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Fußball 24.08.2017 von Monika Bohlin

Kunstrasen statt Grand im Wochenblatt Nr. 34

Fußball 21.08.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Moral gezeigt - trotzdem ohne Punkt

4. Spieltag: SC Eilbek II – UH-Adler II 1:2 (0:2)

 

Ein wenig personelles Karussell musste Trainer Klaus Pablo Torgau vorm Spiel gegen UH-Adler betreiben, aufgrund diverser Urlaube standen nur zwei fitte Ersatzspieler bereit und auch Stammkeeper Marc Schultz lag infektionsbedingt flach. Passend zum Hamburger Sommer fing es sekundengenau mit dem Anpfiff vom Schiedsrichter Denkmann an zu regnen.

 

Gerade einmal 60 Sekunden waren gespielt als die Kugel schon im Eilbeker Netz lag. Einen harmlosen langen Ball köpfte Sören Sager aus der Gefahrenzone und wurde dabei umgestoßen, der Pfiff von Denkmann blieb leider aus – so landete der Ball fast 40 Meter vor dem Tor bei Niklas Holstegge, der einen leicht aufsetzenden Kullerball aufs Tor brachte, Eilbeks Keeper Marco Simon reagierte aber gar nicht und so trudelte der Ball zum 0:1 ins Tor.

 

Hart umkämpft war die Anfangsphase, viele kleine Fouls, gestreckte Beine und ein immer seifigerer Boden machten es zu einem echten Kampfspiel. Schmerzhaft endete dies für Linksaußen Jörn Bengtsson, der beim Versuch des erlaufen eines Balles noch auf dem Platz abstoppte, wegrutschte und gegen das Geländer knallte. Dabei verletzte sich Bengtsson am Knie und musste nach zwanzig Minuten verletzt ausgewechselt werden, für ihn kam Nils Kägeler in die Partie. Und der Joker war sofort im Spiel und wusste zu gefallen, durch die Schnittstelle fand er Amritpal Singh, der aus acht Metern an Stefan Reinsch scheiterte.

 

Auch UH hatte nach einem langen Ball in Person von Gibson die Chance auf einen Treffer, der Youngster zielte aus sechszehn Metern knapp links vorbei. Je schlechter der Platz bespielbar wurde, umso besser lies Eilbek den Ball laufen. Kassem Tohme wurde auf dem rechten Flügel sehenswert freigespielt, seine messerscharfe Flanke erreichte Kägeler gerade noch am zweiten Pfosten mit der Fußspitze, doch ein Verteidiger konnte gerade noch vor der Linie klären. Auch nach einer Vierfachchance für Schuster, Sager und Co. nach einem Eckstoß führte nicht zum Erfolg.

 

Besser machte es UH-Adler und profitierte von einer entblößten Eilbeker Innenverteidigung, der herausgerückte Sager wurde nicht gesichert und so stand Hansen nach einem Pass an die Strafraumgrenze gegen zwei, nach einem weiteren Querpass zimmerte Danilo Osterheld die Kugel aus 14 Metern wuchtig zum 0:2 in die Maschen.

 

Mit diesem Stand ging es auch in die Halbzeitpause, in der mit Philipp Latz für Marvin Schuster ein zweiter Wechsel vorgenommen wurde. Latz zeigte in der Innenverteidigung eine fehlerfreie Partie und hatte seinen Anteil daran, dass UH in Halbzeit zwei ohne nennenswerte Torchance blieb. Stattdessen kam Eilbek mit viel Moral und Willen und auch spielerischer Finesse aus den Katakomben, nicht unverdient kam daher der Anschlusstreffer. Singh und Lammert wurden im Strafraum von den Beinen geholt, Schiedsrichter Denkmann wollte erst Vorteil laufen lassen (Warum?), entschied sich dann zum Glück doch noch für den Strafstoß. Der etatmäßige Schütze Marius Bruchhäuser nahm sich der Sache an und verwandelte eiskalt zum Anschluss.

