header
Fußball 11.12.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Letztes Spiel an der Fichte - SCE II unterliegt Schanze

15. Spieltag: SC Eilbek II – SC Sternschanze IV 0:2 (0:1)

 

Es war nun endlich so weit, der SC Eilbek erhält einen Kunstrasen und dem SCE II fiel die Ehre zuteil, das letzte Spiel auf dem altehrwürdigen Grandplatz an der Fichtestraße zu absolvieren. Platzwart Matthias Behn hatte mit seinem Kreidewagen ein großes „bye bye“ auf den Platz gekreidet, Präsident Christian Aschik gab in der Kabine vor Anpfiff noch ein paar emotionale Worte von sich. Mit Würde und einem Sieg wollte man sich vom Grand verabschieden, ehe am Montag der Umbau startet und ab Mittwoch die Bagger rollen.

 

In einer 433-Grundformation erspielte sich Eilbek früh erste Gelegenheiten, Artur Lammert scheiterte aussichtsreich an Keeper Hannes Meier, nur wenig später verzog Haakon Hansen aus der zweiten Reihe. Die Gäste waren auf Konter ausgerichtet, hatten lange Zeit aber keine Torchance vorzuweisen. Stattdessen schoss Schuster mit links nach Vorlage von Lammert am leeren Tor vorbei. Eine Eilbeker Führung wäre früh verdient gewesen, doch auch Singhs Schuss aus 20 Metern traf nicht das Tor.

 

Als Mitte der ersten Hälfte erneut Lammert und Schuster gute Möglichkeiten vergaben hätte sich der Gast bis dahin nicht über einen Zwei-Tore-Rückstand beschweren dürfen. Doch im Fußball kommt vieles anders und mit dem ersten Schuss aufs Eilbeker Tor ging Sternschanze kurz vor dem Seitenwechsel. Nach einem Konter legte Holkenbrink den Ball zurück auf Fabian Hielscher, der auf halblinker Position mit einem sehenswerten Schlenzer mit dem linke Fuß ins lange Eck erfolgreich war. Torhüter Marco Simon in seinem zweiten Spiel für den SCE war völlig chancenlos.

 

Auch nach der Pause war Eilbek bei klirrender Kälte die Mannschaft mit den besseren Gelegenheiten, doch das Tor machten die Gäste. Nach einer Ecke sprang Kapitän Sebastian Helm unter dem Ball hindurch, Hansen ließ Shamo Haji ziehen und so konnte der 1,70 Meter große Shamo Haji aus fünf Metern zentraler Position völlig unbedrängt zum 0:2 einköpfen.

 

Die Eilbeker Moral war damit aber noch nicht gebrochen, Prigann setzte Singh in Szene, der im Eins-gegen-Eins gegen Meier den Kürzeren zog. Kurz darauf war wieder Meier mit seinen Fingerspitzen am Ball und konnte einen Freistoß von Artur Lammert an die Latte lenken. Sternschanzes Fänger mutierte in dieser Phase zum Matchwinner, auch gute Kopfballgelegenheiten von Schuster und Latz nach Flanken von Singh und Heinrich parierte der erst 18-jährige Schlussmann.

 

Der Ball wollte heute nicht über die Linie rollen, auch als nach einer Ecke ein Getümmel im Fünfmeterraum entstand, war wieder eine Sternschanze-Fußspitze schneller als die des SCE. In einer mäßigen Kreisliga-Partie muss sich der SCE den Vorwurf gefallen lassen seine Gelegenheiten nicht genutzt zu haben und muss sich nicht nur beim Gegentor zum 0:2 deutlich hinterfragen. Mit einer Niederlage verschiedet sich der SCE den Grandplatz und sich selbst in die Winterpause.

 

Aufstellung:

Marco Simon – Philipp Latz, Tobias Marschler, Sebastian Helm, Steffen Heinrich – Haakon Hansen, Dennis Dahms (69. Paul Großmann), David Feldmeier (61. Sven Prigann) – Artur Lammert, Marvin Schuster, Amritpal Singh

 

Tor:

0:1 Fabian Hielscher (42., Linksschuss)

0:2 Mahli Shamo Haji (66., Kopfball)

 

 

Gelbe Karten:

Feldmeier, Hansen – Holkenbrink, Azizi

 

Schiedsrichter: Thomas Sieg (Note 3) – Sicherer Leiter einer fairen Partie.

Fußball 07.12.2017 von Monika Bohlin

GESCHAFFT!!

Unsere C- und B-Mädchen sind ins Pokal-Viertelfinale eingezogen! Gratulation an Vertretungstrainer Mathe (Ali leidet leider unter einem Bandscheibenvorfall-GUTE UND BALDIGE GENESUNG von dieser Stelle!!) und Trainer Tony mit ihren Teams!

Nach einem 1:6 Sieg beim SV Eidelstedt müssen unsere B-Mädchen nun auf dem ungewohnten 7er Feld beim Niendorfer TSV um den Einzug ins Halbfinale im ODDSET-Pokal fighten.

