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Fußball 04.09.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Schulzke rettet Bramfeld einen Punkt

6. Spieltag: SC Eilbek II – Bramfelder SV II 0:0

 

Zum Ende der englischen Woche erwartete der SC Eilbek II mit dem Bramfelder SV II ein Top-Team der Liga. Aus dem abermals vollen 18er-Kader entschied sich Klaus Pablo Torgau überraschenderweise für die Nominierung des robusten und kopfballstarken Dennis Dahms auf der Linksverteidigerposition, zudem saß Marius Bruchhäuser erstmals seit Dezember auf der Bank. Ein unschönes Verhalten zeigten diverse mitgereiste Bramfelder Anhänger, die sich zunächst weigerten die 2 Euro Eintritt zu zahlen. Erst nach der dritten Einladung und dem deutlichen Hinweis des Verlassens des Sportplatzes fühlten sich die Gästeanhänger genötigt zu zahlen. Traurig!

 

Keine fünf Minuten war die Partie alt als Schiedsrichter Serkar Altun vom TuS Hamburg im Blickpunkt stand. Einen Bramfelder Angriff unterband der sehr gut auftretende Referee und zückte zur Verwunderung vieler den roten Karte für Bramfelds Kapitän Daniel Sousa. Im Spielbericht schreibt Schiedsrichter Altun später, dass Sousa versucht habe Twardawa mit der flachen Hand ins Gesicht zu schlagen. Eine Befragung der beiden ergab am Ende, dass sich Twardawa und Sousa beim Laufen wohl in die Quere kamen und Sousa daraufhin den Arm ausfuhr. Der vermeintliche Täter war sich dabei nicht sicher, ob er Twardawa getroffen hatte und führte glaubwürdig aus, diesen nicht schlagen zu wollen. Da sich die Szene abseits des Balles abspielte, verzichtet die SCE-Medienabteilung auf jegliche Wertung.

 

Fakt war, dass der SC Eilbek II 85 Minuten in Überzahl gegen den BSV spielen sollte, der übrigens in blauen Leibchen spielte, da Eilbek in weiß auftrat und den Schiedsrichtern die schwarze Trikotfarbe vorbehalten ist. Trotz Unterzahl hatte Bramfeld in der Anfangsviertelstunde die besseren Torchancen. Der BSV-interne Neuzugang Oliver Martin, in der Vorsaison mit satten 22 Toren für Bramfeld III unterwegs, hatte dabei das 0:1 auf dem Fuß. Einen langen Ball grätschte Innenverteidiger Marschler gegen die Laufrichtung seines Nebenmannes, Stürmer Martin hatte den Braten gerochen und hatte sich schon an Keeper Schultz vorbeigedribbelt, doch aus elf Metern halblinker Position verfehlte er das leere Tor mit seinem schwächeren linken Fuß um satte drei Meter.

 

Auch die nächste Chance gehörte dem BSV, als Marc Schultz sich nach einem Distanzschuss von Müller strecken musste und Sager den Nachschuss von Martin blocken hatte. Bis zur 90. Minute war es das dann auch mit BSV-Aktionen im Eilbeker Strafraum, bei einigen Kontersituationen fehlte am Ende die genaue Hereingabe vom Flügel. Vor dem Seitenwechsel tat sich Eilbek gegen eine defensiv gut arbeitende BSV-Mannschaft schwer, trotz Überzahl und deutlich mehr Ballbesitz war der SCE nur selten zwingend im Strafraum. Marvin Schuster hatte dann nach rund 35 Minuten doch die Führung auf dem Fuß, als Lammert von der Grundlinie auf Schuster zurücklegte – Schiedsrichter Altun hatte hier stark auf Vorteil entschieden – und dieser an Florian Schulzke scheiterte.

 

Zur Pause nahm Eilbek einen Wechsel vor und brachte mit Paul Großmann für Nils Kägeler noch ein wenig mehr Offensivkraft. Der SCE hatte nach dem Seitenwechsel ein deutliches Übergewicht und konnte sich zahlreiche Torchancen erspielen. Zunächst scheiterte Artur Lammert nach schöner Einzelaktion an stark reagierenden Florian Schulzke, dann zielte der eingewechselte Großmann aus elf Metern nach Pass von Hansen völlig freistehend viel zu zentral, die hätte das 1:0 für den SCE sein müssen.

 

In einer intensiven und umkämpften, aber nie unsportlichen Partie, waren die Bramfelder Anhänger nicht mit jeder Entscheidung von Referee Altun zufrieden und zeigten sich immer wieder lautstark pöbelnd gegen den Unparteiischen, der aber nicht von seiner stoischen Ruhe abwich. Bis auf zwei Fehlentscheidungen (Abseitssituation Bramfeld, Eckstoß Eilbek) konnte man Altun einen fehlerfreien Arbeitsnachweis bescheinigen.

