header
Handball 12.04.2018 von Christoph Wolschon

1.Herren: SCE - Walddörfer SV 21:25

Im letzten Heimspiel der Saison empfing unser SCE den Walddörfer SV. Rein tabellarisch war die Favoritenrolle bei uns zu sehen, doch wir waren gewarnt aus dem Hinspiel. Dort bekamen wir, nach passabler erster Hälfte, einige Probleme nach dem Wechsel und gewannen am Ende mit großem Kraftakt in fremder Halle. Zudem war unsere Personalsituation mal wieder angespannt, denn neben den langzeitverletzten Peter und Andi fehlten weitere 4 Akteure, sodass Tarek und Micha aushalfen. Großen Dank an dieser Stelle an die beiden für ihren Einsatz! Es waren also alles andere als optimale Bedingungen.

Im ersten Durchgang erwiesen sich die Volksdorfer als der erwartet unangenehme Gegner. Die Partie war eng und hart umkämpft, wobei die Gäste leichte Vorteile hatten und dementsprechend mir einer knappen 1-Tore-Führung in die Kabine gingen.

Der Knackpunkt aus unserer Sicht war sicherlich der schlechte Start nach dem Seitenwechsel mit einem 5-Tore-Rückstand nach 40 Minuten. In anderen Partien erwies sich unser SCE als zäher Knochen und ließ sich von solchen Rückständen nicht so leicht abschütteln. An diesem Abend sollte dies leider nicht mehr gelingen, da den Akteuren von Cedric nur wenig Verschnaufpausen gegeben werden konnte. So mussten wir am Ende dem Walddörfer SV den Sieg überlassen und verloren mit 21:25.

Spielfilm:  4:5 (10.), 7:10 (21.), 11:12 (HZ), 13:18 (40.), 16:20 (45.), 20:23 (57.), 21:25 (60.)

Die letzte Partie dieser Saison erwartet uns bei den Barmbeker Tabellenführern. Am Sonntag, den 22.04. um 13:30 Uhr möchten wir die Spielzeit natürlich mit einem Sieg beenden, damit wir mit einem guten Gefühl in die Pause gehen können. Das wäre doch ein schöner Abschluss.

Nur der SCE!

Handball 27.03.2018 von Christoph Wolschon

1.Herren: SCE - TV Fischbek 2 24:21

Das vorletzte Heimspiel der Saison brachte unserem SCE die Gäste aus Fischbek in den Steinhauerdamm. Die bösen Erinnerungen aus dem Hinspiel (wir haben in Fischbek wahrlich unsere gruseligste Partie in dieser Spielzeit abgeliefert) sowie die Tatsache, dass Fischbek unser unmittelbarer Tabellennachbar war und bei einem Sieg nach Punkten aufgeschlossen hätte, sollte uns mehr als motivieren. Erschwerend kam allerdings hinzu, dass Fabi und Fabi nicht zur Verfügung standen.

Der Beginn ließ sich gut an. Ein 5:2 nach 9 Minuten darf durchaus als ordentlich eingestuft werden. Verantwortlich dafür war vor allem die konzentrierte Deckungsarbeit. Doch wie so oft in dieser Runde ließen wir anschließend etwas locker und waren nicht mehr ganz so griffig. Die Quittung war, dass der TV den Spieß umdrehte und kurz vor dem Pausentee plötzlich auf 3 Tore weg war. Umso wichtiger, dass wir vor dem Halbzeitpfiff doch wieder aufdrehten und den Spielstand ausglichen.

In der Kabine beschlossen wir in der Defensive wieder besser zu stehen und im Verbund zu arbeiten.

Das konnten wir nach Wiederanpfiff exzellent umsetzen. Fischbek gelang es fast zwölf Minuten nicht ins Schwarze zu treffen. Die Zusammenarbeit von Abwehr und Volker klappte in dieser Phase hervorragend. Jetzt könnte man meinen, dass wir die Partie nun entschieden hätten. Haben wir aber nicht, da uns im gleichen Zeitraum auch nur 3 eigene Treffer gelingen sollten. Es blieb also eng. Dass das Spiel nicht wieder kippte und Fischbek nicht mehr als zwei Treffer herankam, war Ergebnis einer souveränen Vorstellung unseres SCEs. Cleverness und der nötige Biss hier und heute als Sieger die Halle zu verlassen, ebneten letztlich den Sieg. Auf diese zweite Hälfte und den am Ende verdienten Sieg trotz Personalengpass können wir richtig stolz sein!