Unsere Verbandsliga-C-Mädchen machten es spannender, trafen sie doch mit dem TSC Wellingsbüttel auf einen Ligakonkurrenten. In der Verlängerung fiel der knappe 1:0 Sieg für unsere Eilbekerinnen. Im Viertelfinale treffen sie nun auf den sehr starken Verbandsligisten vom Farmsener TV. Das 1. Aufeinandertreffen in der Verbandsliga ging torlos 0zu0 aus.

Unsere Mädchenteams werden in der Bauphase des Kunst(stoff)rasens die Heimspiele auf der Sportanlage AM NEUMARKT austragen.

Fußball 04.12.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Eilbek II ohne Chance bei UH II

19. Spieltag: UH-Adler II - SC Eilbek II 5:0 (1:0)

 

Nach zwei Spielen in Folge ohne Gegentor war der SC Eilbek II beim Gastspiel bei UH-Adler II bestrebt, weitere Punkte zu holen. Die Vorbereitung auf das Spiel lief überaus mäßig, erst 50 Minuten vor Anpfiff durfte man in die Kabinen, ein Warmmachen war lediglich auf dem schmalen Grünstreifen möglich. Nach dem Sieg in der Vorwoche gab es drei Änderungen in der Startelf, Marschler, Lammert und Großmann begannen für Christoglou, Schmidt und Heinrich.

 

Die erste Hiobsbotschaft gab es bereits nach drei Minuten für den SCE, Kapitän und Innenverteidiger Sören Sager musste nach einem Pressschlag vom Feld. Nach kurzer Behandlung versuchte es Sager noch einmal, signalisierte aber früh seinen Wechsel, so dass nach neun Minuten Hannes Twardawa seinen Posten in der Verteidigung einnahm.

 

Eilbek bekam zu keinem Zeitpunkt einen Zugriff auf das Spiel und die wenigen Lichtblicke wurden durch die indiskutable Schiedsrichterin Watzlaw unterbunden. So führte nach zwanzig Minuten ein UH-Verteidiger einen Freistoß am eigenen Strafraum miserabel aus, der Ball kullerte nur ein paar Zentimeter, Lammert wollte sich die Kugel schnappen und aufs Tor zulaufen, da spielte der Verteidiger den Ball beim Freistoß ein zweites Mal. Schiedsrichterin Watzlaw ließ das Spiel weiterlaufen… Überhaupt hatte die Unparteiische genauso wie der SCE einen miserablen Tag erwischt. Weiteres Beispiel gefällig: Bruchhäuser schubst an der Mittellinie einen UH-Spieler im Zweikampf, der daraufhin in den Rücken von Prigann fällt. Ergebnis: Freistoß für Eilbek… Noch einer? Freistoß für Eilbek aus 18 Metern, die Mauer wird auf die Fünfmeterlinie gestellt? Bei einem Abstand von 9,15 + 5,50 müsste der Ball ja noch deutlich im Strafraum liegen…

 

Eilbek präsentierte sich schläfrig und so war Lorenz‘ Führungstreffer nach 26 Minuten nicht überraschend. Von der linken Seite zog Lorenz ins Zentrum, wurde dort nicht attackiert und konnte mit Hilfe des Innenpfostens aus 18 Metern das 1:0 erzielen. In der Folge hatte Eilbek Glück, nicht größer in Rückstand zu geraten. Twardawa übersah einen UH-Angreifer völlig, der scheiterte am bärenstarken Marc Schultz, der das Leder an den Pfosten lenkte, den Abpraller konnte Marschler auf der Linie retten. Nach einer weiteren Einwurfsituation pennte Marschler, Hansen konnte den Ball gerade noch vor dem einschussbereiten Lorenz blocken.

 

Auch Tillacks Lattentreffer per Freistoß aus 19 Metern war kein Weckruf für den SCE, der sich völlig indisponiert zeigte. Mit einem schmeichelhaften 1:0 aus Eilbeker Sicht ging es in die Kabinen. Und nach dem Seitenwechsel wurde das harte Spiel noch ein wenig hitziger, viele gestreckte Füße, viele Meckereien und eine hilflose Schiedsrichterin waren zu sehen. Nach einem Handspiel von Torhüter Taye außerhalb des Strafraums gab es Freistoß aus aussichtsreicher Position für den SCE, doch Lammert verzog aus 18 Metern trotz Mauerentfernung von 13 Metern.

 

Das Spiel in der Phase auf Augenhöhe, doch UH machte noch einen Wechsel und brachte Patrick Sakschewski, der einen denkwürdigen Nachmittag erlebte und als Joker vier Mal zustechen sollte.

20 Minuten vor dem Ende gelang UH das 2:0, die Art und Weise war aber durchaus befremdlich. Tillack spielte den Ball beim Freistoß erneut zweimal, wieder ließ Schiedsrichtern Watzlaw das Durchgehen, beim Steilpass stand Sakschewski meterweit im Abseits, doch Schiedsrichterassistent Jasinski hatte dies nicht erkannt, da er sich mit den Zuschauern unterhielt und abgelenkt war. Nach dem Spiel besaß Jasinski noch die Frechheit zuzugeben, dass es Abseits war. Vielleicht sollte man im Spiel auch mal die Eier haben… Sakschewski ließ sich von den Eilbeker Protesten jedoch nicht beirren, sondern schob eiskalt zum 2:0 ein.

