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Fußball 15.10.2018 von Klaus Torgau

LIGA2: Rabenschwarzer Tag für den SCE

12. Spieltag: SC Eilbek II – Hamburg Hurricanes 2:5 (0:2)

 

Einen rabenschwarzen Tag erwischte der SC Eilbek II im Heimspiel gegen die Hamburg Hurricanes. Die Hiobsbotschaften gingen schon vor dem Spiel los, Flügelspieler Vittorio Walter musste kurzfristig passen, im Spiel bekam der SCE 45 Minuten lang kein Bein auf den Boden und verlor zudem noch per Verletzung Chrisovalandis Christoglou (Cut am Auge und Verdacht auf Gehirnerschütterung) und Sebastian Helm (Verdacht auf Syndemosebandriss). Für Helm dürfte das Kalenderjahr 2018 sportlich damit gelaufen sein. Mit Stenzel (Bänderriss im Sprunggelenk), Prigann (Brandverletzung), Marschler (Knieprobleme), Hesse (Bänderriss im Sprunggelenk), Hensch (Muskelfaserriss), Lammert (Handbruch) und Galliani (Rippenprellung) kann der SCE demnächst eine Reha-Abteilung gründen.

 

Im sportlichen Bereich trat der Aufsteiger Hamburg Hurricanes von Minuten 1 an fußballerisch sehenswert und aggressiv in den Zweikämpfen an. Eilbek nahm diese Spielweise überhaupt nicht an und lief in Halbzeit eins nur hinterher. Bereits nach einer Viertelstunde musste der SCE das erste Mal wechseln, Christoglou musste in der Innenverteidigung weichen, nach einem Kopfballduell hatte er den Hinterkopf des Gegenspielers gegen das Auge bekommen und erlitt einen blutenden Cut und musste zur Beobachtung ins Krankenhaus. Die Hurricanes hatten bis dato nur 15 Treffer in der Saison erzielt, aber man musste sich schon fragen, wie das sein konnte. Die in pink gekleideten Gäste agierten druckvoll und passsicher, während beim SCE hinten fast nur gebolzt wurde, es war die schlechteste Halbzeit der Saison. Völlig zu Recht gingen die Hurricanes nach 20 Minuten dann auch in Führung, einen Schuss aus 16 Metern konnte Marcel Sechting noch parieren, beim Abpraller war Mittelstürmer Moses Mpiriirwe am schnellsten und schob aus Nahdistanz zum 0:1 ein.

 

Vor allem im Zweikampf war der SCE viel zu zaghaft und reagierte bei zweiten Bällen im Kopf durchweg zu langsam. Nach dem ersten Treffer des Tages hatte Marc Henning die erste Eilbeker Chance aus halblinker Position, scheiterte aber am gut reagierenden James Schramm, der zur Ecke abwehren konnte. In der Folge gab es viel Mittelfeldgeplänkel und ein ausgeglichenes Spiel, die ganz großen Torchancen blieben Mitte der ersten Halbzeit aus. Kurz vor dem Seitenwechsel schlugen die Hurricanes ein zweites Mal zu, nach einer Flanke von der rechten Seite drückte Arteche Adrados das Leder unter Bedrängnis in die Maschen. Mit einem 0:2-Rückstand ging es in die Kabinen, doch Eilbek wusste, dass noch nichts entschieden war. In der laufenden Saison drehte man bereits gegen Reinbek II und Urania zweimal einen Zwei-Tore-Rückstand in einen Sieg.

 

Mit Sebastian Helm für Marius Bruchhäuser wollte der SCE mehr Körperlichkeit ins Spiel bringen und startete nach der Pause wie ausgewechselt. Auf einmal gelangen viele Ballgewinne in der gegnerischen Hälfte, man war präsent in den Zweikämpfen und spielte zielstrebig nach vorne. Schon drei Minuten nach dem Seitenwechsel kam Eilbek auch zum Anschlusstreffer, Tohme konnte sich auf dem rechten Flügel durchsetzen und Marvin Schuster setzte das Leder aus zehn Metern unter Mithilfe von Keeper Schramm ins Tor. England und seine Keeper ist ja eine Geschichte für sich.

 

Die Hurricanes versuchten aber nicht den Vorsprung über die Zeit zu retten, sondern spielten weiter nach vorne. Spielmacher Oscar Walet hatte nach einem Tempolauf die Chance auf das 1:3, doch Marcel Sechting parierte im eins gegen eins stark. Eilbek blieb also im Spiel und markierte nur fünf Minuten nach Walets Chance den Ausgleichstreffer. Nach einer Eckstoßvariante von Tohme köpfte Joker Sebastian Helm das Leder sehenswert und wuchtig ins lange Eck. Bei der Landung verletzte sich Helm, musste minutenlang behandelt werden und am Ende vom RTW ins Krankenhaus gebracht werden. Für Helm, der die Mannschaft in den 20 Minuten deutlich verstärkte, kam mit Adrian Gehrke der letzte Eilbeker Wechselspieler.

 

Der SCE hatte nun Oberwasser und hätte das 3:2 erzielen müssen. Gehrke und Henning kombinierten sich per Doppelpass in den Strafraum und Gehrke legte schlussendlich von der Grundlinie zurück auf Henning, der das Kunststück fertig brachte Keeper Schramm aus vier Metern freistehend in die Arme zu schießen. Teile des Eilbeker Anhangs waren hier schon zum Jubeln abgedreht. 15 Minuten vor Spielende hatte Hurricanes-Spielmacher Oscar Walet einen Geistesblitz und feuerte aus 20 Metern ansatzlos ins lange Eck, 2:3. Noch ehe der SCE sich richtig schütteln konnte, stand es 120 Sekunden später schon 2:4. Eine Flanke vom rechten Flügel köpfte Genia Rubin über den verdutzten Marcel Sechting an den Innenpfosten des langen Ecks, der Ball fand sich im Spiel wieder, aber der Schiedsrichterassistent zeigte Tor an. Eine richtige Entscheidung, denn der Ball mit viel Effet hatte die Torlinie zwischenzeitlich überschritten.