 

Mit zunehmender Spieldauer fand der SCE immer mehr Lücken in der Bramfelder Defensive, Sven Prigann zauberte einen Pass durch die Schnittstelle aus dem Fußgelenk, doch abermals blieb Schulzke im Duell mit Artur Lammert der Sieger. Den Linkschuss von Eilbeks Top-Vorbereiter wehrte Schulzke per Fußparade ab und sicherte seinem Team zumindest einen Punkt. Denn auch in der Folge wollte das Leder einfach nicht ins Netz, so köpfte der wiedergenesene Sören Sager unter den Augen seines angereisten Vaters eine Freistoßflanke von Lammert aus fünf Metern knapp über das Tor.

 

Für den SCE war in dieser Partie deutlich mehr drin, vor allem in Halbzeit zwei erspielte man sich zahlreiche Chancen zum Sieg. Trifft man das Tor aber nicht, dann ist ein 0:0 das bestmögliche Ergebnis. Die Leistung sollte Eilbek Auftrieb für die schweren Aufgaben in den kommenden Wochen geben, wenn erst der Dritte Urania zuhause empfangen wird und man anschließend zum verlustpunktfreien Tabellenführer Hammonia reisen muss, der nach sechs Spielen noch ohne Gegentor ist.

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Haakon Hansen, Tobias Marschler, Sören Sager, Dennis Dahms – Sven Prigann, Hannes Twardawa (66. Steffen Heinrich) – Amritpal Singh, Artur Lammert, Nils Kägeler (46. Paul Großmann) – Marvin Schuster (90. Marius Bruchhäuser)

 

Tore:

Keine

 

Gelbe Karten:

Marschler, Sager – Müller, Windisch, Deliu

 

Rote Karte:

Daniel Sousa (6., versuchte Tätlichkeit an Twardawa)

 

Torschüsse (von innerhalb des Strafraums):

13 (10) – 8 (3)

 

Schiedsrichter: Serkar Altun (Note 1,5) – Hatte einen arbeitsreichen Tag und musste oft eingreifen. Wohl korrekt der Platzverweis für Sousa, nur mit zwei kleineren Fehlern im gesamten Spiel.

Fußball 04.09.2017 von Guenther Ladewig

1.B Junioren (2002/2003): Start in die Saison 2017/18 B. Jugend 2002/2003

Mit dem Pokalspiel gegen Ahrensburg sind wir in die neue Saison gestartet. Trotz der knappen Vorbereitungszeit lieferte die Mannschaft ein wirklich gutes Spiel ab. Torchancen hatten wir genug, um das Spiel in der regulären Spielzeit zu entscheide, während wir dem Gegner fast keine Tormöglichkeit zugestanden.Dennoch war der Stand nach 80 Min. (reguläre Spielzeit) 1:1. In der Verlängerung (2 mal 10 Min.) das gleiche Bild. Mal rettet Ahrensburg der Pfosten, dann die Latte und 3 sehr gute Torwartparaden. Also nach 100 Min. immer noch 1:1. Dann kommt es wie immer bei Pokalspielen zum Elfmeterschießen.Da war der "Fußballgott" nicht auf unsere Seite. Wir verschossen 2 Ahrensburg 1 Elfmeter, somit das offizielle Ergebnis 4:5 n.Elfm. lautet.Mund abwischen und uns voll auf die Herbstserie Bezirksliga mit Aufstieg konzentrieren. Ich bin nach der Leistung im ersten Spiel optimistisch, dass mit dieser Einstellung in der Liga etwas reißen zu können.

Fußball 30.08.2017 von Markus Bauer

1.D-Junioren (2006): Testspiel bei BU Hamburg im August 2017 bringt einen 3:1 Sieg

Das Testspiel bei BU Hamburg im August 2017 bringt einen 3:1 Sieg.

Hier ein paar Fotos ....

Fußball 28.08.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Eilbek II siegt im Allhorn - 3:1!

5. Spieltag: Walddörfer SV - SC Eilbek II 1:3 (0:0)

 

Big Points für den SC Eilbek II im Allhorn-Stadion! Mit 3:1 siegt der SCE verdient in Volksdorf und kann so nach den drei Auftaktpleiten ein klein wenig durchatmen. Mit Sven Prigann und Paul Großmann standen zwei Debütanten in der ersten Elf, die heute als geschlossene Mannschaft auftrat. Der volle 18er-Kader stand Trainer Klaus Pablo Torgau beim WSV zur Verfügung, nach einem zuletzt starken Auftritt gegen UH-Adler II spielte sich auch Nils Kägeler auf der linken offensiven Außenbahn in die Startelf.