 

Nur drei Minuten später war der Deckel drauf auf der Partie, eine Flanke vom linken Flügel wurde per Kopf abgelegt, Sakschewski musste am zweiten Pfosten mutterseelenallein nur noch einschieben. Und es ging Schlag auf Schlag, nach einem Ballverlust im Aufbau schaltete UH schnell, der technisch versierte Gibson brachte vom rechten Flügel eine scharfe Flanke in den Strafraum und wieder war Patrick Sakschewski an Ort und Stelle – 4:0. Eilbek hatte sich derweil schon aufgegeben, eine Fehlerkette über Prigann und Twardawa ermöglichte sogar noch das 5:0.

 

Eilbek zeigte sich von seiner ganz schlechten Seite und muss im Nachholspiel gegen Sternschanze am Sonntag dringend punkten. Für den SCE ist es das vorerst letzte Spiel auf der Fichte, während des Umbaus zum Kunstrasen (Start 11.12.) trägt Eilbek seine Heimspiele an der Stephanstraße aus.

 

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Haakon Hansen, Tobias Marschler (35. Sebastian Helm), Sören Sager (9. Hannes Twardawa), Dennis Dahms – Marius Bruchhäuser, Sven Prigann – Artur Lammert, David Feldmeier, Paul Großmann (60. Amritpal Singh) – Marvin Schuster

 

Tor:

1:0 Bastian Lorenz (26., Rechtsschuss)

2:0 Patrick Sakschewski (70., Rechtsschuss)

3:0 Patrick Sakschewski (73., Rechtsschuss)

4:0 Patrick Sakschewski (79., Rechtsschuss, Gibson)

5:0 Patrick Sakschewski (88., Rechtsschuss)

 

 

Gelbe Karten:

Diekmann, Taye, Sakschewski – Feldmeier, Helm

 

Schiedsrichter: Christine Watzlaw (Note 5,5) – Fehler im Gespann am laufenden Band auf beiden Seite. Unfassbar das Verhalten des Gespanns vor dem 2:0 – Watzlaw erkennt Tillacks doppelte Freistoßausführung nicht, Assistent Jasinski übersieht die deutliche Abseitsposition, weil er mit den Zuschauern quatscht…

Fußball 27.11.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Wichtiger Dreier im Abstiegskampf

18. Spieltag: SC Eilbek II – Weiss-Blau 63 1:0 (0:0)

 

Abstiegskampf war an der Fichtestraße vorprogrammiert, der Tabellen-13. (Eilbek II) traf auf den 14. (Weiss-Blau). In der Vorwoche konnten beide Teams punkten, Eilbek erspielte sich ein 0:0 bei BU III, während WB63 überraschenderweise den Walddörfer SV auf heimischem Geläuf mit 2:1 besiegen konnte. Trainer Torgau nahm vier Änderungen vor, Christoglou, Prigann, Schmidt und Heinrich begannen für Latz, Lammert und die verletzten Korko und Singh.

 

Im zuletzt gewohnten 4231 beherrschte Eilbek die Anfangsphase, fand jedoch in Strafraumnähe selten die finale Lösung. Mit zunehmender Spieldauer gewann das Spiel zudem immer mehr an Härte, das junge Schiedsrichtergespann (15, 16 und 16 Jahre) hätte spätestens nach 20 Minuten Pejica die gelbe Karte zeigen müssen, als dieser Eilbeks Rechtsaußen und Debütant Kenny Schmidt übel abräumte. Immer wieder war Weiss-Blau im Zweikampf oft einen halben Schritt zu spät, immer wieder war ein kleiner Tritt auf die Knöchel oder ein Schubser mit zu spüren. Neben Schmidt bekamen vor allem Prigann und Schuster immer wieder den Grand zu spüren.

 

Fußball gespielt wurde ab und an auch, Marvin Schuster verzog freistehend aus 20 Metern, Kenny Schmidt wurde im Strafraum einschussbereit von Verteidiger Lars Hettfleisch sauber abgegrätscht. Auf der Gegenseite hatte Geier Frederico nach einem Konter eine gute Gelegenheit, doch Keeper Schultz machte sich breit und so schoss der Gästestürmer am Tor vorbei. Mit einem gerechten 0:0 ging es in die Kabinen, wo Eilbek kleinere taktische Änderungen vornahm. So durfte Linksverteidiger Dahms eine offensivere Rolle einnehmen und nach dem Wechsel von Twardawa für Bruchhäuser nach rund einer Stunde wechselte Eilbek in ein 433.

 

Zunächst herrschte in Halbzeit zwei das gleiche Bild, Eilbek hatte mehr Ballbesitz, fand aber gegen die hart kämpfenden Gäste, die ihrerseits offensiv fast komplett abgemeldet waren, kaum eine Lücke. Stattdessen präsentierte sich Eilbek abermals schläfrig nach einer eigenen Ecke, Bruchhäuser und Schmidt waren sich an der Mittellinie nicht einig, so dass man in einen Konter geriet, wo nach einer Flanke der eingewechselte Alijevic freistehend aus acht Metern rechts vorbei schoss.

