer SV - SC Eilbek II 1:3 (0:0)

 

Big Points für den SC Eilbek II im Allhorn-Stadion! Mit 3:1 siegt der SCE verdient in Volksdorf und kann so nach den drei Auftaktpleiten ein klein wenig durchatmen. Mit Sven Prigann und Paul Großmann standen zwei Debütanten in der ersten Elf, die heute als geschlossene Mannschaft auftrat. Der volle 18er-Kader stand Trainer Klaus Pablo Torgau beim WSV zur Verfügung, nach einem zuletzt starken Auftritt gegen UH-Adler II spielte sich auch Nils Kägeler auf der linken offensiven Außenbahn in die Startelf.

 

Die in weiß-rot gekleideten Walddörfer fanden zunächst den besseren Zugriff in die Partie und hatten nach fünf Minuten die Großchance zur Führung als eine Flanke von Sander einen Mitspieler fünf Meter zentral vor dem Tor fand, doch Keeper Marc Schultz konnte sein Team mit einem starken Reflex vor dem Rückstand bewahren. Ansonsten waren die Abwehrreihen recht dicht, Knaus und Braatz mit Abschlüssen aus der Distanz konnten nicht aufs Tor zielen. Defensiv stand Eilbek ansonsten kompakt und offenbarte nur wenige Räume, der WSV konnte mit seinem Mehr an Ballbesitz wenig anfangen und zeigte sich inspirationslos.

 

Nach Ballgewinnen schaltete Eilbek schnell um und so resultierte die erste dicke Gelegenheit für die Gäste auch aus solch einer Situation. Schuster und Singh fingen einen schlampigen Pass im Aufbau ab, dann tanzte Singh noch zwei Verteidiger sehenswert auf dem Bierdeckel aus, aus dreizehn Metern halbrechter Position verfehlte Singh die Führung dann aber um Haaresbreite. So blieb es bis zur Pause in einer intensiv, aber immer fair geführten Partie chancenarm und torlos.

 

Erst nach dem Seitenwechsel wurde es deutlich interessanter und sieben Minuten nach der Pause setzte die Eilbeker Bank zum ersten Jubel an. Rechtsverteidiger Hansen wurde im Strafraum von WSV-Keeper Voß übermotiviert von den Beinen geholt, Referee Prigge musste auf Strafstoß entscheiden. Marius Bruchhäuser nahm sich abermals der Sache und verwandelte sicher vom nicht vorhandenen Punkt – Schiedsrichter Prigge musste die 11 Meter zuvor ablaufen.

 

Nach der Führung wechselte Torgau offensiv und brachte mit Bödeker und Lammert für Singh und Großmann neue, frische Offensivkräfte, was sich fast ausgezahlt hätte. Mit seinem ersten Ballkontakt brachte Lammert einen Freistoß an den Fünfmeterraum, Stephan Horn konnte den Ball in seinem 99. Spiel für Eilbek II aber nur gegen die Latte köpfen.

 

Auch auf der Gegenseite wurde es nach einer Standardsituation nochmal gefährlich, am langen Pfosten behinderten sich gleich zwei Walddörfer gegenseitig und konnten so die Kugel nicht mehr im Gehäuse unterbringen. Ein weiterer Standard des WSV sorgte dann für die vermeintliche Vorentscheidung. Eilbek wehrte einen Ecke ab, der zweite Ball ging zwar an den WSV, ging jedoch an ein Eilbeker Bein und so liefen Hansen und Schuster allein auf Voß zu, erst kurz vor dem Strafraum konnte Hansen vom zurückgeeilten Bahmer gestoppt werden, allerdings nur mit unfairen Mitteln. Auch hier war Martin Prigge wieder Herr der Lage und stellte den WSV-Verteidiger wegen einer Notbremse vom Platz.