 

Die in weiß-rot gekleideten Walddörfer fanden zunächst den besseren Zugriff in die Partie und hatten nach fünf Minuten die Großchance zur Führung als eine Flanke von Sander einen Mitspieler fünf Meter zentral vor dem Tor fand, doch Keeper Marc Schultz konnte sein Team mit einem starken Reflex vor dem Rückstand bewahren. Ansonsten waren die Abwehrreihen recht dicht, Knaus und Braatz mit Abschlüssen aus der Distanz konnten nicht aufs Tor zielen. Defensiv stand Eilbek ansonsten kompakt und offenbarte nur wenige Räume, der WSV konnte mit seinem Mehr an Ballbesitz wenig anfangen und zeigte sich inspirationslos.

 

Nach Ballgewinnen schaltete Eilbek schnell um und so resultierte die erste dicke Gelegenheit für die Gäste auch aus solch einer Situation. Schuster und Singh fingen einen schlampigen Pass im Aufbau ab, dann tanzte Singh noch zwei Verteidiger sehenswert auf dem Bierdeckel aus, aus dreizehn Metern halbrechter Position verfehlte Singh die Führung dann aber um Haaresbreite. So blieb es bis zur Pause in einer intensiv, aber immer fair geführten Partie chancenarm und torlos.

 

Erst nach dem Seitenwechsel wurde es deutlich interessanter und sieben Minuten nach der Pause setzte die Eilbeker Bank zum ersten Jubel an. Rechtsverteidiger Hansen wurde im Strafraum von WSV-Keeper Voß übermotiviert von den Beinen geholt, Referee Prigge musste auf Strafstoß entscheiden. Marius Bruchhäuser nahm sich abermals der Sache und verwandelte sicher vom nicht vorhandenen Punkt – Schiedsrichter Prigge musste die 11 Meter zuvor ablaufen.

 

Nach der Führung wechselte Torgau offensiv und brachte mit Bödeker und Lammert für Singh und Großmann neue, frische Offensivkräfte, was sich fast ausgezahlt hätte. Mit seinem ersten Ballkontakt brachte Lammert einen Freistoß an den Fünfmeterraum, Stephan Horn konnte den Ball in seinem 99. Spiel für Eilbek II aber nur gegen die Latte köpfen.

 

Auch auf der Gegenseite wurde es nach einer Standardsituation nochmal gefährlich, am langen Pfosten behinderten sich gleich zwei Walddörfer gegenseitig und konnten so die Kugel nicht mehr im Gehäuse unterbringen. Ein weiterer Standard des WSV sorgte dann für die vermeintliche Vorentscheidung. Eilbek wehrte einen Ecke ab, der zweite Ball ging zwar an den WSV, ging jedoch an ein Eilbeker Bein und so liefen Hansen und Schuster allein auf Voß zu, erst kurz vor dem Strafraum konnte Hansen vom zurückgeeilten Bahmer gestoppt werden, allerdings nur mit unfairen Mitteln. Auch hier war Martin Prigge wieder Herr der Lage und stellte den WSV-Verteidiger wegen einer Notbremse vom Platz.

 

Die entstehenden Räume wusste der SCE in der Folge gut zu nutzen, Lammert setzte Marvin Schuster in Szene, der robuster als der herauseilende Voß war und so die Kugel nur noch ins leere Tor schieben musste. Schuster und Lammert hatten nach dem 2:0 weitere gute Gelegenheiten, auch der eingewechselte Jens Bödeker schoss per Volley ab 17 Metern nur knapp über das Tor. Die endgültige Entscheidung sollte fünf Minuten nach dem 0:2 fallen, Bödeker setzte sich auf dem rechten Flügel gleich gegen zwei Gegenspieler durch und behielt die Übersicht für den im Zentrum lauernden Lammert, der die Kugel noch zehn Meter weiterpasste, wo der mitgelaufenen Schuster aus elf Metern keine Mühen mehr hatte und das 0:3 erzielte.

 

Doch der Walddörfer SV gab sich nicht auf und warf noch einmal alles nach vorne, mehr als ein Eigentor von Bruchhäuser, der eine Flanke von rechts ins eigene Tor drückte, kam dabei nicht mehr heraus. So konnte der verdiente Sieg am Ende vom Eilbeker Anhang bejubelt und mit einem Hopfen-Malz-Gemisch getränkt werden.

