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Fußball 20.11.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Eilbek II entführt Punkt an der Dieselstraße

17. Spieltag: HSV Barmbek-Uhlenhorst III - SC Eilbek II 0:0

 

Zweiter Rückrundenspieltag in der Kreisliga und für den SC Eilbek II wird die Lage nach vier Pleiten in Folge bedrohlich. Bereits am Samstag durfte Eilbek in das neue Schmuckkästchen an die Dieselstraße fahren, wo man auf den bisher stark spielenden Aufsteiger von Barmbek-Uhlenhorst III treffen sollte. Die Mannschaft von Trainer Fuchs spielt in einer 352-Grundordnung und pflegt einen offensiven Spielstil, der bisher auch von Erfolg geprägt war. Eilbek musste seine Abwehrkette nach diversen Ausfällen ein wenig umbauen, nur Kapitän Sager stand wie in der Vorwoche noch in der ersten Elf.

 

Bei strahlendem Flutlicht und der deutschlandweit bekannten Hymne „Mein letztes Geld geb‘ ich für Fußball aus“ liefen die 22 Akteure samt Schiedsrichtergespann auf dem feuchten Kunstrasen auf. Bei den Hauherren saß der ehemalige Eilbeker Burakcan Kurt (7 Spiele, 1 Tor für Eilbek II) nur auf der Bank. Eilbek ging zunächst mit einer abwartenden Grundordnung in die Partie, wollte sich nicht vom Tempo von BUs Offensivspieler wie Gröning überrumpeln lassen, und überließ BU den Ball. Zudem gab es für Standardsituation eine klare Zuteilung, Kapitän Sager wurde dem kopfballstarken Zielesniak zugewiesen. Zwar ließ BU die Kugel gefällig durch die eigenen Reihen laufen, allerdings meist nur in Höhe der Mittellinie.

 

So war es wenig verwunderlich, dass die ersten Chancen aus Standardsituationen resultierten. Ein Freistoß von Steve Hakert samt gefährlichem Aufsetzer aus 20 Metern konnte Marc Schultz mit Glück und Geschick über die Latte lenken, wenig später zielte Mittelfeldstratege Jan Ruhnke nach einer sehenswerten Freistoßvariante aus 22 Metern links am Tor vorbei. Der SCE hatte seinerseits aus dem Spiel heraus auch nur Halbchancen anzubieten, Feldmeiers Direktabnahme aus der Distanz nach Kopfballablage von Schuster geriet zu hoch, wenig später wurde Schusters Treffer nach Zuspiel von Korko zurückgepfiffen, Eilbeks Angreifer befand sich wohl knapp im Abseits.

 

Eilbeks Defensive wirkte sehr stabil und bot den Barmbekern nur wenig Raum zum Kombinieren in den gefährlichen Zonen, so dass es in einer ausgeglichenen Partie mit torlos in die Kabinen ging. Zur Pause musste Rechtsverteidiger Hansen ausgewechselt werden (musste zum Konzert), für ihn kam Paul Großmann in die Partie.

 

Deutlich offensiver startete Eilbek in den zweiten Abschnitt und hatte in den ersten zehn Minuten gleich mehrere dicke Chancen zur Führung. Zunächst traf Amritpal Singh per herrlichem Linksschuss aus 23 Metern nur die Latte, BU-Keeper Flavio Zirkler zeigte all seine Flugkünste, wäre aber machtlos gewesen. Wenig später war Zirkler im bedrohten Eck, als Lammert aus 18 Metern das Tor anvisierte. Der SCE war dem Führungstreffer jetzt deutlich näher als BU, Feldmeier bediente von der Grundlinie Artur Lammert, der aus sieben Metern erneut an Zirkler scheiterte, der BU-Keeper parierte stark gegen den Schuss ins kurze Eck.

 

Die vierte gute Gelegenheit binnen zehn Minuten nach Wiederanpfiff hatte der aufgerückte Korko, der eine Lammert-Flanke aus elf Metern nicht im Tor unterbrachte, sondern am auf der Linie stehenden Henri Heffer scheiterte. Zwar sprang Heffer der Ball bei der Rettungsaktion noch gegen den Arm, Absicht war hier aber nicht zu erkennen, so dass Schiedsrichter Kenan richtigerweise weiterlaufen ließ.

 

Nach rund einer Stunde Spielzeit neutralisierten sich beide Teams erneut, Strafraumszenen waren aufgrund der überaus aufmerksamen Defensivreihen Fehlanzeige. Bis auf einen Distanzschuss von Burakcan Kurt, der links am Tor vorbeiging, gab es keine nennenswerten Gelegenheiten mehr.