Spielfilm:  5:2 (9.), 9:11 (21.), 13:13 (HZ), 16:13 (39.), 17:15 (45.), 22:20 (54.), 24:21 (60.)

Das letzte Heimspiel findet am 07.04. (Sa 18:30 Uhr) in der Sorbenstraße gegen den Walddörfer SV statt. Da wollen wir die perfekte Rückrunde im heimischen Wohnzimmer klar machen. Dann hätten wir tatsächlich jedes Heimspiel in 2018 bis dato gewonnen. Das wär doch was.

Nur der SCE!

Handball 18.03.2018 von Christoph Wolschon

1.Herren: TSV Hohenhorst: SCE 21:29

Am Mittwochabend beim TSV Hohenhorst zur Nachholpartie anzutreten, bringt uns unserem bisher nicht ausgesprochenem Ziel, der Champions League, ein Stückchen näher. Auch das Publikum der Gastgeber war herausragend. Drei Edelfans hatten am Ende der Partie ebensoviele Flaschen Prosecco geleert. Hier wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. Auch unser SCE hatte Zuschauer mitgebracht: handgezählte 6 Ultras waren am Start, darunter die nicht einsatzbereiten Peter und Müller. Großen Dank an alle! Alle SCE-Recken hatten am Ende mit mehr oder weniger Aufwand die Halle gefunden und so konnte es losgehen.

Die Partie konnte aus SCE-Sicht die Überschrift „Licht und Schatten“ tragen. Zu Beginn war es eine nicht so flüssige Vorstellung des grünen Balletts. Auch wenn zu Beginn nicht die vermeintlich erste Sieben startete, darf man sich nicht so präsentieren. Offensiv viel zu behebig und ohne druckvolles Stoßen, wird es selbst gegen das abgeschlagene Schlusslicht eng. Da wir uns auch in der Abwehr die ein oder andere Unkonzentriertheit leisteten, gerade bei Kreisanspielen, war ein 3:5 nach 14 Minuten die logische Folge. Auszeit SCE und in der Folge ein zielstrebigeres Auftreten. Bis zur Pause wandelten wir den Rückstand in eine 6-Tore-Führung. Geht doch!

Die Pausenansprache von Hermann zielte darauf ab uns Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben zu holen. Dennoch: es war das erwartet schwere Spiel, hatte Hohenhorst doch in etlichen Partien gut mitgehalten.

Die erste Viertelstunde der zweiten Halbzeit knüpften wir weiter an die Minuten vor der Pause an und suchten konsequent die Lücken. Das Belohnen klappte auch hervorragend und wir enteilten teilweise auf 12 Tore. Danach war es eine Mischung aus Wurfpech oder -unvermögen (gefühlte 50 Alu-Treffer) und Nachlässigkeit (z.B. Rückzugsverhalten) gegen einen bereits geschlagenen Gegner. Zumal es viele jetzt mit dem Selbstvertrauen-Holen aus der Pause zu genau nahmen und viele schlechte Wurfpositionen genommen wurden oder schlicht überhastet abgeschlossen wurde. Am Ende war es dennoch ein souveräner Auswärtserfolg, der aber auch hätte höher ausfallen können, wenn die Konzentration hochgehalten worden wäre. Egal, es waren die nächsten 2 Punkte!

Spielfilm:  2:3 (9.), 7:8 (21.), 10:16 (HZ), 12:21 (38.), 12:24 (45.), 20:26 (55.), 21:29 (60.)

Das nächste Mal ist unser SCE am 24.03. (Sa 18:00 Uhr) am Steinhauerdamm gegen den TV Fischbek gefordert. Da haben wir noch etwas gut zu machen nach einem ganz schwachen Auswärtsauftritt in der Hinrunde.

Nur der SCE!