 

Am Ende standen zwar 17:16 Torschüsse für den WSV zu Buche, allerdings feuerten die Hausherren fast ausschließlich aus der Distanz, nur sechs Schüsse gaben Sie von innerhalb des Strafraums ab, Eilbek dagegen kam doppelt so oft im Strafraum zum Abschluss und fand am Ende die besseren Räume.

 

Schon am Dienstag um 19 Uhr geht es für den SCE wieder um Punkte, die Eilbeker treten dann bei Weiss-Blau 63 zum Nachholspiel an.

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Haakon Hansen, Tobias Marschler, Hannes Twardawa, Stephan Horn – Sven Prigann (75. Dennis Dahms), Marius Bruchhäuser – Paul Großmann (55. Jens Bödeker), Amritpal Singh (57. Artur Lammert), Nils Kägeler – Marvin Schuster

 

Tore:

0:1 Marius Bruchhäuser (52., Foulelfmeter, Voß an Hansen)

0:2 Marvin Schuster (77., Rechtsschuss, Lammert)

0:3 Marvin Schuster (82., Rechtsschuss, Lammert)

1:3 Marius Bruchhäuser (87., Eigentor, Rechtsschuss)

 

Gelbe Karten:

Voß – Schuster

 

Rote Karte:

Niklas Bahmer (60., Notbremse an Hansen)

 

Schiedsrichter: Martin Prigge (Note 2) – In einer fairen Partie war Prigge ruhiger, angenehmer Leiter. Die Entscheidungen zum Strafstoß und Platzverweis waren unstrittig.

Fußball 26.08.2017 von Monika Bohlin

1.Frauen: 1:7 (0:3) Sieg beim FC Süderelbe

Der letzte Test fand auf der "Kunstspielfläche" am Kiesbarg bei der neu gegründeten Frauenmannschaft vom FC Süderelbe statt. Pünktlich um 16 Uhr pfiff der sehr gut leitende Spielleiter das Spiel an und nach 8 Spielminuten stand es bereits 0:3 für uns durch Tore von Cinja, Jette und Nina. Welcher Trainer wünscht sich nicht so einen tollen Start - wenn dann aber zunehmend Hektik regierte und die Gegner zu Torchancen eingeladen werden, wird die Halskrause eines Trainers dicker. In der 1. Trinkpause, es war mal wieder Sonne und natürlich gleichzeitig tropisch schwül, konnte unser Trainer Andy direkt jede Spielerin darauf hinweisen. Bis zur Pause passierte dann leider noch die Verletzung von Svea, die in einem Zweikampf unglücklich in der Kunstspielfläche hängen geblieben ist - wir wünschen baldige Genesung, liebe Svea!
In Hälfte zwei ging es genauso los wie zu Beginn der 1. Halbzeit: nach 5 Minuten hatten Lisa (2x) und ein Eigentor das Ergebnis auf 0:6 erhöht. Die Frauen vom FC Süderelbe gaben aber nicht auf und kämpften weiter um den Ehrentreffer und evtl. mehr. Im Tor vom FCS standen in der 1. Halbzeit 2 verschiedene Torhüterinnen und in Hälfte 2 die 3. - es waren also immense Umstellungen im Süderelbe-Spiel, die unsere Aktiven clever ausnutzten konnten. Es gab noch viele Einschussmöglichkeiten Jette, Cinja, Jenny, Lisa und auch Nina - leider manchmal zu ungenau oder die Schüsse wurden von der Keeperin gut entschärft.
Süderelbe konnte in Person von Sabrina Stoedter noch das 1:6 erzielen, bevor Jette nach sehr guter Vorarbeit von Lisa den 1:7 Endstand herstellte.
Ein guter Test gegen einen kämpferisch sehr gut eingestellten FC Süderelbe!

Unsere Aktiven heute: Caro, Conny, Mia, Güli, Kira, Nina, Svea, Jenny, Cinja, Jette, Hannah, Lisa und Miri.
 

 

Fußball 24.08.2017 von Monika Bohlin

Kunstrasen statt Grand im Wochenblatt Nr. 34

Fußball 21.08.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Moral gezeigt - trotzdem ohne Punkt

4. Spieltag: SC Eilbek II – UH-Adler II 1:2 (0:2)

 

Ein wenig personelles Karussell musste Trainer Klaus Pablo Torgau vorm Spiel gegen UH-Adler betreiben, aufgrund diverser Urlaube standen nur zwei fitte Ersatzspieler bereit und auch Stammkeeper Marc Schultz lag infektionsbedingt flach. Passend zum Hamburger Sommer fing es sekundengenau mit dem Anpfiff vom Schiedsrichter Denkmann an zu regnen.