 

Die entstehenden Räume wusste der SCE in der Folge gut zu nutzen, Lammert setzte Marvin Schuster in Szene, der robuster als der herauseilende Voß war und so die Kugel nur noch ins leere Tor schieben musste. Schuster und Lammert hatten nach dem 2:0 weitere gute Gelegenheiten, auch der eingewechselte Jens Bödeker schoss per Volley ab 17 Metern nur knapp über das Tor. Die endgültige Entscheidung sollte fünf Minuten nach dem 0:2 fallen, Bödeker setzte sich auf dem rechten Flügel gleich gegen zwei Gegenspieler durch und behielt die Übersicht für den im Zentrum lauernden Lammert, der die Kugel noch zehn Meter weiterpasste, wo der mitgelaufenen Schuster aus elf Metern keine Mühen mehr hatte und das 0:3 erzielte.

 

Doch der Walddörfer SV gab sich nicht auf und warf noch einmal alles nach vorne, mehr als ein Eigentor von Bruchhäuser, der eine Flanke von rechts ins eigene Tor drückte, kam dabei nicht mehr heraus. So konnte der verdiente Sieg am Ende vom Eilbeker Anhang bejubelt und mit einem Hopfen-Malz-Gemisch getränkt werden.

 

Am Ende standen zwar 17:16 Torschüsse für den WSV zu Buche, allerdings feuerten die Hausherren fast ausschließlich aus der Distanz, nur sechs Schüsse gaben Sie von innerhalb des Strafraums ab, Eilbek dagegen kam doppelt so oft im Strafraum zum Abschluss und fand am Ende die besseren Räume.

 

Schon am Dienstag um 19 Uhr geht es für den SCE wieder um Punkte, die Eilbeker treten dann bei Weiss-Blau 63 zum Nachholspiel an.

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Haakon Hansen, Tobias Marschler, Hannes Twardawa, Stephan Horn – Sven Prigann (75. Dennis Dahms), Marius Bruchhäuser – Paul Großmann (55. Jens Bödeker), Amritpal Singh (57. Artur Lammert), Nils Kägeler – Marvin Schuster

 

Tore:

0:1 Marius Bruchhäuser (52., Foulelfmeter, Voß an Hansen)

0:2 Marvin Schuster (77., Rechtsschuss, Lammert)

0:3 Marvin Schuster (82., Rechtsschuss, Lammert)

1:3 Marius Bruchhäuser (87., Eigentor, Rechtsschuss)

 

Gelbe Karten:

Voß – Schuster

 

Rote Karte:

Niklas Bahmer (60., Notbremse an Hansen)

 

Schiedsrichter: Martin Prigge (Note 2) – In einer fairen Partie war Prigge ruhiger, angenehmer Leiter. Die Entscheidungen zum Strafstoß und Platzverweis waren unstrittig.

Fußball 26.08.2017 von Monika Bohlin

1.Frauen: 1:7 (0:3) Sieg beim FC Süderelbe

Der letzte Test fand auf der "Kunstspielfläche" am Kiesbarg bei der neu gegründeten Frauenmannschaft vom FC Süderelbe statt. Pünktlich um 16 Uhr pfiff der sehr gut leitende Spielleiter das Spiel an und nach 8 Spielminuten stand es bereits 0:3 für uns durch Tore von Cinja, Jette und Nina. Welcher Trainer wünscht sich nicht so einen tollen Start - wenn dann aber zunehmend Hektik regierte und die Gegner zu Torchancen eingeladen werden, wird die Halskrause eines Trainers dicker. In der 1. Trinkpause, es war mal wieder Sonne und natürlich gleichzeitig tropisch schwül, konnte unser Trainer Andy direkt jede Spielerin darauf hinweisen. Bis zur Pause passierte dann leider noch die Verletzung von Svea, die in einem Zweikampf unglücklich in der Kunstspielfläche hängen geblieben ist - wir wünschen baldige Genesung, liebe Svea!
In Hälfte zwei ging es genauso los wie zu Beginn der 1. Halbzeit: nach 5 Minuten hatten Lisa (2x) und ein Eigentor das Ergebnis auf 0:6 erhöht. Die Frauen vom FC Süderelbe gaben aber nicht auf und kämpften weiter um den Ehrentreffer und evtl. mehr. Im Tor vom FCS standen in der 1. Halbzeit 2 verschiedene Torhüterinnen und in Hälfte 2 die 3. - es waren also immense Umstellungen im Süderelbe-Spiel, die unsere Aktiven clever ausnutzten konnten. Es gab noch viele Einschussmöglichkeiten Jette, Cinja, Jenny, Lisa und auch Nina - leider manchmal zu ungenau oder die Schüsse wurden von der Keeperin gut entschärft.
Süderelbe konnte in Person von Sabrina Stoedter noch das 1:6 erzielen, bevor Jette nach sehr guter Vorarbeit von Lisa den 1:7 Endstand herstellte.
Ein guter Test gegen einen kämpferisch sehr gut eingestellten FC Süderelbe!

