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Fußball 06.05.2017 von Monika Bohlin

1.Frauen: Olé Olé Meister!!!

Aufstieg in die Bezirksliga hat geklappt! Herzlichen Glückwunsch an Andy Schmidt, Mathe Behn und alle Spielerinnen!!!

1 Jahr Kreisliga sind in 2 Spieltagen zu Ende und im September geht es dann auf zu neuen Taten in der Bezirksliga.

Nach einem Freundschaftsspiel gegen 5 Spielerinnen von Hamm United -großes DANKESCHÖN für euer Engagement liebes Team von Trainer Dieter Martel und für die Blumen!- konnten Caro, Claudia, Susi, Fini, Farina, Michalski, Mia, Miriam, Sarah, Anja, Güli, Debo, Linda, Janina und Jette (ohne Maske) und unsere verletzte Jenni an der Bank die Meisterschaft feiern! Gefehlt haben heute noch Mücke, Nina, Martina, Sevda, Beyza, Jess und Nina und Svea.
Ihr ALLE habt es gemeinsam geschafft! Herzlichen Glückwunsch!!

Fußball 02.05.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Eilbek II ohne Chance

27. Spieltag: TSV Wandsetal II - SC Eilbek II 7:1 (3:1)

 

Auf dem Papier war es der Rückrunden-Tabelle nach ein ausgeglichenes Spiel, doch dies sollte sich als Trugschluss herausstellen. Auf tiefem Rasen war der TSV Wandsetal II dem SC Eilbek II im Sportpark Hinschenfelde über 90 Minuten lang klar überlegen. Nachdem mit Bryde, Bödeker und Bengtsson gleich drei Offensivspieler kurzfristig ausfielen, musste Eilbek-Trainer Torgau seinen Tannenbaum neu bestücken. Zumindest die Abwehrreihe war die gleiche wie noch beim 11:0-Erfolg gegen Schlusslicht Benfica, doch gegen die flinke linke Bahn von Wandsetal um Jan Schneekluth und Marcel Tran stand Eilbeks Verteidigung vor einer schier unlösbaren Aufgabe.

 

Immer wieder drangen die spielbestimmenden Wandsetaler in die Eilbeker Hälfte vor und sorgten vor allem über links für viel Gefahr. So war die Entstehung der Führung wenig verwunderlich, J. Schneekluth und Tran spielten sich über den Flügel durch, in der Mitte drückte Steffen Schwab das Leder über die Linie. Ähnlich das Muster vor dem zweiten Treffer, nur dieses Mal hieß der Torschütze Erol Siegert. Als nach einer halben Stunde der überragende Marcel Tran nach einem schönen Diagonalball per eingesprungenen Linksschuss das 3:0 erzielte, war der Drops schon fast gelutscht. Zwar hatte Seth Drobo-Ampen per Lattenschuss die zwischenzeitliche Chance auf den Ausgleich, verdient wäre dies jedoch zu keinem Zeitpunkt gewesen.

 

Zu diesem Zeitpunkt hatte Eilbek schon umgestellt, Kägeler ersetzte den überforderten Horn auf der rechten Seite und Eilbek stellte auf ein 442 um, damit die Flügel stabiler wurden. Und kurzzeitig schien es so, als sollte die Maßnahme fruchten, Dahms eroberte die Kugel von Stellmann und bediente Artur Lammert, der von der Strafraumgrenze nicht lange fackelte und links ins Eck zum Anschluss traf. Ein klein wenig Hoffnung mündete auf, zumal Eilbek jetzt auch etwas besser in die Partie kam und „nur“ mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Kabinen ging.

 

Auch in den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel stand Eilbek einigermaßen stabil, Angreifer Orhan Coban ersetzte zudem zur Pause Stephan Horn. Der SCE versuchte sich nun in einem hohen Verteidigen und hatte Schneekluth schon unter Bedrängnis, doch ein mangelhaftes Mitschieben der Abwehrreihe brachte eine Riesenlücke, an deren Ende Steffen Schwab nach einer sehenswerten Kombination das 4:1 erzielte. Zu viele Fehler leistete sich Eilbek gegen eine spielstarke Wandsetal-Truppe, die an diesem Tag richtig Bock hatte und absolut „on fire“ war.

 

Marcel Tran krönte seine Leistung mit einem zweiten Treffer, sein Freistoß über die Mauer schlug genau neben dem Pfosten ein. Aber auch hier war die Entstehung selbst verschuldet, Coban leistete sich 19 Meter vor dem Tor ein unnötiges Textilvergehen. Beim Tabellendritten dagegen passte fast alles, so traf Marco Schneekluth per Bogenlampe (per Schulter? Per Ohr?) nach einer Ecke zum 6:1, nur 60 Sekunden später veredelte Tobias Witt kurz nach seiner Einwechslung ein Zuspiel zum 7:1.

 

Einzig erwähnenswertes Highlight in der Schlussphase war noch ein Schuss des eingewechselten Sebastian Stenzel, den Keeper Steffen Falkenhagen noch aus dem Eck kratzen konnte. Am Ende stand auch ein in der Höhe völlig verdienter Sieg des TSV und eine erschreckend schwache Eilbeker Leistung.