 

Diese Szene war wie ein Weckruf für den SCE, der sich in der Folge deutlich wacher und präsenter zeigte. Nach einer Kombination über die linke Seite legte Dahms den Ball am linken Strafraumeck für Schmidt auf, der mit einem kleinen Haken noch Verteidiger Mohammed Ahmed aussteigen ließ und wuchtig ins kurze Eck einschoss. Riesenjubel auf der SCE-Bank nach dem Treffer des 19-jährigen Debütanten, der im Sommer aus Bramfelds A-Jugend an die Fichte gewechselt war.

 

Nach dem Führungstreffer ließ Eilbek defensiv nichts mehr anbrennen und hatte mehrfach die Chance auf einen zweiten Treffer. Marvin Schuster ergatterte sich an der Torauslinie die Kugel von einem Verteidiger, scheiterte dann aber aus spitzem Winkel an Keeper Dobner. Kurze Zeit später hatte Heinrich einen Geistesblitz und spielte mit einer Packing-Rate von 8 Marvin Schuster frei, Eilbeks Mittelstürmer nahm die Kugel elegant mit, scheiterte aber aus 11 Metern freistehend abermals an Dobner. Und auch an der nächsten Großchance war Schuster beteiligt, der für den durchstartenden Feldmeier auflegte, dieser zögerte aber zu lange mit dem Abschluss, so dass ihm am Elfmeterpunkt der Ball vom Fuß stibitzt wurde.

 

In der Nachspielzeit verfehlte der eingewechselte Latz den zweiten Treffer, seine Volleyabnahme aus halbrechter Position geriet etwas zu hoch. Groß war der Jubel nach Abpfiff von Schiedsrichter Walsdorff, als unsportlicher Verlierer zeigte sich Verteidiger Mohammed Ahmed, der den Ball aus Frust auf das nächstgelegene Hallendach bolzen wollte, doch selbst das gelang ihm heute nicht.

 

Am Ende steht ein hochverdienter Sieg für den SCE in einer vom Abstiegskampf geprägten Partie, der sich nach zwei gegentorlosen Spielen ein wenig Luft im Abstiegskampf erspielen konnte und den Vorsprung auf Weiss-Blau auf vier Punkte ausbauen konnte. Vor der Winterpause stehen Eilbek II noch UH-Adler II und Sternschanze IV im Nachholspiel gegenüber, weiteres Punkten ist Pflicht.

 

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Haakon Hansen, Sören Sager, Chrisovalandis Christoglou, Dennis Dahms – Marius Bruchhäuser (64. Hannes Twardawa), Sven Prigann – Kenny Schmidt (88. Philipp Latz), David Feldmeier, Steffen Heinrich (84. Stephan Horn) – Marvin Schuster

 

Tor:

1:0 Kenny Schmidt (66., Rechtsschuss, Dahms)

 

Gelbe Karten:

Hansen - Siebers

 

Schiedsrichter: Matti Walsdorff (Note 3,5) – Ließ die Partie zu lange an der langen Leine und hätte früher persönliche Strafen aussprechen müssen.

Fußball 20.11.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Eilbek II entführt Punkt an der Dieselstraße

17. Spieltag: HSV Barmbek-Uhlenhorst III - SC Eilbek II 0:0

 

Zweiter Rückrundenspieltag in der Kreisliga und für den SC Eilbek II wird die Lage nach vier Pleiten in Folge bedrohlich. Bereits am Samstag durfte Eilbek in das neue Schmuckkästchen an die Dieselstraße fahren, wo man auf den bisher stark spielenden Aufsteiger von Barmbek-Uhlenhorst III treffen sollte. Die Mannschaft von Trainer Fuchs spielt in einer 352-Grundordnung und pflegt einen offensiven Spielstil, der bisher auch von Erfolg geprägt war. Eilbek musste seine Abwehrkette nach diversen Ausfällen ein wenig umbauen, nur Kapitän Sager stand wie in der Vorwoche noch in der ersten Elf.

 

Bei strahlendem Flutlicht und der deutschlandweit bekannten Hymne „Mein letztes Geld geb‘ ich für Fußball aus“ liefen die 22 Akteure samt Schiedsrichtergespann auf dem feuchten Kunstrasen auf. Bei den Hauherren saß der ehemalige Eilbeker Burakcan Kurt (7 Spiele, 1 Tor für Eilbek II) nur auf der Bank. Eilbek ging zunächst mit einer abwartenden Grundordnung in die Partie, wollte sich nicht vom Tempo von BUs Offensivspieler wie Gröning überrumpeln lassen, und überließ BU den Ball. Zudem gab es für Standardsituation eine klare Zuteilung, Kapitän Sager wurde dem kopfballstarken Zielesniak zugewiesen. Zwar ließ BU die Kugel gefällig durch die eigenen Reihen laufen, allerdings meist nur in Höhe der Mittellinie.