 

Gerade einmal 60 Sekunden waren gespielt als die Kugel schon im Eilbeker Netz lag. Einen harmlosen langen Ball köpfte Sören Sager aus der Gefahrenzone und wurde dabei umgestoßen, der Pfiff von Denkmann blieb leider aus – so landete der Ball fast 40 Meter vor dem Tor bei Niklas Holstegge, der einen leicht aufsetzenden Kullerball aufs Tor brachte, Eilbeks Keeper Marco Simon reagierte aber gar nicht und so trudelte der Ball zum 0:1 ins Tor.

 

Hart umkämpft war die Anfangsphase, viele kleine Fouls, gestreckte Beine und ein immer seifigerer Boden machten es zu einem echten Kampfspiel. Schmerzhaft endete dies für Linksaußen Jörn Bengtsson, der beim Versuch des erlaufen eines Balles noch auf dem Platz abstoppte, wegrutschte und gegen das Geländer knallte. Dabei verletzte sich Bengtsson am Knie und musste nach zwanzig Minuten verletzt ausgewechselt werden, für ihn kam Nils Kägeler in die Partie. Und der Joker war sofort im Spiel und wusste zu gefallen, durch die Schnittstelle fand er Amritpal Singh, der aus acht Metern an Stefan Reinsch scheiterte.

 

Auch UH hatte nach einem langen Ball in Person von Gibson die Chance auf einen Treffer, der Youngster zielte aus sechszehn Metern knapp links vorbei. Je schlechter der Platz bespielbar wurde, umso besser lies Eilbek den Ball laufen. Kassem Tohme wurde auf dem rechten Flügel sehenswert freigespielt, seine messerscharfe Flanke erreichte Kägeler gerade noch am zweiten Pfosten mit der Fußspitze, doch ein Verteidiger konnte gerade noch vor der Linie klären. Auch nach einer Vierfachchance für Schuster, Sager und Co. nach einem Eckstoß führte nicht zum Erfolg.

 

Besser machte es UH-Adler und profitierte von einer entblößten Eilbeker Innenverteidigung, der herausgerückte Sager wurde nicht gesichert und so stand Hansen nach einem Pass an die Strafraumgrenze gegen zwei, nach einem weiteren Querpass zimmerte Danilo Osterheld die Kugel aus 14 Metern wuchtig zum 0:2 in die Maschen.

 

Mit diesem Stand ging es auch in die Halbzeitpause, in der mit Philipp Latz für Marvin Schuster ein zweiter Wechsel vorgenommen wurde. Latz zeigte in der Innenverteidigung eine fehlerfreie Partie und hatte seinen Anteil daran, dass UH in Halbzeit zwei ohne nennenswerte Torchance blieb. Stattdessen kam Eilbek mit viel Moral und Willen und auch spielerischer Finesse aus den Katakomben, nicht unverdient kam daher der Anschlusstreffer. Singh und Lammert wurden im Strafraum von den Beinen geholt, Schiedsrichter Denkmann wollte erst Vorteil laufen lassen (Warum?), entschied sich dann zum Glück doch noch für den Strafstoß. Der etatmäßige Schütze Marius Bruchhäuser nahm sich der Sache an und verwandelte eiskalt zum Anschluss.

 

UH beschränkte sich mittlerweile komplett aufs Verteidigen, einzelne Konter über Gibson und Osterheld versandeten ziemlich früh. Doch im letzten Drittel ließ Eilbek die letzte Genauigkeit vermissen, erst in Minute 72 wurde es wieder spektakulär. Nach einem Pass von Singh lief Bruchhäuser frei auf Keeper Reinsch zu, Innenverteidiger Tim Gerdom griff zur Textilbremse vor dem Strafstoß. Referee Denkmann blieb keine andere Wahl als Gerdom vom Platz zu stellen, den fälligen Strafstoß knolzte Lammert in die Mauer. Die Überzahl währte allerdings nicht lange, denn nur sechs Minuten später flog Eilbeks Torschütze mit einer Ampelkarte nach einem Foul an der Eckfahne vom Platz. Nach Bruchhäusers Aussage hatte sich Osterhelds Schuh in seinem Schnürsenkel verheddert, doch kein Vorwurf an Referee Denkmann in dieser Situation.

 

Mit 10 gegen 10 hatte Eilbek mehr vom Spiel und wollte mit aller Macht den Ausgleich, auch als man die letzten fünf Minuten nur noch mit 9 gegen 10 spielte, da sich Kapitän Sager verletzte und nach Helms verletzungsbedingter Auswechslung das Kontingent bereits erschöpft war. So hatte Tohme in der Nachspielzeit den Ausgleich auf dem Kopf, als er nach einem Lammert-Freistoß vor Reinsch am Ball war, die Kugel jedoch nur knapp über das Gehäuse köpfen konnte.