 

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Stephan Horn (46. Orhan Coban), Tobias Marschler (60. Sebastian Helm), Sören Sager, Steffen Heinrich – Marius Bruchhäuser, Hannes Twardawa (73. Sebastian Stenzel), Dennis Dahms – Nils Kägeler, Seth Drobo-Ampen -  Artur Lammert

 

Tor:

1:0 Steffen Schwab (19., Rechtsschuss)

2:0 Erol Siegert (28., Rechtsschuss)

3:0 Marcel Tran (31., Linksschuss)

3:1 Artur Lammert (33., Rechtsschuss, Dahms)

4:1 Steffen Schwab (52., Rechtsschuss)

5:1 Marcel Tran (57., Linksschuss, direkter Freistoß)

6:1 Marco Schneekluth (67., Kopfball)

7:1 Tobias Witt (68., Rechtsschuss)

 

Gelbe Karten:

Bruders – Marschler

 

Schiedsrichter:

Paul Emil Jonathan Jonas (Note 2) – Mitunter sehr penibel und kleinlich, in Summe aber mit einer guten und klaren Spielleitung in einem fairen Spiel.

Fußball 10.04.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: 11:0 - Lammert neuer Rekordschütze

25. Spieltag: SC Eilbek II – Benfica 11:0 (6:0)

 

Bestes Fußballwetter an der Fichtestraße, die pralle Sonne verwandelte den noch-Hartplatz an der Fichtestraße in eine Wüstenlandschaft mitsamt Sturm. Zur neuen Saison soll das übrigens Geschichte sein, Baubeginn für den neuen Kunstrasenplatz ist im Juli, wie am Freitag auf der Jahreshauptversammlung des Vereins verkündet wurde. Stürmisch wollte auch der SC Eilbek II gegen das Tabellenschlusslicht Benfica beginnen, im 433 gegen den Ball und im 253 mit Ball sollte mehr Offensivpower als in den letzten Spielen entfacht werden.

 

Schon nach sechs Minuten war die Partie entschieden, Eilbek hatte zu diesem Zeitpunkt schon zwei Treffer erzielt und einen Elfmeter verschossen. Völlig chancenlos präsentierten sich die Portugiesen, die nach einem Freistoß beim Stand von 4:0 ihre einzige Halbchance durch Das Neves haben sollten. Wie ein D-Zug raste die Eilbeker Offensive ein ums andere Mal in Richtung des vom bemitleidenswerten Gevrekci gehüteten Tores. Schnell, direkt, torgeil – so lässt sich das Eilbeker Spiel am besten beschreiben.

 

Schon der Führungstreffer in Minute vier war das gesamte Eintrittsgeld wert, Innenverteidiger Marschler mit einem maßgenauen 50 Meter-Diagonalball in den Lauf von Artur Lammert, dessen Flanke vom linken Flügel Jens Bödeker aus fünf Metern über die Linie drückte. Nur eine Minute später ging schon wieder die Post ab, Dahms eroberte die Kugel in der gegnerischen Hälfte und setzte Bengtsson in Szene, mit einem Haken versetzte er seinen Gegenspieler und wurde von den Beinen geholt. Ein unstrittiger Elfmeterpfiff! Marius Bruchhäuser schritt zur Tat – gegen Hellbrook verwandelte der Mittelfeld-Motor souverän – dieses Mal kam nicht mehr als ein kümmerlicher Schuss bei rum, flach und mit 5 km/h in die Mitte, Gevrekci konnte zwar abwehren, war gegen den Nachschuss aber machtlos.

 

Ohne große Pause ging es weiter, Lammert schädelte eine Flanke von Jens Bödeker knapp daneben, Sager ebenso eine Freistoß-Flanke von Steffen Heinrich. Das in allen Belangen überlegene SCE-Team erzielte mit dem 3:0 einen Treffer der Marke „Tor des Jahres“. Einen miserabel und flach getretenen Eckball von Steffen Heinrich ließen Horn und Dahms durch die Beine rollen und so kam Hannes Twardawa aus dreizehn Metern zum Schuss und traf genau oben rechts in den Giebel! Das sah einstudiert aus, war es aber nicht! Kapitän Sager verriet beim anschließenden Mittagessen, dass er Twardawa an den richtigen Fleck gestellt hat, weil die Eckbälle so schlecht getreten wurden. Das mehr als beruhigende 3:0 nach einer Viertelstunde gab Eilbek weiteren Rückenwind.

 

Zunächst gab es aber einen kleinen Rückschlag, Mittelstürmer Jörn Bengtsson musste nach einem Foul früh verletzt vom Feld und machte Platz für Daniel Trommer, der sich als herausragender Joker herausstellen sollte. Bis zum Ende der Halbzeit sollte sich Trommer schon zweimal als Vorlagengeber und einmal als Torschütze entpuppt haben. Stephan Horn spielte den abseitsverdächtigen Trommer frei, der vor dem Tor den Blick für Artur Lammert hatte, der Spielmacher erzielte sein 32. Tor für Eilbek II und zog damit mit Rekordschütze Adem Dogan gleich!

Noch vor der Pause wurde es immer bitterer für die hochstehenden Portugiesen, nach einem Steilpass von Daniel Trommer lief Hannes Twardawa mit zwei Teamkollegen allein aufs Tor zu und besorgte das 5:0 ins kurze Eck. Eilbeks Torhunger war nicht gestillt, in der Schlussminute der ersten Halbzeit dribbelte sich Lammert über links durch die übrig gebliebene Benfica-Abwehr und legte zurück auf Trommer, der zielgerichtet ins lange Eck traf – 6:0 zur Pause, die höchste Pausenführung in der Geschichte von Eilbek II.