 

UH beschränkte sich mittlerweile komplett aufs Verteidigen, einzelne Konter über Gibson und Osterheld versandeten ziemlich früh. Doch im letzten Drittel ließ Eilbek die letzte Genauigkeit vermissen, erst in Minute 72 wurde es wieder spektakulär. Nach einem Pass von Singh lief Bruchhäuser frei auf Keeper Reinsch zu, Innenverteidiger Tim Gerdom griff zur Textilbremse vor dem Strafstoß. Referee Denkmann blieb keine andere Wahl als Gerdom vom Platz zu stellen, den fälligen Strafstoß knolzte Lammert in die Mauer. Die Überzahl währte allerdings nicht lange, denn nur sechs Minuten später flog Eilbeks Torschütze mit einer Ampelkarte nach einem Foul an der Eckfahne vom Platz. Nach Bruchhäusers Aussage hatte sich Osterhelds Schuh in seinem Schnürsenkel verheddert, doch kein Vorwurf an Referee Denkmann in dieser Situation.

 

Mit 10 gegen 10 hatte Eilbek mehr vom Spiel und wollte mit aller Macht den Ausgleich, auch als man die letzten fünf Minuten nur noch mit 9 gegen 10 spielte, da sich Kapitän Sager verletzte und nach Helms verletzungsbedingter Auswechslung das Kontingent bereits erschöpft war. So hatte Tohme in der Nachspielzeit den Ausgleich auf dem Kopf, als er nach einem Lammert-Freistoß vor Reinsch am Ball war, die Kugel jedoch nur knapp über das Gehäuse köpfen konnte.

 

 

Aufstellung:

Marco Simon – Haakon Hansen, Sebastian Helm (80. David Feldmeier), Sören Sager, Stephan Horn – Marius Bruchhäuser, Marvin Schuster (46. Philipp Latz) – Kassem Tohme, Artur Lammert, Jörn Bengtsson (21. Nils Kägeler) – Amritpal Singh

 

Tore:

0:1 Niklas Holstegge (2., Rechtsschuss, ohne Vorarbeit)

0:2 Danilo Osterheld (38., Linksschuss)

1:2 Marius Bruchhäuser (55., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Lammert)

 

Gelbe Karten

Helm, Schuster –

 

Rote Karte:

Tim Gerdom (72., Notbremse an Bruchhäuser)

 

Gelb-Rote Karte:

Marius Bruchhäuser (78., wiederholtes Foulspiel)

 

Schiedsrichter: Max-Ole Denkmann (Note 5) – Ohne jede Linie bei Fouls und persönlichen Strafen, zudem mit mindestens zwei gravierenden Fehlentscheidungen vor dem 0:1 lag ein Foulspiel an Sager vor, in Halbzeit zwei war Horn fünf Meter nicht im Abseits, Eilbek wäre mit vier Mann aufs Tor zugelaufen. Unstrittig dagegen die rote Karte für Gerdom, vertretbar der Strafstoß und der Platzverweis für Bruchhäuser.

Fußball 20.08.2017 von Monika Bohlin

1.Frauen: 2:9 (2:5) Sieg im Test Nr. 4

Als dieses Spiel abgemacht wurde, stand der Aufstieg von SC V.M. in die Bezirksliga noch nicht fest. Damit ist diese Premiere zu erklären: noch nie haben wir ein Vorbereitungsspiel gegen einen späteren Pflichtspielgegner gespielt. Viel Aussagekraft hatte dieses Spiel wie so jedes Testspiel nicht, denn beide Teams spielten mit einem neuen System oder neuen Spielerinnen, und haben in der heutigen Konstellation noch nicht zusammen auf dem Platz gestanden.

Trotzdem entwickelte sich ein munteres Spiel, in dem zu Beginn Eilbeker Vorteile zu erkennen waren. Unsere Eilbekerinnen fanden schneller den Zug zum Tor und einen konnte Mücke bereits in der 6. Spielminute per Kopf zum 0:1 abschließen. Anstatt nun aber daran anzuknüpfen und das spielerische Potential in Tore zu münzen kam ein unerklärlicher Bruch ins Eilbeker Spiel und ließ den SC V.M. in Person von Marie (Ex-SCE-Spielerin) zu Torchancen kommen. Unkonzentriertes Stellungsspiel, ungenaue Pässe und -schwupp- war der Ball zum Ausgleich in unserem Tor.

Das gefiel unserer Jette so gar nicht und kurzum beförderte sie sofort nach dem Anstoß im Zusammenspiel mit unserer Cinja den Ball zur erneuten Führung über die gegnerische Torlinie zum 1:2. Unser Abwehrverhalten war in Hälfte 1 ein wenig kontraproduktiv – zumindest für unseren Spielaufbau.  Denn nur 2 Minuten nach dem Führungstreffer erzielte der SC V.M. erneut den Ausgleich.