 

So war es wenig verwunderlich, dass die ersten Chancen aus Standardsituationen resultierten. Ein Freistoß von Steve Hakert samt gefährlichem Aufsetzer aus 20 Metern konnte Marc Schultz mit Glück und Geschick über die Latte lenken, wenig später zielte Mittelfeldstratege Jan Ruhnke nach einer sehenswerten Freistoßvariante aus 22 Metern links am Tor vorbei. Der SCE hatte seinerseits aus dem Spiel heraus auch nur Halbchancen anzubieten, Feldmeiers Direktabnahme aus der Distanz nach Kopfballablage von Schuster geriet zu hoch, wenig später wurde Schusters Treffer nach Zuspiel von Korko zurückgepfiffen, Eilbeks Angreifer befand sich wohl knapp im Abseits.

 

Eilbeks Defensive wirkte sehr stabil und bot den Barmbekern nur wenig Raum zum Kombinieren in den gefährlichen Zonen, so dass es in einer ausgeglichenen Partie mit torlos in die Kabinen ging. Zur Pause musste Rechtsverteidiger Hansen ausgewechselt werden (musste zum Konzert), für ihn kam Paul Großmann in die Partie.

 

Deutlich offensiver startete Eilbek in den zweiten Abschnitt und hatte in den ersten zehn Minuten gleich mehrere dicke Chancen zur Führung. Zunächst traf Amritpal Singh per herrlichem Linksschuss aus 23 Metern nur die Latte, BU-Keeper Flavio Zirkler zeigte all seine Flugkünste, wäre aber machtlos gewesen. Wenig später war Zirkler im bedrohten Eck, als Lammert aus 18 Metern das Tor anvisierte. Der SCE war dem Führungstreffer jetzt deutlich näher als BU, Feldmeier bediente von der Grundlinie Artur Lammert, der aus sieben Metern erneut an Zirkler scheiterte, der BU-Keeper parierte stark gegen den Schuss ins kurze Eck.

 

Die vierte gute Gelegenheit binnen zehn Minuten nach Wiederanpfiff hatte der aufgerückte Korko, der eine Lammert-Flanke aus elf Metern nicht im Tor unterbrachte, sondern am auf der Linie stehenden Henri Heffer scheiterte. Zwar sprang Heffer der Ball bei der Rettungsaktion noch gegen den Arm, Absicht war hier aber nicht zu erkennen, so dass Schiedsrichter Kenan richtigerweise weiterlaufen ließ.

 

Nach rund einer Stunde Spielzeit neutralisierten sich beide Teams erneut, Strafraumszenen waren aufgrund der überaus aufmerksamen Defensivreihen Fehlanzeige. Bis auf einen Distanzschuss von Burakcan Kurt, der links am Tor vorbeiging, gab es keine nennenswerten Gelegenheiten mehr.

 

Für BU ist es im achten Heimspiel der Saison bereits die fünfte Punkteteilung, Eilbek kann einen leichten Aufwärtstrend aufweisen und hätte mich ein wenig mehr Killerinstinkt drei Punkte entführen können. Aufgrund der Spielanteile geht ein Remis am Ende aber durchaus in Ordnung.

 

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Haakon Hansen (46. Paul Großmann), Philipp Latz, Sören Sager, Dennis Dahms – Marius Bruchhäuser, Artur Korko – Artur Lammert (90. Daniel Trommer), David Feldmeier, Amritpal Singh – Marvin Schuster

 

Tore:

Keine

 

Gelbe Karten:

Latz, Schuster, Sager, Singh

 

Schiedsrichter: Volkan Kenan (Note 2) – Sicherer Leiter einer fairen Partie mit aufmerksamen Assistenten.

Fußball 17.11.2017 von Monika Bohlin

HSV - Fußballschule in 2018 in EILBEK!!

Zum ersten Mal in der Geschichte unseres SC Eilbek veranstaltet die HSV-Fußballschule ein 5-tägiges FUßBALLCAMP auf unserer Fichtestraße!

Voraussetzung ist natürlich die Fertigstellung des heiß erwarteten Kunstrasens - aus dem Grund findet das Camp auch erst im Oktober 2018 statt.

Anmeldungen sind bereits seit Mittwoch, dem 15. November 2018 möglich!

Zur Anmeldung geht es hier

Fußball 01.11.2017 von Thorsten Hirschberg

LIGA: Sonntag früher aufstehen

Das Ligaspiel am Sonntag gegen Croatia findet schon um 09.45 Uhr statt, also

bitte alle rechtzeitig aufstehen, auch die Geburtstagsgäste unseres 1. Vorsitzenden

Christian Aschik.

Ein Sieg muß her.

 

Fußball 31.10.2017 von Markus Bauer

1.D-Junioren (2006/2007): Die Saison endet mit einem 1:0 Heimsieg

Beim heutigen Nachholspiel gegen UH Adler konnten die Jungs einen

knappen 1:0 Heimsieg schaffen. Damit fand eine durchwachsene Saison

einen schönen Abschluss.