Handball 06.03.2018 von Christoph Wolschon

1.Herren: TH Eilbeck 2 : SCE 21:19

Das brisante Eilbek-Derby fand dieses Mal am Sonntagabend statt. Nicht gerade die beste Zeit, aber okay. Wir waren Gast in „unserem“ Steinhauerdamm. Beide Seiten hatten zahlreiche Anhänger mitgebracht und so kam ein wenig Flair in die Halle. Auch sportlich interessant, weil unser SCE bei einem Sieg nochmal auf 2 Punkte an den Tabellenführer ranrücken konnte. Im Hinspiel hatten wir bewiesen, dass wir den TH schlagen können.

Anpfiff. Der Beginn war auf beiden Seiten sehr zerfahren. Schlechte oder unglückliche Abschlüsse sowie technische Fehler hüben wie drüben gaben einen ersten Einblick, dass es eher ein K(r)ampfspiel werden würden als ein Handballleckerbissen. Aber es stand ja auch einiges auf dem Spiel. Das erste Tor gelang den Gastgebern erst nach 6 Minuten. Es blieb weiterhin eng. Keine Mannschaft konnte sich im ersten Durchgang richtig absetzen. Ein 7:5 nach 19 Minuten für den SCE war tatsächlich der deutlichste Spielstand in Halbzeit 1. Diese Führung gaben wir allerdings in einer doppelten Unterzahl wieder her und es ging mit einem 8:9 in die Kabinen.

In der Defensive konnten wir uns kaum etwas vorwerfen. Bis auf den Halbrechten des TH hielt der Abwehrverbund vieles ab. Zudem erwischte Volker im Tor einen guten Tag. In der Offensive hatten wir dagegen noch viel Luft nach oben.

Nach dem Wiederanpfiff verschliefen wir die ersten Minuten komplett und der TH konnte sich das erste Mal einen 3-Tore-Vorsprung erarbeiten. Wir wären aber nicht der SCE, wenn wir diesen Rückstand nicht wieder aufholen würden und so stand es nur 4 ½ Minuten später schon wieder Remis. In der Phase danach war es ein reiner Abnutzungskampf auf der einen als auch auf der anderen Seite. Unser SCE nutzte seine breite Bank an diesem Spieltag gut aus, denn es war ein sehr intensives Aufeinandertreffen der Blauen und der Grünen. 10 Minuten vor Schluss war der TH wieder 3 Tore weg, doch auch dieses Mal bewiesen wir wieder Moral und glichen knapp 4 Minuten danach wieder aus. Unser Ziel war es die Begegnung in den letzten 10 Minuten zu entscheiden. Das taten wir auch, nur leider zu unseren Ungunsten. Uns glückte fortan nur noch 1 Treffer und so mussten wir uns denkbar knapp mit 19:21 geschlagen geben. Ein bitteres und enttäuschendes Ergebnis.

Woran hats gelegen? Ganz klar an der an diesem Tag schlechten Offensivabteilung unseres SCEs. Mit 19 Toren gewinnst du selten deine Punktspiele (auch wenn es im letzten Heimspiel tatsächlich gereicht hat). Gerade auf den Halbpositionen konnten wir viel zu wenig Druck aufbauen und so viel zu selten in die Lücken kommen. Der TH Eilbeck stellte dazu eine variable und stabile Deckung auf, die es uns schwer machte. Generell haben wir aber auch einige technische Fehler fabriziert, die dann meist bestraft wurden.

Spielfilm:  2:1 (9.), 6:7 (21.), 9:8 (HZ), 12:9 (38.), 14:14 (45.), 18:18 (54.), 21:19 (60.)

Die erste Niederlage in diesem Jahr sollte uns aber nicht lange beschäftigen, denn am Mittwoch, den 14.03. kommt es zum Nachholspiel beim TSV Hohenhorst. Beim Schlusslicht wollen wir unserer Favoritenstellung gerecht werden und wieder doppelt punkten. Vielleicht sind dann auch wieder mehr als 19 Tore drin.

Nur der SCE!

