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Fußball 15.10.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Blitzstart ohne Punkte - Rössing mit Tor des Jahres

12. Spieltag: TSV Wandsetal - SC Eilbek II 3:1 (2:1)

 

Im Wandsbeker Derby wurden die Zuschauer im Sportpark Hinschenfelde für ihr Kommen nicht bestraft. Sie sahen ein spannendes, packendes und ereignisreiches Spiel, welches der Tabellenführer am Ende für sich entscheiden konnte. Ereignisreich ging es auch vor dem Spiel her, denn Schiedsrichter Max Ole Denkmann erschien nicht und so bemühten sich beide Teams um eine schnelle Lösung, die wie folgt aussah: Eilbeks Ersatztorhüter Marco Simon, der eigentlich für Barmbek-Uhlenhorst pfeift, wurde als Hauptschiedsrichter auserkoren, Eilbeks Co-Trainer Christian Rief (Bramfelder SV) und Wandsetals Daniel Ranck komplettierten das Gespann, welches einen guten Eindruck hinterließ. Eilbeks Trainer Klaus Pablo Torgau reagierte auf die 7:1-Klatsche im Vorjahr und stellte gegen Wandsetals ausgeprägte Offensivstärke eine Fünferkette auf, um vor allem die Außenverteidiger in den Duellen gegen die flinken und technisch beschlagenen Haury und Tran zu sichern.

 

Wer am Freitag zu spät seinen Platz einnahm, hatte einen großen Teil der Partie verpasst. Die hoch verteidigenden Eilbeker übten schon in der ersten Minute Druck aus, Mittelstürmer Schuster lief vorne an, beim Rückpass unterlief einem Innenverteidiger ein böser Stockfehler, Rechtsaußen Kassem Tohme schaltete blitzschnell und nahm sich des Leders an, lief allein auf Keeper Falkenhagen zu und verwandelte nach 47 Sekunden souverän oben rechts ins Eck. Blitzstart für den SCE, der beim Tabellenführer durchaus die Ambition hatte, Punkte mitzunehmen.

 

Doch die Führung hielt nur 120 Sekunden, als Sommer-Neuzugang Philipp Rössing vom USC Paloma da stand, wo ein Torjäger stehen muss. Jan Schneekluth brachte eine recht uninspirierte Flanke aus dem Halbfeld in den Strafraum, wo Keeper Marc Schultz im Getümmel die Kugel nicht festhalten konnte und Rössing aus 14 Metern trocken abstaubte. Zwei Tore nach 160 Sekunden, das konnte ein Fußballfest werden. Das hohe Tempo führte auch zu vielen knackigen Zweikämpfen, die hart, aber auf beiden Seiten nie überhart geführt wurden. Bei diversen Grätschen merkte man den Hausherren an, dass sie öfter als der SCE auf einem Rasen spielen und wissen, wann und wie man hartes und faires Tackling durchführt. Das Zusehen machte für den neutralen Beobachter Spaß, denn beide Teams waren um ein Offensivspiel bemüht.

 

Schon nach 14 Minuten klingelte es wieder im Kasten des SCE, Dahms verlor im Mittelfeld ein Kopfballduell gegen Kapitän Marco Schneekluth, Eilbeks Innenverteidigung stand schlecht gestaffelt und so war Steffen Schwab durch und überwand Marc Schultz mit einem technisch anspruchsvollen Heber aus 15 Metern, 2:1 für den TSV Wandsetal. Wenige Augenblicke später hatte Schwab seinen zweiten Treffer auf dem Fuß, Marcel Tran setzte sich auf dem linken Flügel durch und bediente Schwab, der sich technisch versiert um Horn drehte und die Kugel aus sieben Metern links vorbeischob.

 

In Minute 20 folgte eine Spielunterbrechnung, Marco Schneekluth und Dennis Dahms rasselten im Mittelfeld im Kopfballduell zusammen, beide mussten blutüberströmt mit einem Turban versehen werden und konnten nicht weiterspielen, Wandsetal brachte mit Witt einen weiteren Offensivspieler, Eilbek brachte Großmann und stellte Mittelstürmer Schuster ins Zentrum, da sich in den letzten Wochen eine Sechser-Not in Eilbek ausbrach, mit Twardawa, Yasar, Hesse, Bruchhäuser und Helm fehlten gleich fünf zentrale Mittelfeldspieler.

