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Fußball 17.09.2018 von Klaus Torgau

LIGA2: Eilbek II ringt Urania bei Tor-Festival nieder

8. Spieltag: SC Eilbek II – SC Urania 6:5 (2:2)

 

Tor-Spektakel an der Fichtestraße! Der SC Eilbek II gewinnt auch das vierte Heimspiel der Saison, muss aber trotz zweimaliger Drei-Tore-Führung bis zum Schluss zittern. Doch der Reihe nach: Nach zwei Niederlagen in Folge fanden sich der wiedergenesene Tohme und Bruchhäuser für Lammert und König neu in der Startelf wieder. Nach zwei Nullnummern gegen den Tabellennachbarn SC Urania in der Vorsaison sollten die Zuschauer diesmal voll auf ihre Kosten kommen, denn beide Teams zeigten sich stark im Spiel nach vorne.

 

Mit einem Paukenschlag begann das Spiel, denn schon nach 17 Sekunden zeigte Schiedsrichter Benjamin Stello auf den Strafstoßpunkt, Steffen Heinrich hatte bei einer Klärungskation David Feldmeier am Arm getroffen und so gab es einen strittigen Handelfmeter für die Gäste. Mohamed Mohamed Ahmed Eid schritt zur Tat und schickte Marcel Sechting in die falsche Ecke, nach gerade einmal 45 Sekunden lag der SCE schon zurück. Trotz des Rückschlags kam der SCE besser ins Spiel und zeigte ein flottes Offensivspiel, doch auch die Gäste gefielen mit ihrem Umschaltspiel mit dem bulligen Lingner als Wandspieler. Doch schon nach zehn Minuten musste Trainer Andre Menzel wechseln, Torschütze Eid musste angeschlagen runter und wurde durch Luca Merkel ersetzt.

 

In der Phase als Eilbek sich langsam dem Tor der Gäste annäherte gab es die zweite kalte Dusche. Rubin spielte in der eigenen Hälfte einen viel zu lässigen Pass mit dem rechten Außenrist, Daniel Lingner stibitze die Kugel und schoss aus 22 Metern zentraler Position wuchtig unten links ins Eck ein. 0:2 nach einer Viertelstunde! Die erste Großchance des SCE hatte Marc Henning, der einen Flugball von Genia Rubin sauber mitnahm und gegen Frank Hertwig im Urania-Tor den Kürzeren zog. Auf der Gegenseite konnte sich Sechting zum ersten Mal behaupten und parierte einen Schuss von Pustal aus spitzem Winkel.

 

Nach einer halben Stunde konnte Eilbek zum ersten Mal jubeln, über die linke Seite baute der SCE druckvoll auf, Heinrich bediente Henning am Strafraumrand, der zog mit Tempo zur Grundlinie und passte in den Rückraum, wo der mitgelaufene Schuster die Kugel ins kurze Eck hämmerte. Nur 120 Sekunden später spielte Schuster aus zentraler Position einen Sahnepass in den Lauf von Marc Henning und der blieb gegen Hertwig cool und erzielte Saisontor Nummer 12 und fand sich damit zusammen mit Duvenstedts Niklas Rochow wieder auf Platz 1 der Torjägerliste wieder. Bis zur Pause blieb Eilbek gierig, Kassem Tohme verpasste aus 20 Metern das Kreuzeck nur knapp.

 

Noch spektakulärer wurde es nach dem Seitenwechsel, 7 Tore und eine rote Karte sollten folgen. Eilbek kam diesmal hellwach aus der Kabine und ging schon vier Minuten nach Wiederanpfiff in Führung. Vittorio Walter bediente Marc Henning in halblinker Position an der Strafraumgrenze und der schlenzte die Kugel um den Verteidiger rum ins rechte obere Eck, ein Treffer der Marke Tor des Monats. Nur 60 Sekunden später war es Kassem Tohme, der nach einem Dribbling nur per Foul im Strafraum gestoppt werden konnte, Henning übernahm die Verantwortung und erzielte in Minute 50 das 4:2. Es war schon der dritte Foulelfmeter in dieser Saison, der an Kassem Tohme verursacht wurde. Urania reagierte prompt auf den Rückstand und brachte mit Fllemig und Happich für Malmgren und Piechowski zwei neue Kräfte und hatte damit das Wechselkontingent nach 50 Minuten schon erschöpft.