Einen lauten Weckruf feuerte nun unser Trainer Andy (SCE) von der Seitenlinie ins Spielfeld.
Es fruchtete, es fruchtete so gut, dass seine Spielerinnen innerhalb von 4 Minuten einen 2-Tore-Vorsprung herausholten: zunächst erzielte unsere Janina mit einem Fernschuss das 2:3 und danach traf unsere Mille mit einem tollen Tor zum 2:4. 10 Minuten vor dem Pausenpfiff erfolgten diverse Wechsel und unsere B-Mädchenspielerin Ranya kam zu ihrem 2. Einsatz im Frauen-Bereich. Unsere eingewechselte Caro lief kurz vor dem Pausenpfiff mit dem Ball in vollem Tempo ins Tor… 2:5 war auch der Pausenstand!
Leider verletzte sich die Torhüterin von SC V.M. bei dieser Aktion und musste mit einem dicken Knöchel ihre Position im Tor verlassen. Gute Besserung auf diesem Wege!
Die 2. Halbzeit wechselte unser Trainer Andy ordentlich durch und brachte mit Nina und Svea unsere neuen Spielerinnen aus den eigenen B-Mädchen und mit Lisa eine aktuelle B-Mädchenspielerin ein.  Gemeinsam mit Ranya machten sie alle ihre Sache sehr gut, obwohl so manche von ihnen auf neuen und unbekannten Positionen spielten!  
„Achtet auf die Nr. 20!“, „Die 20 ist frei“, diese Rufe schallten nach den beiden schönen Toren in der 55. Und 69. Spielminute von unserem Neuzugang Cinja quer über das Spielfeld -nur mit leichten Fouls konnte sie heute gebremst werden. Ein schöner Kopfball nach einer genau getimten Ecke von Caro gehörte auch dazu. Zwischen den beiden Cinja-Goals hat Mücke noch getroffen - das war mir irgendwie entfallen...

Es stand zu diesem Zeitpunkt mittlerweile 2:8 für uns und unserer Mücke war es vorbehalten nach dem 1. nun auch das letzte Tor zum 2:9 Endstand zu erzielen.
Es waren anwesend: Michi, Conny, Jenny, Mia, Jojo, Mücke, Janina, Anja, Cinja, Mille, Jette, Svea, Miri, Caro, Nina, Ranya und Lisa.

Fußball 17.08.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Wieder mal in der Luft geschlafen

1. Spieltag: SC Poppenbüttel II - SC Eilbek II 3:1 (0:1)

 

Nachholspiel in der Kreisliga 5, das wegen Regenfällen verschobene Spiel zwischen Aufsteiger Poppenbüttel II und Eilbek II konnte nach zweieinhalb Wochen ausgetragen werden, doch leider nur auf dem Grandplatz, da der ortsansässige Rasenplatz erst am Samstag vom Bezirksamt freigegeben wird. Eilbeks Trainer Torgau musste seine Startelf kurzfristig umstellen, da der Flieger der aus dem Urlaub zurückkehrenden Lammert und Schuster Verspätung hatte und diese es so nicht mehr zum Spiel schafften.

 

Auf dem schwer zu bespielenden Hartplatz hatte Eilbek in Halbzeit eins die komplette Kontrolle über das Spiel, bis auf einen stark flatternden Distanzschuss von Yasar Schroer aus 25 Metern, den Schultz parieren konnte, hatten die tiefstehenden Hausherren keine Abschlüsse zu verzeichnen. Stattdessen hatte man in Eilbek schon den Torschrei auf den Lippen als Singhs Freistoß von der Strafraumgrenze Millimeter am Tor vorbeiflog. Nur wenig später traf Hansen aus halbrechter Position nur das Außennetz des Poppenbüttler Gehäuses.

 

Mit viel Ballbesitz musste Eilbek viel Geduld aufbringen, um Lücken in der SCP-Defensive zu finden, nach einer Kombination über Singh und Tohme zielte letzterer knapp rechts vorbei. Die verdiente Führung für den SCE gelang fünf Minuten vor dem Pausenpfiff nach einem Eckstoß, Bruchhäusers Hereingabe stocherte Sebastian Helm aus fünf Metern zur umjubelten Gästeführung über die Linie.