 

Nach der kurzen Eilbeker Schwächephase wurde das Spiel wieder ausgeglichener, Wandsetal hatte deutlich mehr Ballbesitz, fand gegen eine gut stehende Eilbeker Deckung aber selten im gefährlichen Raum eine Lücke. Ähnlich sah es beim SC Eilbek II aus, der bis zur Strafraumgrenze gefällig kombinierte, aber kaum einmal gefährlich zum Abschluss kam. Dennoch blieb die Partie temporeich und hochansehnlich, kurz vor dem Seitenwechsel hatte Amritpal Singh nach einer Flanke von Kassem Tohme den Ausgleich auf dem Fuß, doch Keeper Falkenhagen überzeugte mit einem guten Stellungsspiel und so ging es mit einer knappen Führung für Wandsetal in die Katakomben.

 

Deutlich ereignisärmer verlief der zweite Abschnitt, Wandsetal fand aus dem Spiel heraus weiter wenig Mittel, Eilbek spielte seine Konter zu unsauber aus. Die Partie wurde immer hitziger, kleinere Wortgefechte sorgten auch auf den Rängen für Heiterkeit und Stimmung im Stadion, wo der Rasen sich in einem erstklassigen Zustand präsentierte. Nach 55 Minuten hatte Eilbek einen Torschrei auf den Lippen, Marvin Schuster setzte Rechtsverteidiger Haakon Hansen in Szene, der vor Falkenhagen an den Ball kam und das vermeintliche 2:2 erzielte. Doch Assistent Christian Rief, im wahren Leben Co-Trainer beim SCE, entschied auf Abseits. Eine sehr knifflige Situation, die beim Eilbeker Anhang auf großen Unmut stieß. „Da muss er doch die Fahne unten lassen“ war nicht nur einmal aus dem Gästeblock zu hören. Rief wird am Dienstag beim Training sich mit Sicherheit noch einer Anhörung unterziehen müssen.

 

Stattdessen machte Wandsetal den Deckel auf der Gegenseite und mit einem Tor der Marke „Tor des Jahres“! Nach einer abgewehrten Standardsituation landete der Ball in hohem Bogen 40 Meter vor dem Tor bei Philipp Rössing, der volles Risiko ging und Vollspann abzog und das Leder perfekt traf. Mit einem leichten Effet nach außen knallte die Kugel oben rechts in den Giebel, Torwart Marc Schultz konnte diesem Strahl nur hinterherschauen. Was war das für ein geiles Tor! Der immer wieder vom Eilbeker Anhang provozierte und gelb verwarnte Rössing jubelte in Richtung SCE-Kurve – nach diesem Tor durchaus zu Recht.

 

Wandsetal hatte durch den eingewechselten Witt noch eine gute Gelegenheit, sein Schuss von der Strafraumgrenze wurde jedoch leicht abgefälscht und flog so knapp neben das Tor. In den letzten zehn Minuten öffnete Eilbek ein wenig und erhöhte den Druck beim Anlaufen, so wurde Düllberg als Folge einer Balleroberung kurz vor dem Strafraum zu Fall gebracht, den Freistoß aus 17 Metern halbrechter Position bolzte Steffen Heinrich aber nur auf den nebenstehenden Tennisplatz.

 

 

Das war durchaus Werbung für den Amateursport, was Wandsetal und Eilbek ablieferten, mit einem aus Eilbeker Sicht falschen Sieger, der aber in Summe die stärkere Mannschaft war. Dass alle drei Gegentreffer aber mehr als einfach vermeidbar bzw. glücklich waren, ist enttäuschend – auch Eilbeks Treffer resultierte fairerweise aus einem dicken Fehler. Für den SCE war vielleicht ein wenig mehr drin, grämen muss man sich nach der guten Leistung beim Tabellenführer aber überhaupt nicht.  Dass sich alle Spieler nach dem Spiel trotz eines harten Kampfs in die Augen schauen konnten und freundschaftlich miteinander umgingen, rundete dieses sehenswerte Spiel ab.

 

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Haakon Hansen, Tobias Marschler, Sören Sager, Stephan Horn (90. Sebastian Stenzel), Steffen Heinrich – Dennis Dahms (25. Paul Großmann), David Feldmeier – Kassem Tohme, Marvin Schuster (61. Leon Düllberg), Amritpal Singh

 

Tore:

0:1 Kassem Tohme (1., Rechtsschuss, ohne Vorarbeit)

1:1 Philipp Rössing (3., Rechtsschuss, ohne Vorarbeit)

2:1 Steffen Schwab (14., Rechtsschuss, M. Schneekluth)

3:1 Philipp Rössing (65., Rechtsschuss, ohne Vorarbeit)

 

Gelbe Karten:

Rössing – Schuster, Hansen, Großmann

 

Schiedsrichter: Max Ole Denkmann (Note 6) – Nicht erschienen. Eilbeks Ersatzkeeper Marco Simon (BU) lieferte eine gute Leistung ab.