 

In Minute 85 verwandelte der eingewechselte Lukas Henkel noch einen Konter und brachte den Auswärtssieg der Hurricanes unter Dach und Fach. Eilbek verschlief die erste Halbzeit völlig und litt im zweiten Abschnitt unter Pleiten, Pech, Pannen und Verletzungen. Aufgrund der Farmsener Niederlage bleibt der SCE und muss sich im Topspiel bei Tabellenführer Duvenstedt in der kommenden Woche deutlich strecken, um dort Punkte zu entführen.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Stephan Horn, Chrisovalandis Christoglou (16. Genia Rubin), Sören Sager, Steffen Heinrich – Dennis Dahms, Marvin Schuster – Kassem Tohme, Marius Bruchhäuser (46. Sebastian Helm (67. Adrian Gehrke)), David Feldmeier – Marc Henning

 

Tore:

0:1 Moses Mpiriirwe (21., Rechtsschuss)

0:2 Juan Arteche Adrados (43., Rechtsschuss)

1:2 Marvin Schuster (48., Rechtsschuss, Tohme)

2:2 Sebastian Helm (64., Rechtsschuss, Tohme)

2:3 Oscar Walet (77., Rechtsschuss)

2:4 Genia Rubin (79., Eigentor, Kopfball)

2:5 Lukas Henkel (85., Rechtsschuss)

 

Gelbe Karten:

Rubin – Boyce, Mpiriirwe, Henkel

 

Schiedsrichter:

Sohail Sasani (Note 2) – Hatte eine lange Leine und eine konsequente Linie über die gesamte Spielzeit. Die Verwarnungen waren allesamt unstrittig.

Fußball 08.10.2018 von Klaus Torgau

LIGA2: Reife Leistung bringt den nächsten Dreier

11. Spieltag: Walddörfer SV - SC Eilbek II 1:2 (1:1)

 

Unter der Woche erlitt der SC Eilbek II das Pokal-Aus im Holsten-Pokal und kann sich nun voll auf die Liga konzentrieren. Mit Sechting, Rubin, Feldmeier, Gehrke und Galliani für Schultz, Christoglou, Bruchhäuser, Tohme und Krause nahm Torgau gleich fünf Wechsel im Vergleich zum Alsterbrüder-Spiel vor.

 

Bei bestem Oktober-Wetter, 14 Grad und Sonnenschein, hatte der SCE im ersten Abschnitt mehr Ballbesitz, was schon vor der Partie zu erwarten war. Gegen einen defensiv kompakt stehenden Gegner war Geduld gefragt, die der SCE mitbrachte. Der WSV machte in den ersten zwanzig Minuten mit drei Distanzschüssen neben das Tor auf sich aufmerksam, kam aber nicht gefährlich in den Strafraum. Auf der Gegenseite sah das ähnlich aus, so dass sich ein Spiel im Mittelfeld entwickelte. Die erste nennenswerte Halbchance der Partie hatte Knaus, dessen Freistoß aus 23 Metern Marcel Sechting im kurzen Eck ohne Mühe festhalten konnte.

 

Mit dem ersten sauber durchkombinierten Spielzug nach einer halben Stunde ging der SCE in Führung. Über die linke Seite brachte Eilbek einmal Tempo ins Spiel, über Heinrich gelangte die Kugel zu Henning, der mit David Feldmeier einen Doppelpass in den Strafraum spielte und Torhüter Daniel Jäger mit der Pike im kurzen Eck überwinden konnte. Für den ehemaligen Walddörfer war es schon der siebtzehnte Treffer in der Liga in der laufenden Spielzeit. Doch die Eilbeker Führung sollte nicht lange währen, denn Genia Rubin spielte einen Rückpass in den Lauf des spekulierenden Finn Braatz, der nach der Ballannahme noch ein paar Meter gehen konnte und Sechting mit einem Flachschuss zum 1:1 überwinden konnte.

 

Noch vor dem Seitenwechsel hatte Eilbek die erneute Chance auf die Führung, Marvin Schuster eroberte tief in der gegnerischen Hälfte den Ball und brachte das Leder vom rechten Flügel scharf rein, Marc Henning ließ für Dennis Dahms tropfen, der aus 16 Metern zentraler Position knapp über die Latte schoss.

 

In der Pause wechselte WSV-Coach Gottschalk doppelt, Schniewind und Sander kamen für Hamelmann und Hasselmann in die Partie. Der SCE spielte unverändert weiter und musste weiter die Freiräume in der WSV-Defensive suchen. Nach einem Missverständnis zwischen einem WSV-Torjäger und Keeper Jäger konnte letzterer die Kugel gerade noch vor Henning wegspitzeln, Schusters Versuch auf das leere Tor aus 40 Metern ging rechts daneben. Glück hatte der SCE als Bahmer eine Ecke von der linken Seite aus fünf Metern neben das Tor köpfte und es so beim Remis blieb.

 

Mit Bruchhäuser für Gehrke wollte der SCE die Offensive noch einmal stärken und die Einwechslung sollte acht Minuten vor dem Ende fruchten. Henning setzte Dahms auf dem linken Flügel in Szene, dessen Hereingabe ließ Bruchhäuser am zweiten Pfosten auf Marvin Schuster prallen und Eilbeks Zehner schoss aus sieben Metern zentraler Position freistehend unter die Latte zum 1:2 ein. Wenig später hätte Eilbek nach einem Konter den Deckel drauf machen müssen, Rechtsverteidiger Prigann lief allen Gegnern auf der linken Seite weg, seine Hereingabe auf Marvin Schuster gelang optimal, doch bei der Annahme zeigte Schuster technische Mängel, so dass Jäger Schusters anschließenden Schuss per Fußparade abwehren konnte. Das hätte das 1:3 sein müssen, denn neben Schuster standen rechts Bruchhäuser und links Henning völlig und einschussbereit frei.

 

So musste Eilbek in den Schlussminuten und der vierminütigen Nachspielzeit noch einige Standardsituationen gegen sich abwehren. In der zweiten Minute der Nachspielzeit wackelte das SCE-Tor, denn Braatz hatte mit einem wuchtigen Freistoß aus rund 25 Metern nur die Latte getroffen, Marcel Sechting wäre wohl zur Stelle gewesen. Der SCE zeigte über weite Teile des Spiels eine reife Leistung, die einen wichtigen Dreier beim Tabellenfünften ermöglicht. Auf Platz 2 stehend trennen Eilbek nun schon vier Punkte von Platz 4 und acht Punkte von Platz 5.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Sven Prigann, Genia Rubin, Sören Sager, Steffen Heinrich – Dennis Dahms, David Feldmeier – Adrian Gehrke (62. Marius Bruchhäuser), Marvin Schuster, Gaetano Galliani (71. Sebastian Helm) – Marc Henning (90. Stephan Horn)

 

Tore:

0:1 Marc Henning (32., Rechtsschuss, Feldmeier)

1:1 Finn Braatz (36., Linksschuss, ohne Vorarbeit)

1:2 Marvin Schuster (83., Rechtsschuss, Bruchhäuser)

 

Gelbe Karten:

Bahmer, Troitzsch – Galliani, Feldmeier, Rubin

 

Schiedsrichter:

Claus-Dieter Köhler (Note 2) – Umsichtiger Leiter einer fairen Partie.