Unsere Aktiven heute: Caro, Conny, Mia, Güli, Kira, Nina, Svea, Jenny, Cinja, Jette, Hannah, Lisa und Miri.
 

 

Fußball 24.08.2017 von Monika Bohlin

Kunstrasen statt Grand im Wochenblatt Nr. 34

Fußball 21.08.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Moral gezeigt - trotzdem ohne Punkt

4. Spieltag: SC Eilbek II – UH-Adler II 1:2 (0:2)

 

Ein wenig personelles Karussell musste Trainer Klaus Pablo Torgau vorm Spiel gegen UH-Adler betreiben, aufgrund diverser Urlaube standen nur zwei fitte Ersatzspieler bereit und auch Stammkeeper Marc Schultz lag infektionsbedingt flach. Passend zum Hamburger Sommer fing es sekundengenau mit dem Anpfiff vom Schiedsrichter Denkmann an zu regnen.

 

Gerade einmal 60 Sekunden waren gespielt als die Kugel schon im Eilbeker Netz lag. Einen harmlosen langen Ball köpfte Sören Sager aus der Gefahrenzone und wurde dabei umgestoßen, der Pfiff von Denkmann blieb leider aus – so landete der Ball fast 40 Meter vor dem Tor bei Niklas Holstegge, der einen leicht aufsetzenden Kullerball aufs Tor brachte, Eilbeks Keeper Marco Simon reagierte aber gar nicht und so trudelte der Ball zum 0:1 ins Tor.

 

Hart umkämpft war die Anfangsphase, viele kleine Fouls, gestreckte Beine und ein immer seifigerer Boden machten es zu einem echten Kampfspiel. Schmerzhaft endete dies für Linksaußen Jörn Bengtsson, der beim Versuch des erlaufen eines Balles noch auf dem Platz abstoppte, wegrutschte und gegen das Geländer knallte. Dabei verletzte sich Bengtsson am Knie und musste nach zwanzig Minuten verletzt ausgewechselt werden, für ihn kam Nils Kägeler in die Partie. Und der Joker war sofort im Spiel und wusste zu gefallen, durch die Schnittstelle fand er Amritpal Singh, der aus acht Metern an Stefan Reinsch scheiterte.

 

Auch UH hatte nach einem langen Ball in Person von Gibson die Chance auf einen Treffer, der Youngster zielte aus sechszehn Metern knapp links vorbei. Je schlechter der Platz bespielbar wurde, umso besser lies Eilbek den Ball laufen. Kassem Tohme wurde auf dem rechten Flügel sehenswert freigespielt, seine messerscharfe Flanke erreichte Kägeler gerade noch am zweiten Pfosten mit der Fußspitze, doch ein Verteidiger konnte gerade noch vor der Linie klären. Auch nach einer Vierfachchance für Schuster, Sager und Co. nach einem Eckstoß führte nicht zum Erfolg.

 

Besser machte es UH-Adler und profitierte von einer entblößten Eilbeker Innenverteidigung, der herausgerückte Sager wurde nicht gesichert und so stand Hansen nach einem Pass an die Strafraumgrenze gegen zwei, nach einem weiteren Querpass zimmerte Danilo Osterheld die Kugel aus 14 Metern wuchtig zum 0:2 in die Maschen.