Fußball 09.10.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Klarer Heimsieg gegen Winterhude

11. Spieltag: SC Eilbek II – FC Winterhude 4:1 (2:0)

 

Zum Tag der Amateure hatte der SC Eilbek II ein Heimspiel und empfing dabei seinen Lieblingsgegner FC Winterhude, der in sechs Aufeinandertreffen noch keinen Sieg erringen konnte. Daran sollte sich auch im siebten Duell nichts ändern, denn die Zuschauer an der Fichtestraße sahen bei goldenem Oktoberwetter ein komplett einseitiges Spiel. Zwischen der gebotenen Eilbeker Leistung und der aus der Vorwoche lagen beim SCE Welten, am Ende durfte man völlig verdient den zweiten Heimsieg in Folge feiern.

 

Nach dem 1:4-Debakel in Hellbrook tauschte Trainer Klaus Pablo Torgau gleich die komplette Viererkette um, aus der Startelf der Vorwoche blieben nur noch drei Feldspieler übrig. Eilbek präsentierte sich stark verbessert im Angriffsspiel und ließ Winterhude kaum einmal aus der eigenen Hälfte kommen. Die einzige Winterhuder Chance hatte Tom Otte, der nach einem Freistoß Marc Schultz per Kopf von der Strafraumgrenze prüfte. Ansonsten blieb Winterhude offensiv komplett harmlos, nicht so dagegen der SCE, der gleich sechs Abschlüsse von innerhalb des Fünfmeterraums vorweisen konnte.

 

In Minute 20 hätte es dabei fast das erste Mal geklingelt, nach einer Flanke von Tohme bekam Verteidiger Lars-Simon Brietzke gerade noch die Fußspitze vor dem einschussbereiten Feldmeier an den Ball. Die darauffolgenden Ecken sollten es ebenfalls in sich haben: Marschlers scharf getretene Ecke ließ Keeper Reuter aus den Händen gleiten, Sören Sager machte aus zwei Metern „den Harnik“ und schoss gegen die Latte, den Nachschuss von Christoglou wehrte ein Verteidiger kurz vor der Linie zur nächsten Ecke ab. Nach dieser war abermals eine Flanke von Tohme Ausgangspunkt für eine Großchance, doch Sager scheiterte aus fünf Metern am glänzend reagieren Timo Reuter. Auch bei der dritten Ecke in Folge gehörte die Kugel dem SCE, Sebastian Helm schädelte das Leder links vorbei.

 

Nach einer halben Stunde war es dann geschehen, Eilbek brachte sich hochverdient in Führung. Brietzke spielte im Aufbau einen Pass genau in die Füße von David Feldmeier, der blitzschnell Mittelstürmer Marvin Schuster bediente, dieser ließ im Strafraum noch einen Verteidiger stehen und schoss mit links platziert ins lange Eck – ein Tor im Stile eines Klasse-Stürmers, 1:0 (30.). 60 Sekunden später brannte ein erneuter Jubel durchs Stadion, über den linken Flügel legten Schuster und Heinrich den Turbo ein, letzterer scheiterte beim ersten Flankenversuch, eroberte sich die Kugel zurück und brachte eine weitere Brandbombe ins Zentrum zwischen Torwart und Innenverteidiger, so dass David Feldmeier am langen Pfosten aus vier Metern nur noch einschieben musste (31.).

 

Einmal mehr spielte sich Eilbek durch die Winterhuder Verteidigung, aber als Kassem Tohme zum vermeintlichen 3:0 auf Vorlage von Feldmeier einschob, ertönte ein Abseitspfiff des guten Schiedsrichtergespanns, eine knappe Entscheidung. Marvin Schuster aus elf Metern hätte das Ergebnis noch weiter in die Höhe schrauben können, doch hier war Timo Reuter auf dem Posten und so ging es mit einem 2:0 in die Kabine. 12:4 Torschüsse für Eilbek sprachen zu diesem Zeitpunkt neben dem Ergebnis eine deutliche Sprache.

 

Vier Minuten lang hielt das Aufbäumen des FC Winterhude in Abschnitt zwei an, dann war der Drops gelutscht. Rechtsverteidiger Haakon Hansen eroberte auf Höhe der Mittellinie die Kugel, spielte einen Doppelpass mit Feldmeier und versenkte gnadenlos aus dreizehn Metern mit dem rechten Vollspann (50.). Und weiter gab es nur eine Spielrichtung, nach einem weiteren sehenswerten Angriff konnte auch Linksaußen Amritpal Singh sein erstes Saisontor bejubeln. Über die rechte Seite baute Eilbek seinen Angriff auf, Angreifer Schuster sah auf halblinks den völlig frei stehenden Amritpal Singh, der das Leder maßgeschneidert in den Lauf bekam und aus dreizehn Metern ins kurze Eck traf (61.).