 

Der SCE offensiv nun wie im Rausch, wie schon beim 2:2 schickte der starke Marvin Schuster Marc Henning auf die Reise und der erzielte binnen 12 Minuten seinen lupenreinen Hattrick. Der SC Urania hatte sich aber nicht aufgegeben und spielte weiter munter nach vorne und verkürzte durch Dennis Kubista per Kopf, der nach einer Flanke vom linken Flügel am zweiten Flügel völlig unbedrängt einschädeln konnte. Glück hatte der SCE dann im Anschluss als David Feldmeier einen Schuss von Lingner auf der Torlinie abwehren konnte und Sechting aus fünf Metern gegen Kubista nach einer Flanke von rechts gerade noch die Beine zusammen bekam.

 

In der Druckphase von Urania zeigte sich Eilbek höchsteffektiv in der Chancenverwertung. Bruchhäuser bediente auf dem rechten Flügel David Feldmeier und die perfekt getimte Flanke des Rechtsverteidigers köpfte Marvin Schuster zum 6:3 ein. Sollte dies schon die Vorentscheidung sein? Mitnichten. Nur zwei Minuten später verkürzte Urania wieder auf 6:4. Der oberliga- und Jugend-Bundesliga-erfahrene Dennis Kubista traf einem Freistoß hart bedrängt per Absatzkick unter die Latte, ein richtig geiles Tor! Sollte der SCU hier doch noch was mitnehmen?

 

Beide Mannschaften spielten mit Tempo nach vorne, Mittelfeldspiel existierte quasi gar nicht mehr. Urania kam 15 Minuten vor dem Abpfiff durch einen strammen Rechtsschuss von Daniel Lingner ins lange Eck tatsächlich auf ein Tor heran und schnupperte an einem Punkt. Der SC Eilbek wehrte sich und erzielte kurz darauf sogar einen regulären Treffer durch Marius Bruchhäuser, doch Schiedsrichter Stello entschied auf Foulspiel. Uranias Keeper Hertwig lag mit dem Bauch auf dem frei spielbaren Ball und Bruchhäuser pikte das Leder aus einem Meter unter dem Körper des Schlussmannes in die Maschen. Unverständlich, dass hier nicht auf Tor entschieden wurde.

 

Torchancen gab es nun hüben wie drüben, Urania köpfte nach einem Eckstoß knapp am langen Pfosten vorbei, Eilbek hatte in Person des eingewechselten Nils Kägeler gleich zwei gute Chancen. Zunächst ging sein Schuss aus 15 Metern nach Vorlage von Walter knapp am langen Pfosten vorbei, wenig später ging der 25-Meter-Distanzschuss haarscharf über die Latte. In einem wilden Spiel mit vielen Zweikämpfen rang David Feldmeier Lingner im Mittelfeld im Ringkampf zweier unterschiedlicher Gewichtsklassen im griechisch-römischen Stil nieder und bekam dafür die gelbe Karte, auf der Gegenseite erntete Uranias Marcel Happich für „Du bist doch blind“ den roten Karton von Stello.

 

Eilbek konnte nach dem Ende der nur einminütigen Nachspielzeit im vierten Heimspiel den vierten Sieg einfahren und bleibt damit auf Tabellenplatz 4 und vergrößert den Vorsprung auf Platz 5 auf sechs Punkte. Beide Offensivreihen verdienen für dieses Topspiel einen großen Applaus, der SCE dreht bereits zum zweiten Mal in dieser Saison einen Zwei-Tore-Rückstand und bleibt damit im Verfolgerfeld dabei.

 

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – David Feldmeier, Chrisovalandis Christoglou, Sören Sager, Steffen Heinrich – Genia Rubin (77. Sebastian Helm), Marvin Schuster – Kassem Tohme (71. Nils Kägeler), Marius Bruchhäuser (90. Philipp Latz), Vittorio Walter – Marc Henning

 

Tore:

0:1 Mohamed Mohamed Ahmed Eid (1., Handelfmeter, Rechtsschuss, Handspiel von Feldmeier)

0:2 Daniel Lingner (15., Rechtsschuss, ohne Vorarbeit)

1:2 Marvin Schuster (29., Rechtsschuss, Henning)

2:2 Marc Henning (31., Rechtsschuss, Schuster)

3:2 Marc Henning (49., Rechtsschuss, Walter)

4:2 Marc Henning (50., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Tohme)

5:2 Marc Henning (61., Rechtsschuss, Schuster)

5:3 Dennis Kubista (62., Kopfball)

6:3 Marvin Schuster (69., Kopfball, Feldmeier)

6:4 Dennis Kubista (71., Rechtsschuss)

6:5 Daniel Lingner (76., Rechtsschuss)

 

Gelbe Karten:

Rubin, Bruchhäuser, Feldmeier – Kubista

 

Rote Karte:

Marcel Happich (87., Schiedsrichterbeleidigung)

 

Schiedsrichter:

Benjamin Stello (Note 3,5) – Hatte alle Hände voll zu tun und lag nicht immer richtig. Strittig Uranias Handelfmeter, falsch bei Bruchhäusers 7:5 auf Foulspiel zu entscheiden. Verwarnte zudem irrtümlicherweise Bruchhäuser statt Walter und ließ in einer aufreibenden zweiten Halbzeit nur eine Minute nachspielen.