Fußball 04.10.2018 von Klaus Torgau

LIGA2: Pokal-Aus in Runde 4: Alsterbrüder souverän

4. Runde Holsten-Pokal: SC Eilbek II – FC Alsterbrüder II 0:5 (0:2)

 

Erstmals stand der SC Eilbek II in der vierten Runde des Holsten-Pokals und traf dort auf keinen geringeren als den Vorjahres-Finalisten vom FC Alsterbrüder II. Eilbeks Trainer Torgau musste offensiv mit Lammert (Handverletzung) und Walter (Urlaub) auf zwei seiner Pokal-Topscorer verzichten, in der Defensive baute er auf die erfolgreiche Viererkette, die drei Tage zuvor gegen UH-Adler II keine Großchancen zuließ. Im Tor rotierte zudem Pokaltorhüter Marc Schultz für Marcel Sechting rein.

 

Die Fichtestraße bot am Tag der deutschen Einheit eine tolle Kulisse, mit Einlaufkindern aus der HSV-Fußballschule wurden die 104 Zuschauer begrüßt. Der große Gästeanhang zeigte sich während des Spiels sanges- und trinkfreudig und sollte am Ende durchaus Grund zum Jubeln finden. Alsterbrüder begann sehr forsch und brachte gleich zum Anfang der Partie zwei gefährliche Eckstöße in den Eilbeker Strafraum, wobei einer Freund und Feind knapp verpasste und der andere über das Tor gesetzt wurde. Mit zwei weiteren Abschlüssen aus der zweiten Reihe näherten sich die Gäste dem Tor der Eilbeker früh an, der SCE hatte in den ersten zehn Minuten Probleme konstruktiv nach vorne zu spielen.

 

Doch auch Eilbek kam nach Standardsituationen zum Abschluss, Heinrich und wenig später Henning kamen nach zwei Varianten an den Ball, verpassten aber ebenso einen Treffer. Den konnten die Zuschauer einer gutklassigen Partie zweier Kreisligisten nach 17 Minuten bestaunen. Die Eilbeker Defensive war nach einem Fehler im Aufbau einen Moment lang unsortiert, ein Pass gelangte über die Innenverteidiger auf den aus dem linken Halbraum gestarteten Sönke Folkert Schal und der Angreifer hob die Kugel aus 18 Metern mit dem Knie über Keeper Marc Schultz zur umjubelten Gäste-Führung ein.

 

Eilbek fand nun besser in die Partie, hatte etwas mehr Spielanteile und nach 25 Minuten eine richtig gute Chance: Fabian Krause machte vom linken Flügel abermals den Robben, seinen tückischen Aufsetzer aus 20 Metern ins lange Eck konnte Torsteher Fynn Laufer um den Pfosten lenken. In der Phase als der SCE nun erstarkte schossen die Alsterbrüder den zweiten Treffer des Tages. Innenverteidiger Christoglou fabrizierte vor dem eigenen Strafraum einen haarsträubenden Fehlpass, Algner nahm die Kugel lauf, ging in den Strafraum und legte auf den mitgelaufenen Sönke Folkert Schal quer und der Angreifer erzielte ohne Mühen seinen zweiten Treffer des Tages.

 

Es sollte aber noch nicht die endgültige Entscheidung sein und wehrte sich nach Kräften, fast mit dem Pausenpfiff schädelte Steffen Heinrich einen Christoglou-Freistoß nur Zentimeter neben das Tor. Zur Pause musste der gelb-rot-gefährdete Dennis Dahms das Feld räumen, für ihn kam David Feldmeier in die Partie. Alsterbrüder wurde nun deutlich früher attackiert und so hatte der SCE in der Anfangsviertelstunde der zweiten Halbzeit einen guten Zugriff und verlagerte das Geschehen in die Hälfte der gelb-blauen. Der nach einer Stunde eingewechselte Gaetano Galliani kam zwei Minuten nach seiner Einwechslung gleich zu einer guten Schusschance, Henning legte auf Galliani am Strafraumrand ab, doch wieder konnte Laufer den Schlenzer auf das lange Eck parieren.

 

Eilbek musste eine halbe Stunde vor Schluss in diesem K.O.-Spiel nun deutlich mehr investieren, bekam selbigen aber in Minute 65. Christoglou nahm einem Alsterbrüder-Akteur die Kugel vom Fuß und Schiedsrichter Königstein entschied zum Entsetzen aller auf Strafstoß und verzichtete auf den Videobeweis bei AUS.TV. Beim Penalty von Hogrebe war Schultz in der richtigen Ecke, gegen den strammen Schuss am Ende aber doch machtlos. Der SCE war nun demoralisiert und kassierte nach einer Flanke vom linken Flügel sechs Minuten später das 0:4. Linus Mende soll der Torschütze gewesen sein, doch dieser köpfte im Getümmel seinen am Boden liegenden und sich wohl im Abseits befindlichen Gegenspieler an, bevor der Ball zum 0:4 über die Linie kullerte.

 

Für Eilbek sollte heute kein Treffer fallen, auch bei einer Direktabnahme von Henning nach Flanke von Tohme war Laufer unüberwindbar, wenig später konnte sich Laufer erneut gegen Henning behaupten. Auf der Gegenseite konnte Schultz zunächst im Eins gegen Eins den fünften Einschlag verhindern, den fünf Minuten vor dem Ende nach einem Konter der überragende Sönke Folkert Schal besorgte. In der Schlussminute kam dann auch noch ein wenig Pech dazu, Laufer nahm am Fünfmeterraum einen 40-Meter-Rückpass in die Hand verwehrte dem SCE einen indirekten Freistoß in Tornähe.

Die Alsterbrüder stehen nach einem sehr guten Auftritt im Achtelfinale des Holsten-Pokals, der SCE kann sich nun komplett auf die Liga fokussieren.

 

Das Weiterkommen der Gäste geht am Ende völlig in Ordnung, auch wenn das Ergebnis viel zu hoch ausfällt und die Spielanteile nicht widerspiegelt. Eilbek muss den vielen Aufbaufehlern, vor allem vor Pause, Tribut zollen und brach nach dem Elfmeter ein wenig zusammen.

 

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Sven Prigann, Chrisovalandis Christoglou, Sören Sager, Steffen Heinrich – Dennis Dahms (46. David Feldmeier), Marvin Schuster (70. Adrian Gehrke) – Kassem Tohme, Marius Bruchhäuser (60. Gaetano Galliani), Fabian Krause – Marc Henning

 

Tore:

0:1 Sönke Folkert Schal (17., rechtes Knie)

0:2 Sönke Folkert Schal (31., Rechtsschuss)

0:3 Tobit Hogrebe (65., Foulelfmeter, Rechtsschuss)

0:4 Linus Paul Mende (71., Kopfball)

0:5 Sönke Folkert Schal (85., Rechtsschuss)

 

Gelbe Karten:

Dahms, Christoglou

 

Schiedsrichter:

Heiko Königstein (Note 4,5) – Machte 60 Minuten einen sehr starken Eindruck, danach entglitt ihm die Partie ein wenig. Fehlerhaft die Elfmeterentscheidung, übersah die Abseitsstellung bzw. den Kontakt beim 0:4 und übersah den Rückpass in Minute 90.