 

Nach dem 4:0 schaltete Eilbek zwei Gänge zurück in den Verwaltungsmodus, und doch hatten Düllberg und Singh noch Chancen das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben. Wie aus dem Nichts konnte Winterhude noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben, nach einem Einwurf war Eilbeks Verteidigung etwas unsortiert, Platanovitch konnte mit einem platzierten Rechtsschuss von der Strafraumgrenze das 4:1 erzielen (82.). Wirklich spannend wurde es danach auch nicht mehr, Eilbek belohnt sich mit drei Punkten für einen starken Auftritt.

 

Eine Wiederholung der Leistung ist in den kommenden Wochen dringend notwendig, die Großkaliber Wandsetal und Paloma II warten auf den SCE.

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Haakon Hansen, Tobias Marschler, Sören Sager, Steffen Heinrich – Sebastian Helm (56. Dennis Dahms), Chrisovalandis Christoglou – Kassem Tohme, David Feldmeier (68. Sebastian Stenzel), Amritpal Singh – Marvin Schuster (64. Leon Düllberg)

 

Tore:

1:0 Marvin Schuster (30., Linksschuss, Feldmeier)

2:0 David Feldmeier (31., Rechtsschuss, Heinrich)

3:0 Haakon Hansen (50., Rechtsschuss, Feldmeier)

4:0 Amritpal Singh (61., Rechtsschuss, Schuster)

4:1 Evegenij Platanovitch (82., Rechtsschuss)

 

Torschüsse (von innerhalb des Strafraums):

19 (12) – 9 (4)

 

Gelbe Karten:

Jahn

 

Schiedsrichter: Simon Rathgeber (Note 2,5) – Das junge Gespann hatte in einer angenehm zu leitenden Partie keinerlei Schwierigkeiten, einzig Feldmeiers Vorteilsituation wurde nicht erkannt.

Fußball 25.09.2017 von Monika Bohlin

1.Frauen: 8:2 Sieg auswärts

FFC Elbinsel 1.Frauen - SC Eilbek 1. Frauen = 2:8 (0:5)

Nach der unglücklichen Niederlage am letzten Mittwoch gegen Walddörfer SV 2. Frauen zeigten sich unsere Eilbekerinnen in der heutigen Partie bei FFC Elbinsel sehr gut erholt. Unsere urlaubende Stammstürmerin Old-Jette wurde in Halbzeit 1 von Falida (Foto) S U P E R vertreten: die Trefferfolge 0:1 (10.), 0:2 (13.), 0:3 (20.) und 0:5 (37.) wurde noch durch das 0:4 (30.) von Farina unterbrochen.

Die fast nur 4minütige Halbzeitpause, der Spielleiter wollte wohl rechtzeitig zum Mittag zu Hause sein, ließ sich aber noch zu 10 Minuten überreden, kam für unser Team zur Unzeit, denn meistens sollte ein Spiel durchgehend gespielt werden, wenn frau einen Lauf hat!
Das 1. Tor für den FFC fiel genau zu Beginn der 2. Halbzeit -
man merkte somit schnell, dass die Elbinselinnerinnen nicht mehr allzu viel zulassen wollten. Das gelang ihnen auch sehr gut, denn dem Halbzeit 1-Ergebnis von 0:5 stand in Hälfte 2 nun ein 2:3 gegenüber.
Der gleichen FFC-Torschützin gelang in der 79. Spielminute auch der 2. Treffer für die Wilhelmsburgerinnen an diesem Tag. Danach legten wieder unsere Eilbekerinnen los!

Unsere Eilbeker Tore erzielten noch:
2:6 (80.) und 2:8 (90. nach toller Vorarbeit von Mia) Mille und -wer auch sonst an diesem Tag ;o) - Falida zum 2:7 in der 84. Spielminute.

Ein tolles Ergebnis mit schönen Spielzügen erreichten heute Caro, Michalski, Mia, Jenny, Nina, Steffi, Falida, Farina, Cinja, Mille, Mücke, Kira und Anja

Fußball 25.09.2017 von Monika Bohlin

1.Frauen: 1:2 Niederlage im Spitzenspiel

Leider war ich nicht vor Ort am Mittwoch, aber hier ein paar kleine Kommentare zum Klasse-Spiel mit einem unglücklichen Ende für uns.
"Klasse Spitzenspiel, ein hohes Niveau, es ist ein sehr schnelles Spiel, nicht einfach, aber sehr spannend, verdient den Namen TOPspiel"
"Wusste gar nicht, dass Eilbek so gut kombinieren kann"
"93 Minuten ein verdientes Unentschieden und dann kam die 94. Spielminute"
Es herrschte eine sehr traurige Stimmung in der Eilbeker Kabine, wogegen der WSV den Sieg wie eine Meisterschaft feierte - dadurch ist die Wertschätzung dieses Spieles noch einmal erfolgt!
"Mund abwischen, wir sind auf dem richtigen Weg und machen weiter"
Genug der Kommentare, nun geht es Sonntag zum FFC Elbinsel, die überraschend den Aufsteiger vom Meiendorfer SV knapp mit 2:1 besiegten.
Auf geht´s SCE!!