Fußball 10.09.2018 von Klaus Torgau

LIGA2: Eilbek II unterliegt verdient bei BU

7. Spieltag: HSV Barmbek-Uhlenhorst III - HamSC Eilbek II 4:0 (1:0)

 

Nach der ersten Saisonniederlage in der Vorwoche wollte Eilbek im zweiten Auswärtsspiel in Serie wieder punkten. Kurzfristig musste Trainer Torgau seine Startelf umbauen, Rechtsverteidiger Aba klagte beim Aufwärmen über Schwindelgefühle, so dass Genia Rubin auf ungewohntem Terrain verteidigte.

 

BU begann im heimischen Stadion flott und hatte früh die erste Großchance. Felix Soppke entwischte Sager und lief auf Sechting zu, doch Eilbeks Kapitän konnte mit einem feinen Tackling den Abschluss des Angreifers entscheidend stören. Auch Eilbek hatte früh eine erste Großchance, Innenverteidiger Sager dribbelte an und fand mit seinem Heber die Lücke in der Verteidigung, Marc Henning blieb aber aus sieben Metern halblinker Position nur zweiter Sieger gegen Keeper Martin Rebert.

 

Die Führung für Barmbek-Uhlenhorst erzielte nach 23 Minuten Helge Hinrichs, vorausgegangen war eine Hereingabe von Soppke vom rechten Flügel, Rubin klärte den Ball am Fünfmeterraum unglücklich vor die Füße von Hinrichs, der keine Mühe hatte und aus Nahdistanz einschoss. Nach dem Führungstreffer hatte der SCE bis zur Pause mehr Ballbesitz, fand aber gegen ein sehr stabiles Zentrum kaum Durchschlagskraft und konnte sich auf den Außenpositionen zu selten gefährlich durchschlagen. Einzig einer der vielen Freistöße von Walter wurde etwas gefährlicher, flog aber an Freund und Feind und knapp am langen Pfosten vorbei.

 

Ansonsten neutralisierten sich die Geschehnisse im Mittelfeld, BU wollte durch schnelle Läufe in die Tiefe Torchancen kreieren, war aber im letzten Drittel zu unpräzise und verpasste so weitere Hochkaräter.

 

Nach dem Seitenwechsel erwischte Eilbek einen richtig guten Start, Walters Schuss durch die Beine von Pielke kratzte Rebert aus dem Eck, wenig später traf Christoglou per Kopf im Anschluss an eine Heinrich-Ecke nur das Lattenkreuz. Und auch Steffen Heinrich traf aus sechs Metern per Kopf freistehend nicht nach einer präzisen Lammert-Flanke. Stattdessen wurde der SCE ganz kalt erwischt, nach einem Einwurf an der Mittellinie bekam Karakaya keinen Druck gegen sich und konnte so ungehindert einen 40 Meter-Diagonalball in den Lauf von Jan Heinemann spielen, der Sechting im kurzen Eck überwinden konnte.

 

Die zweite Halbzeit war damit bis dato auf den Kopf gestellt und nun erspielte sich BU gute Gelegenheiten, köpfte nach einer Ecke gegen den Pfosten und zwang Sechting später aus der Distanz zu einer schönen Flugparade. Eilbek war nun im Spiel nach vorne viel zu fehlerbehaftet und lud BU zu weiteren Gegentreffern ein. Walter ging an der Mittellinie als nahezu letzter Mann ins Dribbling, Soppke klaute ihm die Kugel vom Fuß und Karakaya und der eingewechselte Gröning hatten wenig Mühe das Leder am Ende im Eilbeker Tor unterzubringen. In Minute 77 gab es den Schlusspunkt der Partie, Haacker und Gröning spielten am Strafraumrand einen Doppelpass und Ersterer konnte diesen Spielzug vollenden.