 

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Geschehen zunächst nicht, die Gastgeber agierten zu fehlerbehaftet im Spiel nach vorne, aber auch der SCE kam selten zielstrebig nach vorne und verließ sich fast ausschließlich auf lange Bälle. Doch wie schon in der Vorwoche brachen die Standardsituationen dem SCE das Genick: Nach einer Flanke in Folge eines Einwurfs bekam Kägeler den Ball unbedrängt nicht aus dem Strafraum geschlagen, Dürrs verdeckten Schuss konnte Schultz noch stark parieren, doch Simon Selva reagierte beim Abpraller schneller als Schmidt und Sager und erzielte per Abstauber den Ausgleich. Nur fünf Minuten später lag Eilbek dann auf einmal auch schon hinten, nach einem Eckstoß von Dennis Schröder verlor Schmidt das Kopfballduell gegen Kuisys und so rannte Eilbek einem Rückstand hinterher.

 

Zwar hatte Helm nach einer Ecke von Bengtsson noch eine gute Kopfballgelegenheit, doch einmal mehr verlor man in der Folge in der Defensive alles aus den Augen. Wieder war eine Schröder-Ecke der Ausgangspunkt, der eingewechselte und baumlange Ebert war überhaupt nicht zugeteilt, sagte artig „Danke“ und schädelte das 3:1 ein.

 

Zweimal unterlag Eilbek einem Aufsteiger mit 3:1, alle sechs Gegentore fielen nach einer Standardsituation. Entsprechend laut wurde es nach dem Abpfiff in der Eilbeker Kabine…

 

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Nils Kägeler, Tobias Marschler (61. Simon Schmidt), Sören Sager, Stephan Horn (70. Daniel Trommer) – Marius Bruchhäuser, Sebastian Helm (81. Philipp Latz) – Haakon Hansen, Amritpal Singh, Kassem Tohme – Jörn Bengtsson

 

Tore:

0:1 Sebastian Helm (40., Rechtsschuss, Bruchhäuser)

1:1 Simon Selva (62., Rechtsschuss, Dürr)

2:1 Roman Kuisys (67., Kopfball, Schröder)

3:1 Moritz Ebert (86., Kopfball, Schröder)

 

Gelbe Karten

Strathus - Helm

 

Schiedsrichter: Gerhardt Schulz-Greco (Note 2) – Überzeugte mit einer umsichtigen Leitung und dem richtigen Gespür für persönliche Strafen.

Fußball 14.08.2017 von Monika Bohlin

1.Frauen: 2. Test endete 2:2

Ich hatte immer mal gehofft, dass ich das noch erlebe - und nun war es soweit: mein SCE spielte beim SCC! Der Traditionsverein aus dem Marienthal hat endlich ein Frauen-Team. Zur Heim-WM 2011 hatte es auf Grund der Initiative schon mal eine tapfere Fußballerin (Name ist mir leider entfallen) mit Mädchenteams versucht, ein paar Jahre gab es dann auch noch 1 bis 2 davon - zu einem Frauenteam hat es leider nie gereicht. Und jetzt hat sich seit April 2017 der ehemalige HSV-Frauen und -Mädchentrainer Kay-Ole Schönemann dieser schönen Aufgabe  angenommen. Kein Wunder also, dass mit vielen neuen Spielerinnen auch einige seiner ehemaligen Schützlinge aus HSV-Zeiten nun am Osterkamp auf laufen.

Das gestrige Spiel war für beide Teams eine gute Standortbestimmung. Nicht, dass Vorbereitungsspiele einen so genauen Maßstab für eine Saison abgeben, aber dieses Spiel war einfach interessant und zu keinem Zeitpunkt abflachend. Spielerisch sahen die Zuschauerinnen und Zuschauer ein höheres Niveau mit wunderschönen Pässen in die Tiefe, allein die Tore wollten zunächst nicht gelingen. Tauchten unsere Eilbekerinnen zu Beginn häufiger vor dem gegnerischen Tor auf fehlte immer der letzte Pass, um das Tor auch zu treffen. Besser machten es die Concorden, die durch die Nr. 7, Kimberly Pusch, in der 21. Spielminute in Führung gingen. Allerdings gab es in unserem Spiel keinen Einbruch, sondern nur 9 Minuten später den verdienten Ausgleich durch Eilbek-Anja -mittlerweile ist das seit ihrem Eintritt 1998 ihre 19. Saison in Eilbek-Farben!!
Bis zur Pause gab es noch diverse, nein, unzählige Möglichkeiten auf beiden Seiten. Vanessa im Tor für Caro machte ihre Sache sehr gut und konnte einige Schüsse unter Einsatz ihrer gesamten Körperstärke entschärfen. Eine Tormöglichkeit sollte hier doch noch genauer Erwähnung finden: unsere eingewechselte Mücke spielte sich auf der linken Seite durch, passte im Doppelpass zu unserer Jette, diese nahm den Ball auf und zielte ganz genau.... TTTOOOORRR!!! Zur Pause stand es somit 1:2 für uns.