 

Für BU ist es im achten Heimspiel der Saison bereits die fünfte Punkteteilung, Eilbek kann einen leichten Aufwärtstrend aufweisen und hätte mich ein wenig mehr Killerinstinkt drei Punkte entführen können. Aufgrund der Spielanteile geht ein Remis am Ende aber durchaus in Ordnung.

 

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Haakon Hansen (46. Paul Großmann), Philipp Latz, Sören Sager, Dennis Dahms – Marius Bruchhäuser, Artur Korko – Artur Lammert (90. Daniel Trommer), David Feldmeier, Amritpal Singh – Marvin Schuster

 

Tore:

Keine

 

Gelbe Karten:

Latz, Schuster, Sager, Singh

 

Schiedsrichter: Volkan Kenan (Note 2) – Sicherer Leiter einer fairen Partie mit aufmerksamen Assistenten.

Fußball 17.11.2017 von Monika Bohlin

HSV - Fußballschule in 2018 in EILBEK!!

Zum ersten Mal in der Geschichte unseres SC Eilbek veranstaltet die HSV-Fußballschule ein 5-tägiges FUßBALLCAMP auf unserer Fichtestraße!

Voraussetzung ist natürlich die Fertigstellung des heiß erwarteten Kunstrasens - aus dem Grund findet das Camp auch erst im Oktober 2018 statt.

Anmeldungen sind bereits seit Mittwoch, dem 15. November 2018 möglich!

Zur Anmeldung geht es hier

Fußball 01.11.2017 von Thorsten Hirschberg

LIGA: Sonntag früher aufstehen

Das Ligaspiel am Sonntag gegen Croatia findet schon um 09.45 Uhr statt, also

bitte alle rechtzeitig aufstehen, auch die Geburtstagsgäste unseres 1. Vorsitzenden

Christian Aschik.

Ein Sieg muß her.

 

Fußball 31.10.2017 von Markus Bauer

1.D-Junioren (2006): Die Saison endet mit einem 1:0 Heimsieg

Beim heutigen Nachholspiel gegen UH Adler konnten die Jungs einen

knappen 1:0 Heimsieg schaffen. Damit fand eine durchwachsene Saison

einen schönen Abschluss.

 

Fußball 23.10.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Trotz starker Leistung: Großmann-Tor reicht nicht

13. Spieltag: SC Eilbek II – USC Paloma II 1:2 (1:1)

 

Dauerregen setzte quasi mit Anpfiff an der Fichtestraße ein, so dass es beim Nachbarschaftsduell zwischen Eilbek II und Paloma II zu einer leidenschaftlich geführten Partie kommen sollte, bei der nur die wenigsten Trikots sauber blieben. SCE-Coach Torgau stellte nur zweimal im Vergleich zur Vorwoche um und brachte Großmann und Helm für Dahms und Horn. Mit einem hochstehenden 442 gegen den Ball wollte Eilbek Palomas Ballzirkulation früh unterbinden. Palomas selbsternannte U23 lief derweil mit fünf Ü23-Spielern auf.

 

Die Gäste hatten einen guten Beginn und ließen das Spiel sehr temporeich angehen, erste Schussversuche von Isic und Broksch verfehlten das Tor von Keeper Schultz und nach einigen kleineren Anpassungen kam Eilbek etwas verschlafen auch endlich ins Spiel und hatte nach rund zehn Minuten die große Chance zur Führung. Kassem Tohme fing einen Pass von Innenverteidiger Atariwa ab und hatte frei vor Rosenow alle Zeit der Welt und zielte am langen Pfosten vorbei. Der mitgelaufene Marvin Schuster beschwerte sich hier, da er völlig freistehend den Ball nur noch über die Linie hätte drücken müssen. Vor allem über die rechte Seite spielte der SCE gefällig nach vorne, nach einer Kombination über Hansen und Singh war Tohme wieder im Strafraum, seine Hereingabe auf Schuster grätschte Lohfeldt in höchster Not ab.