Handball 18.02.2018 von Christoph Wolschon

1.Herren: SCE - AMTV Hamburg 3 19:18

Der AMTV 3 wartete am Samstagabend auf unseren SCE in der Hölle Sorbenstraße. Nachdem die Begegnung am letzten Wochenende bei Hohenhorst wegen Unbespielbarkeit des Platzes (sowas gibt’s sonst nur bei den Fußballern) ausgefallen war, waren wir somit nicht im gewohnten Rhythmus. Fast schon traditionell war unser SCE mit 2 Torhütern und 8 Feldspielern wieder dünn besetzt. Trotzdem hatten wir uns etwas vorgenommen, denn das Hinspiel ist allen noch in schlechter Erinnerung.

Um es vorweg zu nehmen: es wurde ein richtiges Drecksspiel. Von Anfang bis Ende. Auch der Gast aus Rahlstedt war nur mit 9 Leuten angereist. Somit war klar, dass diese Begegnung nichts mit Tempohandball zu tun haben wird. Und so kam es dann auch. Es entwickelte sich ein zähes Ringen, in dem der AMTV erst nach 2 Minuten den ersten Treffer überhaupt markieren konnte. Überhaupt: beide Angriffsreihen taten sich schwer erfolgreich zu sein. Ein 5:5 nach einer Viertelstunde belegt das eindrucksvoll. Danach „enteilten“ uns die Weinroten auch noch auf 3 Tore, doch den letzten 5 Minuten der ersten Hälfte verhinderten wir weitere Gegentreffer und Nilas und Roland konnten vor dem Pausenpfiff noch auf 8:9 verkürzen. Das war wichtig.

In der Halbzeit tüftelten wir an den richtigen Stellschrauben, um den AMTV zu knacken.

Nach Wiederbeginn zogen die Gäste etwas die Zügel an und unser SCE verlor mit einem 1:4-Lauf wieder leicht den Kontakt. In einer so engen Partie läuft man Gefahr das nicht mehr aufholen zu können. Doch 4 Treffer in Folge und ein gehaltener 7-Meter von Benni ließ die Partie wieder völlig offen werden: 13:13 und noch ein Drittel zu gehen. Der ein oder andere schaute da schon mal besorgt in den Tank. Die letzten Minuten waren dann auch nicht mehr hochklassig, aber sehr spannend. Fabi verwandelte in den Schlussminuten 3 Strafwürfe souverän, Benni parierte im zweiten Durchgang famos und beim Stand von 19:16 hatten wir die leise Vorahnung, dass es reichen könnte (Minute 54).  Der AMTV ließ aber nicht locker und verkürzte auf 19:18. 2 ½ Minuten vor Ende Auszeit SCE. Danach passierte…….. nichts (zählbares) mehr. Mit Hängen und Würgen ein richtiges Scheißspiel gewonnen.

Unser SCE war vielleicht die etwas cleverere Truppe, verdient hatte den Sieg aber wohl ehrlich gesagt keine der beiden Mannschaften. Großen Dank an den SCE-Fanblock, der in erweiterter Form positiv in Erscheinung getreten ist!

Spielfilm:  2:1 (9.), 6:7 (21.), 8:9 (HZ), 9:13 (37.), 15:15 (44.), 19:16 (54.), 19:18 (60.)

Das war der 4.Sieg im 4.Spiel 2018 für unseren SCE. So kann es gerne weitergehen. Am 04.03. kommt zum Duell mit dem Spitzenreiter vom THE. Anpfiff ist um 19 Uhr und wir freuen uns auf viele Zuschauer am Steinhauerdamm.

Nur der SCE!

Handball 21.01.2018 von Christoph Wolschon

1.Herren: Wandsbeker TSV - SCE 26:34

Die deutsche Handballnationalmannschaft hatte in den letzten Tagen vier Duelle zu spielen und war dabei einigermaßen erfolgreich. Für unseren SCE ging es seit Start der EM gemächlicher zu. Nach dem Auftaktsieg zu Jahresbeginn gegen HT 16 wartete nun eine unweit schwerere Aufgabe auf uns. Der Wandsbeker TSV, mitten im Abstiegskampf, hatte letztes Wochenende aufhorchen lassen und die Jungs aus Fischbek als Gast bezwungen. Wir waren also gewarnt.  