 

 

Aufstellung:

Marco Simon – Haakon Hansen, Sebastian Helm (80. David Feldmeier), Sören Sager, Stephan Horn – Marius Bruchhäuser, Marvin Schuster (46. Philipp Latz) – Kassem Tohme, Artur Lammert, Jörn Bengtsson (21. Nils Kägeler) – Amritpal Singh

 

Tore:

0:1 Niklas Holstegge (2., Rechtsschuss, ohne Vorarbeit)

0:2 Danilo Osterheld (38., Linksschuss)

1:2 Marius Bruchhäuser (55., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Lammert)

 

Gelbe Karten

Helm, Schuster –

 

Rote Karte:

Tim Gerdom (72., Notbremse an Bruchhäuser)

 

Gelb-Rote Karte:

Marius Bruchhäuser (78., wiederholtes Foulspiel)

 

Schiedsrichter: Max-Ole Denkmann (Note 5) – Ohne jede Linie bei Fouls und persönlichen Strafen, zudem mit mindestens zwei gravierenden Fehlentscheidungen vor dem 0:1 lag ein Foulspiel an Sager vor, in Halbzeit zwei war Horn fünf Meter nicht im Abseits, Eilbek wäre mit vier Mann aufs Tor zugelaufen. Unstrittig dagegen die rote Karte für Gerdom, vertretbar der Strafstoß und der Platzverweis für Bruchhäuser.

Fußball 20.08.2017 von Monika Bohlin

1.Frauen: 2:9 (2:5) Sieg im Test Nr. 4

Als dieses Spiel abgemacht wurde, stand der Aufstieg von SC V.M. in die Bezirksliga noch nicht fest. Damit ist diese Premiere zu erklären: noch nie haben wir ein Vorbereitungsspiel gegen einen späteren Pflichtspielgegner gespielt. Viel Aussagekraft hatte dieses Spiel wie so jedes Testspiel nicht, denn beide Teams spielten mit einem neuen System oder neuen Spielerinnen, und haben in der heutigen Konstellation noch nicht zusammen auf dem Platz gestanden.

Trotzdem entwickelte sich ein munteres Spiel, in dem zu Beginn Eilbeker Vorteile zu erkennen waren. Unsere Eilbekerinnen fanden schneller den Zug zum Tor und einen konnte Mücke bereits in der 6. Spielminute per Kopf zum 0:1 abschließen. Anstatt nun aber daran anzuknüpfen und das spielerische Potential in Tore zu münzen kam ein unerklärlicher Bruch ins Eilbeker Spiel und ließ den SC V.M. in Person von Marie (Ex-SCE-Spielerin) zu Torchancen kommen. Unkonzentriertes Stellungsspiel, ungenaue Pässe und -schwupp- war der Ball zum Ausgleich in unserem Tor.

Das gefiel unserer Jette so gar nicht und kurzum beförderte sie sofort nach dem Anstoß im Zusammenspiel mit unserer Cinja den Ball zur erneuten Führung über die gegnerische Torlinie zum 1:2. Unser Abwehrverhalten war in Hälfte 1 ein wenig kontraproduktiv – zumindest für unseren Spielaufbau.  Denn nur 2 Minuten nach dem Führungstreffer erzielte der SC V.M. erneut den Ausgleich.

Einen lauten Weckruf feuerte nun unser Trainer Andy (SCE) von der Seitenlinie ins Spielfeld.
Es fruchtete, es fruchtete so gut, dass seine Spielerinnen innerhalb von 4 Minuten einen 2-Tore-Vorsprung herausholten: zunächst erzielte unsere Janina mit einem Fernschuss das 2:3 und danach traf unsere Mille mit einem tollen Tor zum 2:4. 10 Minuten vor dem Pausenpfiff erfolgten diverse Wechsel und unsere B-Mädchenspielerin Ranya kam zu ihrem 2. Einsatz im Frauen-Bereich. Unsere eingewechselte Caro lief kurz vor dem Pausenpfiff mit dem Ball in vollem Tempo ins Tor… 2:5 war auch der Pausenstand!
Leider verletzte sich die Torhüterin von SC V.M. bei dieser Aktion und musste mit einem dicken Knöchel ihre Position im Tor verlassen. Gute Besserung auf diesem Wege!
Die 2. Halbzeit wechselte unser Trainer Andy ordentlich durch und brachte mit Nina und Svea unsere neuen Spielerinnen aus den eigenen B-Mädchen und mit Lisa eine aktuelle B-Mädchenspielerin ein.  Gemeinsam mit Ranya machten sie alle ihre Sache sehr gut, obwohl so manche von ihnen auf neuen und unbekannten Positionen spielten!  
„Achtet auf die Nr. 20!“, „Die 20 ist frei“, diese Rufe schallten nach den beiden schönen Toren in der 55. Und 69. Spielminute von unserem Neuzugang Cinja quer über das Spielfeld -nur mit leichten Fouls konnte sie heute gebremst werden. Ein schöner Kopfball nach einer genau getimten Ecke von Caro gehörte auch dazu. Zwischen den beiden Cinja-Goals hat Mücke noch getroffen - das war mir irgendwie entfallen...