Fußball 01.10.2018 von Klaus Torgau

LIGA2: Fünfter Heimsieg - SCE II springt auf Platz 2

10. Spieltag: SC Eilbek II – UH-Adler II 3:0 (1:0)

 

Im fünften Heimspiel der Saison wollte der SC Eilbek II seine blütenweiße Heimweste unbedingt behalten. Zu Gast war der Uhlenhorster Nachbar von UH-Adler, gegen den sich Eilbek in den letzten Jahren regelmäßig sehr schwer tat. Trainer Klaus Pablo Torgau baute seine Elf auf gleich sechs Positionen um, Prigann, Heinrich, Christoglou, Dahms, Gehrke und Bruchhäuser starteten für Rubin (Bank), Schuster (Sperre), Latz, Helm, Lammert und Walter (alle nicht im Kader). UH reiste ohne Trainer Simon Ebert an, der nach dem Rücktritt von Napoli am Spieltag bei der ersten Mannschaft der Uhlenhorster an der Seitenlinie stand.

 

Bei feinstem Herbstwetter entwickelte sich ein sehr umkämpftes Spiel mit vielen intensiv geführten Zweikämpfen, vor allem Kassem Tohme bekam in der ersten halben Stunde mehrfach auf die Socken. Die Abwehrreihen auf beiden Seiten zeigten sich sicher, so dass Torchancen lange auf sich warten ließen. Eilbek zeigte zunächst einen zu unstrukturierten Aufbau und fand erst mit zunehmender Spieldauer besser ins Spiel. Die Gäste starteten mit viel Elan, feuerten aber aus der Distanz nur regelmäßig neben das Tor. Die erste Großchance des Spiels gehörte dem SCE, nach einer Flanke von Tohme auf den zweiten Pfosten köpfte Marc Henning das Leder Richtung langes Eck, Keeper Wendland klärte unorthodox per Kopf. Beim SCE gab es kleinere Proteste, da der Ball die Torlinie schon überschritten haben soll, was sich final nicht klären lässt.

 

Für die Gäste schoss Lukas Tillack, der viel mit dem Schiedsrichter beschäftigt war, einen Freistoß aus aussichtsreicher Position über das Tor. Zudem bereitete ein Distanzschuss von Jose Arturo Ehrig Eilbeks Keeper Marcel Sechting einige Probleme, erst im Nachfassen konnte Sechting die Situation bereinigen. Sieben Minuten vor dem Pausenpfiff ging der SCE mit einem richtig gut gespielten Angriff in Führung. Henning eroberte in der gegnerischen Hälfte einen zweiten Ball, spielte mit Marius Bruchhäuser einen Doppelpass an der Strafraumgrenze und legte den Ball zu Kassem Tohme in halbrechter Position raus, der aus zehn Metern die Kugel unter die Latte zimmerte und dem Torhüter keine Abwehrchance ließ.

 

Das im Vergleich zu den Vorwochen defensiv enorm verbesserte Eilbek ließ auch nach dem Seitenwechsel keine Großchance zu, einzig gegen Ehrigs Schuss aus spitzem Winkel musste Sechting per Fußparade abwehren, ansonsten verlebte der Schlussmann einen ruhigen Arbeitstag. UH schob seine Verteidigungsreihe nun weiter nach vorne, fand aber im Spiel mit Ball keine Lücke im Eilbeker Abwehrverbund. Wenn sich die Uhlenhorster doch mal in gefährlichere Zonen kombinierten, dann griff Eilbek zum taktischen Foul. So erhielten Feldmeier, Dahms und Prigann binnen 15 Minuten dreimal die gelbe Karte aufgrund einer Textilbremse.

 

Eilbek hatte über diverse Kontersituationen die Möglichkeit das Spiel vorzeitig zu entscheiden, der eingewechselte Fabian Krause wurde zentral vorm Tor freigespielt, bekam aber aus 12 Metern nicht genügend Druck hinter den Ball, so konnte Wendland den K.O. seines Teams verhindern. Auch nach einem Dribbling vom linken Flügel konnte sich Krause nicht in die Torschützenliste eintragen, sein Schlenzer aufs lange Eck drehte sich knapp um den Pfosten. So blieb das Match lange offen und entwickelte in vielen Situationen eine Hektik. Doch in der Schlussphase konnte Eilbek den Deckel auf die Partie drauf machen, denn Chrisovalandis Christoglou setzte einen Freistoß fast von der Außenlinie direkt ins lange Eck, UHs eingewechselter Mats Goldbaek war wohl noch mit dem Haarspitzen am Ball, sechs Minuten vor Ende war die Partie zugunsten des SCE entschieden.

 

Nur eine Minute später war dann auch der letzte Widerstand der Uhlenhorster gebrochen, Dahms spielte Henning frei, der umkurvte den Uhlenhorster Schlussmann und legte quer zum freistehenden Gaetano Galliani, der keine Mühe hatte das 3:0 ins leere Tor zu schieben. Galliani bestätigte damit als Joker seinen Torlauf nach dem Testspieltreffer unter der Woche in Schwarzenbek. Eilbek behält den Dreier am Ende verdient an der Fichtestraße, auch wenn der Erfolg am Ende etwas zu hoch ausfällt. Schon am Mittwoch geht es weiter für den SCE, in der vierten Runde des Holsten-Pokals kommt Vorjahres-Finalist FC Alsterbrüder II nach Eilbek.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Sven Prigann, Chrisovalandis Christoglou, Sören Sager, Steffen Heinrich –Dennis Dahms, David Feldmeier (65. Genia Rubin) – Kassem Tohme, Marius Bruchhäuser (84. Gaetano Galliani), Adrian Gehrke (60. Fabian Krause) – Marc Henning

 

Tore:

1:0 Kassem Tohme (38., Rechtsschuss, Henning)

2:0 Chrisovalandis Christoglou (84., dir. Freistoß, Linksschuss, Prigann)

3:0 Gaetano Galliani (85., Linksschuss, Henning)

 

Gelbe Karten:

Tohme, Feldmeier, Dahms, Prigann – Tillack, Lauterbach

 

Schiedsrichter:

Ayhan Simsek (Note 2,5) – Mit guter Körpersprache und kommunikativem Auftreten, sicherer Leiter der Partie.

Fußball 24.09.2018 von Guenther Ladewig

1.B Junioren (2002/2003): Der 1. Punkt!