Foto: Jette, Torschützin zum 1:1 Ausgleich vor dem Halbzeitpfiff

Fußball 25.09.2017 von Monika Bohlin

2.Frauen: Erneute 0:4 Heimniederlage

SC Eilbek 2. Frauen - VSG Stapelfeld 1. Frauen = 0:4 (0:1)

"Wir sind nur zu Zehnt, kann noch jemand bitte helfen??" Dieser Aufruf kam über den Gruppen-App-Äther und wurde erhört! Svea stellte sich nach gerade erst überstandener Knöchelverletzung zur Verfügung und Sonja überwand mit Kurzeinsätzen ihre Rückenbeschwerden: DANKESCHÖN DAFÜR!!

Leider war kein Spielleiter angesetzt und beide Teams einigten sich auf Christian (Co-Trainer SC Eilbek 2. Herren)- auch hier unseren herzlichen DANK!
Somit begann das Spiel mit fast 25minütiger Verspätung.

Stapelfeld begann sehr druckvoll und hielt unsere Eilbeker Abwehr ganz schön in Bewegung - Mittelfeld und Sturm fanden zunächst keine Bindung in das Spiel.
Es dauerte rund 15 Minuten bis unsere Eilbekerinnen sich gefunden hatten, einige Entlastungsangriffe starteteten und das Stapelfelder Mittelfeld überwinden konnten. Allerdings wurden diese Bemühungen durch das 0:1 in der 18 Spielminute jäh unterbrochen und bestraft.
"Mund abwischen und weitermachen", ist die bekannte Devise, denn ein Spiel dauert so lange bis die Spielleitung abpfeift. Und das taten unsere Eilbekerinnen nun mit vermehrten Kräften, wehrten einige Torchancen ab, konnten aber auch die Stapelfelder Torhüterin zu waghalsigen Ausflügen aus dem eigenen Strafraum zur Torvereitelung beschäftigen. So ging es dann mit dem kämpferisch verdienten 0:1 in die Halbzeitpause.

Die Ansprache des sehr unzufriedenen Stapelfelder Trainers -übrigens wäre eine kleine Informtion, dass dieses Spiel gefilmt wird schon sehr nett gewesen!!- schien gefruchtet zu haben, denn die Räume wurden nun besser aufgeteilt, aber noch führten einige hinter die Eilbeker Abwehr gespielten Pässe nicht zum gewünschten Torerfolg.
Unsere Eilbekerinnen kämpften um jeden Ball nahmen aber die sehr körperbetonte Spielweise der Stapelfelderinnen nicht recht an - hier muss unbedingt darauf trainiert werden! - und mussten ein ums andere Mal Ball und Gegenspielerin hinterherlaufen. Die Konzentration ließ auch leider durch fehlende Kondition ein wenig nach, so dass das Ergebnis innerhalb von der 67. bis zur 87. Spielminute auf 0:4 hochgeschraubt wurde.
Nichtsdestotrotz können hier im Rückspiel durch eine höhere Schlagzahl bei der Trainingsteilnahme noch mehr spielerische Eilbeker Fähigkeiten gezeigt werden. Vergessen wir dabei nicht, dass diese Mannschaft die letzten 2 Jahre in der Sonderstaffel als Spaßtruppe gespielt hat und sich nun im ersten Jahr auf 11er Feld befindet.
Gemeinsam kämpften und ackerten heute auf dem noch Grandplatz in der Fichtestraße Conny, Svea, Hannah, Franzi, Katharina, Dörte, Güli, Mona, Miriam, Sonja, Kirsche und Lea.