 

Von den hoch gehandelten Gästen war derweil aus dem Spiel heraus fast nichts zu sehen, Eilbek unterband das Aufbauspiel und so war die Dreierkette immer wieder gezwungen das Spiel mit langen Bällen aufzubauen, die aber nicht mehr als Futter für die SCE-Abwehr darstellten. Nach einer halben Stunde gab es dann die bis dahin nicht unverdiente Führung für Eilbek. Bei einem Einwurf schaltete Coach Torgau schnell und warf Haakon Hansen den Ersatzball zu, über Tohme gelang das Leder zu Schuster, der mit einem schönen Diagonalball am zweiten Pfosten Paul Großmann sah, Eilbeks Linksaußen ging volles Risiko, nahm das Leder Dropkick und schoss satt ins kurze Eck ein!

 

Doch wie schon gegen Wandsetal hielt die Führung nicht lange, denn Schiedsrichterin Cindy Düring entschied nur drei Minuten nach dem Führungstreffer auf Strafstoß für Paloma. Bei einer Einwurfsituation brachte Sebastian Helm Schröder zu Fall, Düring entschied zu Recht auf Penalty. Der bis dato abgemeldete Edvin Isic nahm sich der Sache an und verwandelte oben rechts, Marc Schultz war in der richtigen Ecke, gegen den wuchtigen und platzierten Schuss aber ohne jede Abwehrchance.

 

Mit einem 1:1 ging es in die Kabinen, mit zunehmender Spieldauer glich der Platz an der Fichtestraße einer riesigen Pfütze. Die spielerische Qualität litt darunter, doch noch immer waren beide Teams bemüht druckvollen und ansehnlichen Fußball zu bieten. Immer wieder gab es packende Zweikämpfe, vor allem Lohfeldt und Schuster lieferten sich schöne Duelle mit Haken und Ösen, die am Ende leider immer ein wenig einseitig ausgelegt wurden.

 

Das Spiel fand im zweiten Abschnitt fast ausschließlich zwischen den Strafräumen statt, einzig der eingewechselte Melih Yasar, Bruder von Eilbeks verletztem Fatih Yasar, hatte nach Abspielfehler in der Verteidigung die große Chance zur Gästeführung, schoss aus acht Metern halbrechter Position aber am Kasten vorbei.

 

Paloma-Trainer Marius Nitsch hatte derweil aus seiner Dreier- eine Viererkette gemacht, mehr Durchschlagskraft wurde dadurch aber auch nicht entwickelt. Mit Hochstätter für Muaremi brachte der Gäste-Coach nochmals Erfahrung auf den Platz, doch die Führung der Gäste sollte aus einer Einzelaktion entstehen. Linksverteidiger Lennard Wallner hatte aus 25 Metern halblinker Position ein wenig zu viel Freiraum und entschied sich zum Distanzschuss, mithilfe des Innenpfostens klatschte die Kugel ins Netz, Riesenjubel beim USC Paloma!

 

Der SCE wollte nach vier Heimspielen ohne Niederlage nicht als Verlierer vom Platz und warf in der Schlussphase alles nach vorne. Als Schuster am Strafraumrand gefoult wurde, trat Kassem Tohme zum Freistoß aus 19 Metern an, Gäste-Keeper Maurice Rosenow konnte den gut getretenen Freistoß über die Latte lenken und sicherte seiner Elf den Dreier.

 

Eine mehr als ärgerliche Niederlage für den SCE, der sich mit dieser guten Vorstellung in einem ansehnlichen Kreisliga-Spiel mindestens einen Punkt verdient hätte. Umso wichtiger sind die drei Zähler am kommenden Sonntag beim Schlusslicht von EGB.

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Haakon Hansen, Tobias Marschler, Sören Sager, Steffen Heinrich – Sebastian Helm, David Feldmeier (84. Sven Prigann) – Kassem Tohme, Amritpal Singh (79. Daniel Trommer), Paul Großmann (79. Nils Kägeler) – Marvin Schuster

 

Tore:

1:0 Paul Großmann (32., Rechtsschuss, Schuster)

1:1 Edvin Isic (35., Foulelfmeter, Helm an Schröder)

1:2 Lennard Wallner (76., Linksschuss)

 

Gelbe Karten:

Marschler - Wallner

 

Schiedsrichter: Cindy Düring (Note 3) – Die junge Schiedsrichterin leistete in einer Partie mit vielen, intensiven Zweikämpfen eine überwiegend gute Partie ab.