 

Ein bisschen schludrig begann der zweite Abschnitt, doch gefährdet war Eilbeks Defensive nie. Stattdessen schädelte Sören Sager eine (gut getrenene!) Ecke von Steffen Heinrich zum 7:0 ein, nach einer Stunde erhöhte Dennis Dahms aus Nahdistanz, nachdem ein Freistoß von Artur Lammert vor seinen Füßen landete. Am Ende waren es sieben Tore aus dem Spiel, zwei nach Ecken, eins nach Freistoß und eins nach einem Elfmeter, mehr Variation geht nicht. In der Zwischenzeit durften sich mit Nils Kägeler für Jens Bödeker und Eigengewächs Sebastian Stenzel (Debüt! Kiste!) für Steffen Heinrich zwei weitere Spieler am Spiel beteiligen. Der in ungewohnter Offensivrolle eingewechselte Kägeler machte nach seiner Einwechslung auf gleich auf sich aufmerksam, Gevrekci konnte seinen Schuss zwar abwehren, doch der Abpraller landete bei Marius Bruchhäuser, der noch Fandango mit zwei Verteidigern tanzte und dann trocken zum 9:0 traf!

 

Zweistellig machte es dann Daniel Trommer nur eine Minute nach dem 9:0, am Strafraumrand spielte er mit Lammert einen Doppelpass und traf anschließend in die Maschen. Vier Vorlagen hatte Lammert bis dahin, aber wollte er heute nicht den Rekord von Adem Dogan knacken? Das Beste zum Schluss heißt es so schön, so hatte sich Lammert sein Rekordtor für das Ende aufgehoben. Die Entstehung war durchaus ein Schmankerl, Marschler bediente Kägeler mit einem druckvollen Pass, Nils Kägeler ließ die Kugel in Edeltechniker-Manier nur über den Spann in den Lauf von Lammert rutschen, die fein dosierte Verlängerung drosch Lammert zu seinem historischen Treffer ins Tor. Der anschließende Eulen-Jubel war die Kür auf eine bärenstarke SCE-Leistung. Für Benfica war es die dritthöchste Niederlage der Saison, nur in Bramfeld (1:13) und am Kiez (0:19) erwischte es das Schlusslicht noch schlimmer.

 

Bis zum Derby gegen Wandsetal II hat Eilbek spielfrei und kann die zwei spielfreien Wochenenden genießen!

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Stephan Horn, Tobias Marschler, Sören Sager, Steffen Heinrich (60. Sebastian Stenzel) – Marius Bruchhäuser, Hannes Twardawa, Dennis Dahms – Jens Bödeker (60. Nils Kägeler),  Jörn Bengtsson (21. Daniel Trommer), Artur Lammert

 

Tor:

1:0 Jens Bödeker (4., Rechtsschuss, Lammert)

2:0 Marius Bruchhäuser (6., Rechtsschuss, Elfmeter-Nachschuss, Bengtsson)

3:0 Hannes Twardawa (16., Rechtsschuss, Heinrich)

4:0 Artur Lammert (29., Rechtsschuss, Trommer)

5:0 Hannes Twardawa (38., Rechtsschuss, Trommer)

6:0 Daniel Trommer (45., Rechtsschuss, Lammert)

7:0 Sören Sager (55., Kopfball, Heinrich)

8:0 Dennis Dahms (62., Linksschuss, Lammert)

9:0 Marius Bruchhäuser (79., Rechtsschuss, Kägeler)

10:0 Daniel Trommer (80., Rechtsschuss, Lammert)

11:0 Artur Lammert (82., Rechtsschuss, Kägeler)

 

Bes. Vorkommnis:

Murat Gevrekci hält Foulelfmeter von Marius Bruchhäuser (6.)

 

Gelbe Karten:

Bödeker – M. Almeida das Neves

 

Schiedsrichter:

Paul Emil Jonathan Jonas (Note 2) – Der sehr junge Schiedsrichter machte seine Sache in einem fairen Spiel sehr souverän, das 4:0 war nicht mehr als ein unbedeutender Schönheitsfehler.

Fußball 03.04.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Nur Yasar trifft bei EGB

24. Spieltag: TSV Eppendorf/GB - SC Eilbek II 3:1 (0:1)

 

Das Saisonfinish der Kreisliga 5 kann eingeläutet werden, während der FC St. Pauli V quasi schon als Aufsteiger feststeht, machen sich noch einige Klubs Hoffnung um den Platz dahinter. Dazu dürfte auch Eppendorf/GB gehören, die aktuell ihre Heimspiele beim ungeliebten Nachbarn von Weiss-Blau 63 austragen dürfen. Eilbek nahm gegenüber der Vorwoche gleich vier Änderungen vor und wollte die gute Leistung aus der Vorwoche bestätigen.

 

Die erste Halbzeit war dabei kein Leckerbissen, zwei Chancen gab es auf jeder Seite zu verzeichnen. Zunächst hatte Bruchhäuser nach Pass von Twardawa die Führung für Eilbek auf dem Kopf, völlig frei vor Witt entschied sich Bruchhäuser aber viel zu früh für den Abschluss und schoss dem EGB-Keeper aus dreizehn Metern in die Arme. Bisschen mehr Können musste Marc Schultz aufbringen, bei einem Freistoß von Sousa Matos war Schultz im Torwarteck zur Stelle und konnte abwehren. Viele Zweikämpfe prägten das Bild, wobei Eilbek in diesen oft das Nachsehen hatte, vielleicht auch bedingt durch die frühen Verwarnungen für Twardawa und Yasar.