Die zweite Halbzeit war gerade 7 Minuten jung, als eine Ecke auf dem Kopf einer Eilbekerinnen landete und dann vom Kopf der Concordia-Nr. 11, Kimberly Vanessa Kuchel, unhaltbar in unserem Tornetz zappelte. 2 neue Spielerinnen in Eilbek-grün konnten heute ihren 1. Eilbeker Spieleinsatz verbuchen: zum einen auf der rechten Mittelfeldseite Kira und ihr Pendant auf der anderen Seite Cinja. Beide sind eine Bereicherung im Aufbauspiel und zeigten nach nervösem Beginn ihre Qualitäten. Und nach 1 Jahr Pause ist auch unsere Steffi wieder da und zeigte, dass sie nach diesem Jahr ohne Fußball nichts verlernt hat.

Alles in allem war es wie bereits geschrieben ein sehr gutes Spiel mit einem -meiner Meinung nach- gerechten Unentschieden.

Wir wünschen dem SC Concordia eine Verletzungsfreie Saison und weiterhin viel Glück und Erfolg, auch beim Aufbau einer Mädchenabteilung!

Für Eilbek traten an: Vanessa, Linda, Jenny, Mia, Steffi (welcome back!!), Kira (1. Spiel!), Sarah, Nina, Janina, Farina, Cinja (1.Spiel!), Sevda, Anja, Jette, Mücke, Miri und Conny.

Fußball 07.08.2017 von Monika Bohlin

1.Frauen: 1:3 Niederlage im ersten Testspiel 17/18

Der 1. Test in der Saison 2017/2018 beim Landesligisten TuS Berne begann mit ein paar Schwierigkeiten: 3 kurzfristige Absagen von Eilbekerinnen aus Krankheitsgründen und schon waren es nur noch 11 Aktive. Aber diese 11 zeigten nach nervösem Beginn und dem relativ schnellen 1:0 für Berne 90 Minuten eine tolle Leistung. Dafür, dass diese Eilbekerinnen noch in der Vorbereitung stecken, so noch nie zusammen gespielt haben und trotzdem viele Spielzüge versuchten, sah es richtig gu...t aus. Die Gegnerinnen spielten zwar auch nicht in Best-Besetzung, aber die auf dem Platz laufenden Bernerinnen waren eingespielter als unsere Frauen. Der Ausgleich fiel durch Mille nach einem tollen Pass von Janina: Mille lief verfolgt von 3 Abwehrspielerinnen auf die gegnerische Torhüterin zu, schoß eigentlich viel zu früh, aber der Schuß ging unter der Torhüterin durch ins Tor >> 1:1. Berne hatte den höheren und längeren Ballbesitz, aber die herausgespielten Torchancen wurden entweder clever abgelaufen, zu unkonzentriert vergeben oder von unserer Keeperin Caro bravourös pariert. Kurz vor der Pause fiel noch das 2:1 nach einer Ecke für Berne. Über die 2. Halbzeit gibt es nicht so viel zu berichten: Torchancen für Berne, ein paar weniger für uns, aber unsere Frauen gaben nie auf. Das 3:1 war die Folge des Drucks, den die Landesligisten vom TuS Berne noch ausübten. Entlastungsangriffe fanden auch statt, aber hier fehlt bei uns noch das Feintuning.

Fußball 07.08.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Drei Standards zum Sieg für BU III

2. Spieltag: SC Eilbek II – HSV Barmbek-Uhlenhorst III 1:3 (1:1)

 

Nachdem das erste Saisonspiel für den SC Eilbek II in Poppenbüttel sprichwörtlich ins Wasser gefallen war, durfte man wie schon im Vorjahr das erste Saisonspiel daheim gegen einen Aufsteiger bestreiten. Im Nachhinein lässt sich sagen: das ist kein gutes Omen. Mit einem Neuzugang (Hansen) in der Startelf begann Eilbek die Partie gegen die Dritte von Barmbek-Uhlenhorst.