 

Mit diesem Stand ging es auch in die Halbzeitpause, in der mit Philipp Latz für Marvin Schuster ein zweiter Wechsel vorgenommen wurde. Latz zeigte in der Innenverteidigung eine fehlerfreie Partie und hatte seinen Anteil daran, dass UH in Halbzeit zwei ohne nennenswerte Torchance blieb. Stattdessen kam Eilbek mit viel Moral und Willen und auch spielerischer Finesse aus den Katakomben, nicht unverdient kam daher der Anschlusstreffer. Singh und Lammert wurden im Strafraum von den Beinen geholt, Schiedsrichter Denkmann wollte erst Vorteil laufen lassen (Warum?), entschied sich dann zum Glück doch noch für den Strafstoß. Der etatmäßige Schütze Marius Bruchhäuser nahm sich der Sache an und verwandelte eiskalt zum Anschluss.

 

UH beschränkte sich mittlerweile komplett aufs Verteidigen, einzelne Konter über Gibson und Osterheld versandeten ziemlich früh. Doch im letzten Drittel ließ Eilbek die letzte Genauigkeit vermissen, erst in Minute 72 wurde es wieder spektakulär. Nach einem Pass von Singh lief Bruchhäuser frei auf Keeper Reinsch zu, Innenverteidiger Tim Gerdom griff zur Textilbremse vor dem Strafstoß. Referee Denkmann blieb keine andere Wahl als Gerdom vom Platz zu stellen, den fälligen Strafstoß knolzte Lammert in die Mauer. Die Überzahl währte allerdings nicht lange, denn nur sechs Minuten später flog Eilbeks Torschütze mit einer Ampelkarte nach einem Foul an der Eckfahne vom Platz. Nach Bruchhäusers Aussage hatte sich Osterhelds Schuh in seinem Schnürsenkel verheddert, doch kein Vorwurf an Referee Denkmann in dieser Situation.

 

Mit 10 gegen 10 hatte Eilbek mehr vom Spiel und wollte mit aller Macht den Ausgleich, auch als man die letzten fünf Minuten nur noch mit 9 gegen 10 spielte, da sich Kapitän Sager verletzte und nach Helms verletzungsbedingter Auswechslung das Kontingent bereits erschöpft war. So hatte Tohme in der Nachspielzeit den Ausgleich auf dem Kopf, als er nach einem Lammert-Freistoß vor Reinsch am Ball war, die Kugel jedoch nur knapp über das Gehäuse köpfen konnte.

 

 

Aufstellung:

Marco Simon – Haakon Hansen, Sebastian Helm (80. David Feldmeier), Sören Sager, Stephan Horn – Marius Bruchhäuser, Marvin Schuster (46. Philipp Latz) – Kassem Tohme, Artur Lammert, Jörn Bengtsson (21. Nils Kägeler) – Amritpal Singh

 

Tore:

0:1 Niklas Holstegge (2., Rechtsschuss, ohne Vorarbeit)

0:2 Danilo Osterheld (38., Linksschuss)

1:2 Marius Bruchhäuser (55., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Lammert)

 

Gelbe Karten

Helm, Schuster –

 

Rote Karte:

Tim Gerdom (72., Notbremse an Bruchhäuser)

 

Gelb-Rote Karte:

Marius Bruchhäuser (78., wiederholtes Foulspiel)

 

Schiedsrichter: Max-Ole Denkmann (Note 5) – Ohne jede Linie bei Fouls und persönlichen Strafen, zudem mit mindestens zwei gravierenden Fehlentscheidungen vor dem 0:1 lag ein Foulspiel an Sager vor, in Halbzeit zwei war Horn fünf Meter nicht im Abseits, Eilbek wäre mit vier Mann aufs Tor zugelaufen. Unstrittig dagegen die rote Karte für Gerdom, vertretbar der Strafstoß und der Platzverweis für Bruchhäuser.

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