 

Brenzlig wurde es als Marc Schultz nach einem langen Ball vor Andy Hatje am Ball sein wollte, der Angreifer umkurvte Schultz, scheiterte aber mit seinem Schuss aus 16 Metern an Sebastian Helm, der auf der Linie klären konnte. Besser machte es auf der anderen Seite Fatih Yasar, ein Einwurf von Kägeler landete vor den Füßen des Mittelfeldspielers, der im Strafraum Ruhe und Übersicht behielt und mit links zum 0:1 ins kurze Eck traf.

 

Zur Halbzeit hatte Eilbek die berechtigte Hoffnung Punkte zu entführen, obwohl die eigene Leistung nicht gut war. Eppendorf versuchte das Spiel zu machen, zu viele Ungenauigkeiten oder Verstolperer waren letzten Endes dafür verantwortlich, dass Eilbeks Strafraum in Hälfte eins kaum mal belagert wurde.

 

Zur Halbzeit kam Trommer für den gelb-rot gefährdeten Torschützen Yasar ins Spiel und feierte sein Eilbek II-Debüt. Viel zu Feiern gab es leider nicht, denn schon sechs Minuten nach Wiederanpfiff jagte Sebastian Helm die Kugel nach einem Freistoß per Kopf ins eigene Netz. Während EGB nun den Sieg unbedingt wollte, hatte Eilbek Angst, und das völlig grundlos. Es war wenig verwunderlich, dass EGB nun zu Chancen kam, Taner Köse köpfte eine Ecke über den Kasten, Dogu zielte nach Hatje-Flanke daneben.

 

Eine Einzelaktion brachte dann die Führung für EGB, als sich Damaeng gegen Twardawa und Sager durchsetzte und von Heinrich im Strafraum von den Beinen geholt wurde. Den unstrittigen Elfmeter schoss Kapitän Sousa Matos halbhoch in die Tormitte, Marc Schultz war ohne jede Chance. Auch in der Folge reichte EGB eine mäßige Leistung zum Erfolg, denn Eilbek half bei den Gegentoren mit. So resultierte das 3:1 aus einem miserablen Freistoß von Heinrich, Bödekers Nachschuss aus der zweiten Reihe wurde zum Boomerang, beim anschließenden Konter klärte Trommer nicht energisch genug gegen Hatje, der vor dem Tor querlegte und den heranrauschenden Damaeng bediente, EGBs Rechtsaußen traf zum 3:1.

 

Zwar hätte der SCE durch Bödeker auf Vorlage von Horn noch einmal ins Spiel zurück kommen können, doch Bödeker scheiterte aus aussichtsreicher Position an Kristof Witt. Wirklich verdient hatte es sich der SCE auch nicht!

 

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Nils Kägeler (81. Stephan Horn), Sebastian Helm, Sören Sager, Steffen Heinrich – Marius Bruchhäuser, Hannes Twardawa, Sebastian Krohn – Fatih Yasar (46. Daniel Trommer) – Jörn Bengtsson (68. Jens Bödeker), Artur Lammert

 

Tor:

0:1 Fatih Yasar (40., Linksschuss, Kägeler)

1:1 Sebastian Helm (51., Eigentor, Kopfball)

2:1 Daniel Sousa Matos (64., Foulelfmeter, Rechtsschuss)

3:1 Sophyan Damaeng (81., Rechtsschuss, Hatje)

 

Gelbe Karten:

Köse, Günyar – Twardawa, Yasar, Helm, Bruchhäuser

 

Schiedsrichter:

Rainer Sierk (Note 4) – Ohne spielentscheidende Fehler, aber auch mit keinerlei klarer Linie. Inflationäre Kartenvergabe in einem fairen Spiel.

Fußball 03.04.2017 von Monika Bohlin

Eine gute Nachricht für den Fußball!!

Der Bundesrat hat heute die Sportanlagenlärmschutzverordnung (SALVO) beschlossen. Diese regelt, wie laut es auf einem Sportplatz zugehen darf. Die Regelung war speziell in Hamburg immer wieder im Fokus, da auf mehreren Sportanlagen die Nutzungszeiten stark eingeschränkt wurden.

Die Sanierung und Modernisierung von Sportanlagen, wie bei einem Wechsel des Belags von Grandplatz hin zu einem Kunstrasenplatz, hat nach dem heutigen Beschluss keine nachteilige Auswirkung mehr. Der sogenannte Altanlagenbonus ist nun rechtlich abgesichert. Mit der Anhebung der Dezibelgrenze für die Abendstunden sowie an Sonn- und Feiertagen ist zudem ein deutlich längerer Trainings- und Spielbetrieb möglich.