Es stand zu diesem Zeitpunkt mittlerweile 2:8 für uns und unserer Mücke war es vorbehalten nach dem 1. nun auch das letzte Tor zum 2:9 Endstand zu erzielen.
Es waren anwesend: Michi, Conny, Jenny, Mia, Jojo, Mücke, Janina, Anja, Cinja, Mille, Jette, Svea, Miri, Caro, Nina, Ranya und Lisa.

Fußball 17.08.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Wieder mal in der Luft geschlafen

1. Spieltag: SC Poppenbüttel II - SC Eilbek II 3:1 (0:1)

 

Nachholspiel in der Kreisliga 5, das wegen Regenfällen verschobene Spiel zwischen Aufsteiger Poppenbüttel II und Eilbek II konnte nach zweieinhalb Wochen ausgetragen werden, doch leider nur auf dem Grandplatz, da der ortsansässige Rasenplatz erst am Samstag vom Bezirksamt freigegeben wird. Eilbeks Trainer Torgau musste seine Startelf kurzfristig umstellen, da der Flieger der aus dem Urlaub zurückkehrenden Lammert und Schuster Verspätung hatte und diese es so nicht mehr zum Spiel schafften.

 

Auf dem schwer zu bespielenden Hartplatz hatte Eilbek in Halbzeit eins die komplette Kontrolle über das Spiel, bis auf einen stark flatternden Distanzschuss von Yasar Schroer aus 25 Metern, den Schultz parieren konnte, hatten die tiefstehenden Hausherren keine Abschlüsse zu verzeichnen. Stattdessen hatte man in Eilbek schon den Torschrei auf den Lippen als Singhs Freistoß von der Strafraumgrenze Millimeter am Tor vorbeiflog. Nur wenig später traf Hansen aus halbrechter Position nur das Außennetz des Poppenbüttler Gehäuses.

 

Mit viel Ballbesitz musste Eilbek viel Geduld aufbringen, um Lücken in der SCP-Defensive zu finden, nach einer Kombination über Singh und Tohme zielte letzterer knapp rechts vorbei. Die verdiente Führung für den SCE gelang fünf Minuten vor dem Pausenpfiff nach einem Eckstoß, Bruchhäusers Hereingabe stocherte Sebastian Helm aus fünf Metern zur umjubelten Gästeführung über die Linie.

 

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Geschehen zunächst nicht, die Gastgeber agierten zu fehlerbehaftet im Spiel nach vorne, aber auch der SCE kam selten zielstrebig nach vorne und verließ sich fast ausschließlich auf lange Bälle. Doch wie schon in der Vorwoche brachen die Standardsituationen dem SCE das Genick: Nach einer Flanke in Folge eines Einwurfs bekam Kägeler den Ball unbedrängt nicht aus dem Strafraum geschlagen, Dürrs verdeckten Schuss konnte Schultz noch stark parieren, doch Simon Selva reagierte beim Abpraller schneller als Schmidt und Sager und erzielte per Abstauber den Ausgleich. Nur fünf Minuten später lag Eilbek dann auf einmal auch schon hinten, nach einem Eckstoß von Dennis Schröder verlor Schmidt das Kopfballduell gegen Kuisys und so rannte Eilbek einem Rückstand hinterher.

 

Zwar hatte Helm nach einer Ecke von Bengtsson noch eine gute Kopfballgelegenheit, doch einmal mehr verlor man in der Folge in der Defensive alles aus den Augen. Wieder war eine Schröder-Ecke der Ausgangspunkt, der eingewechselte und baumlange Ebert war überhaupt nicht zugeteilt, sagte artig „Danke“ und schädelte das 3:1 ein.