Fußball 15.10.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Blitzstart ohne Punkte - Rössing mit Tor des Jahres

12. Spieltag: TSV Wandsetal - SC Eilbek II 3:1 (2:1)

 

Im Wandsbeker Derby wurden die Zuschauer im Sportpark Hinschenfelde für ihr Kommen nicht bestraft. Sie sahen ein spannendes, packendes und ereignisreiches Spiel, welches der Tabellenführer am Ende für sich entscheiden konnte. Ereignisreich ging es auch vor dem Spiel her, denn Schiedsrichter Max Ole Denkmann erschien nicht und so bemühten sich beide Teams um eine schnelle Lösung, die wie folgt aussah: Eilbeks Ersatztorhüter Marco Simon, der eigentlich für Barmbek-Uhlenhorst pfeift, wurde als Hauptschiedsrichter auserkoren, Eilbeks Co-Trainer Christian Rief (Bramfelder SV) und Wandsetals Daniel Ranck komplettierten das Gespann, welches einen guten Eindruck hinterließ. Eilbeks Trainer Klaus Pablo Torgau reagierte auf die 7:1-Klatsche im Vorjahr und stellte gegen Wandsetals ausgeprägte Offensivstärke eine Fünferkette auf, um vor allem die Außenverteidiger in den Duellen gegen die flinken und technisch beschlagenen Haury und Tran zu sichern.

 

Wer am Freitag zu spät seinen Platz einnahm, hatte einen großen Teil der Partie verpasst. Die hoch verteidigenden Eilbeker übten schon in der ersten Minute Druck aus, Mittelstürmer Schuster lief vorne an, beim Rückpass unterlief einem Innenverteidiger ein böser Stockfehler, Rechtsaußen Kassem Tohme schaltete blitzschnell und nahm sich des Leders an, lief allein auf Keeper Falkenhagen zu und verwandelte nach 47 Sekunden souverän oben rechts ins Eck. Blitzstart für den SCE, der beim Tabellenführer durchaus die Ambition hatte, Punkte mitzunehmen.

 

Doch die Führung hielt nur 120 Sekunden, als Sommer-Neuzugang Philipp Rössing vom USC Paloma da stand, wo ein Torjäger stehen muss. Jan Schneekluth brachte eine recht uninspirierte Flanke aus dem Halbfeld in den Strafraum, wo Keeper Marc Schultz im Getümmel die Kugel nicht festhalten konnte und Rössing aus 14 Metern trocken abstaubte. Zwei Tore nach 160 Sekunden, das konnte ein Fußballfest werden. Das hohe Tempo führte auch zu vielen knackigen Zweikämpfen, die hart, aber auf beiden Seiten nie überhart geführt wurden. Bei diversen Grätschen merkte man den Hausherren an, dass sie öfter als der SCE auf einem Rasen spielen und wissen, wann und wie man hartes und faires Tackling durchführt. Das Zusehen machte für den neutralen Beobachter Spaß, denn beide Teams waren um ein Offensivspiel bemüht.

 

Schon nach 14 Minuten klingelte es wieder im Kasten des SCE, Dahms verlor im Mittelfeld ein Kopfballduell gegen Kapitän Marco Schneekluth, Eilbeks Innenverteidigung stand schlecht gestaffelt und so war Steffen Schwab durch und überwand Marc Schultz mit einem technisch anspruchsvollen Heber aus 15 Metern, 2:1 für den TSV Wandsetal. Wenige Augenblicke später hatte Schwab seinen zweiten Treffer auf dem Fuß, Marcel Tran setzte sich auf dem linken Flügel durch und bediente Schwab, der sich technisch versiert um Horn drehte und die Kugel aus sieben Metern links vorbeischob.

 

In Minute 20 folgte eine Spielunterbrechnung, Marco Schneekluth und Dennis Dahms rasselten im Mittelfeld im Kopfballduell zusammen, beide mussten blutüberströmt mit einem Turban versehen werden und konnten nicht weiterspielen, Wandsetal brachte mit Witt einen weiteren Offensivspieler, Eilbek brachte Großmann und stellte Mittelstürmer Schuster ins Zentrum, da sich in den letzten Wochen eine Sechser-Not in Eilbek ausbrach, mit Twardawa, Yasar, Hesse, Bruchhäuser und Helm fehlten gleich fünf zentrale Mittelfeldspieler.

 

Nach der kurzen Eilbeker Schwächephase wurde das Spiel wieder ausgeglichener, Wandsetal hatte deutlich mehr Ballbesitz, fand gegen eine gut stehende Eilbeker Deckung aber selten im gefährlichen Raum eine Lücke. Ähnlich sah es beim SC Eilbek II aus, der bis zur Strafraumgrenze gefällig kombinierte, aber kaum einmal gefährlich zum Abschluss kam. Dennoch blieb die Partie temporeich und hochansehnlich, kurz vor dem Seitenwechsel hatte Amritpal Singh nach einer Flanke von Kassem Tohme den Ausgleich auf dem Fuß, doch Keeper Falkenhagen überzeugte mit einem guten Stellungsspiel und so ging es mit einer knappen Führung für Wandsetal in die Katakomben.