Nach der herben Pokalniederlage gegen UH Adler am vorigen Wochenende war eine weitere Niederlage gegen den Horner TV fast zu erwarten. Bald lagen wir auch mit 0:2 hinten. Dann auf 1:2 zu verküzen um blitzschnell, während unserer Feierlichkeiten zum Anschlußtor, das 1:3 zu kassieren.Endlich wachten wir auf und bestritten das weitere Spiel praktisch zu 90% in der gegnerischen Häfte, ja fast im Strafraum. Nach etlichen vergebenen Chancen schafften wir das 3:3. Wir können mit Stolz unsere kämfeerische Leistung anerkennen. Niemals wurde aufgegeben und es wurde gekämpft bis zum umfallen.Jetzt haben wir 5 Wochen Spielpause, in der sich unsere Verletztenliste hoffentlich verkleinert und wir dann am 27. 10. neu angreifen können.

Fußball 24.09.2018 von Klaus Torgau

LIGA2: Eilbek II verschenkt Sieg in Niendorf

9. Spieltag: Niendorfer TSV V - SC Eilbek II 2:2 (2:2)

 

Mehr als die Hälfte der Hinrunde ist absolviert, Eilbek spielt bisher eine komplett zufriedenstellende Saison und wollte sein prall gefülltes Punktekonto mit einem Sieg im fernen Niendorf weiter füllen. Dies sollte aber nur bedingt passieren, denn aufgrund von zwei Treffern nach Standardsituationen konnten die sich im Abstiegskampf befindlichen Gäste einen Punkt entführen. Nach dem 6:5 gegen Urania stellte Torgau auf drei Positionen um, Latz, Helm und Lammert kamen für Heinrich (abwesend), Christoglou (angeschlagen) und Bruchhäuser (Bank) in die Partie.

 

Früh in der Partie war der Niendorfer Matchplan zu erkennen, nach Ballverlust zogen sich die Hausherren tief in die eigene Hälfte zurück, agierte mit fünf oder stellenweise sechs Spielern auf letzter Linie und nutzten den einzigen Angreifer Bencic, der vor fünf Jahren im Trikot im Trikot von West-Eimsbüttel schon gegen Eilbek getroffen hatte, als Zielspieler für Umschaltbewegungen. Eilbek hatte naturgemäß viele Spielanteile, die erste Torchance gab es aber für Niendorf. Nach einem unnötigen Ballverlust und Foulspiel von Latz zwischen Strafraum und Eckfahne gab es einen Freistoß für Niendorf, den Bencic aus dem Getümmel heraus zur Führung des Tabellenvorletzten nutzen konnte.

 

Eilbek zeigte sich nicht geschockt vom Gegentreffer und versuchte weiter die Lücken in der Verteidigung zu finden. Dem SCE half hierbei wie auf der Gegenseite eine Standardsituation, nach Tohmes Eckstoß sprang Sebastian Helm (Foto) höher als alle Gegenspieler, Keeper Tarnaske konnte den Kopfball aus Nahdistanz noch gegen die Latte drücken, Helm drückte den Abpraller anschließend selbst über die Linie. Nach dem Ausgleichstreffer war Eilbek weiter bemüht nach vorne zu spielen, Artur Lammert chippte einen listigen Heber aus 30 Metern knapp über das Tor, Walter verpasste per Distanzschuss das Kreuzeck nur knapp. Niendorf beschränkte sich aufs Kontern, Bencic traf aus spitzem Winkel nur das Außennetz.

 

Nur selten gelang es dem SCE in den Strafraum zu kombinieren, immer wieder war ein Abwehrbein dazwischen. In Minute 36 konnte Tohme auf dem rechten Flügel freigespielt werden und kam hinter den Abwehrverbund, seine präzise Hereingabe konnte Marc Henning gegen die Laufrichtung von Tarnaske verwerten. Sollte die Führung dem SCE nun den Rücken stärken und war die Gegenwehr gebrochen? Mitnichten. Nur drei Minuten später stand es schon 2:2, eine flache Niendorfer Eckballvariante verwertete Piet Loppow aus zehn  Metern zum Ausgleich.

 

Nach dem Seitenwechsel gab es ein ähnliches Bild vom Spiel, wobei Niendorf gar nicht mehr gefährlich vor das Eilbeker Tor kam. Doch auch dem SCE gelang zu wenig, verlor sich zwischendurch in zu vielen langen Bällen und hatte Pech als Tarnaske eine scharfe Hereingabe von Lammert vom linken Flügel vor dem einschussbereiten Henning wegfischte. Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff drang Artur Lammert in den Strafraum ein und legte den Ball an Torwart Tarnaske vorbei, der dabei in Lammert reinrannte und Eilbeks Spielmacher von den Beinen holte. Ein glasklarer Elfmeter, doch Schiedsrichter Ivan Feric gab nach Rücksprache mit seinem Assistenten unerklärlicherweise Abstoß.

 

Die letzten drei Minuten der Partie musste der SCE in Unterzahl verbringen, Marvin Schuster handelte sich nach lautstarker Äußerung über eine Schiedsrichterentscheidung die Ampelkarte ein und dennoch hätte Eilbek den Dreier in der Folge mitnehmen müssen. Ein letztes Mal spielte sich Eilbek in den Strafraum, Marc Henning umkurvte Tarnaske, legte aus spitzem Winkel auf Lammert zurück, doch Tarnaske bekam die Finger noch an die Kugel, so dass der Schuss an Tempo verlor und auf der Linie von einem Niendorfer Verteidiger geklärt werden konnte.

 

Eilbek schläft zweimal bei Standardsituationen und lässt so zwei Punkte in Niendorf liegen, kann sein Sechs-Punkte-Polster auf Platz 5 jedoch bestätigen.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – David Feldmeier, Genia Rubin, Sören Sager, Philipp Latz (46. Sven Prigann) –Sebastian Helm (61. Adrian Gehrke), Marvin Schuster – Kassem Tohme, Artur Lammert, Vittorio Walter (80. Marius Bruchhäuser) – Marc Henning

 

Tore:

1:0 Mirko Bencic (12., Rechtsschuss)

1:1 Sebastian Helm (21., Rechtsschuss, Tohme)

1:2 Marc Henning (36., Linksschuss, Tohme)

2:2 Piet Loppow (39., Linksschuss)

 

Gelbe Karten:

Benndorf, Morid, Ludwig, Voß – Tohme, Feldmeier, Sager

 

Gelb-Rote Karte:

Marvin Schuster (88., Unsportlichkeit)

 

Schiedsrichter:

Ivan Feric (Note 5) – Zückte in einem fairen Spiel acht Mal den gelben Karten und einmal gelb-rot. Verweigerte Eilbek nach Foul von Tarnaske an Lammert einen glasklaren Elfmeter.

Fußball 17.09.2018 von Klaus Torgau

LIGA2: Eilbek II ringt Urania bei Tor-Festival nieder

8. Spieltag: SC Eilbek II – SC Urania 6:5 (2:2)

 

Tor-Spektakel an der Fichtestraße! Der SC Eilbek II gewinnt auch das vierte Heimspiel der Saison, muss aber trotz zweimaliger Drei-Tore-Führung bis zum Schluss zittern. Doch der Reihe nach: Nach zwei Niederlagen in Folge fanden sich der wiedergenesene Tohme und Bruchhäuser für Lammert und König neu in der Startelf wieder. Nach zwei Nullnummern gegen den Tabellennachbarn SC Urania in der Vorsaison sollten die Zuschauer diesmal voll auf ihre Kosten kommen, denn beide Teams zeigten sich stark im Spiel nach vorne.