 

BU feiert hochverdient den zweiten Dreier der Saison, der vom Ergebnis etwas zu hoch ausfällt. Eilbek zeigte nur von Minute 25 bis 55 einen guten Auftritt und muss simple Fehler im Spiel mit dem Ball dringend abstellen.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Genia Rubin, Chrisovalandis Christoglou, Sören Sager, David Feldmeier (66. Marius Bruchhäuser) – Dennis König (76. Tobias Marschler), Marvin Schuster (85. Philipp Latz) – Vittorio Walter, Artur Lammert, Steffen Heinrich – Marc Henning

 

Tore:

1:0 Helge Hinrichs (23., Rechtsschuss, ohne Vorarbeit)

2:0 Jan Heinemann (53., Rechtsschuss, Karakaya)

3:0 Niclas Gröning (71., Rechtsschuss, Karakaya)

4:0 Kenny Haacker (77., Rechtsschuss, Gröning)

 

Gelbe Karten:

Möller, Gröning - Sager

 

Schiedsrichter:

Andreas Cruse (Note 5) – Große Probleme im Gespann, mit mehreren falschen Entscheidungen und keinerlei Kontrolle bei den wenigen problematischen Situationen im Spiel.

Fußball 09.09.2018 von Guenther Ladewig

Heimspielniederlage der 1.B

Unser Premiere-Spiel auf der neuen "grünen Fichte" war leider nicht mit Glück behaftet. Mehr als unglücklich mußten wir den Meiendorfern den Sieg überlassen. Trotzdem sehen wir , daß nach der Umstruktuierung der Mannschaft Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist.Der Kader ist mit 15 Leuten sehr dünn besetzt, wobei gestern auch noch 3 Spieler aus privaten Gründen nicht antreten konnten. Das Ergebnis von 3:4 kam auf unserer Seite durch 2 Tore von Jakob und einem direkt verwandeltem Eckstoss von Omid zu Stande. Zu kritisieren ist die Einstellung einiger, weniger Spieler zur Defensivarbeit. Wenn wir diesen "Missstand" abändern können, 4 zu erwartende "Neuspieler" integrieren können, sehe ich für die Zukunft nicht allzu Schwarz.Natürlich ist es fast noch wichtiger, daß die Leitwölfe bei der Mannschaft bleiben, damit die schwächeren Spieler mitgezogen werden und sich dann verbessern.

Fußball 03.09.2018 von Klaus Torgau

LIGA2: Erste Saisonniederlage - Eilbek II unterliegt in Farmsen

6. Spieltag: Farmsener TV - HamSC Eilbek II 4:1 (1:0)

 

Durch den Erfolg des Duvenstedter SV am Samstag war der SC Eilbek II seine Tabellenführung kurzzeitig los und wollte diese beim Gastspiel in Farmsen zurückerobern. Das Vorhaben gelang nicht, wie so vieles an diesem Spieltag nicht gelang. Mit vier neuen in der Startelf – Sager, Helm, Heinrich und Hesse kamen für Tohme, Rubin, Lammert und Hensch in die Partie – unterlag Eilbek gegen einen spielstarken Gegner am Ende verdient.

 

Die Partie begann temporeich und frühzeitig zeichnete sich ab, dass Farmsens Außenspieler Arvid Klick, der nach einer Viertelstunde verletzt vom Platz musste, und Joshua Taylor die Eilbeker Defensive vor Herausforderungen stellen sollte. Zu selten bekam Eilbek Tempo in die eigene Partie und präsentierte sich im Spiel nach vorne zu statisch. Gegen den Ball arbeitete Eilbek lange Zeit ordentlich, so dass sich ein Spiel im Mittelfeld entwickelte, welches von vielen zweiten Bällen geprägt war. Viele Bälle in die Tiefe konnte der SCE in Teamarbeit verteidigen, so dass Farmsen zwar viel vom Spiel in die Eilbeker Hälfte verlagerte, ohne aber große Durchschlagskraft zu entwickeln.

 

Dies passierte dann aber zum ersten Mal nach einer Viertelstunde, als Eilbek auf der rechten Seite den Ball im Aufbau verlor und Farmsen eiskalt konterte. Jan Hamidi wurde auf die Reise geschickt und konnte nicht mehr gestoppt werden, seinen ersten Abschluss parierte Marcel Sechting noch, den Abpraller drückte der zentrale Mittelfeldspieler per Kopf über die Linie. Ansonsten blieb es bei wenigen Highlights im ersten Abschnitt, eine kurz ausgeführte Ecke der Hausherren rauschte durch den Fünfmeterraum, verpasste aber Freund und Feind. Eilbek blieb offensiv vieles schuldig, einzig Marc Henning prüfte FTV-Keeper Bohnhoff einmal.