 

Deutlich ereignisärmer verlief der zweite Abschnitt, Wandsetal fand aus dem Spiel heraus weiter wenig Mittel, Eilbek spielte seine Konter zu unsauber aus. Die Partie wurde immer hitziger, kleinere Wortgefechte sorgten auch auf den Rängen für Heiterkeit und Stimmung im Stadion, wo der Rasen sich in einem erstklassigen Zustand präsentierte. Nach 55 Minuten hatte Eilbek einen Torschrei auf den Lippen, Marvin Schuster setzte Rechtsverteidiger Haakon Hansen in Szene, der vor Falkenhagen an den Ball kam und das vermeintliche 2:2 erzielte. Doch Assistent Christian Rief, im wahren Leben Co-Trainer beim SCE, entschied auf Abseits. Eine sehr knifflige Situation, die beim Eilbeker Anhang auf großen Unmut stieß. „Da muss er doch die Fahne unten lassen“ war nicht nur einmal aus dem Gästeblock zu hören. Rief wird am Dienstag beim Training sich mit Sicherheit noch einer Anhörung unterziehen müssen.

 

Stattdessen machte Wandsetal den Deckel auf der Gegenseite und mit einem Tor der Marke „Tor des Jahres“! Nach einer abgewehrten Standardsituation landete der Ball in hohem Bogen 40 Meter vor dem Tor bei Philipp Rössing, der volles Risiko ging und Vollspann abzog und das Leder perfekt traf. Mit einem leichten Effet nach außen knallte die Kugel oben rechts in den Giebel, Torwart Marc Schultz konnte diesem Strahl nur hinterherschauen. Was war das für ein geiles Tor! Der immer wieder vom Eilbeker Anhang provozierte und gelb verwarnte Rössing jubelte in Richtung SCE-Kurve – nach diesem Tor durchaus zu Recht.

 

Wandsetal hatte durch den eingewechselten Witt noch eine gute Gelegenheit, sein Schuss von der Strafraumgrenze wurde jedoch leicht abgefälscht und flog so knapp neben das Tor. In den letzten zehn Minuten öffnete Eilbek ein wenig und erhöhte den Druck beim Anlaufen, so wurde Düllberg als Folge einer Balleroberung kurz vor dem Strafraum zu Fall gebracht, den Freistoß aus 17 Metern halbrechter Position bolzte Steffen Heinrich aber nur auf den nebenstehenden Tennisplatz.

 

 

Das war durchaus Werbung für den Amateursport, was Wandsetal und Eilbek ablieferten, mit einem aus Eilbeker Sicht falschen Sieger, der aber in Summe die stärkere Mannschaft war. Dass alle drei Gegentreffer aber mehr als einfach vermeidbar bzw. glücklich waren, ist enttäuschend – auch Eilbeks Treffer resultierte fairerweise aus einem dicken Fehler. Für den SCE war vielleicht ein wenig mehr drin, grämen muss man sich nach der guten Leistung beim Tabellenführer aber überhaupt nicht.  Dass sich alle Spieler nach dem Spiel trotz eines harten Kampfs in die Augen schauen konnten und freundschaftlich miteinander umgingen, rundete dieses sehenswerte Spiel ab.

 

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Haakon Hansen, Tobias Marschler, Sören Sager, Stephan Horn (90. Sebastian Stenzel), Steffen Heinrich – Dennis Dahms (25. Paul Großmann), David Feldmeier – Kassem Tohme, Marvin Schuster (61. Leon Düllberg), Amritpal Singh

 

Tore:

0:1 Kassem Tohme (1., Rechtsschuss, ohne Vorarbeit)

1:1 Philipp Rössing (3., Rechtsschuss, ohne Vorarbeit)

2:1 Steffen Schwab (14., Rechtsschuss, M. Schneekluth)

3:1 Philipp Rössing (65., Rechtsschuss, ohne Vorarbeit)

 

Gelbe Karten:

Rössing – Schuster, Hansen, Großmann

 

Schiedsrichter: Max Ole Denkmann (Note 6) – Nicht erschienen. Eilbeks Ersatzkeeper Marco Simon (BU) lieferte eine gute Leistung ab.