 

Mit einem Paukenschlag begann das Spiel, denn schon nach 17 Sekunden zeigte Schiedsrichter Benjamin Stello auf den Strafstoßpunkt, Steffen Heinrich hatte bei einer Klärungskation David Feldmeier am Arm getroffen und so gab es einen strittigen Handelfmeter für die Gäste. Mohamed Mohamed Ahmed Eid schritt zur Tat und schickte Marcel Sechting in die falsche Ecke, nach gerade einmal 45 Sekunden lag der SCE schon zurück. Trotz des Rückschlags kam der SCE besser ins Spiel und zeigte ein flottes Offensivspiel, doch auch die Gäste gefielen mit ihrem Umschaltspiel mit dem bulligen Lingner als Wandspieler. Doch schon nach zehn Minuten musste Trainer Andre Menzel wechseln, Torschütze Eid musste angeschlagen runter und wurde durch Luca Merkel ersetzt.

 

In der Phase als Eilbek sich langsam dem Tor der Gäste annäherte gab es die zweite kalte Dusche. Rubin spielte in der eigenen Hälfte einen viel zu lässigen Pass mit dem rechten Außenrist, Daniel Lingner stibitze die Kugel und schoss aus 22 Metern zentraler Position wuchtig unten links ins Eck ein. 0:2 nach einer Viertelstunde! Die erste Großchance des SCE hatte Marc Henning, der einen Flugball von Genia Rubin sauber mitnahm und gegen Frank Hertwig im Urania-Tor den Kürzeren zog. Auf der Gegenseite konnte sich Sechting zum ersten Mal behaupten und parierte einen Schuss von Pustal aus spitzem Winkel.

 

Nach einer halben Stunde konnte Eilbek zum ersten Mal jubeln, über die linke Seite baute der SCE druckvoll auf, Heinrich bediente Henning am Strafraumrand, der zog mit Tempo zur Grundlinie und passte in den Rückraum, wo der mitgelaufene Schuster die Kugel ins kurze Eck hämmerte. Nur 120 Sekunden später spielte Schuster aus zentraler Position einen Sahnepass in den Lauf von Marc Henning und der blieb gegen Hertwig cool und erzielte Saisontor Nummer 12 und fand sich damit zusammen mit Duvenstedts Niklas Rochow wieder auf Platz 1 der Torjägerliste wieder. Bis zur Pause blieb Eilbek gierig, Kassem Tohme verpasste aus 20 Metern das Kreuzeck nur knapp.

 

Noch spektakulärer wurde es nach dem Seitenwechsel, 7 Tore und eine rote Karte sollten folgen. Eilbek kam diesmal hellwach aus der Kabine und ging schon vier Minuten nach Wiederanpfiff in Führung. Vittorio Walter bediente Marc Henning in halblinker Position an der Strafraumgrenze und der schlenzte die Kugel um den Verteidiger rum ins rechte obere Eck, ein Treffer der Marke Tor des Monats. Nur 60 Sekunden später war es Kassem Tohme, der nach einem Dribbling nur per Foul im Strafraum gestoppt werden konnte, Henning übernahm die Verantwortung und erzielte in Minute 50 das 4:2. Es war schon der dritte Foulelfmeter in dieser Saison, der an Kassem Tohme verursacht wurde. Urania reagierte prompt auf den Rückstand und brachte mit Fllemig und Happich für Malmgren und Piechowski zwei neue Kräfte und hatte damit das Wechselkontingent nach 50 Minuten schon erschöpft.

 

Der SCE offensiv nun wie im Rausch, wie schon beim 2:2 schickte der starke Marvin Schuster Marc Henning auf die Reise und der erzielte binnen 12 Minuten seinen lupenreinen Hattrick. Der SC Urania hatte sich aber nicht aufgegeben und spielte weiter munter nach vorne und verkürzte durch Dennis Kubista per Kopf, der nach einer Flanke vom linken Flügel am zweiten Flügel völlig unbedrängt einschädeln konnte. Glück hatte der SCE dann im Anschluss als David Feldmeier einen Schuss von Lingner auf der Torlinie abwehren konnte und Sechting aus fünf Metern gegen Kubista nach einer Flanke von rechts gerade noch die Beine zusammen bekam.

 

In der Druckphase von Urania zeigte sich Eilbek höchsteffektiv in der Chancenverwertung. Bruchhäuser bediente auf dem rechten Flügel David Feldmeier und die perfekt getimte Flanke des Rechtsverteidigers köpfte Marvin Schuster zum 6:3 ein. Sollte dies schon die Vorentscheidung sein? Mitnichten. Nur zwei Minuten später verkürzte Urania wieder auf 6:4. Der oberliga- und Jugend-Bundesliga-erfahrene Dennis Kubista traf einem Freistoß hart bedrängt per Absatzkick unter die Latte, ein richtig geiles Tor! Sollte der SCU hier doch noch was mitnehmen?

 

Beide Mannschaften spielten mit Tempo nach vorne, Mittelfeldspiel existierte quasi gar nicht mehr. Urania kam 15 Minuten vor dem Abpfiff durch einen strammen Rechtsschuss von Daniel Lingner ins lange Eck tatsächlich auf ein Tor heran und schnupperte an einem Punkt. Der SC Eilbek wehrte sich und erzielte kurz darauf sogar einen regulären Treffer durch Marius Bruchhäuser, doch Schiedsrichter Stello entschied auf Foulspiel. Uranias Keeper Hertwig lag mit dem Bauch auf dem frei spielbaren Ball und Bruchhäuser pikte das Leder aus einem Meter unter dem Körper des Schlussmannes in die Maschen. Unverständlich, dass hier nicht auf Tor entschieden wurde.

 

Torchancen gab es nun hüben wie drüben, Urania köpfte nach einem Eckstoß knapp am langen Pfosten vorbei, Eilbek hatte in Person des eingewechselten Nils Kägeler gleich zwei gute Chancen. Zunächst ging sein Schuss aus 15 Metern nach Vorlage von Walter knapp am langen Pfosten vorbei, wenig später ging der 25-Meter-Distanzschuss haarscharf über die Latte. In einem wilden Spiel mit vielen Zweikämpfen rang David Feldmeier Lingner im Mittelfeld im Ringkampf zweier unterschiedlicher Gewichtsklassen im griechisch-römischen Stil nieder und bekam dafür die gelbe Karte, auf der Gegenseite erntete Uranias Marcel Happich für „Du bist doch blind“ den roten Karton von Stello.