Den Start bestimmte die Heimtruppe. Bis zur elften Minute waren die Wandsbeker knapp in Führung, ehe unser SCE mit der erstmaligen Führung nach 15 Minuten bis zur Pause Vollgas gab. Zum Halbzeitpfiff hatten wir einen komfortablen 9-Tore-Vorsprung erarbeitet.

Das sollte uns Sicherheit geben und das tat es auch. Der Vorsprung sollte in der zweiten Hälfte nicht mehr hergegeben werden. Mehr als 5 Tore kamen die Gastgeber nicht mehr heran. Am Ende hieß es 26:34 für unseren SCE!

Unterm Strich ein hart erkämpfter, aber verdienter Auswärtssieg. In 2018 weiterhin ohne Verlustpunkt. Das sollte uns Auftrieb geben für die kommenden Aufgaben. Stark!

Spielfilm:  5:3 (9.), 9:13 (21.), 11:20 (HZ), 13:23 (37.), 19:28 (46.), 23:30 (54.), 26:34 (60.)

Für unseren SCE geht es Schlag auf Schlag. Schon am Samstag um 18:30 Uhr kommt zur Partie gegen die SG Wilhelmsburg am heimischen Steinhauerdamm, während die die deutschen Handball-Herren bis dahin bereits in einem möglichen Halbfinale angetreten sind. Ähnlich straffes Programm… Wir hoffen natürlich auf eine Fortführung der erfolgreichen ersten Januar-Wochen.

Nur der SCE!

Handball 17.01.2018 von Christoph Wolschon

1.Herren: SCE - HT 16 33:26

Das Handballjahr begann für unseren SCE genauso wie für die deutschen Handballrecken die EM fast zeitgleich am Samstag. Während die Bad Boys durchaus als Favorit gegen Auftaktgegner Montenegro galten, waren die Vorzeichen am Steinhauerdamm etwas andere. Zu Gast war der Tabellenführer von HT16, die in der gesamten Hinrunde nur eine Pleite einstecken mussten. Auch wir mussten uns zu Beginn der Saison verdientermaßen geschlagen geben. Insofern hatten wir auch etwas gut zu machen.

Dass die Partie aber derart positiv für uns laufen sollte, hat wohl auch nicht jeder erwartet. Zu Beginn war es das erwartet enge Spiel zweier Teams, die sich gut kennen. Mitte der ersten Hälfte konnten wir uns erstmals etwas absetzen und diesen Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Ein 16:12 zur Pause zeigte, dass unser SCE nicht viel falsch machte und gerade offensiv viel richtig lief.

Auch nach dem Pausentee konnte die Pegelow-Truppe das Geschehen weitestgehend unter Kontrolle halten. 10 Minuten vor Abpfiff witterte der Tabellenführer wieder Morgenluft und pirschte sich auf ein Tor heran. So einfach machte die HT es uns doch nicht. Die darauf folgende Antwort unseres SCEs war allerdings nicht von schlechten Eltern. Die dünne Führung wurde bis zum Abpfiff auf 7 Tore ausgebaut und so stand am Ende ein souveräner Heimsieg.

HT16 führte nur zu Beginn 2x, der Rest ist bekannt. Ein bisschen Bad Boys steckt also auch im SCE, auch wenn die Originale deutlicher gewinnen konnten. So kann das Handballjahr gerne weitergehen.

Spielfilm:  5:4 (9.), 13:8 (22.), 16:12 (HZ), 20:16 (37.), 23:20 (47.), 27:24 (54.), 33:26 (60.)

Das nächste Kräftemessen findet am Sonntag zu reichlich unchristlicher Zeit um 12:00 Uhr beim Wandsbeker TSV statt. Wir hoffen trotzdem auf kräftige Unterstützung und weitere 2 Zähler.

Nur der SCE!

Handball 19.12.2017 von Christoph Wolschon

1.Herren: SCE - HG HH-Barmbek 6 18:20

Der Abschluss des Handballjahres bescherte dem SCE am Samstagabend den Gast aus Barmbek in die Sorbenstraße. Barmbek spielt eine gefällige Runde bislang und war vor der Partie direkter Tabellennachbar. Unser Ziel war es natürlich einen guten Hinrundenabschluss hinzulegen und weiter in der Tabelle zu klettern.