Quelle: www.hfv.de

 

Fußball 27.03.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Das Glück des Tabellenführers

23. Spieltag: SC Eilbek II – FC St. Pauli V 0:1 (0:0)

 

Frühjahrsanfang in Hamburg, bei strahlendem Sonnenschein bot sich ein Ausflug an die Fichtestraße an, denn Tabellenführer FC St. Pauli V musste auf dem Weg zum Titel einen Halt in Eilbek absolvieren. Bei zehn Punkten Vorsprung und nur noch sieben auszutragenden Spielen muss schon viel zusammen kommen, damit Matthias  Jeschke am Ende der Saison keine Kiste an der Fichte vorbeibringt. Paulis Mittelfeldspieler wettete mit Eilbeks Kapitän Sören Sager darum, dass Pauli nicht erster wird. Wer’s glaubt…

 

Nach der Niederlage in der Vorwoche nahm Eilbek einige Änderungen vor und spielte zum zweiten Mal in dieser Saison in einer 532-Grundformation, die schon in Bramfeld zum Sieg geführt hatte. Erstmals in der Startelf für Eilbek II stand Tobias Marschler, der im Winter aus der dritten Mannschaft zur Torgau-Equipe stieß.

 

St. Pauli legte von der ersten Minute an ein höllisches Tempo vor, Eilbek hielt mit Zweikampf- und Laufstärke dagegen. Viele intensive Zweikämpfe im Mittelfeld waren die Folge, Schiedsrichter Röschke ließ die Akteure an der langen Leine agieren. Die Spieler dankten es ihm mit wenig Fouls, der erfahrene Referee musste über 90 Minuten keinen einzigen Karton zeigen. Der Tabellenführer versuchte das Spiel zu machen und hatte eine deutliche optische Überlegenheit, die Flanken waren in Eilbeks Innenverteidigung aber bestens aufgehoben. Ansonsten versprühte St. Pauli nicht viel Kreativität und Torgefahr, einzig Distanzschüsse von Kamptmann und Plum waren einigermaßen nennenswert.

 

Etwas interessanter wurde es nach einem Eckstoß für die Gäste, als Jeschke nach einem Trikotzupfer von Helm zu Boden ging und Strafstoß forderte. Die klare Mann-Zuordnung Helm/Jeschke und Sager/Plum entschärfte viele Standardsituationen der Kiezkicker, die noch im Hinspiel eine klare Luft-Überlegenheit hatten. Eilbeks gelegentliche Vorstöße versandeten früh, vor der Pause konnte sich der Gastgeber keine Torchance erspielen, dies sollte sich nach dem Wechsel aber ändern.

 

Unverändert kamen beide Teams aus der Pause, St. Pauli musste Mitte der ersten Halbzeit verletzungsbedingt in der Verteidigung wechseln und brachte Schreiber für Theilig. Die ersten Halbchancen gab es im weiterhin umkämpften zweiten Abschnitt für St. Pauli, Marcel Bock schlenzte das Leder vom linken Strafraumeck knapp am langen Pfosten vorbei, Hannes Stötefalke schädelte wenig später einen Eckball über das Tor des SCE.

 

Brenzlig wurde es dann aber auch endlich mal auf der anderen Seite, Bruchhäuser legte den Ball im Strafraum an Schreiber vorbei und kam zu Fall, Glück für St. Pauli, dass Röschke nicht auf Strafstoß entschied. Es war nun ein schöner Fight auf Augenhöhe, Steffen Heinrich musste im eigenen Fünfmeterraum den SCE vor dem Rückstand bewahren, der Linksverteidiger war nach einer Flanke eine Zehenlänge vor Florian Kühne am Ball. Wie im Ping-Pong ging das Spiel nun hin und her, Ben Bryde luchste dem erfahrenen Schreiber das Leder an der Grundlinie ab und wollte den bis dato nicht geforderten Thorbjörn Stäcker im Tor noch ausspielen, St. Paulis Keeper kam noch mit den Fingerspitzen dran, der Ball landete sieben Meter vor dem Tor in den Füßen von Amritpal Singh, der den auf der Linie postierten eigenen Mann Bryde anschoss, die dritte Schusschance ergab sich für Dahms, dessen Schuss ein Pauli-Spieler kurz vor der Linie abwehren konnte.

 

Nach rund einer Stunde hatten die Abwehrreihen aber wieder alles im Griff und St. Pauli erhöhte nochmal die Schlagzahl und ging mehr ins Risiko, sicherte nur noch mit den Innenverteidigern ab. Torgau reagierte auf das Übergewicht im Mittelfeld und brachte mit Yasar für Angreifer Bryde einen zusätzlichen Mittelfeldspieler. Zwei Minuten nach seiner Einwechslung hatte Fatih Yasar einen Geistesblitz und fand mit seinem langen Diagonalball Amritpal Singh, der auf einmal frei vor dem Tor stand und nur noch Stäcker vor sich hatte, Singh wollte den Ball über den Schlussmann ins Netz lupfen, doch Stäcker hatte den Braten gerochen. Das hätte die Führung für den SCE sein müssen!

 

Die Feldvorteile lagen zwar weiterhin beim FCSP V, die ganz dicken Dinger zur Führung hatte aber Eilbek II. Auch Pauli-Trainer Christian Köpke reagierte auf das Geschehen auf dem Platz und brachte Dennis „Ulf“ Schwarz für Hannes Stötefalke. Schwarz nahm sich kurz nach dem Betreten des Platzes eines Freistoßes aus 19 Metern an, sein sehenswert über die Mauer geschlenzter Freistoß traf aber nur den Querbalken, Glück hier für den SCE. Als es so aussah, als könnte Eilbek einen Punkt mitnehmen, schlug die Stunde vom Top-Torjäger der Kreisliga 5, Florian Kühne, der mit 30 Treffern meilenweiten Vorsprung vor seinen Verfolgern hat und in der 86. Minute da stand, wo ein Torjäger stehen muss. Einen harmlosen Diagonalball nahm Marcel Bock 16 Metern von der Grundlinie entfernt an der linken Außenlinie (!) volley (!) direkt aus der Luft (!), der überraschende und harte Schuss setzte vor Marc Schultz auf, Eilbeks Schlussmann konnte das Leder nicht festhalten, der Abpraller landete vor Florian Kühne, der aus Nahdistanz die umjubelte Pauli-Führung besorgte.