 

Zweimal unterlag Eilbek einem Aufsteiger mit 3:1, alle sechs Gegentore fielen nach einer Standardsituation. Entsprechend laut wurde es nach dem Abpfiff in der Eilbeker Kabine…

 

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Nils Kägeler, Tobias Marschler (61. Simon Schmidt), Sören Sager, Stephan Horn (70. Daniel Trommer) – Marius Bruchhäuser, Sebastian Helm (81. Philipp Latz) – Haakon Hansen, Amritpal Singh, Kassem Tohme – Jörn Bengtsson

 

Tore:

0:1 Sebastian Helm (40., Rechtsschuss, Bruchhäuser)

1:1 Simon Selva (62., Rechtsschuss, Dürr)

2:1 Roman Kuisys (67., Kopfball, Schröder)

3:1 Moritz Ebert (86., Kopfball, Schröder)

 

Gelbe Karten

Strathus - Helm

 

Schiedsrichter: Gerhardt Schulz-Greco (Note 2) – Überzeugte mit einer umsichtigen Leitung und dem richtigen Gespür für persönliche Strafen.

Fußball 14.08.2017 von Monika Bohlin

1.Frauen: 2. Test endete 2:2

Ich hatte immer mal gehofft, dass ich das noch erlebe - und nun war es soweit: mein SCE spielte beim SCC! Der Traditionsverein aus dem Marienthal hat endlich ein Frauen-Team. Zur Heim-WM 2011 hatte es auf Grund der Initiative schon mal eine tapfere Fußballerin (Name ist mir leider entfallen) mit Mädchenteams versucht, ein paar Jahre gab es dann auch noch 1 bis 2 davon - zu einem Frauenteam hat es leider nie gereicht. Und jetzt hat sich seit April 2017 der ehemalige HSV-Frauen und -Mädchentrainer Kay-Ole Schönemann dieser schönen Aufgabe  angenommen. Kein Wunder also, dass mit vielen neuen Spielerinnen auch einige seiner ehemaligen Schützlinge aus HSV-Zeiten nun am Osterkamp auf laufen.

Das gestrige Spiel war für beide Teams eine gute Standortbestimmung. Nicht, dass Vorbereitungsspiele einen so genauen Maßstab für eine Saison abgeben, aber dieses Spiel war einfach interessant und zu keinem Zeitpunkt abflachend. Spielerisch sahen die Zuschauerinnen und Zuschauer ein höheres Niveau mit wunderschönen Pässen in die Tiefe, allein die Tore wollten zunächst nicht gelingen. Tauchten unsere Eilbekerinnen zu Beginn häufiger vor dem gegnerischen Tor auf fehlte immer der letzte Pass, um das Tor auch zu treffen. Besser machten es die Concorden, die durch die Nr. 7, Kimberly Pusch, in der 21. Spielminute in Führung gingen. Allerdings gab es in unserem Spiel keinen Einbruch, sondern nur 9 Minuten später den verdienten Ausgleich durch Eilbek-Anja -mittlerweile ist das seit ihrem Eintritt 1998 ihre 19. Saison in Eilbek-Farben!!
Bis zur Pause gab es noch diverse, nein, unzählige Möglichkeiten auf beiden Seiten. Vanessa im Tor für Caro machte ihre Sache sehr gut und konnte einige Schüsse unter Einsatz ihrer gesamten Körperstärke entschärfen. Eine Tormöglichkeit sollte hier doch noch genauer Erwähnung finden: unsere eingewechselte Mücke spielte sich auf der linken Seite durch, passte im Doppelpass zu unserer Jette, diese nahm den Ball auf und zielte ganz genau.... TTTOOOORRR!!! Zur Pause stand es somit 1:2 für uns.

Die zweite Halbzeit war gerade 7 Minuten jung, als eine Ecke auf dem Kopf einer Eilbekerinnen landete und dann vom Kopf der Concordia-Nr. 11, Kimberly Vanessa Kuchel, unhaltbar in unserem Tornetz zappelte. 2 neue Spielerinnen in Eilbek-grün konnten heute ihren 1. Eilbeker Spieleinsatz verbuchen: zum einen auf der rechten Mittelfeldseite Kira und ihr Pendant auf der anderen Seite Cinja. Beide sind eine Bereicherung im Aufbauspiel und zeigten nach nervösem Beginn ihre Qualitäten. Und nach 1 Jahr Pause ist auch unsere Steffi wieder da und zeigte, dass sie nach diesem Jahr ohne Fußball nichts verlernt hat.

Alles in allem war es wie bereits geschrieben ein sehr gutes Spiel mit einem -meiner Meinung nach- gerechten Unentschieden.

Wir wünschen dem SC Concordia eine Verletzungsfreie Saison und weiterhin viel Glück und Erfolg, auch beim Aufbau einer Mädchenabteilung!

Für Eilbek traten an: Vanessa, Linda, Jenny, Mia, Steffi (welcome back!!), Kira (1. Spiel!), Sarah, Nina, Janina, Farina, Cinja (1.Spiel!), Sevda, Anja, Jette, Mücke, Miri und Conny.

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