 

Nach dem Seitenwechsel war der Spielverlauf ähnlich, Farmsen mit mehr Ballbesitz, musste aber auf Eilbeker Fehler warten. Zunächst brachte Rami Mohamad zweimal per Kopf nach einem Eckstoß den Ball nicht im Kasten unter, doch in Minute 51 erzielte Mohamad das 2:0. Nach einem Farmsener Einwurf behinderten sich Dahms und Helm gegenseitig, Rami Mohamad bekam den Ball vor die Füße und schlenzte das Leder um Heinrich genau ins untere, rechte Eck. Besser konnte man den Ball nicht platzieren, Keeper Marcel Sechting war bei dieser Flugkurve machtlos.

 

Doch auch Eilbek hatte in dieser Phase die Chance auf den Anschlusstreffer, nach einer Ecke und anschließenden Flanke brachte Sebastian Helm aus 16 Metern zentraler Position nicht genug Wucht hinter die Kugel, so dass Bohnhoff parieren konnte. Auch Toptorjäger Marc Henning konnte heute keinen Treffer erzielen, nach einem Schuster-Zuspiel konnte Henning noch einen Verteidiger im Strafraum ausspielen, verfehlte den langen Pfosten aber um Haaresbreite.

 

Stattdessen nutzte Farmsen binnen zwei Minuten zwei Fehler auf der rechten Eilbeker Seite und so konnten Hamidi und Ofei das Ergebnis auf 4:0 in die Höhe schrauben. Erst in den letzten 20 Minuten kam Eilbek besser ins Spiel und bot mehr Anspielpositionen an. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel in der Schlussphase, erst in der letzten Minute wurde Marius Bruchhäuser im Strafraum zu Fall gebracht und verwandelte den an ihn verursachten Strafstoß selbst zum 4:1.

 

Nach zehn Siegen in Folge gab es gegen ein gut aufgelegtes Farmsen eine verdiente Niederlage. Der SCE steht nunmehr auf Platz 2 und reist in der kommenden Woche ins Stadion an der Dieselstraße zu BU III und muss dort eine deutliche Leistungssteigerung zeigen.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Philipp Latz (70. Stephan Horn), Sören Sager, Sebastian Helm (70. Marius Bruchhäuser), Steffen Heinrich – Dennis Dahms, Marvin Schuster – Jan Hesse (60. Nils Kägeler), Chrisovalandis Christoglou, Vittorio Walter – Marc Henning

 

Tore:

1:0 Jan Hamidi (16., Kopfball)

2:0 Rami Mohamad (51., Rechtsschuss)

3:0 Jan Hamidi (66., Rechtsschuss)

4:0 Emmanuel Ofei (67., Rechtsschuss)

4:1 Marius Bruchhäuser (90., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Bruchhäuser)

 

Gelbe Karten:

Keine

 

Schiedsrichter:

Frederik Sattler (Note 3,5) – Mit einigen kleinen Wacklern und Unstimmigkeiten mit den Assistenten, die aber nicht spielentscheidend waren.

Fußball 27.08.2018 von Klaus Torgau

LIGA2: Tabellenführung verteidigt - 6:1 gegen Hammonia

5. Spieltag: SC Eilbek II – VfL Hammonia 6:1 (1:0)

 

Zum ersten Mal seit fünf Jahren ging der SC Eilbek II als Spitzenreiter in eine Partie, zu Gast war der Angstgegner VfL Hammonia, der bis dato in zwölf Spielen nur einmal bezwungen werden konnte. Auch in dieser Woche nahm Torgau drei Änderungen vor, Latz, Rubin und Hensch rückten für Sager, Heinrich und Galliani in die erste Elf.

 

Von Beginn an übernahm Eilbek die Initiative und schon nach sieben Minuten wurde es zum ersten Mal knifflig im Strafraum. Lammert steckte auf Henning durch, der verfolgt von Innenverteidiger Rose auf Keeper Nunes Amaro zulief und nach einem Schubser von hinten zu Boden fiel. Schiedsrichter Stahs entschied sich gegen den Platzverweis und Strafstoß und ließ das Spiel weiterlaufen. Hammonias Angriffsversuche erstickte der SCE schon im Keim, bis zur Pause konnte kein Torschuss der Gäste notiert werden. Stattdessen ging der Favorit in Führung, Dennis Dahms setzte Marc Henning in Szene, dessen Hereingabe drückte Artur Lammert nach einer Viertelstunde mühelos über die Linie.

 

Trotz Führung zeigte sich der SCE gegen einen harmlosen Gegner pomadig und brachte nur selten ein annehmbares Tempo in das Spiel. Und dennoch konnte man sich weitere Chancen erspielen, nach einer Flanke von Rechtsverteidiger Tohme drehte sich Henning um zwei Gegenspieler und schoss aus sieben Metern zentraler Position links vorbei. Wenig später verpassten Lammert und Hensch eine Walter-Flanke um Haaresbreite. Eine weitere Gelegenheit machte Nunes Amaro zunichte, als er einen wuchtigen Freistoß von Chrisovalandis Christoglou aus 18 Metern entschärfte. So ging es nur mit einem 1:0 in die Halbzeitpause und Eilbek war sich bewusst, dass man nachlegen musste.