 

Auf dem schwer zu bespielenden Geläuf an der Fichtestraße war kaum ein kontrolliertes Spiel möglich, so dass viele lange Bälle gespielt wurden und Standardsituationen den Ausschlag geben sollten. Schon nach neun Minuten klingelte es im Eilbeker Tor in Folge einer zunächst abgewehrten Ecke, die wieder vor den Füßen des Eckenschützen Jan Ruhnke landete, der BU-Stratege katapultierte das Leder Vollspann in den Strafraum an den Fünfmeterraum, wo Nils Zielesniak völlig ungedeckt einköpfen konnte. Die frühe Führung für die Gäste des ehemaligen Zweitligisten, bei denen der rechte Läufer Niclas Gröning überzeugen konnte und zweimal aus halbrechter Position von der Strafraumgrenze knapp verzog.

 

Nach kleineren Umstellungen kam Eilbek etwas besser in die Partie und hatte eine riesige Ausgleichschance, nach einem Eckstoß von Artur Lammert kam Sören Sager aus drei Metern frei zum Schuss, doch BU-Schlussmann Flavio-Armando Valentin Jonathan Sebastian Zirkler (im Folgenden: BU-Keeper) reagierte prächtig und verhinderte den sicheren Ausgleich. Doch der SCE kam nun zu mehr Chancen, Marvin Schuster vertändelte beim 3 gegen 2 im BU-Strafraum statt selber den Abschluss zu suchen oder den freien Artur Lammert anzuspielen.

 

Eine halbe Stunde war gespielt, als der SCE endlich sein erstes Saisontor erzielen konnte. Innenverteidiger Sager preschte mit nach vorne, Mittelstürmer Schuster legte den Ball nur ab und Sören Sager knolzte die Kugel aus 28 Metern oben links in den Giebel, der BU-Keeper flog zwar sehenswert über den Eilbeker Grand, hatte gegen den wuchtigen Spannstoß aber nicht den Hauch einer Chance. Nach dem 1:1 fand das Spiel hauptsächlich zwischen den Strafräumen statt, so dass weitere Höhepunkte ausblieben und es mit einem gerechten Remis in die Kabinen ging.

 

Nach dem Seitenwechsel war weiterhin viel Kampf und Krampf im Mittelfeld zu sehen, bis auf eine Halbchance von Jens Bödeker kam auf beiden Seiten nicht viel rum, zu oft versprang der Ball auf dem unebenen Geläuf und lies so ein technisch anspruchsvolles Spiel nicht zu. Umso besser wussten die Gäste mit ruhenden Bällen umzugehen, vor allem BU-Kapitän Jan Ruhnke zeichnete sich da aus. Nach einem Nicht-Foul von Marius Bruchhäuser gab der ansonsten gute 18-jährige Schiedsrichter Lennart Wende einen Freistoß 24 Meter vor dem Eilbeker Tor in zentraler Position. Ruhnke nahm sich der Sache an und zirkelte die Kugel in bester Juninho-Manier über die Mauer oben links ins Eck – für den neutralen Zuschauer ein wahrlich schöner Treffer, nicht so aus Eilbeker Sicht…

 

Mit Singh für Horn brachte Eilbek noch eine zusätzliche Offensivkraft, doch einmal mehr war ein ruhender Ball der Ausgangspunkt für einen Treffer von Barmbek-Uhlenhorst, Ruhnkes lang geschlagener Freistoß landete am langen Pfosten bei Nils Zielesniak, der erneut völlig ungedeckt da stand und seinen Doppelpack schnürte.

 

Die Gegentore waren aus Eilbeker Sicht umso ärgerlicher, da man BU ab Minute 30 keinen gefährlichen Schuss aus dem Spiel heraus mehr gestattete, doch auch Standardsituationen gehören nunmal mit zum Spiel und in diesen hatten die im Schnitt einen halben Kopf kleineren Barmbeker einen Vorteil. Die ersten Punkte der neuen Saison sollen dafür schon am Freitag gesammelt werden, wenn der SCE zu Gast bei Weiss-Blau 63 ist.