 

Doch die Partie war noch nicht vorbei, Eilbek warf Mann und Maus nach vorne und wurde nicht belohnt. Nils Kägeler hatte in der 90. Minute aus 25 Metern einen Geniestreich und hob das Leder in bester Ricken-Manier über Stäcker – und traf nur die Unterkante der Latte! Der Ball landete auf der Linie und konnte dann final geklärt werden, wenige Augenblicke später pfiff Röschke zum Abpfiff. Riesen-Erleichterung beim Tabellenführer von der Reeperbahn, enttäuschte Gesichter beim SC Eilbek II. Hier war in einem packenden Spiel mehr drin!

 

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Nils Kägeler, Tobias Marschler (89. Orhan Coban), Sören Sager, Sebastian Helm, Steffen Heinrich – Marius Bruchhäuser, Hannes Twardawa, Dennis Dahms (82. Jörn Bengtsson) – Amritpal Singh, Ben Bryde (71. Fatih Yasar)

 

Tor:

0:1 Florian Kühne (86., Rechtsschuss, Bock)

 

Gelbe Karten:

Keine

 

Schiedsrichter:

Reiner Röschke (Note 2) – Ließ viel laufen, dabei aber immer Herr seiner Linie. Strittige Elfmetersituationen (Schreiber an Bruchhäuser, Helm an Jeschke) löste er mit all seiner Routine.

Fußball 27.03.2017 von Monika Bohlin

G-Mädchen (2010-2011): Unser 1. G-Mädchen Turnier

fand am Sonntag, 26.03.2017 beim VfL Pinneberg in der Jahnhalle statt. Die Teilnehmerinnen kamen von TuS Felde (in der Nähe von Kiel!), ETV1 und ETV2, Altona 93, Walddörfer SV und vom Gastgeber VfL Pinneberg.

Wir freuten uns auf ein reines G-Mädchen-Turnier und das Trainerteam Laura und Mara war genauso gespannt auf die Entwicklung unserer kleinen "Großen" wie ich.

Unseren 5 Mädchen Leonie, Lynn, Marie-Sophie, Nala und Trilli merkte man schon im 1. Spiel gegen Walddörfer SV an, dass sie schon gegen weitaus größere Mädchen (teilweise leider bei manchem F-Turnier auch schon gegen E-Mädchen...) gespielt haben. Wo ist der Ball, nix wie hin und hinein ins Getümmel! Wie toll in 6 Spielen das Maskottchen Yogibär im Minitor vom Team geschützt wurde zeigt das Torverhältnis: 8 geschossenen Toren steht 1 eingefangenes gegenüber!  Kurz zur Info: bei den G-Mädchen wird 4 gegen 4 ohne Torwartin auf Minitore und ohne Schiedsrichter gespielt.
Und wie in vielen Trainingseinheiten geübt wurden Pässe zu den eigenen Teamkolleginnen geschossen, die Gegenspielerinnen wurden maß genau gedeckt und wenn der Ball an einer Spielerin vorbeirollte - egal, die Gegenspielerin kam ja auch nicht dran!
Es gab so viele Glücksgefühle bei den Spielerinnen, beim Trainerteam und ganz breites Grinsen auch auf der Zuschauertribüne bei den mitgereisten Eltern!
Auch wenn die Platzierung bei der Siegerehrung keine Rolle spielte: unsere Mädchen heimsten nach dem Sieg beim G-Mädchen-SAGA-Cup 2017 nun ungeschlagen den Turniersieg beim U 7 -Löwinnen-Cup 2017 ein!! Herzlichste Gratulation dazu und zum tollen Auftritt beim 1. G-Mädchen-Turnier in der Geschichte des SC Eilbek!!

Herzlichen Dank an Sven Lempfert für eine tolle Organisation und ein sehr nettes Teilnehmerfeld.

Fußball 20.03.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: VfL 93 zu stark am Borgweg

22. Spieltag: VfL 93 - SC Eilbek II 3:1 (1:1)

 

Nach drei Siegen in Folge hatte sich Eilbek II von den größten Abstiegssorgen befreit, mit der Serie von fünf Erfolgen in der Fremde im Rücken wollte der SCE beim klar favorisierten VfL 93 auch etwas Zählbares aus dem schönen Borgweg-Stadion entführen. Mit jeweils einem 18-Mann-Kader konnten beide Trainer aus dem Vollen schöpfen, bei Eilbek gab es drei Änderungen, für Yasar (Bank), Twardawa und Bödeker (beide abwesend) starteten Jörn Bengtsson, Sebastian Helm und Genia Rubin, der sein 100. Pflichtspiel für Eilbek II absolvierte.