 

Es sollte nur neun Minuten dauern bis Eilbek endlich seinen zweiten Treffer erzielte, über Lammert und Walter kam der Ball zu Henning, dessen Hereingabe vom rechten Flügel beim mutterseelenallein stehenden Marius Hensch landete und die dieser mit einer herrlichen Direktabnahme zum 2:0 verwandelte. Doch das Spiel war damit noch nicht entschieden, denn Eilbek präsentierte sich immer wieder fahrig und ließ die letzte Konsequenz im Spiel vermissen. Torchancen für die Gäste blieben dennoch komplett aus, erst eine Viertelstunde vor dem Ende brachte Baldes Flanke auf Uhlig etwas Spannung ins Spiel, denn Uhlig verkürzte mit einem sehenswerten Schlenzer auf 2:1.

 

Die Hoffnung auf Punkte war für die Gäste nur von kurzer Dauer, denn keine zwei Minuten später war der alte Zwei-Tore-Abstand wieder hergestellt. Ein Geschoss von Dennis Dahms aus 16 Metern wehrte Nunes Amaro noch stark ab, doch Marc Henning reagierte am schnellsten und drückte den Abpraller über die Linie. In der Schlussviertelstunde kam der SCE dann richtig in Fahrt, Lammert wurde im Strafraum gelegt und verwandelte den anschließenden Strafstoß selbst. Marc Henning erzielte fünf Minuten vor dem Ende auf Vorlage von Artur Lammert sein elftes Saisontor, ehe Gaetano Galliani in der Schlussminute nach klarem Foulspiel an Kassem Tohme den 6:1-Endstand besorgte.

 

Eilbek zeigte gegen ein biederes Hammonia seine mit Abstand schwächste Saisonleistung, eine gute Schlussviertelstunde reicht aber aus, um das Spiel standesgemäß nach Hause zu fahren.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Kassem Tohme, Genia Rubin, Chrisovalandis Christoglou, Philipp Latz – Dennis Dahms, Marvin Schuster (72. Jan Hesse) – Marius Hensch (66. Gaetano Galliani), Artur Lammert (85. Sebastian Helm), Vittorio Walter – Marc Henning

 

Tore:

1:0 Artur Lammert (15., Rechtsschuss, Henning)

2:0 Marius Hensch (54., Linksschuss, Henning)

2:1 Ebou Uhlig (75., Rechtsschuss, Balde)

3:1 Marc Henning (77., Rechtsschuss, Dahms)

4:1 Artur Lammert (82., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Lammert)

5:1 Marc Henning (84., Rechtsschuss, Lammert)

6:1 Gaetano Galliani (90., Linksschuss, Foulelfmeter, Tohme)

 

Gelbe Karten:

Schütze, Musieracki

 

Schiedsrichter:

Robin Stahs (Note 3) – War selten gefordert und hatte die ruhige und faire Partie im Griff. Etwas hart der erste Strafstoß für Eilbek, unstrittig der zweite.

Fußball 26.08.2018 von Guenther Ladewig

1.B Junioren (2002/2003): Fehlstart!

Da ging die Chose in die Hose. Zum Auftakt der neuen Saison mußten wir eine 5:0 Niederlage beim MSV Hamburg hinnehmen. Zuviele individuelle Fehler sorgten für dieses Ergebniss. Aber, es war das erste Spiel nach langer trainingslosen Zeit. Auch wenn der Fall heftig war, die Landung und dann das Aufstehen muß und wird gelingen.

Fußball 24.08.2018 von Guenther Ladewig

1.B Junioren (2002/2003): Saisoneröffnung der B-Jugend bei MSV Hamburg.

Am 25.August 2018 beginnt für den stark dezimierten Kader der B-Jugend die neue Saison. Wir hoffen auf gute Spiele und den Einsatz-Spirit aller Verbliebenen.
Wir könnten gerne Verstärkung für unser Team bebrauchen.