 

Fußball 23.10.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Trotz starker Leistung: Großmann-Tor reicht nicht

13. Spieltag: SC Eilbek II – USC Paloma II 1:2 (1:1)

 

Dauerregen setzte quasi mit Anpfiff an der Fichtestraße ein, so dass es beim Nachbarschaftsduell zwischen Eilbek II und Paloma II zu einer leidenschaftlich geführten Partie kommen sollte, bei der nur die wenigsten Trikots sauber blieben. SCE-Coach Torgau stellte nur zweimal im Vergleich zur Vorwoche um und brachte Großmann und Helm für Dahms und Horn. Mit einem hochstehenden 442 gegen den Ball wollte Eilbek Palomas Ballzirkulation früh unterbinden. Palomas selbsternannte U23 lief derweil mit fünf Ü23-Spielern auf.

 

Die Gäste hatten einen guten Beginn und ließen das Spiel sehr temporeich angehen, erste Schussversuche von Isic und Broksch verfehlten das Tor von Keeper Schultz und nach einigen kleineren Anpassungen kam Eilbek etwas verschlafen auch endlich ins Spiel und hatte nach rund zehn Minuten die große Chance zur Führung. Kassem Tohme fing einen Pass von Innenverteidiger Atariwa ab und hatte frei vor Rosenow alle Zeit der Welt und zielte am langen Pfosten vorbei. Der mitgelaufene Marvin Schuster beschwerte sich hier, da er völlig freistehend den Ball nur noch über die Linie hätte drücken müssen. Vor allem über die rechte Seite spielte der SCE gefällig nach vorne, nach einer Kombination über Hansen und Singh war Tohme wieder im Strafraum, seine Hereingabe auf Schuster grätschte Lohfeldt in höchster Not ab.

 

Von den hoch gehandelten Gästen war derweil aus dem Spiel heraus fast nichts zu sehen, Eilbek unterband das Aufbauspiel und so war die Dreierkette immer wieder gezwungen das Spiel mit langen Bällen aufzubauen, die aber nicht mehr als Futter für die SCE-Abwehr darstellten. Nach einer halben Stunde gab es dann die bis dahin nicht unverdiente Führung für Eilbek. Bei einem Einwurf schaltete Coach Torgau schnell und warf Haakon Hansen den Ersatzball zu, über Tohme gelang das Leder zu Schuster, der mit einem schönen Diagonalball am zweiten Pfosten Paul Großmann sah, Eilbeks Linksaußen ging volles Risiko, nahm das Leder Dropkick und schoss satt ins kurze Eck ein!

 

Doch wie schon gegen Wandsetal hielt die Führung nicht lange, denn Schiedsrichterin Cindy Düring entschied nur drei Minuten nach dem Führungstreffer auf Strafstoß für Paloma. Bei einer Einwurfsituation brachte Sebastian Helm Schröder zu Fall, Düring entschied zu Recht auf Penalty. Der bis dato abgemeldete Edvin Isic nahm sich der Sache an und verwandelte oben rechts, Marc Schultz war in der richtigen Ecke, gegen den wuchtigen und platzierten Schuss aber ohne jede Abwehrchance.

 

Mit einem 1:1 ging es in die Kabinen, mit zunehmender Spieldauer glich der Platz an der Fichtestraße einer riesigen Pfütze. Die spielerische Qualität litt darunter, doch noch immer waren beide Teams bemüht druckvollen und ansehnlichen Fußball zu bieten. Immer wieder gab es packende Zweikämpfe, vor allem Lohfeldt und Schuster lieferten sich schöne Duelle mit Haken und Ösen, die am Ende leider immer ein wenig einseitig ausgelegt wurden.

 

Das Spiel fand im zweiten Abschnitt fast ausschließlich zwischen den Strafräumen statt, einzig der eingewechselte Melih Yasar, Bruder von Eilbeks verletztem Fatih Yasar, hatte nach Abspielfehler in der Verteidigung die große Chance zur Gästeführung, schoss aus acht Metern halbrechter Position aber am Kasten vorbei.

 

Paloma-Trainer Marius Nitsch hatte derweil aus seiner Dreier- eine Viererkette gemacht, mehr Durchschlagskraft wurde dadurch aber auch nicht entwickelt. Mit Hochstätter für Muaremi brachte der Gäste-Coach nochmals Erfahrung auf den Platz, doch die Führung der Gäste sollte aus einer Einzelaktion entstehen. Linksverteidiger Lennard Wallner hatte aus 25 Metern halblinker Position ein wenig zu viel Freiraum und entschied sich zum Distanzschuss, mithilfe des Innenpfostens klatschte die Kugel ins Netz, Riesenjubel beim USC Paloma!

 

Der SCE wollte nach vier Heimspielen ohne Niederlage nicht als Verlierer vom Platz und warf in der Schlussphase alles nach vorne. Als Schuster am Strafraumrand gefoult wurde, trat Kassem Tohme zum Freistoß aus 19 Metern an, Gäste-Keeper Maurice Rosenow konnte den gut getretenen Freistoß über die Latte lenken und sicherte seiner Elf den Dreier.

 

Eine mehr als ärgerliche Niederlage für den SCE, der sich mit dieser guten Vorstellung in einem ansehnlichen Kreisliga-Spiel mindestens einen Punkt verdient hätte. Umso wichtiger sind die drei Zähler am kommenden Sonntag beim Schlusslicht von EGB.