 

Eilbek konnte nach dem Ende der nur einminütigen Nachspielzeit im vierten Heimspiel den vierten Sieg einfahren und bleibt damit auf Tabellenplatz 4 und vergrößert den Vorsprung auf Platz 5 auf sechs Punkte. Beide Offensivreihen verdienen für dieses Topspiel einen großen Applaus, der SCE dreht bereits zum zweiten Mal in dieser Saison einen Zwei-Tore-Rückstand und bleibt damit im Verfolgerfeld dabei.

 

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – David Feldmeier, Chrisovalandis Christoglou, Sören Sager, Steffen Heinrich – Genia Rubin (77. Sebastian Helm), Marvin Schuster – Kassem Tohme (71. Nils Kägeler), Marius Bruchhäuser (90. Philipp Latz), Vittorio Walter – Marc Henning

 

Tore:

0:1 Mohamed Mohamed Ahmed Eid (1., Handelfmeter, Rechtsschuss, Handspiel von Feldmeier)

0:2 Daniel Lingner (15., Rechtsschuss, ohne Vorarbeit)

1:2 Marvin Schuster (29., Rechtsschuss, Henning)

2:2 Marc Henning (31., Rechtsschuss, Schuster)

3:2 Marc Henning (49., Rechtsschuss, Walter)

4:2 Marc Henning (50., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Tohme)

5:2 Marc Henning (61., Rechtsschuss, Schuster)

5:3 Dennis Kubista (62., Kopfball)

6:3 Marvin Schuster (69., Kopfball, Feldmeier)

6:4 Dennis Kubista (71., Rechtsschuss)

6:5 Daniel Lingner (76., Rechtsschuss)

 

Gelbe Karten:

Rubin, Bruchhäuser, Feldmeier – Kubista

 

Rote Karte:

Marcel Happich (87., Schiedsrichterbeleidigung)

 

Schiedsrichter:

Benjamin Stello (Note 3,5) – Hatte alle Hände voll zu tun und lag nicht immer richtig. Strittig Uranias Handelfmeter, falsch bei Bruchhäusers 7:5 auf Foulspiel zu entscheiden. Verwarnte zudem irrtümlicherweise Bruchhäuser statt Walter und ließ in einer aufreibenden zweiten Halbzeit nur eine Minute nachspielen.

Fußball 10.09.2018 von Klaus Torgau

LIGA2: Eilbek II unterliegt verdient bei BU

7. Spieltag: HSV Barmbek-Uhlenhorst III - HamSC Eilbek II 4:0 (1:0)

 

Nach der ersten Saisonniederlage in der Vorwoche wollte Eilbek im zweiten Auswärtsspiel in Serie wieder punkten. Kurzfristig musste Trainer Torgau seine Startelf umbauen, Rechtsverteidiger Aba klagte beim Aufwärmen über Schwindelgefühle, so dass Genia Rubin auf ungewohntem Terrain verteidigte.

 

BU begann im heimischen Stadion flott und hatte früh die erste Großchance. Felix Soppke entwischte Sager und lief auf Sechting zu, doch Eilbeks Kapitän konnte mit einem feinen Tackling den Abschluss des Angreifers entscheidend stören. Auch Eilbek hatte früh eine erste Großchance, Innenverteidiger Sager dribbelte an und fand mit seinem Heber die Lücke in der Verteidigung, Marc Henning blieb aber aus sieben Metern halblinker Position nur zweiter Sieger gegen Keeper Martin Rebert.

 

Die Führung für Barmbek-Uhlenhorst erzielte nach 23 Minuten Helge Hinrichs, vorausgegangen war eine Hereingabe von Soppke vom rechten Flügel, Rubin klärte den Ball am Fünfmeterraum unglücklich vor die Füße von Hinrichs, der keine Mühe hatte und aus Nahdistanz einschoss. Nach dem Führungstreffer hatte der SCE bis zur Pause mehr Ballbesitz, fand aber gegen ein sehr stabiles Zentrum kaum Durchschlagskraft und konnte sich auf den Außenpositionen zu selten gefährlich durchschlagen. Einzig einer der vielen Freistöße von Walter wurde etwas gefährlicher, flog aber an Freund und Feind und knapp am langen Pfosten vorbei.

 

Ansonsten neutralisierten sich die Geschehnisse im Mittelfeld, BU wollte durch schnelle Läufe in die Tiefe Torchancen kreieren, war aber im letzten Drittel zu unpräzise und verpasste so weitere Hochkaräter.

 

Nach dem Seitenwechsel erwischte Eilbek einen richtig guten Start, Walters Schuss durch die Beine von Pielke kratzte Rebert aus dem Eck, wenig später traf Christoglou per Kopf im Anschluss an eine Heinrich-Ecke nur das Lattenkreuz. Und auch Steffen Heinrich traf aus sechs Metern per Kopf freistehend nicht nach einer präzisen Lammert-Flanke. Stattdessen wurde der SCE ganz kalt erwischt, nach einem Einwurf an der Mittellinie bekam Karakaya keinen Druck gegen sich und konnte so ungehindert einen 40 Meter-Diagonalball in den Lauf von Jan Heinemann spielen, der Sechting im kurzen Eck überwinden konnte.

 

Die zweite Halbzeit war damit bis dato auf den Kopf gestellt und nun erspielte sich BU gute Gelegenheiten, köpfte nach einer Ecke gegen den Pfosten und zwang Sechting später aus der Distanz zu einer schönen Flugparade. Eilbek war nun im Spiel nach vorne viel zu fehlerbehaftet und lud BU zu weiteren Gegentreffern ein. Walter ging an der Mittellinie als nahezu letzter Mann ins Dribbling, Soppke klaute ihm die Kugel vom Fuß und Karakaya und der eingewechselte Gröning hatten wenig Mühe das Leder am Ende im Eilbeker Tor unterzubringen. In Minute 77 gab es den Schlusspunkt der Partie, Haacker und Gröning spielten am Strafraumrand einen Doppelpass und Ersterer konnte diesen Spielzug vollenden.

 

BU feiert hochverdient den zweiten Dreier der Saison, der vom Ergebnis etwas zu hoch ausfällt. Eilbek zeigte nur von Minute 25 bis 55 einen guten Auftritt und muss simple Fehler im Spiel mit dem Ball dringend abstellen.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Genia Rubin, Chrisovalandis Christoglou, Sören Sager, David Feldmeier (66. Marius Bruchhäuser) – Dennis König (76. Tobias Marschler), Marvin Schuster (85. Philipp Latz) – Vittorio Walter, Artur Lammert, Steffen Heinrich – Marc Henning

 

Tore:

1:0 Helge Hinrichs (23., Rechtsschuss, ohne Vorarbeit)

2:0 Jan Heinemann (53., Rechtsschuss, Karakaya)

3:0 Niclas Gröning (71., Rechtsschuss, Karakaya)

4:0 Kenny Haacker (77., Rechtsschuss, Gröning)

 

Gelbe Karten:

Möller, Gröning - Sager

 

Schiedsrichter:

Andreas Cruse (Note 5) – Große Probleme im Gespann, mit mehreren falschen Entscheidungen und keinerlei Kontrolle bei den wenigen problematischen Situationen im Spiel.