 

Wenig überraschend hatte der VfL von Beginn an mehr Ballbesitz und versuchte sich in der Eilbeker Hälfte festzuspielen, auf dem schnell gewordenen Rasen, der unter dem Dauerregen litt, gelang dies nur äußerst selten. Die erste halbe Stunde war geprägt von viel Taktiererei, einzig nach einem Freistoß vom Strafraumeck musste Marc Schultz im Mauereck zupacken. Der erste Hochkaräter im Spiel gehörte den Gästen, nach einem Flankenball von Artur Lammert köpfte Marius Bruchhäuser freistehend aus sechs Metern nur gegen den Pfosten, Keeper Jens Grawe wäre völlig machtlos gewesen. Doch auch die erste Großchance für den Tabellendritten ließ nicht lange auf sich warten, Lars Lilie, im Winter erst vom Staffelkonkurrenten Hammonia an den Borgweg gewechselt, lief aus halblinker Position allein auf das Tor zu und scheiterte mit seinem Abschluss an Marc Schultz, der lange stehen blieb und den Winkel clever verkürzte.

 

Es war ein intensiv geführtes Spiel von beiden Seiten, Eilbek versuchte über Konter gefährlich zu werden, doch vor allem VfL-Innenverteidiger Hans Wentzel war jederzeit Herr der Lage und zeigte ein vorzügliches Stellungsspiel. Ein sehenswerter Angriff brachte zehn Minuten vor dem Seitenwechsel den ersten Treffer des Tages, Eilbeks Horn verlor an der Mittellinie den Ball gegen Marius Dickmann und der spielte einen herrlichen Diagonalball in den Lauf von Benjamin Marschall, der Rechtsaußen blieb vor dem Tor eiskalt und schob ins lange Eck. Allein die Vorarbeit von Dickmann war das Eintrittsgeld schon wert.

 

An der Spielausrichtung beider Parteien änderte der Treffer wenig und auch Eilbek sollte zu einem Treffer kommen. Nach einem Fehlpass des VfL-Linksverteidigers in der eigenen Hälfte schnappte sich Artur Lammert die Kugel und legte im Strafraum quer auf Amritpal Singh, der keine Mühe mehr hatte und aus zwölf Metern sein erstes Saisontor erzielte. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Kabinen, es war zu diesem Zeitpunkt ein leistungsgerechtes Remis.

 

Nach der Halbzeit-Pause wurde das Spiel der Gastgeber druckvoller, wobei sich echte Großchancen nicht erspielt wurden. Ein paar Schüsse aus der Distanz und im Strafraum immer wieder ein Eilbeker Abwehrbein machten die Partie für den VfL zum Geduldsspiel. Mit der Brechstange kam das Team von Trainer Farhadi Mitte der zweiten Halbzeit zum Erfolg, Tobias Schmitt fasste sich aus 25 Metern ein Herz und schoss das Leder unter die Latte zum vielumjubelten 2:1. Ein sehr wichtiger Treffer für den VfL im Kampf um Platz 2, nur vier Punkte bei einem absolvierten Spiel weniger liegen die 93 hinter Wandsetal II.

 

Eilbek war von dem Gegentreffer kurzzeitig niedergeschlagen, besaß aber die große Chance zum Ausgleich. Im Strafraum legte der eingewechselte Ben Bryde für Marius Bruchhäuser auf, doch der Mittelfeldspieler zielte aus elf Metern über das Tor.

 

Es blieb bis zum Schluss spannend, Schultz parierte einen Freistoß aus 18 Metern, ansonsten war die Partie von viel 93-Ballbesitz geprägt. Fünf Minuten vor dem Ende wurde es im VfL-Strafraum noch einmal gefährlich, Torschütze Singh setzte sich gegen zwei Verteidiger durch, doch Bruchhäuser und Bryde schlitterten an seiner Hereingabe vorbei. Die Entscheidung gab es stattdessen auf der Gegenseite, Benjamin Marschall war zum zweiten Mal zur Stelle und köpfte einen Eckstoß zum 3:1 in die Maschen. Fünf seiner sieben Tore hat Marschall damit gegen Eilbek erzielt.

 

Der Dreier für VfL 93 geht nach 90 Minuten in Ordnung, Eilbek fand zu wenig Zugriff nach dem Seitenwechsel und sorgte zu selten für Entlastung nach vorne. In der kommenden Woche wartet kein geringerer als Spitzenreiter St. Pauli auf die Jungs von der Fichte.

 

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Stephan Horn (80. Nils Kägeler), Sebastian Helm, Sören Sager, Steffen Heinrich – Marius Bruchhäuser, Genia Rubin, Dennis Dahms (85. Orhan Coban) – Jörn Bengtsson (55. Ben Bryde), Artur Lammert – Amritpal Singh

 

Tore:

1:0 Benjamin Marschall (35., Rechtsschuss, Dickmann)

1:1 Amritpal Singh (40., Rechtsschuss, Lammert)

2:1 Tobias Schmitt (65., Rechtsschuss)

3:1 Benjamin Marschall (87., Kopfball)

 

Gelbe Karten:

Keine

 

Schiedsrichter:

Fabio Scheck (Note 1,5) – In einem aufmerksamen Gespann war der Hauptschiedsrichter stets im Bilde und zeigte eine vorzügliche Leistung. Klare, angenehme Linie über die gesamte Spielzeit.

Fußball 17.03.2017 von Guenther Ladewig

1.C Junioren (2002/2003): Achtung C-Jugend (2002/2003), neue Trainingszeiten.