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Haakon Hansen, Tobias Marschler, Sören Sager, Steffen Heinrich – Sebastian Helm, David Feldmeier (84. Sven Prigann) – Kassem Tohme, Amritpal Singh (79. Daniel Trommer), Paul Großmann (79. Nils Kägeler) – Marvin Schuster

 

Tore:

1:0 Paul Großmann (32., Rechtsschuss, Schuster)

1:1 Edvin Isic (35., Foulelfmeter, Helm an Schröder)

1:2 Lennard Wallner (76., Linksschuss)

 

Gelbe Karten:

Marschler - Wallner

 

Schiedsrichter: Cindy Düring (Note 3) – Die junge Schiedsrichterin leistete in einer Partie mit vielen, intensiven Zweikämpfen eine überwiegend gute Partie ab.

Fußball 15.10.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Blitzstart ohne Punkte - Rössing mit Tor des Jahres

12. Spieltag: TSV Wandsetal - SC Eilbek II 3:1 (2:1)

 

Im Wandsbeker Derby wurden die Zuschauer im Sportpark Hinschenfelde für ihr Kommen nicht bestraft. Sie sahen ein spannendes, packendes und ereignisreiches Spiel, welches der Tabellenführer am Ende für sich entscheiden konnte. Ereignisreich ging es auch vor dem Spiel her, denn Schiedsrichter Max Ole Denkmann erschien nicht und so bemühten sich beide Teams um eine schnelle Lösung, die wie folgt aussah: Eilbeks Ersatztorhüter Marco Simon, der eigentlich für Barmbek-Uhlenhorst pfeift, wurde als Hauptschiedsrichter auserkoren, Eilbeks Co-Trainer Christian Rief (Bramfelder SV) und Wandsetals Daniel Ranck komplettierten das Gespann, welches einen guten Eindruck hinterließ. Eilbeks Trainer Klaus Pablo Torgau reagierte auf die 7:1-Klatsche im Vorjahr und stellte gegen Wandsetals ausgeprägte Offensivstärke eine Fünferkette auf, um vor allem die Außenverteidiger in den Duellen gegen die flinken und technisch beschlagenen Haury und Tran zu sichern.

 

Wer am Freitag zu spät seinen Platz einnahm, hatte einen großen Teil der Partie verpasst. Die hoch verteidigenden Eilbeker übten schon in der ersten Minute Druck aus, Mittelstürmer Schuster lief vorne an, beim Rückpass unterlief einem Innenverteidiger ein böser Stockfehler, Rechtsaußen Kassem Tohme schaltete blitzschnell und nahm sich des Leders an, lief allein auf Keeper Falkenhagen zu und verwandelte nach 47 Sekunden souverän oben rechts ins Eck. Blitzstart für den SCE, der beim Tabellenführer durchaus die Ambition hatte, Punkte mitzunehmen.

 

Doch die Führung hielt nur 120 Sekunden, als Sommer-Neuzugang Philipp Rössing vom USC Paloma da stand, wo ein Torjäger stehen muss. Jan Schneekluth brachte eine recht uninspirierte Flanke aus dem Halbfeld in den Strafraum, wo Keeper Marc Schultz im Getümmel die Kugel nicht festhalten konnte und Rössing aus 14 Metern trocken abstaubte. Zwei Tore nach 160 Sekunden, das konnte ein Fußballfest werden. Das hohe Tempo führte auch zu vielen knackigen Zweikämpfen, die hart, aber auf beiden Seiten nie überhart geführt wurden. Bei diversen Grätschen merkte man den Hausherren an, dass sie öfter als der SCE auf einem Rasen spielen und wissen, wann und wie man hartes und faires Tackling durchführt. Das Zusehen machte für den neutralen Beobachter Spaß, denn beide Teams waren um ein Offensivspiel bemüht.

 

Schon nach 14 Minuten klingelte es wieder im Kasten des SCE, Dahms verlor im Mittelfeld ein Kopfballduell gegen Kapitän Marco Schneekluth, Eilbeks Innenverteidigung stand schlecht gestaffelt und so war Steffen Schwab durch und überwand Marc Schultz mit einem technisch anspruchsvollen Heber aus 15 Metern, 2:1 für den TSV Wandsetal. Wenige Augenblicke später hatte Schwab seinen zweiten Treffer auf dem Fuß, Marcel Tran setzte sich auf dem linken Flügel durch und bediente Schwab, der sich technisch versiert um Horn drehte und die Kugel aus sieben Metern links vorbeischob.

 

In Minute 20 folgte eine Spielunterbrechnung, Marco Schneekluth und Dennis Dahms rasselten im Mittelfeld im Kopfballduell zusammen, beide mussten blutüberströmt mit einem Turban versehen werden und konnten nicht weiterspielen, Wandsetal brachte mit Witt einen weiteren Offensivspieler, Eilbek brachte Großmann und stellte Mittelstürmer Schuster ins Zentrum, da sich in den letzten Wochen eine Sechser-Not in Eilbek ausbrach, mit Twardawa, Yasar, Hesse, Bruchhäuser und Helm fehlten gleich fünf zentrale Mittelfeldspieler.