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Haakon Hansen, Hannes Twardawa (74. Tobias Marschler), Sören Sager, Stephan Horn (67. Amritpal Singh) – Marius Bruchhäuser, Sebastian Helm, Steffen Heinrich – Jens Bödeker (61. Leon Düllberg), Marvin Schuster, Artur Lammert

 

Tore:

0:1 Nils Zielesniak (9., Kopfball, Ruhnke)

1:1 Sören Sager (29., Rechtsschuss, Schuster)

1:2 Jan Ruhnke (67., direkter Freistoß, Rechtsschuss)

1:3 Nils Zielesniak (74., Kopfball, Ruhnke)

 

Gelbe Karten

Horn, Helm – Ruhnke, Arnholdt

 

Schiedsrichter: Lennart Max Wende (Note 2,5) – Der junge Schiedsrichter machte einen gute Partie mit einem Makel: vor dem Freistoß zum 1:2 lag kein Foul vor.

Fußball 24.07.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Pokal-Aus in Runde 1

HOLSTEN-Pokal 1. Runde: Hamm United II – SC Eilbek II 5:1 (2:1)

 

Mit einigen Ausfällen in der Defensive, so standen unter anderem Kapitän Sager, Twardawa, Helm und Marschler nicht zur Verfügung, reiste der SC Eilbek II mit 16 Mann zum Pokalspiel an die Snitgerreihe. Lange Zeit stand eine Verschiebung des Anpfiffes im Raum, da die vorhergehende Pokal-Partie zwischen TuS Hamburg II und Voran Ohe II nahe der Verlängerung war, erst zwei Minuten vor dem Ende schoss der Bezirksligist das entscheidende 2:3.

 

Eilbek kam, wie auch in allen Testspielen, gut in die Partie und beherrschte den Gegner in den Anfangsminuten. Ein kapitaler Doppel-Aussetzer brachte Eilbek aber schon nach zwölf Minuten in Rückstand, Horn und Heinrich verdaddelten den Ball in der eigenen Hälfte, dann fälschte Horn den anschließenden Ball genau in den Lauf von Pascal Jussen ab und der Offensivspieler bedankte sich mit einem platzierten Schuss ins kurze Eck zur Führung für die Geächteten. Doch Eilbek zeigte sich vom Gegentor unbeeindruckt und spielte weiter mutig nach vorne, eine Volleyabnahme von Marius Bruchhäuser verfehlte das Kreuzeck nur um ein paar Zentimeter.

 

Fünf Minuten später erwischte ein langer Ball in die Spitze die SCE-Hintermannschaft auf dem falschen Fuß, zwar konnte Marc Schultz den ersten Schuss noch abwehren, doch den Abpraller drückte Ricardo Sberna über die Linie. Doch Eilbek gab sich nicht auf und wollte den Anschluss erzielen, den Haakon Hansen nach einer Energieleistung auch herbeiführte. Sehenswert kombinierten sich Tohme, Heinrich und Hansen aus der eigenen Hälfte, letzerer konnte auch von zwei Grätschen an der Mittellinie nicht gestoppt werden und marschierte 40 Meter mit Ball am Fuß allen Verteidigern davon und schob Keeper Thiemt das Leder zum Abschluss durch die Beine.

 

Wenig später hatte der SCE die große Chance zum Ausgleich, über die starke rechte Seite brachte Kassem Tohme eine Hereingabe in den Lauf von Artur Lammert, der 11 Meter frei vor dem Tor nach leichten Problemen bei der Ballannahme noch von hinten sauber und fair abgegrätscht wurde. Ein riskantes Tackling des HUFC-Verteidigers, der seinem Team die Führung in die Pause rettete. Bis dahin war es ein Spiel auf Augenhöhe, Eilbek mit mehr Spielanteilen, aber auch mit den kapitalen Fehlern in der Defensive.

 

Nach dem Seitenwechsel hatte Eilbek wieder die Chance auf den Ausgleich, und was für eine: Bruchhäuser spielte Tohme frei und der Rechtsaußen lief allein auf Thiemt zu, entschied sich aber zu spät für einen Abschluss, so dass Thiemt zur Ecke abwehren konnte. Wenige Sekunden später stand es dann auch schon 3:1, wieder hebelte ein langer Ball die SCE-Abwehr aus, Keeper Schultz war schon umspielt, Hansen war mit zurück gesprintet und konnte den ersten Torschuss noch abgrätschen, doch den Nachschuss konnte der erfahrene Routinier Björn Reimers im Tor unterbringen, da sich außer Hansen alle SCE-Spieler schon mit dem Gegentor abgefunden hatten.