Ab sofort wird die C-Jugend Dienstag und Donnerstag von 18.15 bis 19.45 Uhr trainieren!!!!

Fußball 13.03.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Eilbek II souverän - 2:0 über Lorbeer

21. Spieltag: SC Eilbek II – FTSV Lorbeer II 2:0 (0:0)

 

Es ging um Big Points an der Fichtestraße, Eilbek II konnte mit einem Sieg gegen Lorbeer II wohl schon den vorzeitigen Klassenerhalt sichern und steht nach einer schwachen Hinrunde auf Platz 2 der Rückrundentabelle. Mit nur zwei personellen Änderungen ging die Torgau-Elf ins Rennen, Fatih Yasar ersetzte an seinem Geburtstag Drobo-Ampen und Jens Bödeker durfte nach einer guten Trainingswoche für Ben Bryde auflaufen.

 

Bei strahlendem Frühlingswetter dürfte die erste Halbzeit in einem Lehrbuch unter dem Kapitel „sichere Abwehrreihen“ zu finden sein. Highlights waren nur die verletzungsbedingten – ohne gegnerischen Einfluss erwirkten – Verletzungen, Lorbeer musste Gruber für Coulibaly bringen (12.), Bryde ersetzte Bödeker (17.).

 

Nach einem durch den Grandplatz abgefälschten Aufsetzer durch Adal Bajrovic musste Marc Schultz das erste Mal eingreifen und meisterte die Aufgabe mit Bravour. Eilbek hingegen kam zwei Mal gefährlich vor das Tor des Teams aus Rothenburgsort, nach einer Vorlage von Artur Lammert wurde Amritpal Singh entscheidend beim Abschluss gestört, so dass Lorbeers Schlussmann Olcan Zeybek keine Probleme. Etwas mehr Können musste die Nummer 1 dann bei einem verdeckten Schuss von Ben Bryde aus 16 Metern zeigen, per Flugparade entschärfte Zeybek das Leder. Mit einem gerechten und torlosen Remis ging es in die Katakomben.

 

Nach der Pause erhöhte Eilbek deutlich das Tempo und kam zu wesentlich mehr Abschlüssen als Lorbeer. Zunächst konnte Zeybek gegen Singh gerade noch die Beine schließen und zur Ecke abwehren, beim anschließenden Eckstoß von Lammert scheiterte Sören Sager per Kopfball-Aufsetzer an Zeybek. Eilbek dominierte mehr und mehr die Partie und ging in der 65. Minute verdient in Führung. Steffen Heinrich machte einen zu weit geschlagenen Eckstoß wieder scharf, Bryde verpasste seine Hereingabe um Haaresbreite, doch Stephan Horn stand dahinter und schoss aus fünf Metern ein. Das zweite Saisontor für den Außenverteidiger war eine seiner leichteren Aufgaben. Eine Standardsituation präsentierte sich als Dosenöffner des heutigen Spiels.

 

Lorbeer war von diesem Gegentreffer sichtlich angeschlagen und so drückte Eilbek auf das zweite Tor, doch Lammert schädelte eine Flanke von Bryde unbedrängt über den Querbalken. Eine Viertelstunde vor dem Ende war das Spiel dann aber durch, nach einem schnellen Angriff bediente Singh den durchgelaufenen Bruchhäuser, der wiederum legte von der Grundlinie zurück auf Artur Lammert, der Offensivspieler musste aus fünf Metern nur noch einschieben. Eine einzige Chance für Lorbeer zum Comeback folgte wenig später, als Sebastian Helm eine Kopfball-Kerze im eigenen Strafraum verursachte und Marc Schultz den Kopfball eines Lorbeer-Spielers sehenswert parieren musste.

 

Darüber hinaus hatte Eilbek defensiv alles im Griff und hätte das Ergebnis noch deutlich nach oben schrauben können, Bryde traf aus halbrechter Position nur das Aluminium, Bruchhäuser fehlte im Abschluss aus der Distanz ebenso das Quäntchen Glück. Zu allem Überfluss wurde Eilbek nach Foul an Lammert ein glasklarer Strafstoß verweigert, doch am zweiten Zu-Null-Sieg in Folge und dem dritten Sieg in Serie änderte dies nichts mehr.

 

Am Freitag schon wartet mit dem VfL 93 ein ganz anderes Kaliber auf den SC Eilbek II, der im schönen Borgweg-Stadion aber nicht anreisen wird, um die Grilldüfte aus dem Stadtpark einzuatmen.

  

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Stephan Horn, Hannes Twardawa, Sören Sager, Steffen Heinrich – Marius Bruchhäuser, Dennis Dahms, Fatih Yasar (75. Sebastian Helm) – Jens Bödeker (17. Ben Bryde), Artur Lammert – Amritpal Singh (83. Orhan Coban)

 

Tore:

1:0 Stephan Horn (65., Rechtsschuss, Heinrich)

2:0 Artur Lammert (76., Linksschuss, Bruchhäuser)

 

Gelbe Karten:

Lammert – Gruber, Sevinc, Kelterborn

 

Schiedsrichter:

Simon Stadler (Note 4,5) – Litt unter dem Eindruck seiner Assistenten, die mehrfach fälschlicherweise die Fahne hoben. Hätte Eilbek nach Foul an Lammert (82.) einen Strafstoß zusprechen müssen. Inkonsequent bei der Verteilung persönlicher Strafen.

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