Fußball 22.08.2018 von Monika Bohlin

Vorletzter Test von TEAM Eilbek

HSV U 23 - TEAM Eilbek = 2:3 (2:2)
Anfängliche Schwierigkeiten führten zu einer schnellen 1:0 Führung für den HSV. Danach standen unsere Frauen gut und verteidigten clever. Mit einem Freistoß aus 30 Metern erzielte Ranya unter Mithilfe der HSV-Keeperin den Ausgleich. Eine von Ranya getretene Ecke köpfte Vanessa zum 1. Führungstreffer in dieser Partie. Zu diesem Zeitpunkt eine mittlerweile verdiente Führung. Gute Ballstaffetten durchs Mittelfeld, aber leider im letzten Drittel... des Feldes "nicht gierig genug"!
Kurz vor dem Pausenpfiff erzielte der HSV nach Eilbeker Abstimmungsproblemen den 2:2 Ausgleich.
Durch viele Spielerinnenwechsel gab es einen Bruch im Spiel, so dass hier nur noch der Siegtreffer von Farina nach einer feinen Eigenleistung Erwähnung finden wird.
"Wichtig war heute zwar auch der Sieg, aber gerade die Spieleröffnung und das Pressing haben heute teilweise schon sehr gut funktioniert", so die Meinung von Trainer Andy Schmidt.

Fußball 22.08.2018 von Monika Bohlin

TEAM Eilbek Frauen im Wochenblatt

Mal wieder hat es Thomas Hoyer vom Wochenblatt geschafft, einen, nein, zwei sehr nette Artikel über uns zu schreiben.

Beiden Artikeln sind tolle Fotos beigefügt!

DANKESCHÖN dafür!!

Fußball 19.08.2018 von Klaus Torgau

LIGA2: 5:1 beim Spitzenreiter - Eilbek II auf Platz 1

4. Spieltag: VfL 93 II - HamSC Eilbek II 1:5 (1:2)

 

Topspiel in der Kreisliga 5, Tabellenführer VfL 93 II empfing im Borgweg-Stadion den direkten Verfolger aus Eilbek. Bisher kamen beide Teams verlustpunktfrei durch die Saison, gewannen alle vier Partien und stellten die beiden besten Offensivreihen der Liga. Für ein Fußballfest war alles angerichtet, nur der Rasen am Borgweg war qualitativ durchwachsen und etwas zu lang geraten. Sowohl VfL-Coach Farhadi als auch Eilbeks Leiter Torgau konnten fast aus dem Vollen schöpfen, bei den Hausherren startete Sarlak in der Spitze neben Hehlke, der oberligaerfahrene Simoes-Inacio startete im 442 auf dem linken Flügel. Beim SCE kehrten Dahms und Sager wieder zurück in die Startelf, Rechtsverteidiger Prigann fehlte weiterhin verletzt.

 

Wie erwartet übernahm der VfL im Heimspiel die Initiative und hatte ein deutliches optisches Übergewicht, doch nach kleineren Anpassungen des SCE in der Arbeit gegen den Ball stand die Eilbeker Defensive sehr sicher. Und mit der ersten Offensivaktion gelang Eilbek ein Paukenschlag, Marvin Schuster sezierte mit seinem Zuspiel auf Lammert die Verteidigung, Lammert umkurvte Keeper Heidt und schob nach fünf Minuten zum 0:1 ein. Viele Eilbeker jubelten bereits, als Lammert den Ball an Heidt vorbeilegte und noch gar nicht abgeschlossen hatte. Doch in diesem hochklassigen Kreisliga-Spiel nutzte der VfL nur drei Minuten später einen der wenigen Fehler des SCE, Schuster vertändelte am Strafraumrand den Ball, Hehlke drehte sich um Sager, Sechting konnte den platzierten Schuss noch abwehren, doch Sarlak setzte den Abpraller zum 1:1 in die Maschen.

 

 

Für Eilbek war es ein intensives und taktisch geprägtes Spiel, in dem der Fokus auf der Defensive lag. Bis auf den Ausgleichstreffer waren Hehlke und Sarlak bei Sager und Christoglou in guten Händen. Einziges Manko: Eilbek spielte zu oft am Strafraumrand Foul, doch Bokalarskys Freistoß war bei Sechting sicher aufgehoben. Zwischenzeitlich gab es nur wenig Entlastung beim SCE, der das Zentrum gegen den Ball sehr kompakt hielt und so die Tempodribblings von Simoes-Inacio und Hehlke gut unterbinden konnte.

 

Nach etwas mehr als einer halben Stunde ging Eilbek erneut in Führung, Hennings Schienbein-Zuspiel landete bei Vittorio Walter, der aus 18 Metern mit der Innenseite die Kugel in den linken Winkel setzte! Traumtor des Linksaußen, welches in der Entstehung etwas glücklich war. Dieses Spielglück war definitiv auf Eilbeker Seite, bei vielen 50:50-Entscheidungen fiel der Ball immer wieder einem Eilbeker vor die Füße. Noch vor dem Seitenwechsel hatte Marc Henning das dritte Tor auf dem Schlappen, doch nach einer Walter-Vorlage konnte Heidt parieren.