Fußball 09.10.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Klarer Heimsieg gegen Winterhude

11. Spieltag: SC Eilbek II – FC Winterhude 4:1 (2:0)

 

Zum Tag der Amateure hatte der SC Eilbek II ein Heimspiel und empfing dabei seinen Lieblingsgegner FC Winterhude, der in sechs Aufeinandertreffen noch keinen Sieg erringen konnte. Daran sollte sich auch im siebten Duell nichts ändern, denn die Zuschauer an der Fichtestraße sahen bei goldenem Oktoberwetter ein komplett einseitiges Spiel. Zwischen der gebotenen Eilbeker Leistung und der aus der Vorwoche lagen beim SCE Welten, am Ende durfte man völlig verdient den zweiten Heimsieg in Folge feiern.

 

Nach dem 1:4-Debakel in Hellbrook tauschte Trainer Klaus Pablo Torgau gleich die komplette Viererkette um, aus der Startelf der Vorwoche blieben nur noch drei Feldspieler übrig. Eilbek präsentierte sich stark verbessert im Angriffsspiel und ließ Winterhude kaum einmal aus der eigenen Hälfte kommen. Die einzige Winterhuder Chance hatte Tom Otte, der nach einem Freistoß Marc Schultz per Kopf von der Strafraumgrenze prüfte. Ansonsten blieb Winterhude offensiv komplett harmlos, nicht so dagegen der SCE, der gleich sechs Abschlüsse von innerhalb des Fünfmeterraums vorweisen konnte.

 

In Minute 20 hätte es dabei fast das erste Mal geklingelt, nach einer Flanke von Tohme bekam Verteidiger Lars-Simon Brietzke gerade noch die Fußspitze vor dem einschussbereiten Feldmeier an den Ball. Die darauffolgenden Ecken sollten es ebenfalls in sich haben: Marschlers scharf getretene Ecke ließ Keeper Reuter aus den Händen gleiten, Sören Sager machte aus zwei Metern „den Harnik“ und schoss gegen die Latte, den Nachschuss von Christoglou wehrte ein Verteidiger kurz vor der Linie zur nächsten Ecke ab. Nach dieser war abermals eine Flanke von Tohme Ausgangspunkt für eine Großchance, doch Sager scheiterte aus fünf Metern am glänzend reagieren Timo Reuter. Auch bei der dritten Ecke in Folge gehörte die Kugel dem SCE, Sebastian Helm schädelte das Leder links vorbei.

 

Nach einer halben Stunde war es dann geschehen, Eilbek brachte sich hochverdient in Führung. Brietzke spielte im Aufbau einen Pass genau in die Füße von David Feldmeier, der blitzschnell Mittelstürmer Marvin Schuster bediente, dieser ließ im Strafraum noch einen Verteidiger stehen und schoss mit links platziert ins lange Eck – ein Tor im Stile eines Klasse-Stürmers, 1:0 (30.). 60 Sekunden später brannte ein erneuter Jubel durchs Stadion, über den linken Flügel legten Schuster und Heinrich den Turbo ein, letzterer scheiterte beim ersten Flankenversuch, eroberte sich die Kugel zurück und brachte eine weitere Brandbombe ins Zentrum zwischen Torwart und Innenverteidiger, so dass David Feldmeier am langen Pfosten aus vier Metern nur noch einschieben musste (31.).

 

Einmal mehr spielte sich Eilbek durch die Winterhuder Verteidigung, aber als Kassem Tohme zum vermeintlichen 3:0 auf Vorlage von Feldmeier einschob, ertönte ein Abseitspfiff des guten Schiedsrichtergespanns, eine knappe Entscheidung. Marvin Schuster aus elf Metern hätte das Ergebnis noch weiter in die Höhe schrauben können, doch hier war Timo Reuter auf dem Posten und so ging es mit einem 2:0 in die Kabine. 12:4 Torschüsse für Eilbek sprachen zu diesem Zeitpunkt neben dem Ergebnis eine deutliche Sprache.

 

Vier Minuten lang hielt das Aufbäumen des FC Winterhude in Abschnitt zwei an, dann war der Drops gelutscht. Rechtsverteidiger Haakon Hansen eroberte auf Höhe der Mittellinie die Kugel, spielte einen Doppelpass mit Feldmeier und versenkte gnadenlos aus dreizehn Metern mit dem rechten Vollspann (50.). Und weiter gab es nur eine Spielrichtung, nach einem weiteren sehenswerten Angriff konnte auch Linksaußen Amritpal Singh sein erstes Saisontor bejubeln. Über die rechte Seite baute Eilbek seinen Angriff auf, Angreifer Schuster sah auf halblinks den völlig frei stehenden Amritpal Singh, der das Leder maßgeschneidert in den Lauf bekam und aus dreizehn Metern ins kurze Eck traf (61.).