Schnell gingen wir nach knapp 30 Sekunden mit 1:0 in Führung. Ab dann war es das aber für SCE (für längere Zeit). Die Barmbeker zogen schnell auf 1:5 davon und stellten uns in den ersten 10 Minuten vor erhebliche Probleme, zumal unsere Deckungsarbeit noch keine Feinjustierung vorweisen konnte. In der Folge kamen wir aber immer mehr in die Partie und kämpften uns Tor um Tor heran und so führten wir tatsächlich zur Halbzeit mit 10:9. Das lag vor allem an einer stark verbesserten Abwehrleistung, denn wir rückten nun geschickt raus und störten so einen erfolgreichen Aufbau unserer Gäste.

Unser SCE hatte ein starkes Comeback gefeiert und einen 9:4-Lauf nach schwachem Start hingelegt. Die knappe Führung war der verdiente Lohn für ein couragiertes Auftreten.

Die zweite Hälfte zeigte dann, dass sich zwei Mannschaften auf Augenhöhe begegneten. Es blieb eng und hart umkämpft. Unser SCE erwischte einen guten Wiederbeginn und konnte erstmals ein 3-Tore-Polster herausspielen (14:11). Die Gäste aus Barmbek steckten aber nie auf und so blieb es bis zum Schluss spannend. Das letzte Wort hatte leider unser Kontrahent, denn in den letzten Minuten gaben wir eine 18:17-Führung noch aus der Hand und verloren, ohne eigenes Tor in den 6 Schlussminuten, noch mit 18:20. Ein mehr als ärgerliches Endergebnis, waren wir doch ebenbürtig und dem Sieg ganz nahe.  

Mit einem schwachen Start und einer schlechten Schlussphase wird es allerdings schwierig das Spiel für sich zu entscheiden. Am Ende fehlten uns vermutlich ein paar Körner, denn es war definitiv mehr drin. Kampf und Einsatzwille waren vorhanden, doch das reichte heute leider nicht. Dennoch war es ein vernünftiger Jahresabschluss, bei dem nur das Ergebnis trübte. Defensiv war es klasse, nur 18 Tore zu werfen ist natürlich ausbaufähig.

Spielfilm:  1:5 (9.), 7:8 (22.), 10:9 (HZ), 14:11 (37.), 14:14 (47.), 18:17 (54.), 18:20 (60.)

Die kurze Winterpause wollen wir nutzen, um wieder aufzutanken und 2018 wieder neu anzugreifen. Am 14.Januar geht es gegen den Spitzenreiter HT16 weiter. Einen besseren Beginn des Hanballjahres können wir uns nun wahrlich nicht wünschen.

Nur der SCE!

Handball 27.11.2017 von Christoph Wolschon

1.Herren: Walddörfer SV - SCE 26:30

Es ging Schlag auf Schlag für unseren SCE. Nach dem Debakel von Fischbek stand am Samstagnachmittag bereits die nächste Auswärtspartie beim Walddörfer SV an. Der Coach stimmte uns vorher auf ein schwieriges Match ein, die letzten Ergebnisse sprachen nicht für einen typischen Tabellenvorletzten.  

Zu Beginn gingen wir konzentriert zu Werke und konnten uns gleich ein kleines Polster erarbeiten. Konzentrierte Abwehrarbeit und ein effektives Angriffsspiel waren der Schlüssel zum guten Auftritt bis dahin. Das mit der Abwehrarbeit sollte sich aber in der Folge erledigen. Immer häufiger fielen unsere Gegentore viel zu einfach und ohne dass der Gegner richtig gestört wurde. Mit dem Schlusspfiff konnte Jan aber noch einen wichtigen Treffer zur 4-Tore-Führung erzielen. So ließ es sich etwas beruhigter in die Pause gehen.

Insgesamt konnte unser SCE zufrieden sein. Dennoch wollten wir wieder besser in der Abwehr stehen und an die gute Anfangsphase anknüpfen.