 

Zur Pause reagierte Farhadi und brachte mit Romao für Reichel eine frische Kraft, doch wieder einmal erwischte Eilbek einen Blitzstart. Dennis Dahms trieb im Konter den Ball quer über den Ball und bediente Vittorio Walter, der noch zwei Verteidiger vernaschte und mit einem halben Heber, halben Schlenzer den Ball von der Strafraumgrenze am völlig irritierungslosen Heidt in den Giebel hob! Wieder Walter, wieder Winkel, wieder Traumtor! 3:1 für den SCE nach 50 Minuten. Unter den knapp 120 Zuschauern im Borgweg-Stadion feuerte die sangesfreudige VfL-Tribüne die Heimmannschaft mit wilden „VfL, VfL“-Sprechchören immer wieder nach vorne, doch der Eilbeker Beton zeigte sich nicht porös.

 

Spätestens nach einer Stunde konnte Eilbek realistisch vom Auswärtssieg und der Tabellenführung träumen, denn Marvin Schuster erzielte per Hinterkopf das 1:4. Christoglou brachte von Nahe der Mittellinie einen Freistoß genau ins Zentrum auf den Strafraumrand, Schusters nächster Gegenspieler war fünf Meter entfernt und Keeper Heidt flog völlig wirr dem Ball entgegen, so dass Schuster den Ball aus 16 Metern nur ins leere Tor verlängern musste.

 

Die VfL-Fans, die augenscheinlich ein anderes Spiel gesehen hatten und lautstark „Wir holen die Meisterschaft und schießen Eilbek ab…“ skandierten, waren ob ihrer grün gefärbten Rauchwolken  ein wenig benebelt. Sollte der VfL noch einmal zurückkommen? Nur vier Minuten nach dem 1:4 zeigte Schiedsrichter Arhin in einer 50:50-Szene auf dem Strafstoßpunkt, Christoglou soll Sarlak gefoult haben. Der gefoulte trat selbst an, doch Marcel Sechting war in der richtigen Ecke und parierte den wuchtigen und platzierten Strafstoß! Für den SCE lief nun alles nach Plan! Mit dem zwischenzeitlich eingewechselten Fabritius brachte Farhadi einen dritten Angreifer und stellte auf eine Dreierkette um, doch bis aus zwei lausige Faller von Sarlak und Hehlke in der Box blieb diese nahezu unbetreten. Eilbeks Defensivarbeit war eine eins mit Sternchen und nach vorne war man in den wenigen Szenen brutal effektiv.

 

So auch fünf Minuten vor dem Ende, als Lammert und Henning einen Konter gegen fünf ausspielten, an dessen Ende Henning sich ein eins gegen eins bot, er den Gegenspieler austanzte und ins lange Eck zum 1:5 einschob. Auch in seinem vierten Ligaspiel hat Henning damit getroffen und konnte mit seinem neunten Saisontreffer den Vorsprung auf Hehlke ausbauen. Für Eilbek war es rundum gelungener Abend, der mit dem einen oder anderen Siegestrunk begossen wurde, bis der Platzwart kurz vor Mitternacht Feierabend machen wollte. Mit dem Sieg beim Tabellenführer springt Eilbek zum ersten Mal seit dem 19.10.2013 wieder an die Spitze der Kreisliga 5.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Kassem Tohme, Chrisovalandis Christoglou, Sören Sager, Steffen Heinrich – Dennis Dahms (85. Sebastian Helm), Marvin Schuster – Gaetano Galliani (67. Adrian Gehrke), Artur Lammert, Vittorio Walter (77. Marius Hensch) – Marc Henning

 

Tore:

0:1 Artur Lammert (6., Rechtsschuss, Schuster)

1:1 Schahab Sarlak (8., Rechtsschuss, Hehlke)

1:2 Vittorio Walter (34., Rechtsschuss, Henning)

1:3 Vittorio Walter (49., Rechtsschuss, Dahms)

1:4 Marvin Schuster (62., Kopfball, Christoglou)

1:5 Marc Henning (87., Rechtsschuss, Lammert)

 

Gelbe Karten:

Reichel, Karimi – Christoglou, Lammert, Schuster

 

Bes. Vorkommnis:

Marcel Sechting pariert Foulelfmeter von Schahab Sarlak (66.).

 

Schiedsrichter:

Jamaine Arhin (Note 2,5) – In einer intensiv geführten Partie waren Arhin und Gespann stets auf der Höhe und lagen meist richtig.

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