 

Nach dem 4:0 schaltete Eilbek zwei Gänge zurück in den Verwaltungsmodus, und doch hatten Düllberg und Singh noch Chancen das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben. Wie aus dem Nichts konnte Winterhude noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben, nach einem Einwurf war Eilbeks Verteidigung etwas unsortiert, Platanovitch konnte mit einem platzierten Rechtsschuss von der Strafraumgrenze das 4:1 erzielen (82.). Wirklich spannend wurde es danach auch nicht mehr, Eilbek belohnt sich mit drei Punkten für einen starken Auftritt.

 

Eine Wiederholung der Leistung ist in den kommenden Wochen dringend notwendig, die Großkaliber Wandsetal und Paloma II warten auf den SCE.

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Haakon Hansen, Tobias Marschler, Sören Sager, Steffen Heinrich – Sebastian Helm (56. Dennis Dahms), Chrisovalandis Christoglou – Kassem Tohme, David Feldmeier (68. Sebastian Stenzel), Amritpal Singh – Marvin Schuster (64. Leon Düllberg)

 

Tore:

1:0 Marvin Schuster (30., Linksschuss, Feldmeier)

2:0 David Feldmeier (31., Rechtsschuss, Heinrich)

3:0 Haakon Hansen (50., Rechtsschuss, Feldmeier)

4:0 Amritpal Singh (61., Rechtsschuss, Schuster)

4:1 Evegenij Platanovitch (82., Rechtsschuss)

 

Torschüsse (von innerhalb des Strafraums):

19 (12) – 9 (4)

 

Gelbe Karten:

Jahn

 

Schiedsrichter: Simon Rathgeber (Note 2,5) – Das junge Gespann hatte in einer angenehm zu leitenden Partie keinerlei Schwierigkeiten, einzig Feldmeiers Vorteilsituation wurde nicht erkannt.

Fußball 25.09.2017 von Monika Bohlin

1.Frauen: 8:2 Sieg auswärts

FFC Elbinsel 1.Frauen - SC Eilbek 1. Frauen = 2:8 (0:5)

Nach der unglücklichen Niederlage am letzten Mittwoch gegen Walddörfer SV 2. Frauen zeigten sich unsere Eilbekerinnen in der heutigen Partie bei FFC Elbinsel sehr gut erholt. Unsere urlaubende Stammstürmerin Old-Jette wurde in Halbzeit 1 von Falida (Foto) S U P E R vertreten: die Trefferfolge 0:1 (10.), 0:2 (13.), 0:3 (20.) und 0:5 (37.) wurde noch durch das 0:4 (30.) von Farina unterbrochen.

Die fast nur 4minütige Halbzeitpause, der Spielleiter wollte wohl rechtzeitig zum Mittag zu Hause sein, ließ sich aber noch zu 10 Minuten überreden, kam für unser Team zur Unzeit, denn meistens sollte ein Spiel durchgehend gespielt werden, wenn frau einen Lauf hat!
Das 1. Tor für den FFC fiel genau zu Beginn der 2. Halbzeit -
man merkte somit schnell, dass die Elbinselinnerinnen nicht mehr allzu viel zulassen wollten. Das gelang ihnen auch sehr gut, denn dem Halbzeit 1-Ergebnis von 0:5 stand in Hälfte 2 nun ein 2:3 gegenüber.
Der gleichen FFC-Torschützin gelang in der 79. Spielminute auch der 2. Treffer für die Wilhelmsburgerinnen an diesem Tag. Danach legten wieder unsere Eilbekerinnen los!

Unsere Eilbeker Tore erzielten noch:
2:6 (80.) und 2:8 (90. nach toller Vorarbeit von Mia) Mille und -wer auch sonst an diesem Tag ;o) - Falida zum 2:7 in der 84. Spielminute.