Letztlich wurde es dann doch etwas spannender als wir erhofft hatten. Nach einem guten Start mit zwischenzeitlich 5-Tore Vorsprung, kam der WSV so ab der 40.Spielminute in Siebenmeilenstiefeln näher und näher. Wir kamen mit dem Tempo der Hausherren nicht wirklich klar und ließen uns durch einfachste Mittel in der Defensive in die Bredouille bringen. Nach dem Ausgleich zum 21:21 hätte die ein oder andere Mannschaft vielleicht das Spiel aus der Hand gegeben. Nicht so unser SCE! In unserer Auszeit schworen wir uns auf eine heiße Schlussphase ein und behielten am Ende gekonnt die Oberhand. Wir enteilten wieder auf 4 Tore und ließen in den letzten 3 Minuten keinen Treffer mehr zu.

Am Ende war es eine geglückte Wiedergutmachung des letzten Wochenendes. Der SCE hat wieder einmal Charakter bewiesen und trotz einer holprigen zweiten Hälfte die Punkte mitgenommen. Darauf lässt sich aufbauen.

Spielfilm:  2:6 (12.), 8:12 (23.), 11:15 (HZ), 15:19 (39.), 20:20 (46.), 21:25 (52.), 26:30 (60.)

Nun können wir (zumindest am Wochenende) die Füße hochlegen. Das letzte Spiel in diesem Jahr bestreitet der SCE daheim gegen Barmbek und zwar erst am 16.12. Bis dahin schinden wir weiterhin unsere Körper und hoffen auf einen guten Hinrundenabschluss.

Nur der SCE!

Handball 23.11.2017 von Christoph Wolschon

1.Herren: TV Fischbek 2 - SCE 31:19

Die Auswärtspartie in Fischbek sollte ein bitterer Nachmittag für unsere SCE-Athleten werden. Die letzten Ergebnisse vom TV waren alles andere als berauschend. Dennoch versuchten wir uns nicht blenden zu lassen und hochkonzentriert in die Partie zu gehen.

Das gelang zu Beginn nicht so gut. Schnell lagen wir mit 1:4 im Hintertreffen, weil wir offenkundig noch im Tiefschlaf waren. Nach kurzer Findungsphase nahmen wir den Handballsport dann noch auf und waren nach 10 Minuten wieder dran: 5:6 für Fischbek. Danach passierte lange gar nichts, zumindest nichts Zählbares. Sage und schreibe 8 Minuten wollte auf beiden Seiten kein Tor fallen. Schlechte Abschlüsse und/oder gute Paraden der Schlussmänner verhinderten weitere Treffer. Ab der 23.Minute ließen wir dann etwas abreißen. Im Angriff wurden einfach zu viele schnelle Abschlüsse genommen, die nicht zum Erfolg führten. Mit 7:12 ging es in die Pause. Fazit: schwacher Angriff und solide Defensive.

5 Tore galt zu eliminieren und wir schworen uns in den Katakomben der Süderelbe-Arena ein, diesen Kraftakt nach SCE-Manier zu schaffen.

Es sollte ganz anders kommen, denn es folgte eine ernüchternde Halbzeit. Nach gutem Beginn verkürzte unser SCE nochmal auf 2 Tore Abstand. Was danach folgte war Tristesse. Den Rest der Begegnung gewann der TV mit 18:8. Im Angriff fanden wir einfach kein Mittel mehr und die Defensive existierte quasi nicht. Allzu oft haben wir Benni im Stich gelassen und am Ende leider auch etliche Gegenstöße kassiert. Fazit: ganz schlechte Abwehrleistung und dünne Angriffsausbeute (ohne Geduld und drucklos) im zweitem Durchgang.

Dieses Spiel sollten wir ganz schnell abhaken und unsere Lehren daraus ziehen. Der SCE ohne 100% wird nicht auf der Erfolgswelle reiten.

Spielfilm:  6:5 (11.), 8:8 (23.), 12:7 (HZ), 17:13 (40.), 21:15 (45.), 26:16 (54.), 31:19 (60.)

Am Samstag haben wir die Gelegenheit wieder unser wahres Gesicht zu zeigen und beim Walddörfer SV Wiedergutmachung zu betreiben. Eine Aufgabe, die wir uns gerne stellen.

Nur der SCE!

Zurück 1 3
Beitragsarchiv