Fußball 18.09.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Chaos pur in der Sternschanze

8. Spieltag: VfL Hammonia - SC Eilbek II 2:0 (1:0)

 

Chaos pur im Sternschanzenpark, bei Ankunft um 13:45 Uhr erfuhr man, dass das vorherige Landesliga-Spiel zwischen Sternschanze und Kummerfeld zunächst 20 Minuten verspätet angepfiffen werden konnte und dann nach vier Minuten aufgrund von Gewitter gestoppt wurde. Kurz vor 14 Uhr verlautete der Schiedsrichter den Spielabbruch – auf einmal war man wieder im Zeitplan. Doch Starkregen und Gewitter hörten nicht wirklich auf, dennoch machten sich beide Teams auf dem Platz warm. Dann die nächste Hiobsbotschaft: Es war kein Schiedsrichter angesetzt – noch am Freitag stand Joscha Tetzlaff vom FC Viktoria Harburg im DFBnet. Wenn man nicht erscheinen kann, sollte man sich zumindest um Ersatz bemühen oder die Teams informieren, Setzen, Sechs für Tetzlaff! Der anwesende Dennis Köhncke vom SC Sternschanze sprang dankenswerter ein, musste aber noch kurz nach Hause, um Ausrüstung zu holen. Mit 37 Minuten Verspätung konnte das Spiel dann beginnen.

 

Den ersten Aufreger gab es nach einer Viertelstunde, das Schiedsrichtergespann stand im Fokus. Der Chilene Gonzalez Przygodda schlug Prigann vor den Augen der Hammonia-Bank mit der Hand auf den Hinterkopf, eine klare Tätlichkeit. Schiedsrichter Köhncke hatte die Situation nicht gesehen, der erste Schiedsrichterassistent Pascal Popel, im wahren Leben zweiter Torwart beim VfL Hammonia, wollte nichts gesehen haben, obwohl er genau in die Richtung blickte. Mehr als nur Dusel für den Tabellenführer, der eigentlich nur noch mit zehn Mann auf dem Platz hätte stehen dürfen.

 

Fußball gespielt wurde aber auch noch und das sehr ansehnlich in einer taktischen geprägten Partie, in der die Defensivreihen ihre Aufgaben sorgfältig erledigten und nur wenig Chancen zuließen. Kurz vor dem Strafraum spielten Lammert und Singh einen Doppelpass, letzterer schloss kurz innerhalb des Strafraums volley ab, Keeper Kevin Bejarano kam bei dem platzierten Schuss noch mit den Fingerspitzen an die Kugel und lenkte das Leder um den Pfosten.

 

Dem Spitzenreiter fiel im Aufbau wenig ein und doch führten sie nach 34 Minuten wie aus dem Nichts. Der zentrale Mittelfeldspieler Borowsky erhielt 22 Meter vor dem Tor das Spielgerät, sein halbhoher und mittig geschossener Kullerball rutschte Keeper Marc Schultz durch die Finger, 1:0 für Hammonia. Kurz vor dem Seitenwechsel dann die erste echte Chance für die Hausherren, analog zur Singh-Szene auf der anderen Seite kam Nadolny zum Abschluss, dieses Mal reagierte Schultz stark und verhinderte so das 2:0. In einer komplett ausgeglichenen Partie lag Eilbek aufgrund eines individuellen Fehlers zurück.

 

Nach dem Seitenwechsel erwischte Hammonia den deutlich besseren Start und hatte drei große Chancen: Gonzalez Przygodda köpfte eine Flanke von der linken Seite freistehend aus fünf Metern daneben, Do Quental Gusmaos Schuss vorbei an Schultz konnte von Feuerbach auf der Linie geklärt werden, aber nach einer Stunde war Alan Nadolny aus Nahdistanz nach einem weiteren Ball vom linken Flügel zur Stelle und erzielte in der Drangphase das vorentscheidende 2:0.

 

Viel passierte in der Folge nicht mehr, Bejarano musste einen Lammert-Freistoß noch aus dem Giebel kratzen und der eingewechselte Omar Botarife versuchte auf beschämende Art und Weise einen Elfmeter per Schwalbe zu schinden, Hammonia feiert im achten Spiel seinen achten Erfolg und enteilt den Verfolgern so langsam aber sicher. Eilbek bleibt auch im vierten Spiel in Folge ohne Torerfolg und muss die Punkte in den kommenden Wochen dringend sammeln.

 

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Haakon Hansen, Stephan Horn, Sören Sager, Philipp Feuerbach – Sven Prigann, Marius Bruchhäuser (75. Sebastian Helm) – Artur Lammert, Marvin Schuster, Leon Düllberg (59. Kassem Tohme) – Amritpal Singh (75. Jens Bödeker)

 

Tore:

1:0 Marius Borowsky (34., Rechtsschuss)

2:0 Alan Nadolny (58., Rechtsschuss)

 

Gelbe Karten:

Gonzalez Przygodda - Hansen

 

Schiedsrichter: Michael Köhncke (Note 4,5) – Guter Leiter einer überwiegend faire Partie. Schiedsrichterassistent Lars Popel übersah die klare Tätlichkeit von Gonzalez Przygodda an Prigann nach einer Viertelstunde.