Fußball 09.09.2018 von Guenther Ladewig

Heimspielniederlage der 1.B

Unser Premiere-Spiel auf der neuen "grünen Fichte" war leider nicht mit Glück behaftet. Mehr als unglücklich mußten wir den Meiendorfern den Sieg überlassen. Trotzdem sehen wir , daß nach der Umstruktuierung der Mannschaft Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist.Der Kader ist mit 15 Leuten sehr dünn besetzt, wobei gestern auch noch 3 Spieler aus privaten Gründen nicht antreten konnten. Das Ergebnis von 3:4 kam auf unserer Seite durch 2 Tore von Jakob und einem direkt verwandeltem Eckstoss von Omid zu Stande. Zu kritisieren ist die Einstellung einiger, weniger Spieler zur Defensivarbeit. Wenn wir diesen "Missstand" abändern können, 4 zu erwartende "Neuspieler" integrieren können, sehe ich für die Zukunft nicht allzu Schwarz.Natürlich ist es fast noch wichtiger, daß die Leitwölfe bei der Mannschaft bleiben, damit die schwächeren Spieler mitgezogen werden und sich dann verbessern.

Fußball 03.09.2018 von Klaus Torgau

LIGA2: Erste Saisonniederlage - Eilbek II unterliegt in Farmsen

6. Spieltag: Farmsener TV - HamSC Eilbek II 4:1 (1:0)

 

Durch den Erfolg des Duvenstedter SV am Samstag war der SC Eilbek II seine Tabellenführung kurzzeitig los und wollte diese beim Gastspiel in Farmsen zurückerobern. Das Vorhaben gelang nicht, wie so vieles an diesem Spieltag nicht gelang. Mit vier neuen in der Startelf – Sager, Helm, Heinrich und Hesse kamen für Tohme, Rubin, Lammert und Hensch in die Partie – unterlag Eilbek gegen einen spielstarken Gegner am Ende verdient.

 

Die Partie begann temporeich und frühzeitig zeichnete sich ab, dass Farmsens Außenspieler Arvid Klick, der nach einer Viertelstunde verletzt vom Platz musste, und Joshua Taylor die Eilbeker Defensive vor Herausforderungen stellen sollte. Zu selten bekam Eilbek Tempo in die eigene Partie und präsentierte sich im Spiel nach vorne zu statisch. Gegen den Ball arbeitete Eilbek lange Zeit ordentlich, so dass sich ein Spiel im Mittelfeld entwickelte, welches von vielen zweiten Bällen geprägt war. Viele Bälle in die Tiefe konnte der SCE in Teamarbeit verteidigen, so dass Farmsen zwar viel vom Spiel in die Eilbeker Hälfte verlagerte, ohne aber große Durchschlagskraft zu entwickeln.

 

Dies passierte dann aber zum ersten Mal nach einer Viertelstunde, als Eilbek auf der rechten Seite den Ball im Aufbau verlor und Farmsen eiskalt konterte. Jan Hamidi wurde auf die Reise geschickt und konnte nicht mehr gestoppt werden, seinen ersten Abschluss parierte Marcel Sechting noch, den Abpraller drückte der zentrale Mittelfeldspieler per Kopf über die Linie. Ansonsten blieb es bei wenigen Highlights im ersten Abschnitt, eine kurz ausgeführte Ecke der Hausherren rauschte durch den Fünfmeterraum, verpasste aber Freund und Feind. Eilbek blieb offensiv vieles schuldig, einzig Marc Henning prüfte FTV-Keeper Bohnhoff einmal.

 

Nach dem Seitenwechsel war der Spielverlauf ähnlich, Farmsen mit mehr Ballbesitz, musste aber auf Eilbeker Fehler warten. Zunächst brachte Rami Mohamad zweimal per Kopf nach einem Eckstoß den Ball nicht im Kasten unter, doch in Minute 51 erzielte Mohamad das 2:0. Nach einem Farmsener Einwurf behinderten sich Dahms und Helm gegenseitig, Rami Mohamad bekam den Ball vor die Füße und schlenzte das Leder um Heinrich genau ins untere, rechte Eck. Besser konnte man den Ball nicht platzieren, Keeper Marcel Sechting war bei dieser Flugkurve machtlos.

 

Doch auch Eilbek hatte in dieser Phase die Chance auf den Anschlusstreffer, nach einer Ecke und anschließenden Flanke brachte Sebastian Helm aus 16 Metern zentraler Position nicht genug Wucht hinter die Kugel, so dass Bohnhoff parieren konnte. Auch Toptorjäger Marc Henning konnte heute keinen Treffer erzielen, nach einem Schuster-Zuspiel konnte Henning noch einen Verteidiger im Strafraum ausspielen, verfehlte den langen Pfosten aber um Haaresbreite.

 

Stattdessen nutzte Farmsen binnen zwei Minuten zwei Fehler auf der rechten Eilbeker Seite und so konnten Hamidi und Ofei das Ergebnis auf 4:0 in die Höhe schrauben. Erst in den letzten 20 Minuten kam Eilbek besser ins Spiel und bot mehr Anspielpositionen an. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel in der Schlussphase, erst in der letzten Minute wurde Marius Bruchhäuser im Strafraum zu Fall gebracht und verwandelte den an ihn verursachten Strafstoß selbst zum 4:1.

 

Nach zehn Siegen in Folge gab es gegen ein gut aufgelegtes Farmsen eine verdiente Niederlage. Der SCE steht nunmehr auf Platz 2 und reist in der kommenden Woche ins Stadion an der Dieselstraße zu BU III und muss dort eine deutliche Leistungssteigerung zeigen.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Philipp Latz (70. Stephan Horn), Sören Sager, Sebastian Helm (70. Marius Bruchhäuser), Steffen Heinrich – Dennis Dahms, Marvin Schuster – Jan Hesse (60. Nils Kägeler), Chrisovalandis Christoglou, Vittorio Walter – Marc Henning

 

Tore:

1:0 Jan Hamidi (16., Kopfball)

2:0 Rami Mohamad (51., Rechtsschuss)

3:0 Jan Hamidi (66., Rechtsschuss)

4:0 Emmanuel Ofei (67., Rechtsschuss)

4:1 Marius Bruchhäuser (90., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Bruchhäuser)

 

Gelbe Karten:

Keine

 

Schiedsrichter:

Frederik Sattler (Note 3,5) – Mit einigen kleinen Wacklern und Unstimmigkeiten mit den Assistenten, die aber nicht spielentscheidend waren.

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