 

Nach der kurzen Eilbeker Schwächephase wurde das Spiel wieder ausgeglichener, Wandsetal hatte deutlich mehr Ballbesitz, fand gegen eine gut stehende Eilbeker Deckung aber selten im gefährlichen Raum eine Lücke. Ähnlich sah es beim SC Eilbek II aus, der bis zur Strafraumgrenze gefällig kombinierte, aber kaum einmal gefährlich zum Abschluss kam. Dennoch blieb die Partie temporeich und hochansehnlich, kurz vor dem Seitenwechsel hatte Amritpal Singh nach einer Flanke von Kassem Tohme den Ausgleich auf dem Fuß, doch Keeper Falkenhagen überzeugte mit einem guten Stellungsspiel und so ging es mit einer knappen Führung für Wandsetal in die Katakomben.

 

Deutlich ereignisärmer verlief der zweite Abschnitt, Wandsetal fand aus dem Spiel heraus weiter wenig Mittel, Eilbek spielte seine Konter zu unsauber aus. Die Partie wurde immer hitziger, kleinere Wortgefechte sorgten auch auf den Rängen für Heiterkeit und Stimmung im Stadion, wo der Rasen sich in einem erstklassigen Zustand präsentierte. Nach 55 Minuten hatte Eilbek einen Torschrei auf den Lippen, Marvin Schuster setzte Rechtsverteidiger Haakon Hansen in Szene, der vor Falkenhagen an den Ball kam und das vermeintliche 2:2 erzielte. Doch Assistent Christian Rief, im wahren Leben Co-Trainer beim SCE, entschied auf Abseits. Eine sehr knifflige Situation, die beim Eilbeker Anhang auf großen Unmut stieß. „Da muss er doch die Fahne unten lassen“ war nicht nur einmal aus dem Gästeblock zu hören. Rief wird am Dienstag beim Training sich mit Sicherheit noch einer Anhörung unterziehen müssen.

 

Stattdessen machte Wandsetal den Deckel auf der Gegenseite und mit einem Tor der Marke „Tor des Jahres“! Nach einer abgewehrten Standardsituation landete der Ball in hohem Bogen 40 Meter vor dem Tor bei Philipp Rössing, der volles Risiko ging und Vollspann abzog und das Leder perfekt traf. Mit einem leichten Effet nach außen knallte die Kugel oben rechts in den Giebel, Torwart Marc Schultz konnte diesem Strahl nur hinterherschauen. Was war das für ein geiles Tor! Der immer wieder vom Eilbeker Anhang provozierte und gelb verwarnte Rössing jubelte in Richtung SCE-Kurve – nach diesem Tor durchaus zu Recht.

 

Wandsetal hatte durch den eingewechselten Witt noch eine gute Gelegenheit, sein Schuss von der Strafraumgrenze wurde jedoch leicht abgefälscht und flog so knapp neben das Tor. In den letzten zehn Minuten öffnete Eilbek ein wenig und erhöhte den Druck beim Anlaufen, so wurde Düllberg als Folge einer Balleroberung kurz vor dem Strafraum zu Fall gebracht, den Freistoß aus 17 Metern halbrechter Position bolzte Steffen Heinrich aber nur auf den nebenstehenden Tennisplatz.

 

 

Das war durchaus Werbung für den Amateursport, was Wandsetal und Eilbek ablieferten, mit einem aus Eilbeker Sicht falschen Sieger, der aber in Summe die stärkere Mannschaft war. Dass alle drei Gegentreffer aber mehr als einfach vermeidbar bzw. glücklich waren, ist enttäuschend – auch Eilbeks Treffer resultierte fairerweise aus einem dicken Fehler. Für den SCE war vielleicht ein wenig mehr drin, grämen muss man sich nach der guten Leistung beim Tabellenführer aber überhaupt nicht.  Dass sich alle Spieler nach dem Spiel trotz eines harten Kampfs in die Augen schauen konnten und freundschaftlich miteinander umgingen, rundete dieses sehenswerte Spiel ab.

 

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Haakon Hansen, Tobias Marschler, Sören Sager, Stephan Horn (90. Sebastian Stenzel), Steffen Heinrich – Dennis Dahms (25. Paul Großmann), David Feldmeier – Kassem Tohme, Marvin Schuster (61. Leon Düllberg), Amritpal Singh

 

Tore:

0:1 Kassem Tohme (1., Rechtsschuss, ohne Vorarbeit)

1:1 Philipp Rössing (3., Rechtsschuss, ohne Vorarbeit)

2:1 Steffen Schwab (14., Rechtsschuss, M. Schneekluth)

3:1 Philipp Rössing (65., Rechtsschuss, ohne Vorarbeit)

 

Gelbe Karten:

Rössing – Schuster, Hansen, Großmann

 

Schiedsrichter: Max Ole Denkmann (Note 6) – Nicht erschienen. Eilbeks Ersatzkeeper Marco Simon (BU) lieferte eine gute Leistung ab.

Zurück 1 3 4 5 6 7 8 9 ... 12 13
Beitragsarchiv