Fußball 17.09.2017 von Guenther Ladewig

1.B Junioren (2002/2003): 2. Spieltag Bezirksliga 1. B Jugend

Nachdem das 1. Spiel bei Lorbeer ziemlich klar verloren ging (2:7), hatten wir große Bedenken , vielleicht auch  etwas Schiss, gegen Buchholz zu spielen. Die hatten ihr 1. Punktspiel mit 11:1 gewonnen. So hatte Buchholz denn auch in den ersten 10 Min. 2 Riesenchancen in Führung zu gehen. Dann aber rappelte sich unser Team auf und erspielte sich zwar keine Großchancen, aber wir spielten mit und hielten den Gegner von unserem Strafraum fern und kamen selbst zu Abschlüssen(Berkan / Omid) . Aus heiterem Himmel schoss dann Jakob von der Mittellinie in Richtung Tor und, der Buchholzer Torwart stand vielleicht 3-4 Schritte zu weit vor seinem Tor, traf. 1:0 für uns! Danach hatten wir das Spiel völlig in Griff, bis der Schiri eine berechtigten Elfmeter gegen uns pfiff. Der wurde verwandelt und ab diesem Zeitpunkt war eine leichte Verunsicherung zu spüren. Kurz danach schoss Buchholz das 2:1. Ca. 15 Min. vor Schluss haben wir dann alles auf eine Karte gesetzt und mit Mann und Maus angegriffen. Berkan trifft den Pfosten, Omid die Latte und 3-4 gingen knapp vorbei oder drüber. In dieser Drangperiode  kriegen wir einen hervorragend vorgetragenen Konter und kassieren das 3:1. Das war der k.o. kurz danach wurde abgepfiffen.

Fußball 16.09.2017 von Monika Bohlin

1.Frauen: 5:1 Sieg im ersten Spiel in der Bezirksliga Ost

Grandplatz der älteren Art - gewöhnungsbedürftig war die Spielfeldmarkierung: ein Strafraum war gekreidet, der andere nicht. Egal, unsere Eilbekerinnen legten gut los und setzten die Zweitvertretung von Altona 93 ordentlich unter Druck.
Als unsere Mücke in der 13. Spielminute das 0:1 erzielte hätte das eigentlich der Startschuß für weitere Tore sein können und sollen.. IRRTUM! Nun besann sich Altona 93 2. der kämpferischen Fähigkeiten und es kam neben mehreren "Rudelbildungen" durch viel Klein-Klein-Gespiele zu viel zu viel Mittelfeldgeplänkel ohne zählbaren Erfolg gegen oder für uns.
Altona unterbrach jeden Spielaufbau und versuchte Caro unter Druck zu setzen, aber es gelang ihnen kein Treffer.
Halbzeitpause und unser Trainer Andy muss wohl die richtigen Worte gefunden haben.
Kaum angepfiffen ging unsere Farina über links durch, ließ 2 bis 3 Altonaer Spielerinnen stehen und lupfte den Ball aus spitzem Winkel über die Torhüterin hinweg - ein coooooles Tor!
Dieses Tor gab unseren Eilbekerinnen nun ganz viel Sicherheit und in der Folge fielen die Tore 3 durch Jette (56.), Nummer 4 durch Mücke (58.) und nochmals Farina (70.) zum 0:5.
Die Frauen von Altona 93 kämpften tapfer weiter und setzten ihren Kampf nach dem Aufruf der Torhüterin "Altona, das war das letzte Tor!" weiter fort. Sie wurden mit einem sehenswerten Weitschußtor durch Mariasol auch belohnt!
Alles in allem ein gutes Bezirksligaspiel, allerdings wie auf einigen Fotos zu erkennen ist, mit vielen kleinen "Zusammenkünften", zu denen nur der Kaffee noch fehlte...
Es spielten heute: Caro, Steffi, Falida, Jenny, Mia, Farina, Janina, Cinja, Linda, Jette, Mücke, Kira, Miriam und Nina.

Mittwoch kommt nun die 2. Frauen vom Walddörfer SV auf unsere Fichtestraße- das wird ein anderes Kaliber als heute Altona 93.

Fußball 11.09.2017 von Klaus Torgau

LIGA2: Zweite Nullnummer in Folge

7. Spieltag: SC Eilbek II – SC Urania 0:0

 

Nach dem torlosen Remis gegen den Bramfelder SV II waren die Zuschauer an der Fichtestraße gierig auf Tore – sie müssen auf ein anderes Mal vertröstet werden. Gegen den Tabellendritten vom SC Urania erspielte sich Eilbek einen Punkt, es sollte ein 0:0 der ansehnlicheren Sorte sein.