 

Mit dem Pokal-Aus hatte sich Eilbek aber noch nicht abgefunden, nach einer Standardsituation hatte Schuster den Anschluss auf dem Kopf, doch auf der Linie rettete ein Hammer für seinen bereits geschlagenen Keeper. Marvin Schuster hatte in der Folge eine weitere Schusschance, der aber neben dem Tor landete. Auf der Gegenseite verzog der eingewechselte Sascha Toske nach einer Flanke von der rechten Seite aus aussichtsreicher Position, ehe der ebenfalls von der Bank kommende Lukas Brandeburg die Entscheidung herbeiführte. Einmal mehr spielte sich Eilbek unter Bedrängnis den Ball zu oft hin und her und wartete zu lang auf einen dreckigen, langen Ball, Keeper Schultz brachte das Leder dann nur 25 Meter weit und entschied sich beim Schuss von Brandenburg zu früh für die falsche Ecke. Das 4:1 eine Viertelstunde vor Schluss war der endgültige K.O. in einem Spiel, welches der SCE nicht hätte verlieren müssen. Dass Sascha Toske in der Schlussminute noch einen fünften Treffer nachlegte, war am Ende nur noch eine Begleiterscheinung für den SCE, der bis zum Ligaauftakt am kommenden Samstag beim SC Poppenbüttel II seine Defensive dringend ordnen muss.

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Stephan Horn (77. Philipp Latz), Dennis Dahms, Simon Schmidt – Haakon Hansen, Steffen Heinrich (62. Paul Großmann), Marius Bruchhäuser, Nils Kägeler (87. Sebastian Stenzel) – Kassem Tohme, Marvin Schuster, Artur Lammert

 

Tore:

1:0 Pascal Jussen (12., Rechtsschuss)

2:0 Ricardo Sberna (22., Rechtsschuss)

2:1 Haakon Hansen (28., Rechtsschuss, Heinrich)

3:1 Björn Reimers (47., Rechtsschuss)

4:1 Lukas Brandenburg (75., Linksschuss)

5:1 Sascha Toske (89., Rechtsschuss)

 

Gelbe Karten:

Wacks - Schmidt

 

Schiedsrichter:

Soleiman Garb (Note 2,5) – Drei falsche Abseitsentscheidungen in aussichtsreicher Lage (2x Eilbek, 1x Hamm) trübten ein wenig die ansonsten sehr gute Leistung des Hauptschiedsrichters.

Fußball 05.07.2017 von Monika Bohlin

1.Frauen: INFOs SCE-Fußballerinnen

die Saison 2017/2018 startet für unsere 1. Frauen nach dem Aufstieg in die Bezirksliga schon am Mittwoch, den 12.Juli 2017 um 19:30 Uhr auf der Fichtestraße.

Bis zum Baubeginn des Kunststoffrasens (steht noch nicht fest) wird weiterhin auf der Fichtestraße zu den üblichen Trainingszeiten Kondition, Ausdauer, Taktik und Spielabstimmung geübt.

Unsere 2. Frauen machen jetzt Pause. In die Saison 17/18 geht es dann wieder am Montag, den 04. August 2017- wo wird zeitnah bekannt gegeben.

Unsere B-Mädchen sind noch im Trainingsbetrieb und in der Planung für die neue Saison.

Unsere C-Mädchen trainieren am Mittwoch, den 19. Juli das letzte Mal und beginnen wieder am Montag, den 14. August  - wo wird auch hier zeitnah bekannt gegeben.

Unsere jetzt noch E- und dann D-Mädchen haben ihr letztes Training am Freitag, 14. Juli und beginnen am Montag, den 21. August - und auch hier gilt die zeitnahe Bekanntgabe des Trainingsortes.

Unsere F- und G-Mädchen trainieren das letzte Mal am Freitag, den 14. Juli. Start in die neue Saison ist Freitag, 1. September Fichtestraße oder Montag, der 4.September - wo wird zeitnah bekannt gegeben.

Ich bedanke mich an dieser Stelle bei ALLEN Trainerinnen/Trainern, Betreuerinnen/Betreuern und Eltern für die Zusammenarbeit und euer Engagement in dieser fast abgelaufenen Saison!!!

Schöne Ferien und kommt gesund, erholt und mit neuem Tatendrang nach/in den Sommerferien zum SCE zurück!!

Fußball 24.06.2017 von Markus Bauer

1.D-Junioren (2006): letztes Spiel der Saison bringt einen 3:1 Heimsieg

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