Ein tolles Ergebnis mit schönen Spielzügen erreichten heute Caro, Michalski, Mia, Jenny, Nina, Steffi, Falida, Farina, Cinja, Mille, Mücke, Kira und Anja

Fußball 25.09.2017 von Monika Bohlin

1.Frauen: 1:2 Niederlage im Spitzenspiel

Leider war ich nicht vor Ort am Mittwoch, aber hier ein paar kleine Kommentare zum Klasse-Spiel mit einem unglücklichen Ende für uns.
"Klasse Spitzenspiel, ein hohes Niveau, es ist ein sehr schnelles Spiel, nicht einfach, aber sehr spannend, verdient den Namen TOPspiel"
"Wusste gar nicht, dass Eilbek so gut kombinieren kann"
"93 Minuten ein verdientes Unentschieden und dann kam die 94. Spielminute"
Es herrschte eine sehr traurige Stimmung in der Eilbeker Kabine, wogegen der WSV den Sieg wie eine Meisterschaft feierte - dadurch ist die Wertschätzung dieses Spieles noch einmal erfolgt!
"Mund abwischen, wir sind auf dem richtigen Weg und machen weiter"
Genug der Kommentare, nun geht es Sonntag zum FFC Elbinsel, die überraschend den Aufsteiger vom Meiendorfer SV knapp mit 2:1 besiegten.
Auf geht´s SCE!!

Foto: Jette, Torschützin zum 1:1 Ausgleich vor dem Halbzeitpfiff

Fußball 25.09.2017 von Monika Bohlin

2.Frauen: Erneute 0:4 Heimniederlage

SC Eilbek 2. Frauen - VSG Stapelfeld 1. Frauen = 0:4 (0:1)

"Wir sind nur zu Zehnt, kann noch jemand bitte helfen??" Dieser Aufruf kam über den Gruppen-App-Äther und wurde erhört! Svea stellte sich nach gerade erst überstandener Knöchelverletzung zur Verfügung und Sonja überwand mit Kurzeinsätzen ihre Rückenbeschwerden: DANKESCHÖN DAFÜR!!

Leider war kein Spielleiter angesetzt und beide Teams einigten sich auf Christian (Co-Trainer SC Eilbek 2. Herren)- auch hier unseren herzlichen DANK!
Somit begann das Spiel mit fast 25minütiger Verspätung.

Stapelfeld begann sehr druckvoll und hielt unsere Eilbeker Abwehr ganz schön in Bewegung - Mittelfeld und Sturm fanden zunächst keine Bindung in das Spiel.
Es dauerte rund 15 Minuten bis unsere Eilbekerinnen sich gefunden hatten, einige Entlastungsangriffe starteteten und das Stapelfelder Mittelfeld überwinden konnten. Allerdings wurden diese Bemühungen durch das 0:1 in der 18 Spielminute jäh unterbrochen und bestraft.
"Mund abwischen und weitermachen", ist die bekannte Devise, denn ein Spiel dauert so lange bis die Spielleitung abpfeift. Und das taten unsere Eilbekerinnen nun mit vermehrten Kräften, wehrten einige Torchancen ab, konnten aber auch die Stapelfelder Torhüterin zu waghalsigen Ausflügen aus dem eigenen Strafraum zur Torvereitelung beschäftigen. So ging es dann mit dem kämpferisch verdienten 0:1 in die Halbzeitpause.

Die Ansprache des sehr unzufriedenen Stapelfelder Trainers -übrigens wäre eine kleine Informtion, dass dieses Spiel gefilmt wird schon sehr nett gewesen!!- schien gefruchtet zu haben, denn die Räume wurden nun besser aufgeteilt, aber noch führten einige hinter die Eilbeker Abwehr gespielten Pässe nicht zum gewünschten Torerfolg.
Unsere Eilbekerinnen kämpften um jeden Ball nahmen aber die sehr körperbetonte Spielweise der Stapelfelderinnen nicht recht an - hier muss unbedingt darauf trainiert werden! - und mussten ein ums andere Mal Ball und Gegenspielerin hinterherlaufen. Die Konzentration ließ auch leider durch fehlende Kondition ein wenig nach, so dass das Ergebnis innerhalb von der 67. bis zur 87. Spielminute auf 0:4 hochgeschraubt wurde.
Nichtsdestotrotz können hier im Rückspiel durch eine höhere Schlagzahl bei der Trainingsteilnahme noch mehr spielerische Eilbeker Fähigkeiten gezeigt werden. Vergessen wir dabei nicht, dass diese Mannschaft die letzten 2 Jahre in der Sonderstaffel als Spaßtruppe gespielt hat und sich nun im ersten Jahr auf 11er Feld befindet.
Gemeinsam kämpften und ackerten heute auf dem noch Grandplatz in der Fichtestraße Conny, Svea, Hannah, Franzi, Katharina, Dörte, Güli, Mona, Miriam, Sonja, Kirsche und Lea.

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