 

Eilbek legte in der Anfangsviertelstunde ein höllisches Tempo vor und fand auf den traditionell anfälligen Außenpositionen von Uranias 3-5-2 diverse Lücken. Vor allem Linksaußen Daniele Tehrani war in der Anfangsphase sehr präsent, doch im finalen Pass stand Uranias Zentrum um Kapitän Navarro Fayos sehr sicher. SCU-Trainer Andre Menzel musste nach elf Minuten bereits das erste Mal wechseln, Pustal, in der Vorwoche noch Schützen des goldenen Tores beim 1:0 über den Walddörfer SV, musste mit Adduktorenproblemen raus, für ihn kam Edin Ljubijanac, der in der Vorsaison zweimal gegen Eilbek traf.

 

Die erste dicke Chance des Spiels gehörte nach rund einer Viertelstunde dem SCE, nach einem schnell vorgetragenen Angriff bediente Schuster Hansen, der aus zehn Metern knapp am rechten Pfosten vorbeischoss. Wenig später war es wieder ein Angriff über den rechten Flügel, der zu einem gefährlichen Abschluss führen sollte. Hansen narrte seinen Gegenspieler an der Eckfahne mit einem Beinschuss, seine Flanke nahm Mittelstürmer Schuster per Volley, doch Frank Hertwig konnte im Nachfassen parieren.

 

Viel lief in Richtung des Urania-Tores und Eilbek erspielte sich den nächsten Hochkaräter. Nach einer Kombination durchs Zentrum kam Amritpal Singh aus sieben Metern zum Abschluss, rechts daneben! Wie schon in der Vorwoche wollte das Leder einfach nicht über die Linie. Die Gäste von Urania agierten bis dato ungefährlich, einzig ein Distanzschuss von Happich sorgte für ein wenig Gefahr. Kurz vor dem Seitenwechsel war es wieder Happich, der am Flügel Marschler und Sager stehen ließ, vom linken Strafraumeck aber wuchtig auch zwei, drei Meter am Tor vorbeischoss.

 

Pausenfazit: Eilbek begann bärenstark, hatte viel Ballbesitz und kam immer wieder in die gefährlichen Räume, nach einer halben Stunde fand Urania eine deutlich bessere Ordnung in der Defensive und konnte das Spiel in der Folge ausgeglichen gestalten.

 

Auch in Halbzeit zwei hatte Eilbek die besseren Einschussgelegenheiten, doch Hertwig hielt Urania im Spiel. Amritpal Singh brachte das Leder vom rechten Flügel in den Strafraum, doch Artur Lammert war aus fünf Metern gegen Hertwig nur zweiter Sieger. Bei der darauffolgenden Ecke von Lammert war Hertwig dann doch geschlagen, Dennis Dahms kam aus sieben Metern völlig frei zum Kopfball, Eilbeks Bank machte sich schon zum Jubeln fertig, doch auf der Linie rettete ein Verteidiger für seinen bereits geschlagenen Torsteher.

 

Für Dahms war dies die letzte Aktion, der erst Ende der ersten Halbzeit für den angeschlagenen Marschler in die Partie gekommene Dahms hatte sich bei einer Balleroberung verletzt, für ihn kam nach rund einer Stunde Marius Bruchhäuser in die Partie.

 

Eilbek wollte sich nicht mit dem zweiten torlosen Remis zufrieden geben, Hansens Flanke von rechts bolzte Schuster über die Latte. Zehn Minuten vor dem Ende hatte Urania doch noch die Chance auf den Auswärtsdreier, Schultz parierte einen Freistoß des eingewechselten Lingners, den Abpraller köpfte ein Urania-Spieler aus acht Metern neben das Tor – Glück für den SCE.

 

In der Schlussphase blieben die großen Torchancen aus, Eilbek und Urania trennen sich schiedlich friedlich mit 0:0.

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Haakon Hansen, Tobias Marschler (38. Dennis Dahms (62. Marius Bruchhäuser)), Sören Sager, Steffen Heinrich – Sven Prigann, Chrisovalandis Christoglou – Daniele Tehrani, Artur Lammert, Amritpal Singh (69. Leon Düllberg) – Marvin Schuster

 

Tore:

Keine

 

Gelbe Karten:

Happich, Malmgren

 

Torschüsse (von innerhalb des Strafraums):

14 (8) – 7 (4)

 

Schiedsrichter: Michel Saber Ben Nouri Ghazouani (Note 3) – In einer fairen Partie ohne richtungsweisende Fehler. Hatte Probleme in der Abstimmung mit seinen Assistenten.

Fußball 05.09.2017 von Markus Bauer

1.D-Junioren (2006): 2:1 Sieg beim ersten Spiel der Saison

Das erste Spiel der Saison bringt einen 2:1 Heimsieg gegen Concordia.

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